Neue Katze miaut sehr sehr viel

    • (1) 04.03.16 - 22:14

      Hallo,

      Leider wurde einer meiner geliebten Kater angefahren und ist verstorben. Zumindest nehmen wir an dass er überfahren wurde, da wir ihn abends nachdem er nicht nach Hause kam tot in der Einfahrt fanden. Er versuchte vermutlich noch nach Hause zu kommen.

      Da wir den anderen nicht alleine lassen wollten haben wir uns im Tierheim umgeschaut und eine Katze mitgenommen. Sie soll sehr kinderlieb sein, ist 2 Jahre alt, leider war sie eine Einzelkatze bis dahin, kam aber im Tierheim scheinbar sehr gut mit allen Katzen aus. Sie war zudem eine reine Wohnungskatze und wohnte in einer 65 m2 Wohnung mit ihren Menschen. Sie wurde laut Tierheim abgegeben da das Kind der Familie eine Katzenallergie hat.

      Nun sitzt das Mäuschen seit einer Woche bei uns. Die ersten Tage hat sie sich etwas versteckt, blieb aber trotzdem immer soweit in der Nähe dass sie alles genau beobachten konnte. Unser Kater hat sie eigentlich soweit nicht schlecht angenommen ( nehme ich zumindest an). Er ist freundlich zu ihr, haut nicht, faucht nicht, und beschnuppert sie, lässt sie überall hin.

      Sie hat am ersten Tag etwas gefaucht wenn er zu nahe kam, geht aber inzwischen auch auf ihn zu und schläft auch in der Nähe.

      Sie ist seit fast einer Woche bei uns und hat nun seit zwei Tagen angefangen ständig zu miauen. Sie Miaut teilweise eine Stunde lang oder länger egal ob Tags oder nachts. Es ist auch ein miauen das ich so von meinen beiden eigentlich nicht kenne. Eher jämmerlich und fast vergleichbar mit dem Weinen eines Kindes.

      Ich weiß dass es für die Arme Maus viel Veränderung in sehr kurzer Zeit ist.

      Habt ihr vielleicht Tipps wie ich der Maus helfen kann sich bei uns wohler zu fühlen. Momentan gehe ich davon aus, dass sie nach ihrem gewohnten Umfeld und ihren gewohnten Dosenöffner Sehnsucht hat.

      Ich wäre schon froh,, wenn sie sich bei uns wohlfühlen würde und wir ihr ein schönes Katzenleben ermöglichen könnten.

      Aber das ständige miauen stört schon, da wir nachts durch das miauen dann auch immer wieder wach werden, und meine Tochter (3,5 Jahre) die Katze am liebsten wieder zurück bringen würde , weil sie meint die Katze will zurück zu den vielen Katzen im Tierheim.

      Bei uns hat sie übrigens viel Freiraum, mit vielen Klettermöglichkeiten und Zugang zu allen Zimmern außer zu den Schlafzimmern. Raus lasse ich sie momentan noch nicht, sie darf aber gerne zum Freigänger werden wenn sie sich bei uns eingewöhnt hat.

      Futter und Wasser hat sie zur freien Verfügung. Katzenklos sind zwei pro Katze vorhanden.

      • Nachtrag:

        Vielen Dank im Voraus euch allen für eure Tips.

        Liebe Grüße

        Daiwelchen

        (Ups, Sorry, hab wohl beim schreiben am Abend meine Manieren vergessen)

        Hallo, einer muss sie wohl mit ins Bett nehmen, sie fühlt sich bestimmt einsam. Wenn das nicht hilft, weiß ich auch nicht.

        • Hallo,

          Danke für deine Antwort.

          Mit ins Bett nehmen möchten wir sie eigentlich nicht, da meine Tochter ein hyperreaktiles Bronchialsystem hat, und ich selber allergisches Asthma. Ich reagiere zwar nicht mehr auf Katzen aber möchte trotzdem kein Risiko eingehen. Außerdem wird im July unser nächstes Baby zur Welt kommen und ich mag der Katze eigentlich jetzt nichts anwöhnen, das ich ihr spätestens mit Geburt des Babys wieder nehmen müsste.

          Sie miaut ja auch nicht nur nachts sondern auch tagsüber.

          Eigentlich tut sie mir total leid, weil sie so viele Veränderungen in so kurzer Zeit mitmachen musste. Die Arme.

          Aber vielen Dank für deinen Tip.

          Lg

      Hallo!

      Ich würde auch raten sie mit ins Schlafzimmer zu lassen, wahrscheinlich ist das ihr Problem. Sie war bisher Einzelkatze und daher sehr intensiv an Menschen gebunden, und genau zu denen hat sie jetzt keinen Zugang.

      Außerdem viel Beschäftigung mit der Maus, nicht nur schmusen, auch spielen. Gerne 2x am Tag 15 Minuten mit der Katzenangel damit sie ausgelastet ist.

      • Hallo,

        Danke für deine Antwort.

        Mit ins Bett nehmen möchten wir sie eigentlich nicht, da meine Tochter ein hyperreaktiles Bronchialsystem hat, und ich selber allergisches Asthma. Ich reagiere zwar nicht mehr auf Katzen aber möchte trotzdem kein Risiko eingehen. Außerdem wird im July unser nächstes Baby zur Welt kommen und ich mag der Katze eigentlich jetzt nichts anwöhnen, das ich ihr spätestens mit Geburt des Babys wieder nehmen müsste.

        Sie miaut ja auch nicht nur nachts sondern auch tagsüber.

        Wir spielen schon relativ viel mit ihr. Also so 3-4 x am Tag so lange bis sie keine keine Lust mehr hat. Zusätzlich hat sie Bällchen usw zur Verfügung mit denen sie auch spielen kann.

        Kuscheln mag sie mit mir im Moment weniger, mit meinem Mann und unserer Tochter umso mehr. Vielleicht macht ja auch meine Schwangerschaft ihr zusätzlich zu schaffen, da sie nach der Schwangerschaft ihrer letzten Dosenöffnerin abgegeben wurde.

        Vielen Dank für deinen Tip.

        Lg

        • Da würde ich es schlimmer finden sie zur Freigängerin zu machen, als sie ins Schlafzimmer zu lassen - wenigstens bei eurer Tochter. Im Fell hängen sonst unendlich viele Pollen die wesentlich mehr Probleme verursachen als die Katzenallergene an sich. Sie streift dann ja auch unter blühenden Birken und Wiesen.

          Dass Deine Schwangerschaft sie verunsichert ist ganz klar, sie will sicher nicht schon wieder ein Heim verlieren. Gebt ihr Stabilität und Nähe, und habt Geduld.

          • Das stimmt schon mit den Pollen etc. allerdings waren unsere beiden anderen Kater beide Freigänger und unser stubentiger der übrig geblieben ist, ist auch Freigänger und wird es auch bleiben. Im Sommer lebt er oft mehr draußen als bei uns. Das scheint unsere Tochter gewohnt. Da die Katzen ja auch vor ihrer Geburt schon da waren.

            Ich hab halt etwas Angst das die neue Maus sich bei uns nicht wohlfühlt und wir sie deswegen wieder abgeben müssten. Das würde mir sehr sehr leid tun, besonders weil sie heute morgen auch schon mehrfach ihr Köpfchen am Kater gerieben hat und die beiden sich trotz der kurzen Zeig schon gut zu verstehen scheinen.

            Naja, so schnell werde ich nicht aufgeben, vielleicht gewöhnt sie sich ja auch noch an uns.

            Ist halt alles neu für sie.

            Lg

            • Es ist ja auch erst eine Woche. So wirklich umgewöhnen bei einer erwachsenen Katze kann locker ein halbes Jahr dauern, Du bist da echt ungeduldig. Lass ihr Zeit.

              • Naja, ich weiß dass es länger dauern kann und wird. Ich wollte nun auch nicht ungeduldig sein resp zu viel von der Maus verlangen. Ich hab halt Angst dass sie sich vielleicht überhaupt nicht an uns gewöhnen kann und dann in einige Monaten wenn unser Baby kommt sie vielleicht wieder abgegeben werden müsste weil sie sich bei uns nicht wohl fühlt. Das würde ich auf keinen Fall wollen.

                Für mich ist es wichtig, dass wenn ich ein Tier aufnehme es ihm so schön und auch artgerecht wie möglich machen will.

                Ich bin niemand der ein Tier aufnimmt und sobald es kompliziert wird wieder abgibt.

                Deshalb wollte ich hier nachfragen ob es vielleicht Tips gibt, wie sie sich bei uns wohler fühlt.

                Das mit ins Bett nehmen werden wir leider nicht umsetzen können, aber vielleicht finden wir ja noch was anderes damit die Maus sich bei uns wohl fühlt.

                Dass es Zeit braucht dessen bin ich mir voll und ganz bewusst.

                Lg

    (11) 05.03.16 - 20:30

    Hallo,

    bist du sicher, dass sie überhaupt etwas stört, wenn sie miaut?
    Unsere beiden sind auch sehr gesprächig und der Kater macht manchmal Geräusche, da müssen wir echt lachen. Wir sagen dann immer, er singt wieder.
    Ihm fehlt dann nichts, er läuft gemütlich in den Räumen rum und erzählt.

    Wenn beide aber Hunger oder Langeweile haben, drehen sie auch noch mal auf. Aber wenn das die Ursache ist, merkt man es schon.

    LG

    • (12) 06.03.16 - 09:37

      Hallo, danke für deine Antwort.

      Ich bin natürlich nicht sicher ob es was gibt was sie stört. So gut kennen wir sie ja noch nicht.

      Die ersten Tage hat sie überhaupt nicht gemauzt, nur mal kurz wenn unser Kater näher kam, aber nun hört sie gar nicht mehr auf.

      Teilweise mauzt sie über 30-45 Minuten ohne Pause, wenn sie mal ruhig ist, dann nur Für ne viertel Stunde oder so, selbst nachts geht es so weiter. Heute Nacht hat sie sechs mal angesetzt und jeweils eine gute halbe Stunde gemauzt.

      Dadurch wachen wir natürlich auf und unsere Tochter auch. Ich bin mir bewusst dass Katzen im allgemeinen eher nachtaktiv sind, aber dass sie so viel mauzen.....

      Sie läuft dann auch nicht rum, sie legt sich alleine in eine Ecke und fängt an, oft geht sie sogar auf ein anderes Stockwerk und fängt dann an.

      Wir sind schon alle komplett übermüdet weil wir nicht mehr zur Ruhe kommen, und wenn ich bedenke dass im July noch so ein kleiner Schreihals hinzukommt, der mich ziemlich sicher die erste Zeit nicht so wirklich viel schlafen lässt, na dann viel Spaß....
      Lg

      • (13) 06.03.16 - 11:20

        Da unser Kater das auch macht, sind jetzt beide Katzen nachts im Wohnzimmer eingesperrt. Da grenzt der Wintergarten an und da haben sie ein Katzenklo. So hören wir den Krawall nicht. :-)

vielleicht ne blöde frage, aber: sicher, das das tier kastriert ist?

  • Hallo,

    Sicher weiß ich es nicht, habe das im Tierheim so gesagt bekommen. Hab aber eben erst gesehen dass sie laut vermittlungsvertrag sterilisiert ist, was ja anscheinend ein Unterschied ist.

    Ich gehe eh diese Woche nochmal zum Tierarzt mit ihr, da sie noch eine Folgeimpfung braucht. Der kann das bestimmt rausfinden.

    Was in der Familie in der sie vorher war, mit ihr gelaufen ist, wissen wir nicht.

    Scheinbar hat sie im Tierheim das erste Mal überhaupt in ihrem Leben eine Impfung bekommen, laut Info vom Tierheim, daher wundert es mich inzwischen dass sie sterilisiert oder kastriert sein soll, aber nie geimpft wurde...

    Die Sterilisation ist auch nicht vom Tierheim vorgenommen worden, sondern scheinbar vorher.

    Das werden wir auf jeden Fall noch nachsehen lassen.

    Lg

    • das wäre halt eine mögliche erklärung...

      meines wissens nach wird übrigens seit jahrzehnten nicht mehr sterilisiert, bei keinem haustier, weil es vollkommen unsinnig ist, den trieb zu erhalten und nur die zeugungsfähigkeit zu unterbinden.

      das macht nur bei menschen sinn :)

      sag mal bescheid, was der tierarzt meint, alles gute bis dahin...

      lg bb

      • Hallo, wir waren jetzt am
        Montag mit ihr beim TA. Da übers we noch weitere Zeichen von Rolligkeit dazu kamen, und so wie die Katze sich bei ihr zeigte war sie klar rollig.

        Wir haben mit ihr das weitere Vorgehen besprochen . Wir haben dann nochmal im Tierheim nachgefragt, laut denen sie sicher sterilisiert ist. Auf mein Drängen hin, haben die sich mit dem alten TA der Katze in Verbindung gesetzt der meinte bei ihm sei die Katze nicht sterilisiert worden, sondern laut Aussage der Vorbesitzer schon mit 8-10 Wochen beim Züchter.

        Wir haben dann Termin zur kastration gemacht, die wurde auch gestern nun gemacht und Mausi blüht stündlich mehr auf. Sie ist viel kuschliger wieder geworden, schreit jetzt schon fast gar nicht mehr, und schnurrt wieder beim streicheln. Sie scheint sich schon viel wohler zu fühlen trotz der erst kürzlichen Op. Wir sind jetzt gespannt wie die Maus sich entwickelt wenn die Wunde erst abgeheilt ist, und sie wieder ganz fit ist.

        Lg

        • hallo! danke für die rückmeldung :)

          und schön, das sich jetzt alles geklärt hat bzw. die katze sich wieder entspannt...

          alles gute für dich und deine miez!

          lg bb

(19) 06.03.16 - 17:40

Hallo!

Den Supertipp habe ich auch nicht für Euch, aber mir fiel spontan auch die Frage nach der Kastration ein. Wenn sie wirklich nur sterilisiert ist, könnte sie natürlich rollig sein. Dann miauen die die Nächte durch, das hat unsere auch getan, bevor sie dann kastriert wurde.

Dann fiel mir noch ein, dass unsere Katze auch so ein mitteilsames Wesen hat. Sie ist eine normale Hauskatze, aber interessant gefärbt, so dass ich vermute, dass sie vielleicht eine Siamkatze in der Ahnenreihe hat.
Meine Schwiegermutter hatte einen Siamkater, der hielt auch nie den Schnabel.

In unser Schlafzimmer lasse ich unsere Katzen übrigens auch nicht. Der Kater hält zwar Ruhe, aber muss dauernd aufs Klo und will dann die Tür geöffnet bekommen und die Katze quakt und schnurrt die Nacht durch, will unter die Bettdecke oder wenigstens Füße jagen.

Ne, auch bei uns bleibt die Schlafzimmertür zu.

LG, Gabriele

  • (20) 06.03.16 - 18:17

    Hallo,

    Ja , nachdem ich mich nun ein bisschen zur Rolligkeit belesen habe, könnte das evtl passen. Da ich bisher nur Kater hatte, die auch alle kastriert waren, war das bei uns irgendwie nie Thema. Aber es trifft schon so einiges auf sie zu. Das viele Miauen, sie rollt sich sehr viel auf dem Boden, leckt sich seit heute auch hintenrum viel ab, duckt sich und Streckt den Popo in die Höhe wenn wir oder der Kater uns nähern.....

    Morgen rufe ich gleich beim Tierarzt an, der kann uns da bestimmt weiterhelfen.

    Unsere bisherigen Kater waren alle so Bauernhof/Straßen Kater die wir schon als kleine Kitten vom Tierschutz bekamen.

    Jetzt haben wir schon eine Katze/Kater gesucht wo das Alter näher an unseren herankam, da unser Kater mit einem Jungen Wilden Kitten sicher überfordert wäre. Er sucht zuhause eher seine Ruhe und mag dort auch nur wenig spielen, liebt aber längere Jagdausflüge in die Wiesen und Wälder hinterm Haus.

    Die neue Katze ist laut Vermittlungsvertrag eine Rassekatze und hat die Vorbesitzer scheinbar auch viel Geld gekostet. Sie soll wohl eine British straight sein. Und laut Charakter wohl eher ruhig. Aber gut wenn es "nur" Rolligkeit ist, ist das für die Katze und uns nun erstmal unangenehm aber das lässt sich ja dann nach der Rolligkeit mit einer Kastration regeln.

    Vielen Dank im Voraus. In einigen Tagen wissen wir hoffentlich mehr.

    Lg

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