Rüden an Welpen gewöhnen?

    • (1) 05.02.16 - 19:28

      Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich.

      Wir haben einen Rüden, kastriert, 4,5 Jahre alt, Schäfer-Collie-Mix. An sich ganz lieb, andere Rüden sind ihm nicht immer so genehm (nicht alle, manche sind kein Problem, andere werden von weitem schon fixiert und angegrummelt nach dem Motto "Bleib bloß wo du bist, komm mir nicht zu nahe".

      Welpen kennt er bislang kaum. Die 2 in der Nachbarschaft treffen wir selten und die nerven ihn eher. Also werden die auch ganz schnell angeknurrt. Ab nem knappen Jahr ist es dann ok. Aber diese kleinen tapsigen und quirligen Babys sind nicht sein Ding.

      So, jetzt bekommt Oma nach Karneval einen Welpen, Aussie, dann knapp 14 Wochen alt. Sie wächst mit 4 Erwachsenen Hunden und eben ihren Geschwistern auf. Ich hoffe sie weiß wann sie aufhören sollte.
      Aber was wenn nicht? Unser Hund ist nicht dauernd bei Oma. Aber wenn mal was ist (kürzlich musste ich eben mal spontan 3 Tage mit dem Kind ins Krankenhaus, Oma kann genau so mal krank werden oder verhindert sein) sollte das klappen mit den 2en ohne das immer einer daneben steht.

      Online finde ich dann vieles "Anfangs an der Leine" "Immer nur kurz und peu a peu mehr": So, an der Leine findet unser Hund jeden anderen erst mal doof, selbst Hunde mit denen er sonst spielt und rennt (ich vermute mal dann kann er nicht wie er will und deshalb wird er motzig). Und Oma wohnt zwar nicht weit weg, deswegen auch gegenseitiger Hundeservice bei Bedarf. Aber eben auch nicht neben an. Also heute mal 2 Minuten und morgen 5 usw. wird eher schwierig.

      Oma hat auch Hühner. Da wollte unserer auch mal ran. Da hab ich ihn nass gemacht ohne das er gesehen hat wo es her kam. Er hat das so verinnerlicht, er hat seit dem einen mal nie wieder versucht was Federiges zu jagen (auch keine Enten, Fasane usw. ) und hält Abstand zum Hühnerhaus.

      Aber in Verbindung mit dem Welpen will ich das nicht. Er soll ja keinen Bogen drum machen sondern sich mit ihr vertragen, am besten wäre es aber die 2 würden sich richtig gut verstehen. Also dieses mit Wasser anspritzen wie beim Rütter schon öfter gezeigt ist hier keine Erziehungsmethode sondern wird nur eingesetzt bei Dingen die er absolut nicht darf und die man schwer über längere Zeit trainieren kann (eben Hühner, tägl. üben die zu ignorieren ging nicht, wir und unsere Nachbarschaft haben keine)
      Klar, beim 1. Kontakt werde ich die Wasserflasche zur Sicherheit zur Hand haben. Denn wenn er sich durch nichts mehr ablenken lässt, das anspritzen hat bei ihm durchschlagenden Effekt.

      • Hallo,

        ich glaube, dass dein Hund generell ein Problem anderen Hunden gegenüber hat, vor allem wenn er an der Leine ist. Er knurrt andere Hunde an, kein gutes Sozialverhalten. Ich glaube auch nicht, dass Hunde zwischen Welpen, Hunden mit 1 Jahr und erwachsenen Hunden unterscheiden. Eine gute Hundeschule wäre hier gut investiertes Geld gewesen.

        <<<<So, jetzt bekommt Oma nach Karneval einen Welpen, Aussie, dann knapp 14 Wochen alt. Sie wächst mit 4 Erwachsenen Hunden und eben ihren Geschwistern auf. Ich hoffe sie weiß wann sie aufhören sollte.>>>>

        ...also, der Aussie wächst aktuell noch mit 4 Hunden und seinen Wurfgeschwistern auf? Verstehe ich das richtig. Wie meinst du das..."weiß wann sie aufhören sollte"...der Aussie oder dein Hund?

        Dann solltest du dir für den Notfall eine andere Betreuung für deinen Hund suchen. Und die Oma auch.

        • Doch manche Hunde finden dieses Welpengedöns nervig und kommen mit ausgewachsenen Hunden viel besser zurecht. Geknurre an der Leine kann auf eine Unsicherheit an der Leine hindeuten heißt nicht generell schlechtes Sozialverhalten. Gutes Sozialverhalten heißt nicht dass der Hund jeden mögen muss, es heißt für mich rechtzeitig das richtige zu signalisieren und auch Grenzen anderer Hunde einzuhalten.

      Deine Oma holt sich einem Aussies? Respekt. Die Dame wird ja ein stattliches Alter haben.

      Ich hab auch eine Hündin die mit anderen Hunden draußen ziemlich schwierig ist lebt aber hier ohne Probleme im Rudel.
      Wichtig ist dass du dir bewusst machst dass du eine entspannte und positive Stimmung vorgeben musst. Wenn du mit angespannter Stimmung und Wasserflasche im Anschlag da stehst kann das ganze ja nur in die Hose gehen. Trefft euch auf neutralen Boden zum Gassi gehen

      "Oma" ist Schwiegermutter. Sie ist gut 60 und Hundeerfahren, hat auf dem riesen Grundstück Platz und kann sich da nen ganzen Agillity-Park hin basteln wenn ihr der Sinn danach steht. Und jetzt als Rentnerin hat sie Langeweile.

      Mein Hund knurrt nicht grundsätzlich andere Hunde an. Aber wenn so quirlige Welpen ihm auf die Nerven gehen dann knurrt er die auch an. Hier um die Ecke wohnt ein komplett unerzogener Labbi, der lässt einfach nicht ab egal was unserer macht um ihm zu zeigen "Es reicht". Ich gehe dann dazwischen denn dessen Besitzerin tut das nicht.

      Hier wohnt ein anderer Junghund, mit dem spielt meiner dann eine Weile aber wenn er dann nicht mehr mag zeigt er dem anderen das, der hört dann auch auf und gut ist.

      Das mein Hund angeleint ein Problem mit anderen Hunden hat liegt daran das er mal angegriffen wurde als er angeleint war. Wir sind ganz normal aneinander vorbei und als ich mit meinem schon bestimmt 100m weiter war kam der andere von hinten mit wehender Leine an, hatte sich los gerissen und da er von hinten kam war er auf meinem ehe ich realisieren konnte was da gerade passiert, ich hab zwar sofort die Leine fallen lassen und meiner war dann schneller und hatte mehr Ausdauer bei der Flucht. Der andere hat ihn fast 1km gejagt, immer wieder versucht auf ihn zu springen wenn er nahe genug kam und zu beißen. Seit dem mag er angeleint keinen anderen Hund zu nahe an sich.
      Er ist da sehr nachtragend. Er macht auch heute noch nen Bogen um den Weidezaun an dem er mal eine gezockt bekommen hat (keine Tiere drauf, ich hab ihn rum schnuppern lassen und nicht damit gerechnet das auf dem Zaun der leeren Weide Strom ist). Obwohl wir an dem Zaun mindestens 2x die Woche vorbei kommen und er nur 1x dran gekommen ist er geht mit grösst möglichem Abstand dran vorbei.

      Ich habe deswegen schon diverse Trainer gefragt was ich tun kann. Aber allgemeiner Tenor war das er sich die negativen Erlebnisse scheinbar so sehr einprägt das trotz oft positiv die Angst bleibt, das wäre Typsache und könne ich einfach nicht ändern. Weiter loben wenn er ohne Theater angeleint anderen begegnet, wenn wir an diesem Zaun vorbei gehen und hoffen das auch er irgendwann lernt "Ist ja doch nicht schlimm"
      Wobei er sonst kein ängstlicher Typ ist. Fremde Umgebung (Urlaub), Silvester usw sind kein Thema. Auch wenn die Kinder hier Besuch haben und Trubel ist, laut usw. Lässt ihn alles kalt.

      Mit dem das ich hoffe das die kleine weiß wann Schluss ist hoffe ich das die Erwachsenen Hunde den Welpen das zeigen.
      Mein Bruder hat eine Hündin, wenn die von jungen Hunden genervt ist, die würde die nie zurück weisen. Die guckt dann nur die Menschen an nach dem Motto "Ich mag nicht mehr, mach das das aufhört". Also ein mit ihr lebender Welpe wüsste nicht wann Schluss mit Lustig ist, auf Menschen übertragen wäre sie der antiautoritäre Typ. Und meiner wäre das Gegenteil, Supernanny, bei dem muss ein Blick reichen damit der Welpe reagiert.

      • Ich halte mehrere Hunde, darunter ist auch ein Welpe/Junghund. Hier im Rudel weiß er sich zu benehmen draußen nervt er trotzdem mal mit seiner Welpen Art. Da musst du einfach schauen wie es läuft. Der Welpe bleibt auch nich ewig klein.

        Wenn dein Hund nicht grundsätzlich unverträglich ist seh ich persönlich kein Problem. Das Risiko dass sich zwei Hunde gar nicht verstehen hat man immer. Ist aber doch nicht die Regel.

        Das mit der Oma war etwas irreführend weil für die meisten die Mutter der Eltern und nicht die Schwiegermutter die Oma ist. Hat nichts mit der Größe ihres Grundstücks zu tun.

        • Das Oma hat sich eingebürgert weil ich meine Schwiegermutter nie Mutter oder Mama nennen würde, ist sie ja nicht. Und ihren Vornamen findet sie furchtbar. Und wenn man den Kindern gegenüber von ihr spricht dann sagt man eben Oma.....so hat sich das dann eingeschlichen das mit Oma sie gemeint ist.

          Klar reicht einem Aussie nur das Grundstück nicht. Soll es ja auch nicht. Damit wollte ich sagen das sie Platz hat Beschäftigungsspiele usw auch zu Hause mit ihr zu machen.

Hallo!
Meinst Du deine Oma oder deine Mutter???
Weil Oma und Australien shepard fände ich schon heftig.

Lg Sportskanone

Hallo Lakritze

Bei uns ist im Moment eine ähnliche Situation. Ich habe einen kleinen Draufgänger und meine Schwester eine zwei jährige Hündin ( Vater aussie-Mutter aussiemix) erstmal weiß ich nicht warum es beim aussie immer gleich oh oh heißt. Mit der richtigen Handhabung und wenn man sie nicht ständig bespielt ( bedeutet wie bei jedem welpen nicht überteiben -viel schlafen lassen usw) sind sie ganz normale FamilienHunde.

Die Hündin meiner Schwester sagt jedem nervigen rüden ganz klar, wenn die ihr auf den Senkel gehen. Egal wie alt oder wie gross. Hängen die Ohr nur am Hintern oder rennen ihr ständig hinterher, wird sie kiebig. Und das darf eine Hündin auch, finde ich. Wir gehen bisher nur spazieren. Die Hündin darf dann frei laufen und meiner geht an der Leine. Sie kommt wenn sie ihn beschnuppern will und geht wenn es ihr zu blöd wird. So weiß sie, dass sie trotz seiner Nähe ungestört alles machen kann. Sie ist aber auch sehr gut erzogen und hört bei jedem mucks den meine Schwester macht. Wir wohnen im selben Ort und gehen bisher einmal die Woche mit den beiden. Auch haben meine Mama und meine Schwester es so mit dem rüden meiner Mutter gehandhabt. Lag aber mehr daran dass die Hündin meiner Schwester sehr ängstlich und unsicher war. Nun kommen die beiden prima aus und solange wie meiner noch so ungestüm ist wird er dann an der Leine bleiben , wenn meine Schwester und die Hündin dabei sind.

Viel spass mit den beiden und nicht drängen. Habt Geduld , ihr schafft das. Liebe grüße

Ich verstehe nicht ganz, worum es geht in deinem Thread. Hast du Bedenken, dass sich dein Hund nicht mit dem Welpen verträgt? Können sich die beiden nicht auf neutralem Boden kennen lernen?

Wolltest du deinen Frust über die Oma niederschreiben, die, wie du zu befürchten scheinst, Tendenzen zum Animal-Hording hat?

Und was ist mit der Wasserpistole? Willst du die benutzen, wenn sich dein Hund nicht mit dem Welpen verträgt? Wäre es nicht besser, dein Hund lernt, auf ein "Nein" zu reagieren? Kommt er so in Rage, dass du ihn nicht mehr kontrollieren kannst, wenn er mit einem anderen Hund zusammen trifft, den er nicht mag (hier ein Welpe)?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht richtig, auf welches Thema man hier eingehen sollte.

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