Katze - wie lange weg beim ersten Freigang normal?

    • (1) 02.12.15 - 11:31

      Hallo!

      Frage:

      Wir haben vor fünf Wochen aus dem Tierheim eine Katze geholt, zwei Jahre, kastriert. Er war dort abgegeben worden und vorher Freigänger.
      Natürlich soll er auch bei uns wieder Freigang bekommen.
      Jetzt, nach fünf Wochen, habe ich ihn das erste mal raus gelassen. Ich habe ihn begleitet.
      Was ich erstaunlich fand war, dass er nicht erst vorsichtig geschnuppert und sich umgeschaut hat, sondern mehr oder weniger sofort losgerannt ist.
      Weg war er.
      Nach einiger Zeit rannte er quer durch den Garten in die andere Richtung. #kratz

      Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde kam er wieder und kam auch wieder rein. Ich hab ihn sehr gelobt, ihm ein Leckerchen gegeben und gedacht, es reicht für heute.
      Doch er wollte unbedingt noch mal raus. Saß vor der Haustür und hat jämmerlich gemauzt. Gut, dachte ich mir. Er war ja schon draußen, ist wieder gekommen, also lasse ich ihn raus.
      Beim zweiten Mal war er auch deutlich "langsamer" unterwegs. Ich hab ihn eine ganze Weile durch unseren Garten und den Garten der Nachbarin stromern sehen. Irgendwann war er weg. Ich dachte, er taucht bald wieder auf - ist er aber nicht.
      Er reagiert auch nicht auf Rufen und Rascheln mit der Leckerli Packung.

      Jetzt ist er zwei Stunden weg und ich finde ihn nicht wieder.

      Was mache ich denn jetzt? Einfach abwarten und Vertrauen haben? Ihn suchen?

      LG

      • (2) 02.12.15 - 12:01

        Hat sich erledigt; er ist wieder da.

        Nach zweieinhalb Stunden stromern kam er, als ich noch mal mit den Leckerlis geraschelt habe, in vollem Tempo angerast. :-)

        Damit hat er bestanden. ;-)

        LG

        (3) 02.12.15 - 12:36

        Schön, dass er wieder da ist! Bei einem erwachsenen, selbstbewussten Kater ist es halt was anderes als mit einer vorsichtigen Jungkatze.

        (4) 02.12.15 - 22:27

        Ich ertrage das langsam nicht mehr...
        Es gibt Ortungssysteme für Katzen!
        Lieber mal in Kauf nehmen, dass die Katze verschwinden könnte, sich verläuft,weil sie sich nicht auskennt, wo eingesperrt ist und elend zugrundegeht... anstatt einmal die Suchfunktion bei Google zu benutzen...

        • (5) 03.12.15 - 06:23

          Echt? Du erträgst es nicht mehr? Ich ertrage nicht das Halter ihren Tieren trotz aller Warnungen noch Halsbänder ummachen.

          Und diese Ortungssysteme sind nunmal alle an einem solchen.

          Die Gefahren dass damit dem Tier was geschieht sind weitaus größer als dass sie verschwindet.

          Mona

          • (6) 03.12.15 - 07:02

            !!!! Das sehe ich auch so. Am besten noch mit Glöckchen dran :-/

            Wir ziehen bald aus unserer Wohnung in unser neues Haus. Bisher haben wir drei hauskatzen. Bin so gespannt wie es wird. Wollen sie erst ein paar Monate drin lassen und dann dürfen sie raus. Hoffe es klappt alles. Paul ist dann 5, wie EMMA. Und FRIEDA ist dann fast 3 Jahre alt.

            Tollwut lassen wir davor noch impfen.

      • (12) 03.12.15 - 18:43

        Leider hängen diese Ortungssysteme oft an Halsbändern - und dann findet man die Tote Katze die sich am Halsband stranguliert hat auch zuverlässig. Toll.

        http://www.heilbronner-tierschutz.de/infos-katzen/80-lebensbedrohliche-gefahr-durch-halsbaender

        falls Du einen stabilen Magen hast ein Link mit deutlichen Bildern:

        http://schnurrende-samtpfoten.jimdo.com/wissenswertes/halsb%C3%A4nder-als-gefahr/

        Halsbänder sind wirklich extrem gefährlich, und das innerhalb von Minuten. Wenn die Katze versehentlich im Keller der Nachbarn eingesperrt wurde hat sie einige Tage in denen man von Haus zu Haus gehen kann und die Nachbarn bitten mit einem zusammen nachzusehen.

        • (13) 03.12.15 - 20:05

          Wie gesagt, Halsbänder gibt es mit löslichem Verschluss. Wer ein geschlossenes kauft, hat keine Ahnung. Und Leute, die Ortungssysteme ablehnen, weil sie die löslichen nicht kennen, auch.
          Ich sag ja: alle sind zu faul, sich zu informieren und jammern dann herum.

          • (14) 03.12.15 - 21:33

            Leider sind diese Sicherheitsverschlüsse nicht 100% zuverlässig. Bei meinem örtlichen Tierschutzverein ist schon eine Katze behandelt worden, die durch so eines ihr Vorderbein gesteckt hatte, scheußliche Verletzungen. Das ist leider einfach nicht aufgegangen.

            Diese Verschlüsse sollen ja so fest halten, dass die Katze es nicht allzu einfach selber zerreißen kann um sich von dem Ding zu befreien. Leider kann das im Notfall auch verhindern, dass sich die Katze befreien kann, wenn sie wirklich in Not ist.

            Eingesperrt in einer Garage bestehen Überlebenschancen für etliche Tage, in denen man jeden einzelnen Nachbarn im Radius von 2 km aufsuchen und bitten kann nachzusehen. Stranguliert im Halsband bleiben oft nur Minuten. So schnell findest Du die katze mit Ortungssystem auch nicht.

            • Lass es... Hat keinen Sinn. Die ist ein Sturkopf und hat keine Ahnung von Katzen. Anders kann ich mir es nicht erklären wie sie auf ein ortungssystem an Halsband festhält.

              Meine war einmal weg... Sehr ungewöhnlich war das weil sie immer Heim kommt auf rufen.... Immer!!!!

              Habe morgens dann Tasso angerufen und es wurde alles in die Wege geleitet. Ich habe dazu bei den Nachbarn geklingelt und um Hilfe gebeten.

              Letztendlich kam sie Mittags, satt!!! nach Hause.

              Meine Vermutung ist dass sie wo in ein Haus gegangen ist und die Leute sie drin behalten haben. Und gefüttert haben.... Sie wird dann mittags so einen Radau gemacht haben weil sie rauswollte.... Jedenfalls hat sie das geprägt denn sie bleibt seitdem in Reichweite des Hauses.

              Könnte man ein Ortung gssystem implantieren so hätten meine Katzen sowas. Aber man kann es ja nicht aufladen :)

              Egal... Ein Halsband zu empfehlen ist grob fahrlässig!

              Mona

              • Ich bin da immer sehr froh über meine Wohnungskatzen. Die Tierschutzvereine sind heilfroh wenn jemand die Katzen mit Handycap nimmt, die eben niemals Freigänger werden dürfen - und ich bin heilfroh, wenn ich immer weiß, wo meine Katzen sind.

                Wenn ich zu gluckig bin um die Katzen streunen zu lassen und mich drauf zu verlassen dass sie schon von alleine wieder kommen, dann eben gleich Wohnungskatzen.

                Jetzt klingelt bei mir dafür öfter eine Nachbarin mit Freigängerkater, wenn der mal wieder durch ein Kellerfenster geklettert ist und sie nicht sicher ist in welchem Abteil er schreit. Oder ich fahre sie zum Tierarzt wenn er mal wieder angefahren wurde. 200m zur Durchgangsstraße sind einfach nicht genug Distanz.

                Und wenn ich den Kater meines Bruders füttere wenn der Urlaub macht überlege ich oft, ob der überhaupt für mehr als zum fressen heim kommt, solange in den Angrenzenden Ställen und Feldern Mäuse zu finden sind. Laut meinem Bruder oft wirklich nur 30 Minuten am Tag zu Hause, aber der wollte vor allem auch einen Mäusefänger für ein altes Bauernhaus.

                Aber entweder ich bin halt gluckig, dann nehme ich die armen Katzen die sonst keiner will - oder ich lasse es eben bleiben, bevor ich sie der Gefahr eines Halsbandes aussetze. Implantieren lassen kannn man halt nur den Chip, und solange den niemand auslesen lässt gibt es eben keine andere Möglichkeit.

                (17) 04.12.15 - 20:53

                Mona, du hast keine Ahnung, weil du dich noch nie damit beschäftigt hast. Hättest du das, wüsstest du, was für ein Segen das ist. Du hattest nich nie ein Halsband mit Aufgehen bei Zug, stimmts? Du hast noch nie die Klips eines Halsbandesmit der Nagelfeile bearbeitet, hast noch nie ein Ortungssystem ausprobiert, du bist noch nie auf dem Zahnfleisch dahergegangen, weil du sicher warst, jetzt wars das, die ist wo eingesperrt, die kommt nie mehr. ich hoffe für deine Katze das ihr das nie passiert....
                Soll ich hier mal Bilder einstellen von Katzen, die in einer Garage verreckt sind, wo der Besitzer im Urlaub war? Von einem Dachgeschoss, wo das Fenster offen war und wo die reingesprungen sind und nicht mehr rauskamen? Von Baucontainern?

                Die katze einer Freundin von mir kam in den Mähdrescher und war einen halben Tage schwer verletzt auf dem Feld. GsD hatte ich ihr einen Orter empfohlen. Sie konnte gerettet werden. Hätte man sie nicht gefunden, wäre sie elendig krepiert.
                Der Kater meines Freundes ist extrem scheu. Er war im Keller eingesperrt. Er war ein dutzend mal während er sie vermisste im Keller. Sie hat sich nie gerührt. Aus lauter Angst vermutlich.
                14 Tage später muss sie sich zufällig rausgeschlichen haben. Ihre Leberwerte waren da schon so am Ende, dass sie nach einem einwöchigen Krankenhausaufenthalt verschied.
                Er hat sich jetzt ein Ortungssystem für seine neue Katze geholt.
                Lästert nur fröhlich weiter. Ich gebe nur Erfahrungen wieder,die ihr nicht habt.

                • (18) 04.12.15 - 21:58

                  Klar.... Ich hab keine Ahnung! Und dich.. Bevor ich es besser wusste hatte meine erste Katze ein Halsband. Und nein, nachdem auch ich leider mit ansehen musste dass so ein Sicherheitshalsband nicht gleich aufgeht bin ich nicht so dämlich und setze meinen Tieren diese Gefahr aus.

                  Jeder mit halbwegs verstand lässt das sein.

                  Hasipferdi spricht aus Erfahrung, ich ebenso nach mehr als 30 Jahren Tierhaltung.

                  Das Risiko das eine Katze sich stranguliert ist höher als dass sie unter einen Mähdrescher gerät. Und wenn du soviel Ahnung hast wie du behauptest dann weisst du ja auch wie Tasso funktioniert..
                  Mona

                  • (19) 04.12.15 - 22:59

                    Tja, wenn man das nicht austestet, dann tuts mir leid für deine katze. Man kann das testen. Und Tasso hilft recht wenig, weil die meisten Leute nicht zum Tierarzt gehen und den Chip auslesen lassen, wem die Katze gehört, wenn sie eine aufnehmen, die scheinbar herrenlos ist. Gibt ja auch kein Halsband, auf dem steht, wo sie wohnt. Aus diesem Grund sind auch meine Katzen gechipt UND tätowiert UND bei Tasso gemeldet, was der eine oder andere ja gern vergisst.......
                    Ich wünsche euch allen, dass eure Katzen fröhlich mal 14 Tage verschwinden und ich bin mir sicher: da kommt dann garantiert der Gedanke auf: was wäre gewesen, hätte ich sie orten können...

            (20) 04.12.15 - 20:42

            Meine Katzen finde ich innerhalb von 5 Minuten mit dem Orter. Schau doch mal in der Statisktik,wieviele Katzen verschwinden auf Nimmerwiedersehen und wieviele sich ein Vorderbein in einem Katzenhalsband einwickeln, das bei Zug aufgeht. Und wieviele davon, wo der Besitzer vorher nicht noch den Zug getestet hat?
            Wenn ein Halsband nicht 100 pro sofort aufgeht, teste ich das vorher und feile mit der Nagelfeile so lange herum, bis es passt.

            Ich kann auch nur sagen, dass mein Kater jeden Sommer über eine Woche verschwunden war als ich das Ortungssystem noch nicht hatte, danach nie wieder. Und meine anderen katzen tragen auch ein solches. Und da ist noch nie was passiert außer dass die es mal verlieren, weil es im Gebüsch hängen bleibt. Was aber kein Problem ist, da ich das Halsband dank Orter immer finde.
            Manche Leute stehen halt auf Inshallah. Tut mir leid, ich habe eine Verantwortung gegenüber meinen Katzen und die nehme ich wahr.

            (21) 04.12.15 - 21:04

            In einem Halsband snap'n easy kann kein Vorderbein reingelangen, es sei denn du meinst die mit Gummizug. Die sind gefährlich und die meine ich auch nicht. Mann, echt... hauptsache, die Meinung bis aufs Blut verteidigen, aber von nix ne Ahnung, und keins der Teile jemals in der Hand gehabt...

            • (22) 17.12.15 - 17:01

              Was nützt mir ein Halsband, das der Kater nach 10 Sekunden im Freien am nächsten Busch oder Zaun abstreift? Rein gar nichts.

              Das Spielchen haben wir 4 Tage lang mitgemacht, nie wieder. Macht einfach keinen Sinn.

              • (23) 18.12.15 - 22:57

                Ja das nützt leider nichts - ich plädiere nicht für Halsbänder an sich... sondern für Halsbänder mit Sender. Und die verlorenen Halsbänder hat man binnen weniger Minuten wieder gefunden mit dem Orter....

(24) 18.12.15 - 16:42

Hi,

wir haben auch eine Katze aus dem Tierheim sie lebt jetzt seit 7 Jahren glücklich und zufrieden bei uns. Sie wurde seinerzeit abgegeben angeblich eine Fundkatze. Am Anfang bin ich so in Sorge gewesen das sie wegläuft und so....aber die Katzen sind nicht dumm.Sie wissen, wo ihr Dosenöffner lebt und die kommen schon, wenn sie ein gutes Zuhause haben. Denn Katzen suchen sich ihr Zuhause aus. Mittlerweile gehe ich mit einem Hund und einer Katze Gassi!!!! Ungelogen der Hund macht die Katze schaut zu und beide gehen im Gleichschritt weiter. Ein Bild für die Götter. Keine Ahnung, ob das normal ist. Hatten da auch erhebliche Bedenken als unser Welpe kam. Wegen Eifersucht und so. Sie war auch recht zickig bis sie merkte, der geht nicht mehr und der ist einfach nur tolpatschig....mittlerweile geben sie sich sogar Küßchen....

LG

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