Hund für Umsonst

    • (1) 02.02.16 - 16:40

      Hallo, bin neu hier und dachte ich steige einfach mal in die Diskussion mit ein... Ich selbst bin davon überzeugt, dass viele Leute ihre Tiere bei so geringen Ausgaben auch schnell wieder loswerden.. Allerdings habe ich in einer befreundeten Familie einen ganz anderen Fall erlebt.. Die Tochter wünschte sich von ganzem Herzen einen Hund.. Sie hatten zuvor schon einen gehabt und sie war so liebevoll wie ich es selten gesehen habe... Sie hat ihrem Vater versprochen die Hundeschule zu besuchen alle Arzttermine wahrzunehmen doch der Vater war der. Der sagte dass sie einen Hund haben darf wenn SIE die Schutzgebühr zahlt.. Er hätte alles Andere bezahlt aber wie soll sie das als Schülerin bezahlen...

      • Hallo, in welche Diskussion bist du denn mit eingestiegen?

        Du hast eine komplett neue Diskussion eröffnet.

        <<<<Leute wollen bei geringen Ausgaben das Tier schnell wieder loswerden>>>>#kratz verstehe ich jetzt irgendwie nicht

        Hundeschule ist ja jedem selbst überlassen, Arzttermine setze ich einfach mal vorraus, diese als gewissenhafter Hundehalter wahrzunehmen.

        Vielleicht weiss der Vater ganz genau, dass die Tochter nicht soviel Geld hat, um sich einen Hund zu kaufen. Da kann er ja groß prahlen, dass er die laufenden Kosten trägt.....irgendwie asozial.

        Eigentlich eine traurige Welt in der den Menschen nur das etwas wert ist, was sie (teuer) bezahlt haben.

        Hallo,

        wie meinst du das, dass viele Leute ihre Tiere bei so geringen Ausgaben wieder loswerden?? Meinst du das bezogen auf geschenkte Tiere?

        Müsstest du vielleicht mal etwas näher erläutern, damit eine Diskussion entstehen kann.

        LG

        Nici

      • Ich verstehe nicht ganz was du sagen willst, ich lese da verschiedenes raus. was mir aber erstmal aufstößt ist.
        Tochter will ein Hund,muss ihn selbst zahlen damit sie sich keinen leisten kann, und wenn doch kümmert sich Vater um das finanzielle!
        Wenn das der Fall ist finde ich es unverantwortlich, ich weiß nicht wie alt das Kind ist aber ein Hund sollte in eine Familie integriert werden und nicht nur einem Teil gehören.
        Also wenn ein Hundewunsch da ist dann sollten sich alle darum kümmern und nicht nur einer zahlt der andere kümmert sich.Ist kein Hund in der Familie erwünscht, sollen Sie es bleiben lassen.

        Zu den Hundepreisen, es gibt viele Mischlingswelpen sie entweder aus Hobbyzüchtungen oder Unfälle kommen und die gibt es relativ günstig.

        Zu den was teuer ist wird auch geachtet kann ich versichern das ist Schwachsinn.
        Ich kenne viele Hunde "teure" Hunde werden nicht geachtet sondern als Statussymbol genutzt.Die werden auf der Strasse rausgeputzt und zu Hause kümmert sich kaum einer groß drum,wenn dann nur um auf Facebook und Twitter Fotos von dem auch so süßen und teuren Hund zu Posten.

        Wir haben unter anderen eine Französische Bulldogge.treffen wir unterwegs Leute dann kommt als erstes ..."Ist das eine Französische Bulldogge?" Wir bejaen, dann "Was hat sie gekostet!Die sind doch teuer, aber eben in Mode, wir wollen auch einen"
        Es wird nicht nach dem Geschlecht oder Namen oder irgendwas gefragt.Und das erleben wir oft.

        Unser Bulli ist mit 20 Monaten aus 2. Hand zu uns gekommen. Sein Werdegang Hobbyzüchter die viel Geld verlangt haben, Hund wurde in Raten abgezahlt bleib solange beim Hobbyzüchter wurde dort aber nur gefüttert,Mit 1 Jahr kam er zum Käufer der kam mit dem Wesen nicht klar, Hund vegetierte weiter vor sich hin.Der Hund bekam Durchfall, schlechtes Fell ,es fiel auch teilweise aus.Übergewicht war auch vorhanden weil der Hund kaum rauskam.Er wurde verkauft weil die Familie nicht mit Ihm klarkam.Der Hund war der Rudelführer und damit überfordert.
        Wir haben ihn in Kleinanzeigen gesehen, weil er in unserer Nähe wohnte.Der Besitzer erzählte es waren vor uns schon 13 Leute da, alle wollten ihn sofort mitnehmen, einige wollten ihn nur teuer weiterverkaufen,Vielen waren die "Schutzgebühr" günstig hätten sie sofort gezahlt, aber die Tierarztkosten( er war noch nie beim Tierarzt) waren allen zu hoch und sind dann wieder gegangen.

        Ich will damit sagen das unser Bulli nicht wegen geringen Ausgaben abgegeben wurde sondern weil der Hund Probleme machte die mit Kosten verbunden sind und zudem keine Ahnung von Hunden hatte, aber ein Hund haben wollte.

        Anderes Beispiel es gibt hier eine Familie Viele Kinder und kein Geld diese haben einen Welpen geschenkt bekommen(der Hund müsste auch schon 6 oder 7 Jahre sein.) Der Hund hat so ein richtiges Hundelotterleben.Ihm geht es sowas von gut er wird geliebt, gehegt und gepflegt. Er ist gechipt geimpft und alles was so dazugehört.

        Es hat also nichts damit zu tun wie teuer die Hunde in der Anschaffung sind, es sind die Folgekosten die manche Leute überfordern.

        Da wir 3 Statussymbole haben#rofl Wir haben einen Schäferhund, einen Pudel und eine Franzsösische Bulldogge.So gesehen alles teure Rassehunde:-)Aber wir sind nicht ins Tierheim um uns einen Rassehund zu holen sondern einfach einen Hund der nicht so groß ist. Rasse und Herkunft egal, Schäferhund und Pudel haben uns ausgesucht nicht wir sie.
        Der Bulli war ein Kindheitstraum meines Mannes, er hatte als Kind einen und als wir unseren ersten Hund ins Haus geholt haben sollte es eine franz. Bulldogge sein, es war aber absolut keine zu finden (damals gab es noch kein Internet)sein Wunsch blieb, er schaute auch oft in Kleinanzeigen aber einen Welpen wollte ich nicht haben.Ich bin im Tierschutz und schon von daher will ich Tieren helfen und ein gutes zu Hause geben.
        Deshalb haben wir uns dann auch die Französische Bulldogge angeschaut obwohl wir schon einen Schoßhund haben. ;-)

        Komischer Text. Je nachdem wie alt das Kind ist kann es nach außen zwar so wirken als würde sie Viel mit dem Hund machen und das meiste bleibt doch an den Eltern hängen.

        Und zu dem Geld, Weihnachten und Geburtstag nur Geld wünschen, Zeitungen austragen etc. Wenn das Kind aus dem Grundschulalter raus ist sollte es clever genug sein um zu wissen wie es die paar Gröten zur Anschaffung zusammen bekommt.

      • Hallo!

        Also ein Hund aus dem Tierschutz kostet normalerweise kein Vermögen, das kann sich auch ein Kind schnell verdienen mit Babysitten, Prospekte verteilen, Rasen mähen bei älteren Nachbarn etc. Das kann auch ein Kind schaffen, wenn es das wirklich will.

        Mein letzter "geschenkter" Hund hat ja innerhalb des ersten halben Jahres über 500 Euro Tierarztkosten verursacht, daher halte ich davon denkbar wenig. Hunde mit Schutzgebühr sind in aller Regel geimpft, entwurmt, momentan gesund und oft sogar schon kastriert. Bei Hunden die es aus nicht so tollen Verhältnissen für umsonst gibt sieht es ganz anders aus.

        Wenn der Vater meint, dass das eine sinnvolle pädagogische Maßnahme ist um den echten Willen des Kindes zu testen indem es beweist, dass es bereit ist, für seinen großen Wunsch auch mal einige Monate zu sparen und zu arbeiten, dann sollte man da nichts dagegen unternehmen.

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