Nahtmaterialunverträglichkeit Hund

    • (1) 26.11.15 - 14:01

      Hallo, meine Labidame (1 1/2 Jahre alt) wurde am 28.10. kastriert, soweit ist auch alles super gut verlaufen, sie hat die Narkose sehr gut vertragen und auch die Wunde hat keinerlei Auffälligkeiten gezeigt.

      Nun aber folgendes Problem...
      Seit letzter Woche Dienstag ist die Wunde/Narbe total enzündet und geschwollen, sogar Stecknadelkopfgroß aufgeplatzt. Bin dann gleich mit ihr zum Tierarzt....
      Nahtmaterialunverträglichkeit.... Seit dem bekommt sie Antibiotika und Entzündungshemmer... Ich muss alle 2 Tage mit ihr zur Kontrolle und zum Verbandswechsel (Betaisodonasalbenverband) zum Tierarzt. Vergangenen Samstag kam endlich ein ca 2cm langes Stück Faden aus dieser Öffnung, wurde auch so weit wie geht entfernt. Seit dem ist die Wunde deutlich am besser werden was ich allerdings den Medikamenten zuschreibe.... Es ist aber noch immer ein ca. 1-2cm langes Stück Faden drin, was nicht raus will.... Das ganze operativ entfernen wäre zwar eine Option, aber iwie muss ja auch das dann wieder verschlossen werden.

      Nun zu meinem eigentlichen Problem/meiner eigentlichen Frage...
      In Anbetracht dessen das die Entzündung inzwischen sogut wie weg ist, das letzte bisschen Faden aber immer noch drin ist, weiß ich nicht so recht ob ich mich jetzt freuen soll, dass es ihr nun besser geht oder ob ich verzweifeln soll, da ja die eigentliche Ursache immer noch vorhanden ist... Da die Wunde ja "subkutan" und fortlaufend genäht wurde und es eigentlich ein sich selbst auflösender Faden ist, dauert das aber bis zu 3 Monaten, bis der Körper den im Normalfall absorbiert hat.... Ich kann und will doch aber meinen Hund nicht die nächsten 3 Monate mit Medikamenten zudröhnen wg der Entzündung auch wenn die jetzt abklingt... Seitdem hat sie wieder den Body an und strikte Leinenpflicht, kein rennen, kein springen, kein spielen mit anderen Hunden.... Das kann ich ihr doch unmöglich noch 2-3 Monate antun....
      Am Samstag muss ich wieder zur Kontrolle und da ist auch "meine" Tierärztin wieder da, da es eine Gemeinschaftspraxis ist, war heute eine Kollegin von ihr da.... Mit meiner werde ich das am Samstag nochmal in Ruhe besprechen.... mal ganz abgesehen vom finanziellen Aspekt, aber das kann doch auf Dauer nicht gesund für den Hund sein wenn er ständig Antibiotika und Entzündungshemmer bekommt bis der scheiß Faden endlich ganz draußen ist, sofern er überhaupt raus kommt....:-[

      Vielleicht hat von euch ja jemand eine ähnliche Geschichte und kann mir einen Rat geben.... Denn so langsam tut mir mein Hund echt leid....

      Vielen lieben Dank und sry für den langen Text...
      Babsi mit Hündin Blacky

      • Ich kenne mich nicht aus, kann dir aber berichten, dass meiner Tochter in Österreich im Urlaub der Blinddarm entfernt wurde. Sie wurde nicht genäht, sondern mit Metallklammern getackert. Ich war entsetzt darüber, es ist aber gut verheilt. Das Problem ist wohl, dass das in Deutschland nicht üblich ist, wir mussten nämlich nach unserer Rückkehr zu Hause die Klammern entfernen lassen und mussten extra in eine Uniklinik dafür, da nur die den Apparat dafür hatten. Vielleicht gibt es so etwas auch für Tiere? Dann könnte der faden operativ entfernt werden und die neue Wunde könnte mit diesen Klammern zusammen gehalten werden.

        • hallo, erstmal danke für deine antwort, ich komme selbst aus österreich und kenne diese klammern, die werden bei tieren bzw. kleintieren ungern eingesetzt, da sie es trotz body und trichter schaffen die raus zu "knabbern".... leider....

          ich bin echt ratlos.... und weil es ja so toll ist, schlägt sich die ganze therapie bereits auf den magen... ihr ist trotz doppeltem magenschutz und mittel gegen übelkeit schlecht und sie erbricht tlw. sogar schon... sie tut mir einfach leid... einem menschen kann man das erklären, der versteht es im normalfall auch.... aber einem hund??? das ist das gleiche wie bei einem kleinkind.... das versteht die notwendigkeit nicht.... #heul

          • hallo
            wunden klammern ist in deutschland bei tierern gang und gebe, fast jeder TA hat einen klammerapparat. solang es sich "nur" um hautwunden handelt ist das kein problem. wenn sie trotz trichter und body die klammern rausknabbern könnten, dann könnten sie auch trotz trichter und body die fäden rausknabbern...

            • Das Problem ist ja, das nicht die obere Hautschicht genäht ist, das man diese dämlichen Fäden rausnehmen kann, sondern die unter der Hautschicht genäht.... Da is halt schon oben alles super zugewachsen...

              • solange die bauchdecke in takt ist, könnte man die haut eröffnen, die fäden raus nehmen und dei wunde klammern. das geht sogar mit einer lokalen betäubung. allerdings von der vorgeschichte her, kann es auch gut möglich sein, dass deine hündin schon über den berg ist und sich das problem schon gelöst hat. am samstag kannst du ja deine TÄ fragen! :)

      Unser hund hatte noach einer op auch Probleme mit der wundheilung und generell eine empfindliche haut. Ich kann dir k-vit tropfen aus der apo empfehlen..Die sind generell für die wundheilung und Unterstützen das ganze von innen...bei unserem ist sogar die naht außergewöhnlich gut verheilt.

      Außerdem habe ich Schüssler salze genommen und eine wundcreme von weleda

      Hallo!

      Bei Meerschweinchen ist eine Unverträglichkeit gegen selbstauflösende Fäden auch extrem häufig. Meistens legt dich das schlimmste aber innerhalb von 4 Wochen, danach ist es nicht mehr so schlimm, und da gibt man auch nicht dauernd Antibiotika, weil das nur schlecht vertragen wird von Pflanzenfressern.

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