Wer kennt sich gut mit Kaninchen aus? Bin überfragt

    • (1) 24.02.16 - 13:21

      Hallo!#winke
      Wir haben eine 1,5 Jahre alte Farbenzwerg Häsin. Vor 6 Tagen ist ihr Partner gestorben, ein Frühkastrierter Widder. Er war erst ein gutes Jahr#schmoll
      Wir wissen nicht genau warum, er hat den Abend vorher nicht mehr gefressen, sass nur noch rum & lag am nächsten Tag tot im Stall#heul
      Er war en recht ängstliches Tier und die Häsin ist eine kleine Zicke;-)
      Sie hat ihn auch gerne mal gejagt und vom fressen weggescheucht.
      Momentan haben wir sie indoor, Plan ist aber ihr/ihnen im Frühjahr ein festes Holzhaus und ein Freilauf zu bauen.
      Wir wollen natürlich auch nicht das sie alleine bleibt, aber ich weiss nicht was man ihr jetzt dazu setzen soll? Noch nen Mädel geht wahrscheinlich garnicht. Meine Tierärztin rät ein Päarchen, also gleich 2 neue. Am besten Babies. Eine Züchterin empfiehlt 2 Männchen, die beide dann kastriert werden... Tierärztin meinte, man könnte notfalls noch sie kastrieren, dann werden die oft ruhiger. Ist natürlich ein recht grosser Eingriff, von den Kosten mal abgesehen.
      Die Züchterin riet erstmal die beiden kleinen zusammen ein paar Wochen in der Wohnung halten und dann alle zusammen raus in ein neues "Revier".
      Ich bin echt völlig überfragt. Wir haben eigentlich keinen Platz für noch einen Stall, in ca. 6 Wochen kommt unser 4. Kind und ich habe grad nicht so richtig Nerven mir darüber Gedanken zu machen:-( Was passiert wenn das wieder nicht klappt mit den dreien und die Dame zickt?Gibt es Kaninchen die nicht "gesellschaftsfähig" sind? Oder ist ein Frühkastrat einfach nicht das wahre, weil er nie gemerkt hat, dass er ein Mann ist und sich dadurch nicht durchsetzen kann?
      Irgendwie ist grad alles blöd mit #hasi:-(

      Vielleicht kann mir ja hier jemand was raten oder mir einen Tip geben #danke
      Aprilbaby

      • Hallo,
        bei uns war vor 5 Jahren das ganz ähnlich. Unser kastr. Männchen lag plötzlich tot im Stall. War auch im Winter. Aber der Stall steht im Winter in der Garage. Unser Weibchen ist auch eine richtige Zicke. An manchen Tagen, kann man gar kein Futter in den Stall stellen, ohne angeknurrt zu werden. Männchen wurde auch gern gejagt... Wir haben im Tierheim nachgefragt und unser Problem geschildert. Die hatten ein Männchen da, welches bereits kastriert war und ca. 0,5 Jahre alt. Wir konnten es gleich mitnehmen und ausprobieren. ob sich die beiden verstehen. Das haben sie und sonnen sich gerade draußen, eng aneinander gekuschelt. Das Weibchen ist immer noch zickig, aber sie verstehen sich super. Wenn es nicht funktioniert hätte, hätten wir das Männchen ohne Probleme zurückbringen können.
        LG

        Hallo!

        Ich würde zu einem kastrierten Rammler raten, gerne auch schon ein wenig älter und durchsetzungsfähig, gerne aus dem Tierheim. Setz sie auf neutralem Boden zusammen.

        Die Züchterin will wohl gerade zu viele männliche Juingtiere los werden, das ist nämlich absolut kein guter Rat, sondern eher verkaufsstrategie.

        Wenn sie sehr zickig ist wäre eine Kastration sehr empfehlenswert, weil sie unter dem Hormondurcheinander auch leidet.

        und wenn wieder ein Kaninchen nicht fressen will, fahr SOFORT zum Tierarzt, auch mitten in der Nacht. Dann überleben sie sowas auch oft, es ist gut möglich, dass das einfach nur Blähungen waren, die man nur sofort hätte behandeln müssen. Es ist einfach nur schade, dass das Tier sterben musste.

        • Ich würde auch eher zu einem kastrierten Rammler tendieren. Würde auch schauen dass er etwas älter ist, und wie schon geschrieben worden ist auf neutralem Boden zusammen lassen. Mann hat natürlich nie eine Garantie dass es klappt, egal welches Geschlecht mann nimmt. Weibchen sind untereinander oft zickig, und ich persönlich würde ein weibliches Kaninchen nicht kastrieren lassen, die sind sehr anfällig bei Kastrationen. Ich habe jetzt 15 Jahre lang in verschiedenen Tierarzpraxen gearbeitet und habe nur schlechter Erfahrungen damit gemacht. Entweder sind sie in der OP gestorben oder 1-2 Tage danach.:-(

      Hallo!

      Unser Rammler lag 1 Woche vor Weihnachten auch plötzlich tot im Gehege, allerdings war er immerhin fast 4 Jahre alt.
      Wir wollten kein neues Kaninchen und haben über ein Tierheim ein neues Zuhause gesucht - versuch das doch auch mal, vielleicht haben die jemanden der auch bereits sucht, nicht immer ist was passendes im Tierheim.

      Unsere Häsin lebt nun glücklich mit 2 Rammlern zusammen :-)

      Bedenke, dass eine Vergesellschaftung evtl. Zeit braucht. Bei unserer war es von heute auf morgen total unkompliziert. Bei dem Rammler meiner Freundin, die eine neue Häsin aufgenommen haben, hat es über 4 Wochen gedauert, bis es ohne Zank ging.

      LG
      sonntagskind

      Hi,

      ich rate dir auch zu einem kastrierten Rammler, Pärchen gehen doch meist am Besten. Wenn du sie zusammensetzt, auf jeden Fall auf neutralem Gelände, also nicht einfach das neue Tier ins Revier der Häsin setzen. Das geht zu 99% schief.
      Lieber ins Bad o.ä. wo auch die Häsin vorher noch nie war, viel Futter und viele Versteckmöglichkeiten auslegen und sie dann machen lassen. Wichtig ist, dass du sie nicht wieder trennst. jagen und auch Fellbüschel die rumfliegen sind normal. Nur bei ernsthaften Verletzungen trennen.
      Wenn du sie immer wieder trennst fangen sie jedesmal von vorne an die Rangordnung zu klären.
      Außerdem auch wichtig: ein Kaninchen, das nicht frisst ist sehr krank und muss SOFORT zum Tierarzt. Da darf man wirklich keine Zeit verlieren.
      Meine Weibchen werden grundsätzlich kastriert, habe damit sehr gut Erfahrungen gemacht. Die unkastrierten die ich früher hatte haben alle irgendwann Gebärmutterprobleme bekommen. Außerdem sind sie auch meistens ausgeglichener und weniger zickig danach.

      LG juju

    • Hallo,

      erstmal mein beileid, dass du eines deiner tiere verloeren hast.

      ich denke auch, dass ein kastrierter rammler, die beste lösung ist. er sollte möglichst im gleichen alter sein. babys sind oft noch sehr verspielt und ältere tiere sind dann auch schnell mal genervt.
      ganz selten gibt es kaninchen die nicht "gesellschaftsfähig" sind. das liegt aber meistens an schlechter sozialisation. und sie hat ja schon mit einem anderen tier zusammen gelebt. kleinere kabbelein sind normal. bei meinen war es auch so, dass die häsin das männchen manchmal vom futter weg gedrängt hat oder ein bischen ruppig mit ihm war, wenn er etwas gemacht hat, was sie stöhrte.

      wie du sozialisiert musst du selber entscheiden. ich persönlich halte nichts davon, dass die tiere sich erst ewig lange anschauen und sich duch getrennte käfige beschnuppern. wir haben es immer so gemacht, dass wir die tiere auf neutralem boden zusammen gesetzt haben und geschaut haben was passiert. meistens gab es ein bischen gekloppe und dann war gut. anschließend haben wir sie dann zusammen in ihr gehege gelassen.
      nur wenn sie sich gar nicht verstanden haben blieben sie dauerhaft getrennt.

      frag einfach mal im tierheim nach oder guck zb bei ebaykleinanzeigen, ob jmd ein tier in dem alter abzugeben hat.

      LG

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