Gegen Tierarzt klagen - einer muss anfangen, damit sich etwas ändert Seite: 2

        • Hallo hasipferdi,
          ich habe mich gründlich rechtlich beraten lassen. Ich weiss, dass es ein langer Weg wird - ich habe einen entsprechend langen Atem. Es geht nicht ums Gewinnen oder Verlieren - es geht darum, etwas zu verändern und zwar grundlegend. Einzelne fangen an und hoffentlich werden es mehr und mehr. Es wird Monate und Jahre dauern. Na und, wie viele Menschen hängen ihr Leben lang an irgendwelchen mehr oder weniger sinnvollen Hobbies - da kann ich meine Freizeit und mein Geld auch für so etwas Wertvolles und Sinnvolles wie Tierschutz ausgeben. Dann wird's eben nicht die Villa in Florida ;-)...

          "Wer etwas will, findet einen Weg - wer etwas nicht will, findet Gründe"

          • Ich drücke euch auf jeden Fall fest die Daumen, es wäre wirklich gut, wenn sich endlich was ändern würde. Ich bin mir auch bewusst, dass es daran scheitert, dass viele Halter Geld und Nerven schonen wollen. Sonst würde mancher Tierarzt erst nachdenken und dann erst los behandeln.

      (28) 03.12.15 - 14:54

      Hallo!
      Wie ist es denn nun bei dir weiter gegangen?

      Es wäre schön, wenn du dich hier noch mal melden würdest, denn hier haben sich ja doch einige Leute ihre Gedanken gemacht und dir viele Ratschläge gegeben.

      • (29) 08.12.15 - 09:55

        Hallo kathyy78,
        ich muss Dich vertrösten, so schnell geht das nicht. Es wird Monate dauern, bis es etwas substantiell Neues gibt. Alles ist auf dem Weg, meine Anwälte arbeiten...Ich halte Euch alle auf dem Laufenden, da könnt Ihr sicher sein. Eure Unterstützung ist sehr wichtig für mich, um mir die nötige Kraft in diesem Kampf zu geben. Danke Euch allen #stern

    Hi,

    mein Beileid vorweg das du dein liebes Familienmitglied nicht nur verloren hast sondern auch auf die Art und Weise wie dies geschehen ist!

    Ein Tierarzt hat sich generell (sofern diese Wünsche nicht gegen jede Ethik verstoßen) dem unterzuordnen, was der Besitzer wünscht. So gibt es Besitzer die sagen "wenn es eh keine Chance gibt, möchte ich das das Tier so lange lebt bis es keinen Lebenswillen mehr zeigt um es dann in frieden einschläfern zu lassen" und es gibt Besitzer die jede erdenkliche Behandlungsmethode für ihr Tier wünschen auch wenn es eigentlich nicht mehr schafft als wenige Tage oder Wochen mehr Zeit mit dem Tier. Genauso hat ein Tierarzt, insofern keine quarantänepflichtigen Erkrankungen vorliegen oder das Tier gerade tatsächlich in einer OP ist, das Tier auszuhändigen oder einen dort hinzuführen wenn der Besitzer dies wünscht.

    Es ist auf jedenfall ein Anfang, aber inwieweit es was bringt ist fraglich, weil Tiere nicht die selben Rechte genießen wie Menschen. Aber auch der vorheringe Kampf hat immerhin bewirkt, das Tiere nicht mehr auf der Ebene von Gegenständen stehen. Vor einigen Jahren war es noch egal ob du deinen Hund ans Auto gebunden hast und losgefahren bist bis er tot ist, das war rechtlich so als wenn man einen Karton hinten angebunden hätte. Daher ja versuch es auf jedenfall, für dein Tier und für jedes Tier dem du selbiges ersparen kannst. Denn manche Ärzte (egal ob für Mensch oder Tier) haben mit der Zeit vergessen was Umgangsformen sind.

    Mit dem was bis vor wenigen Jahrzehnten noch mit Kindern passiert ist... woar da hab ich sofort Bilder im Kopf einer Reportage wo es bis in die 60er (ja 60er!!!!) vollkommen NORMAL war Babys bis zum ersten Lebensjahr OHNE Narkose zu operieren, weil man annahm, das Babys in der Zeit noch kein Schmerzempfinden hätten!!!! #schock

    • Du hast mir aus der Seele gesprochen - einzelne müssen anfangen, dann trauen sich auch noch mehr. Wenn wir es schaffen, die Tierärzte dahin zu bekommen, dass sie "fürchten" müssen, zur Rechenschaft gezogen zu werden, dann haben wir schon viel erreicht. Es ist schlimm genug, dass viele Tierärzte nicht mehr aus Tierliebe diesen Beruf ergreifen sondern aus Gewinnstreben - und sich im Gegensatz zu Humanmedizinern (zumindest seit der Beweislastumkehr) kaum einmal für ihre Handlungen rechtfertigen müssen. Das muss aufhören, und koste es Jahre, dafür zu kämpfen. Ich habe diese Zeit.

      • (32) 11.12.15 - 10:21

        http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kleintierklinik-der-lmu-angehende-tieraerzte-mit-zehn-euro-monatslohn-1.2359557

        zehn euro monatlohn? ein beispiel der so gut bezahlten TÄ...

        • (33) 14.12.15 - 16:12

          Jopf,
          hier geht es um die Assistenzärzte in einer bestimmten Uniklinik. Ihr Einsatz dort wurde von der Leitung der Kleintierklinik als Teil des Studiums definiert, weswegen sie meinten, nicht mehr zahlen zu müssen. Sie sind inzwischen eines Besseren belehrt worden und nun passt natürlich das gesamte Finanzkonstrukt nicht mehr.... Geld muss her...

          • (34) 14.12.15 - 22:50

            nein, es sind nicht nur die doktoranden der LMU betroffen!!!
            es geht fast allen tierärzten so! das ist an anderen uniklinken nicht anders und schon garnicht in der privaten praxis.

            mir geht es da jetzt nicht um den zusammenhang mit eurem fall, dass sehe ich da ganz separat. irgendwo in der diskussion wurde sowas wie: "tierärzte sind so geldgeil, studieren das nur um geld zu verdienen, tier steht nicht an erster stelle" ect pp geschrieben. das ist schlichtweg falsch! die mesten tierärzte haben mindestens einen zweitjob um über die runden zu kommen. der allergrößte teil arbeitet nicht mehr im beruf, weil es sich nicht rechnet...!

            wie gesagt, bezüglich deiner geschichte bin ich raus. von dem skandal habe ich noch nichts gehört, daher kann ich da keine wertung abgeben.

            ich wollte/konnte aber das allgemeine bild von TÄ so nicht stehen lassen.

        (35) 14.12.15 - 16:13

        Jopf,
        hier geht es um die Assistenzärzte in einer bestimmten Uniklinik. Ihr Einsatz dort wurde von der Leitung der Kleintierklinik als Teil des Studiums definiert, weswegen sie meinten, nicht mehr zahlen zu müssen. Sie sind inzwischen eines Besseren belehrt worden und nun passt natürlich das gesamte Finanzkonstrukt nicht mehr.... Geld muss her...Eben von den Tierhaltern...

Top Diskussionen anzeigen