Terrier hat einen Tumor

    • (1) 17.10.15 - 19:43

      Hallo,

      unserer Terrier (14) frisst schon länger schlecht, hat oft Durchfall oder kann gar nichts machen. Nun habe ich auch noch eine Geschwulst am Bauch bemerkt. Der TA meinte, es sieht ganz nach einem Tumor aus. Vermutlich hat er sich innerlich ausgebreitet und ist erst jetzt äußerlich spürbar. Wir nun auf das Blutbild. Kann das überhaupt operiert werden wenn es sich schon ausgebreitet hat. Macht es Sinn ihn mit Schmerzmitteln noch einige Zeit so zu lassen oder erspart man ihm die ganzen Schmerzen und schläfert ihn gleich ein? Ich bin wirklich sehr fertig. Der TA meinte heute, er sieht sehr schlecht aus und wäre gar nicht wiederzuerkennen.

      • Ohje, 14 Jahre ist ja auch schon ein gutes Alter für einen Hund

        auf deine Frage

        <<Macht es Sinn ihn mit Schmerzmitteln noch einige Zeit so zu lassen oder erspart man ihm die ganzen Schmerzen und schläfert ihn gleich ein? >>

        Wenn der TA sagt, dass er auf jeden Fall in naher Zukunft sterben wird (also keine Heilung zu erwarten ist) würde ich es nicht bis zum gehtnichtmehr rauszögern. Du sagst ja selbst, dass er schon länger schlecht frisst etc.

        Schmerzmittel auf jeden Fall, du beobachtest deinen Hund ja täglich und wenn du den Eindruck hast, dass es ihm von Tag zu Tag schlechter geht, würde ich schnell handeln - das bist du dem Tier schuldig.

        Hallo,

        14 Jahre ist ja nun schon ein stolzes Alter. Ich würde in diesem Alter nicht mehr operieren sondern ihn gehen lassen. Ob ihr und wie viel Zeit ihr zum Abschied nehmen habt müsst ihr mit dem Tierarzt besprechen.

        Ich bin dann immer für das Tier schnellst möglich gehen zu lassen. Kein Tier soll sich quälen müssen.

        LG und alles Gute Dore

        Es tut uns so weh, ihn so zu sehen. Sein Fell ist ganz stumpf und er nimmt gar nicht mehr am Leben teil. Eigentlich schläft er nur noch den ganzen Tag. Nachts will er immer zu unserem Ältesten - dort haben wir ihm ein Bettchen gemacht. Er ist so müde.

      • (5) 18.10.15 - 06:20

        Hallo,
        meine Hündin wurde diesen Sommer im Alter von 15 Jahren erlöst. Sie wollte einfach nicht mehr. Fressen war ihr ganzer Lebensinhalt, sie wurde immer liebevoll "Nahrungsnutte" genannt. Sie war nie krank. Nur die verspeiste Mäusefamilie, ein paar Jahre zuvor, lag ihr mehrere Tage schwer im Magen. Und mit 14 hatte sie eine Gebärmutterentzündung, da hat sie dem Sensemann noch einmal gezeigt, was in ihr steckt.
        Meine Tierärztin hat mir etwas mit auf den Weg gegeben:
        "Deinem Hund geht es beschissen, richtig beschissen. Ich kann jetzt auf die Suche gehen, mich gut dafür bezahlen lassen. Dann weißt du nur was sie hat und dann? OP? Nein, diesen Hund werde ich nicht mehr operieren. Sie ist Uralt und wenn dein Hund nicht mehr Fressen will, dann weißt du eigentlich warum er es nicht mehr will. Du kannst solange warten, bis du sie hier in die Praxis tragen mußt und wir dann den letzten Schritt gehen. Aber ganz ehrlich, wartest du noch und trägst sie hier rein, dann hat sie viel zu lange gelitten."
        Natürlich sind vorher Standarduntersuchungen gemacht worden und sie hatte zu dem Zeitpunkt schon eine Chance bekommen. Also ein Infekt oä war es definitv nicht. Im Wartezimmer lag sie schlafend während neben ihr eine Katze im Korb miaute....das war nicht mehr der Hund den ich kannte!
        Menschen müssen elendig Leiden während sie auf ihren Tod warten, Tieren kann man diesen qualvollen Weg ersparen. Ich finde das sind wir ihnen schuldig.

        Hallo,

        lass ihn gehen....... ich weiss, das ist mega hart für Dich...... aber soll er sich noch quälen?
        Du behältst ihn sowieso immer in bester Erinnerung......

        Traurige Grüsse
        zwergi4711

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