1. Rolligkeit bei Katze

    • (1) 01.12.15 - 07:52

      Hallo,

      So im Großen und ganzen kenne ich mich ja einigermaßen aus mit meinen Kätzchen, aber meine letzte Katze hatte ich als Kind und da meine Mutter sich geweigert hat sie kastrieren oder sterilisieren zu lassen, stellte sich da die Frage nicht.
      Ansonsten hatten wir bloß Kater.

      Also eine meiner Miezen macht jetzt seit ca. Einer Woche immer wieder Anzeichen als wäre sie rollig, also sie kugelt sich am Boden herum, maunzt viel, ist seeeehr Zuneigungsbedürftig.
      Und kurze Zeit später ist wieder gar nichts.
      Die Damen sind jetzt ein knappes halbes Jahr alt.
      Ist das sooo früh überhaupt schon möglich und gibt es tatsächlich erstmal erste Anzeichen, bevor die "richtige" Rolligkeit kommt? Und warte ich die ab oder sollte sie jetzt schon kastriert werden?
      Meine andere macht noch so gar keine Anstalten.

      Das ganze ist jetzt zwar noch nicht soooo wahnsinnig wichtig, weil beide noch Hauskatzen sind, aber wir haben Terrasse und Garten und ich habe doch immer ein wenig Angst das sich mit den Kindern mal eine davon schleicht, hier rennen ne Menge unkastrierte Katzen und Kater herum #zitter

      Vielleicht kennt sich hier einer besser aus als ich und kann mir Tipps geben :-)

      LG

      • Ja das kann durchaus sein, dass sie schon rollig sind.

        Warum läßt Du sie nicht kastrieren?#kratz

        • Ok.

          Nun die Tierärztin hat gesagt auf jeden Fall das erste mal abwarten und dann hin.
          So im Internet findet man völlig verschiedene Aussagen und Begründungen darüber. Ich kenne mich also so gar nicht aus und vertraue einfach der Ärztin.
          Aber sollte es jetzt doch schon so weit sein, soll sie sich natürlich auch nicht weiter damit herumquälen müssen.

          • Sicher ein oldschool Tierarzt, der gegen Frühkastration ist. Meine wurden mit 12 und 14 Wochen kastriert.
            Eine Freundin von mir züchtet und läßt keine Katze/Kater unkastriert ausziehen und ausziehen tun sie mit 14 Wochen.
            Junge Tiere stecken die OP schneller weg.

            • Danke für deine Erfahrung.
              Man hat ja doch immer Angst irgendwas verkehrt zu machen mit den Kleinen.
              Die Ärztin meinte hält sie macht es, aber nur wenn sie von Anfang an Freigänger sind.
              Aber stimmt schon, die meisten Züchter geben die Tiere ja auch nicht ohne ab.
              Gut... Unsere sind keine Tiere vom Züchter, sondern eher ein "Unfall" aus dem ferneren Bekanntenkreis.

              • Siehste ;-) und um solche Unfälle zu vermeiden, läßt man frühzeitig kastrieren. Rollige Katzen büchsen dann einfach aus, der nächste Kater hüpft drauf und das Elend geht von vorne los.

                • Ja genau davor habe ich echt Angst.
                  Und die zwei sind ja selbst noch so winzig.
                  Man merkt ihr auch deutlich den Drang an Durchs Fenster verschwinden zu wollen.
                  Letzte Woche hatten wir dazu noch 2 rumjaulende Kater direkt vor der Terassentür #schock

                  • Und wenn die jaulenden Kater dann noch anfangen Deine Terrasse voll zu pinkeln...herzlichen Glückwunsch! Das stinkt wie die Pest.

                    Ghe zum Tierarzt und lass sie schnellstmöglich kastrieren.

            Unsere Tierarztpraxis (sind 4 Ärzte und alle JUNG) haben uns beim Impfen (da waren die 4 Monate alt) gesagt, abwarten bis sie in die Pubertät kommen! Bei unserem einen Kater vom Züchter haben wir sogar im Vertrag stehen, dass wir bis zum 8. Monat des Katers einen Kastrationsnachweis bringen müssen, wenn wir nicht wollen dass wir statt der Liebhabergebühr die Züchtergebühr (also statt 850 Euro / 1400 Euro) nachzahlen wollen. Somit haben wir sie mit 8 Monaten kastriert.

            Aber um aufs Thema zurück zu kommen, man soll jetzt nicht warten bis die Katze oder Kater (vor allem die Weiberl) extreme auch Unarten entwickeln aufgrund ihres Sexfrustes, ABER es ist allgemein unter Tierärzten umstritten was die Frühkastration betrifft. Weil sie mit der Pubertät ja auch Wachstumsschub, etc durchleben und diese Sachen werden AUCH von Hormonen eingeleitet wie Testosteron, Gestagen, Östrogen etc. Zu uns wurde gesagt "wenn ihr ned züchten wollt, bringt die Kater vorbei, wenn sie anfangen sich gegenseitig zu rammeln, dann sind sie reif für die OP" also jetzt nicht zitiert, professioneller haben sie sich schon ausgedrückt. Ich bin persönlich auch kein Fan von Frühkastration und hab seit jeher IMMER abgewartet, bis die Katzen Anzeichen für ihre Pubertät gezeigt haben.

            Ps junge Tiere sind sie mit 6 oder 8 Monaten auch noch und stecken es nicht schneller oder langsamer weg als mit 4 Monaten. Das trifft nur auf Tiere zu die das Seniorenalter erreicht haben - DIE stecken ne OP net mehr so einfach weg!

            • Macht jeder anders...meine beiden Kater sind nicht kleiner als die Zuchtkater. Wäre ja niedlich wenn sie nach der Frühkastra so klein geblieben wären wie mit 12 Wochen.

              Aber kann jeder machen wie er will. Die mir bekannten Züchter lassen alle frühkastrieren, denn man weiß nie wann eine Katze (Kater) rollig wird.
              Die Frühreifeste war mit 17 Wochen rollig und bingo...vom eigenen Bruder gedeckt, deswegen werden keine unkastrierten Tiere mehr an die Liebhaber gegeben.

              Insofern können Ärzte viel erzählen, für mich (und meine Ärztin) nur Frühkastration, da dies keinerlei Einfluß auf Wesen oder Wachstum hat, sonst blieben ja alle frühkastrierten ewig niedlich klein.

              • Unsere Züchter, legen es halt im Vertrag fest. Da stand bei uns halt drin "Der Nachweis über die Kastration eines Liebhabertiers, ist bis zum 8. Monat zu erbringen. Andernfalls besteht die Annahme, dass das Tier für die Zucht in Betracht gezogen wird und die entsprechende Differenz zu einem Zuchttier zum bereits bezahlten Kaufpreis hat zu erfolgen." Irgendwie so. Andererseits haben sie Nelson von Anfangan im Zuchtbuch als "Liebhabertier" registrieren lassen und unten steht dann bei Bemerkungen drin "Dieses Tier ist von der Zucht ausgeschlossen!"

                Hauptsache man lässt sein Tier, egal ob Frühkastration oder Pubertätskastration kastrieren insofern man nicht bewusst vor hat Babykitten zu haben. Egal ob Freigänger oder Wohnungskatze.

                Kater werden untereinander irgendwann nur von best Buddys zu Erzfeinden und Weiberl werden dauerrollig und können infolge dessen natürlich auch sterben und das will ja keiner für seine "Babys". :-)

                • PS.: Obwohl aus Züchtersicht, ist Nelson echt ne Verschwendung als Liebhabertier. Unsere Züchter haben auch gesagt, wäre er ein Weiberl, hätten sie ihn behalten, aber da sie nen unkastrierten Kater nicht mit seiner unkastrierten Mutter in einer Wohnung halten können, haben sie keine andere Wahl ihn als Liebhabertier abzugeben. War nämlich der hübscheste im ganzen Wurf, hab selbst ich auf den Fotos davor gesehen und mich schon auf den Bildern in ihn verliebt und dann war ich da... alle seine Geschwister sind forsch auf mir rumgeturnt mit ihren 6 Wochen waren frech und Nelson, der ist auf meinem Bauch eingeschlafen und hat mir ein Bussi auf die Wange gegeben - hatte sogar als einziger "Tischmanieren" - seine Geschwister sahen nach dem Essen aus wie Schweine, er hat normal langsam gegessen und musste nicht geputzt werden!^^#rofl

    Ansonsten hatten wir bloß Kater...

    ...und die muss man nicht kastrieren oder wie, da sie ja nur den Katzen anderer Besitzer Babys machen #nanana

    Ein Freigänger Kater, der nicht kastriert ist, den möchte ich nicht als Hauskatze haben. Sie sind oft tagelang unterwegs, fressen nichts mehr auf der Suche nach rolligen Katzen.

    Katzen sowie Kater gehören alle kastriert (ja, auch bei Katzen heißt es kastrieren)

    • Das brauchst du mir nicht vorwerfen, ich sehe das genauso wie du.
      Die Katze/Kater waren bzw. sind von meiner Mutter bzw. habe ich als Kind bekommen, da hatte ich kein entscheidungsrecht ob Kastrieren oder nicht.
      Meine Mutter ist nachlässig und hält nicht mal Impfungen für Hauskatzen für notwendig...

      Das sind jetzt unsere ersten Haustiere bei uns Zuhause, darum fehlt es eben hier und da noch an Erfahrung.

      LG

      • (16) 04.12.15 - 10:09

        Meine Mutter ist nachlässig und hält nicht mal Impfungen für Hauskatzen für notwendig...
        ---------------------------------------------------
        Dann bin ich auch nachlässig, meine haben nur die Grundimmunisierung und die Auffrischung nach einem Jahr...seitdem nicht mehr geimpft.

        • (17) 04.12.15 - 11:48

          Aber zumindest sind sie Grundimmunisiert.
          Der hat nicht mal das, als wir ihn bekommen haben war er winzige 5 Wochen alt und noch ungeimpft.
          Er bis vor kurzem noch nie einen Tierarzt gesehen und nun hat er einen Nierenschaden :-(

    Jup - einzig und allein Tiere die von Anfang an für die Zucht da sind, die sollten unkastriert bleiben. Aber gerade Bauern, das stößt mir persönlich immer auf. Die meisten haben Katzen wegen den Mäusen das die diese Fangen, auch meist so 3-5 Stück, kastrieren NEIN... wenn sie Babys bekommen werden sie verschenkt und wenn sie keiner haben will erschlagen oder ertränkt(handhaben wirklich die MEISTEN Bauern so, die haben da keine Skrupel).

    Gibt soviele Katzen in Tierheimen und im Gegensatz zu Hunden fast ausschließlich Hauskatzen aus unkontrollierter "mir doch egal" Vermehrung, komischerweise fast nie Rassekatzen (wo die Besitzer bei der Anschaffung schon mit enormen Anschaffungskosten konfrontiert werden), ist schon merkwürdig! Freigänger die nicht zur Zucht gedacht sind, haben IMMER kastriert zu werden, Punkt aus! Da gib ich dir 100 % recht egal ob Kater oder Katze. Manchmal denk ich mir das bei wild rumpimpernden Männern und Frauen die jede Nacht wen anders im Bett haben, 0 auf Verhütung achten und abtreiben als wärs ne Wurzelbehandlung oder aus Männersicht nicht dazu stehen auch "naja Freigänger sollten manchmal auch beim Menschen kastriert werden um unkontrollierte Vermehrung und dann darunter leidene Kinder zu schützen"^^

Hallo!

Bitte lass alle dringend kastrieren.

Der Tipp die erste Rolligkeit abzuwarten stammt noch aus dem letzten Jahrtausend und sollte da auch bleiben. Das ist völliger Unsinn, das Risiko dass sich eine rollige Katze doch durch ein gekipptes Fenster quetscht oder gar vom Balkon springt ist viel zu groß. Außerdem sind das ja keine angenehmen Hormone, sondern gegen das was die Katze da durchmacht ist das schlimmste PMS ein Spaziergang.

Manchmal geht es eben schneller, daher ist es eben jetzt an der Zeit.

  • Danke auch dir!
    Ja das werden wir jetzt in Angriff nehmen.
    Verstehe nicht das die Tierärzte selber da noch so verschiedene Ansichten haben :-(
    Die Praxis besteht ausschließlich aus jüngeren Ärzten.

    LG

    • Das hat was mit der Art des Studiums zu tun, das ist einfach hoffnungslos vollgestopft. Bedenke, beim Menschen gibt es für alles nen extra Facharzt - Kardiologie, Orthopädie, Chirurgie, Zahnheilkunde ist gleich ein ganzer Studiengang. Der Tierarzt soll aber ALLES können, und das noch dazu für ca. 100 weitgehend übliche Tierarten.

      Selbst in einer kleinen Praxis kommen ja nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Meerschweinchen, Landschildkröten, Wellensittiche, Rennmäuse, Hamster, Kanarienvögel und jede Menge mehr. Dabei gibt es Fachtierärzte vor allem in der Unterscheidung zwischen Kleintieren (alle obigen) und Großvieh wie Kühen, Pferden, Schweinen. Weitere Spezialisierungen sind eher selten und werden auch von den Unis nur eingeschränkt angeboten, dabei ist die Behandlung eines Vogels schon arg anders als bei einem Hund. Sowas wie Luftsackmilben oder Legenot gibts eben nicht beim Säugetier.

      Das Studium selber kratzt daher bei vielen Sachen gerade mal die Oberfläche an, jeder Student soll alles mal gemacht haben, Fleischbeschau am Schlachthof, Geburtshilfe bei der Kuh, ne Kastration, ein bisschen Ernährungskunde für die üblichen Arten (aber sicher nicht arg eingehend, sonst würden Tierärzte kein getreidehaltiges Katzentrockenfutter verkaufen).

      Wirklich lernen wie es geht tun dann die fertig studierten Tierärzte bei ihren ersten Arbeitsstellen von den "erfahrenen Kollegen". Und die machen eben oft den selben Stiefel seit zig Jahren - also man verwendet seine 3-4 Standartantibiotika, bei Blähungen gibts Buscopan (auch wenn Meerschweinchen und Kaninchen reihenweise an Buscopanbehandlungen sterben scheinen manche Tierärute wirklich nie den Beipackzettel zu lesen, da steht dran dass es für manche Tierarten tödlich ist), und Kastriert wird erst nach erreichen der Geschlechtsreife, obwohl es dafür wirklich keinen Grund gibt. Die plappern also eher nach, was ihnen der Tierarzt gesagt hat, der sie an der erstenArbeitsstelle angelernt hat.

      Damit passiert es immer noch, dass Meerschweinchen mit Hautparasiten gebadet werden obwohl es seit Jahrzehnten wesentlich schonendere Medikamente gibt die nicht so viel Stress machen.

      Noch dazu erwarten die Patientenbesitzer oft Stegreifantworten auf alles. Angefangen bei "wann ist mein Kaninchen Geschlechtsreif" über "wie lange leben Chinchillas" bis hin zu "was muss ich bei der Winterstarre meiner Schildkröte beachten". Nein, der Tierarzt darf da nicht kurz nachgucken, der muss alles im Kopf haben. und so gerät eben mal was durcheinander, und der Tierarzt sagt dem Meerschweinchenbesitzer, dass er die Geschlechter erst mit 12 Wochen trennen muss - realistisch wären 4 Wochen.

      Daher ist es wirklich wichtig, sich selber zu informieren. Wenn man exotischere Tiere hält noch mehr, meistens sage ich einem Tierarzt gleich was mein Tier hat und warte gar nicht erst, dass der mit Rätselraten anfängt. Erst recht wenn ich ein Meerschweinchen dabei habe, frage ich vor jeder Spritze genau nach was es ist. Und ich schreibe mir das auf, damit ich ggf. einem Notdienst sagen kann, was schon gegeben wurde, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Ich nerve damit manchen Tierarzt sicher weil der sich in Frage gestellt fühlt, aber ich habe damit schon einige Tierleben gerettet.

      • Ja das stimmt wohl mit dem Studium.
        Solche Nachfragerei habe ich mir selbst schon bei normalen Ärzten und vor allem Kinderärzten angewöhnt, weil man sonst auch da oft im Regen steht.

        Ist eben immer schwierig, wenn man sowas lediglich googelt gibt's auch nur völlig gegenteilige Antworten, ebenso im Bekanntenkreis.
        Meine Schwiegermutter wollte mir sogar weiß machen das ich die beiden völlig falsch ernähren und denen doch bitte nur noch 1-2 mal die Woche nassfutter geben soll und ansonsten ausschließlich Trocken, weil das sättigt ja so toll, hält sich länger frisch und ist gut für die Zähne #schock
        Naja... Bei solcher Art von Tipps bin ich schlau genug um zu wissen das es absoluter Quatsch ist.

(23) 03.12.15 - 18:51

Hallo :)

Grundsätzlich muss ich mich meinen Vorrednerinnen anschließen: Katzen gehören unbedingt vor der ersten rolligkeit kastriert. Die rolligkeit ist für die hauskatzen die reinste qual, weil ihre Bedürfnisse ja nicht befriedigt werden. Da bricht eine hormonflut über sie herein und da büchsen auch gern mal katzen aus... Wir haben unsere mädels mit 6 monaten kastrieren lassen, obwohl sie reine hauskatzen sind. Und da war bei der größeren von beiden die hormonumstellung schon im anmarsch, also ja, das kann locker jetzt schon sein.

Ob ich jetzt allerdings an deiner stelle sofort zum tierarzt rennen würde weiß ich nicht. Wenn deine katze bereits rollig ist, dann birgt die OP jetzt viel mehr risiken als normal, da dann alles viel stärker durchblutet ist. Das kann böse komplikationen geben :(

Wenn die rolligkeit grade erst anfängt, macht es vielleicht sinn, dem noch schnell entgegen zu wirken. Aber wie gesagt, wenn sie schon mittendrin ist, würde ich wahrscheinlich warten bis es vorbei ist und dann sofort ab zum TA...

Liebe Grüße

Melrose

  • Danke auch dir ! :-)

    Also so richtig rollig wie man es kennt ist sie definitiv noch nicht.
    Heute ist sie auch wieder deutlich ruhiger, aber sie macht halt immer wieder solche Anzeichen dafür, außerdem wird die Menge an Katern vor meiner Tür auffällig.

    Ich werde wohl einen Termin für Januar ansetzen, vor Weihnachten wäre eh schlecht. Wenn wir über Weihnachten ein paar Tage nicht da sind, wäre es nicht gut wenn keiner die Wundheilung und so im Blick hat.

    LG

Hi,

Ja das ist Rolligkeit! Wildes rumrollen, labern ohne Punkt und Komma, ständiges reiben an Gegenständen und Menschen und wenn ein Kater (scheiß egal ob kastriert oder nicht) da ist wird der belästigt nach dem Motto "gibs mir du Sau". Ne zeitlang ist ok, es abzuwarten. ABER wenn du nicht vorhast zu züchten und Babys zu haben mach einen Termin beim Tierarzt aus. Wir haben unsere Kater mit 8 Monaten kastriert, mit 6 Monaten fingen sie an "lästig" zu werden und sich gegenseitig zu rammeln. Wie früh das anfängt ist unterschiedlich. Kater fangen meist etwas früher an, bei Katzen sind Frühlingskatzen meist auch früher dabei als ihre Kolleginnen ausm Herbstwurf und es gibt Rassen die Früh- bzw. Spätzünder sind!

Neben dem, dass du offenbar keine Babykätzchen willst, so wirkt dein Text jedenfalls, ist bei KATZEN (nicht Katern) auch ein anderer Grund wichtig sie kastrieren zu lassen. Bleiben diese ungedeckt können sie Scheinschwanger werden oder Dauerrollig. Bei beiden läuft der Hormonhaushalt der Katze dann komplett ausm Ruder was zu Gebärmutterkrebs/geschwüren und letzlich zum Tot führen können. Nebenbei werden dauerrollige Katzen in der Regel ab einem gewissen Grad unsauber. War bis dato bei ALLEN unserer Weiberl in der Vergangenheit so, wenn die Sterilisation rausgezögert worden ist. Spätestens dann sollte die OP erfolgen, zumal dauerrollige Katzen verhältnismäßig wenig bis gar nix essen und du zusehen kannst wie sie sich selbst tothungern. Kater rammeln einfach nur alles mögliche an, teils aus Dominanz (wenn sie andere Kater bumsen) oder weil sie ihren Trieb nachgehen müssen. Dann wird auch mal der Besitzer in die Hand gebissen via "Nackenbiss" und der Oberschenkel gerammelt oder Kissen etc. Aber einen Schaden nimmt ein Kater der nicht kastriert ist letzlich keinen!

LG Küken

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