Hundehaarallergie

    • (1) 06.01.16 - 16:26

      Hallo,

      vor einiger Zeit hatte ich hier nach einer robusten Hunderasse gefragt die für die überwiegende Hüttenhaltung im Freien geeignet ist.

      Bevor wir die Sache jedoch angehen wollten bekam ich den Tipp erst einmal Pate von einem Tier vom Tierschutz zu werden, regelmäßig Gassi zu gehen und auch eine finanziellen Beitrag für das Tier zu leisten. Nun bin ich stolze Patin eines Hundes und war mit dem Laprador Mix schon zwei Mal länger Gassi. Der Hund ist etwas älter, jedoch sehr mobil und hat ein kleines gesundheitliches Problem was mich aber nicht stört und ihn nicht beeinträchtigt. Sei Jagdtrieb macht ihn eher liebenswert, Zudem scheint es ihn überhaupt nicht zu stören dass es regnet oder schneit. Durch seine stattliche Größe gibt er mir jedoch auch ein Stück Sicherheit und das ist recht angenehm wenn Frau solange durch Wald und Felder läuft. Der arme Kerl ist bereits zum zweiten Mal beim Tierschutz da wiederholt sich seine Besitzer scheiden lassen haben.

      Gestern lief alles super, heute merkte ich jedoch dass mir häufiger die Nase lief. Da ich seit vor Weihnachten an einem trockenen Reizhusten leide war das für mich in Ordnung. Auf halber Wegstrecke mit dem Auto nach Hause merkte ich jedoch wie mir die Augen zu jucken anfingen und mir die Zunge kribbelte. Bei uns ist nasskaltes Wetter - eigentlich kein Heuschnupfenwetter oder?

      Der kleine Kerl und ich haben uns sofort lieb gehabt - ich glaube er ist ganz froh wenn da jemand ist der mit ihm lange und ausgiebige Spaziergänge macht und zudem auch mit ihm kuschelt.

      Unter trockenen Augen leide ich in unregelmäßigen Abständen und habe daheim auch Augentropfen die ich notfalls nehmen kann.

      Habt Ihr eine Idee was das sein kann - Allergie aufs Tier oder doch das Wetter? Vor vier Jahren wurde ich negativ auf Hundeallergene getestet. Ich kann sehr gut damit leben dass kein Tier bei uns einzieht, das Risiko haben wir bereits dadurch dass mein Mann auf Katzen teilweise reagiert. Jedoch finde ich es unheimlich schön mehrmals die Woche mit dem Tier einen längere Zeit spazieren zu gehen - egal was für ein Wetter ist.

      Wie ihr schon lesen könnt mich hat es mit den Hund voll ins Herz getroffen. Ein wahres Trauerspiel warum er im Heim ist und sein fortgeschrittes Alter macht es mit der Vermittlung nicht einfacher. Die Tierheimmitarbeiter haben sich inzwischen bereit dass ich ihm Leckerli mitbringe.

      VG Geli

      • Klingt ganz nach einer deutlichen Hundeallergie, wenn sogar schon eine kurze Autofahrt reicht dass die Augen zuschwellen.

        Am Ende musst Du wissen, ob es Dir das wert ist, und nach jedem Kontakt duschen und die Kleider wechseln. Die Allergene bleiben übrigens länger im Auto erhalten.

        Ein eigener Hund kommt dann eher nicht in Frage, auch nicht draußen. da ist der Kontakt einfach nochmal intensiver.

        Ich würde das an Deiner Stelle mal beobachten, ob es wirklich der Hund ist.
        Hier bei uns sind schon wieder Haselnuss Pollen unterwegs, da der Winter zu warm ist und die ersten Heuschnupfler schniefen schon wieder.
        Und es kann auch durchaus sein, dass der Hund die Pollen rumschleppt im Fell.

        Ich würde die Beschwerden notieren, wann sie auftreten und dann weiter schauen.

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