Unsrem Hasen gehts nicht gut....

    • (1) 05.03.16 - 11:52

      Hallo,

      ich weiß eine Ferndiagnose kann man nicht geben, aber ich muss auf meinem Mann warten bis er von der Arbeit zu Hause ist, damit wir zum Tierarzt fahren können und ich bin total aufgeregt und weiß nicht was ich machen soll.

      Gestern als ich unsren Hasen noch Wasser und Futter gab, schien alles ok. er kam her, frass. Heute ist unsere Tochter raus und wollte den Käfig sauber machen, da sas er nur da, schnaufte ganz komisch und am Bauch, Beinen usw das Fell ist nass und ganz klebrig.
      Ich muß sagen unsere Hasen haben einen Käfig und können jederzeit in Ihr Freigehege.

      Weiß jemand was das sein könnte. Sie ist jetzt 6 Jahre alt.

      biene1975

      • Ab zum Tierarzt, und das schnell! Wenn Dein Mann nicht innerhalb weniger Stunden da ist, ruf ein Taxi!

        Das muss heute noch untersucht und behandelt werden. Egal ob er nur im eigenen Urin sitzt weil er schmerzen hat, oder ob es eine Blasenentzündung ist. Du hast offenbar keine Ahnung, wie Du feststellst was fehlt, also musst Du zum Tierarzt.

        Ist der Bauch fest und aufgebläht? Pass auf dass der Tierarzt sich auskennt und keinesfalls Buscopan spritzt.

        Hallo!
        Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr Kaninchen habt, denn Hasen sind Wildtiere und haben so rein gar nichts mit (Zwerg)Kaninchen zu tun.

        Zu Eurer Sache: Da kann nur ein guter Tierarzt helfen, der das Kaninchen untersucht.

        Alles Gute, meine ERfahrung sagt leider, dass nicht fressende Kleintiere nur ganz selten eine Chance haben.

        Lg Sportskanone

        • Sie haben Chancen, wenn die Halter bereit sind, sich rein zu hängen. Zur Not muss man sie Wochenlang zwangsernähren, und nein, das ist keine Quälerei, wenn man das 2 Wochen machen muss um danach noch mehrere schöne Jahre zu haben. Das Problem sind die Menschen, die die zwangsernährung zu zögerlich angehen oder abbrechen, und inkompetente Tierärzte.

          • Leider habe ich die ERfahrung gemacht, dass Kleintiere auch nach Wochenlanger Zwangsernährung nicht wieder fit wurden, weil sie einfach zu krank waren.
            Hatte weder mit meinem mangelden Willen, noch mit inkompetenten Tierarzt zu tun. Ganz im Gegenteil, Aber wenn ein Tier auch nach 2 Wochen immer noch nicht frißt, sollte man es besser erlösen.

            • Da kommt es mehr auf die Ursache an. Nach einer üblen Zahnkorrektur kann es schon mal sein, dass es noch mehrere Wochen weh tut, vor allem wenn schon ein Loch ind er Zunge war oder bei der Korrektur das Kiefergelenk überdehnt wurde. Das gibt sich aber mit der Zeit wieder und das Schweinchen ist danach wieder kerngesund. Da wäre es einfach nur dumm zu früh aufzugeben.

              • Eine Zahnfehlstellung hat leider fast immer auch eine Kieferfehlstellung als Ursache. Da nützt eine Zahnkorrektor praktisch gar nichts, weil die Zähne sofort wieder schief wachsen.

                Außnahme wäre wohl ein Tier, was absolut nicht artgerecht ernährt wurde. Dieses würde aber sofort eigenständig fressen, sobald die Zähne gekürzt sind.

                Sobald (beim Meeri) die hinteren Zähne schief wachsen (meist angeboren), kann man operieren, aber die Überlebenschanche, gerade weil sie wieder schief wachsen würden, ist so gering, dass man das Tier mit Op und Zwangsernährung nur lange Quälen würde.
                Meist würden sie qualvoll verhungern, weil soviel (imner) wie ein Schwein frißt, kann man nicht päppeln.

                • Im Tierschutz erwischt man praktisch immer angefütterte Zahnprobleme. Keine Fehlstellung, sondern typische Trockenfutter-Zähne. Je nachdem wann man das Tier bekommt, kann es durchaus sein, dass sie nach der Korraktur noch 2-3 Wochen massive Schmerzen haben.

                  Auch andere Fälle gibt es, wo die Futterverweigerung nur an Schmerzen liegt, aber mit einigen Tagen zwangsernährung das Ganze gut in den Griff zu bekommen ist. Man sollte nie zu früh aufgeben, sondern genau prüfen was los ist und ob es heilungschancen gibt.

                  Natürlich kann man das Gewicht auch mit zwangsernährung stabil über 1000g halten. Das geht aber nicht mit 3x am Tag, das braucht wesentlich mehr Zeit. Bei solchen Fällen stehe ich eben auch nachts mehrmals auf und nehme die Tiere mit ins Büro um sie auch da mehrmals füttern zu können. Es geht einfach nur keine so große Portion auf einmal, und da liegt der Fehler wieder beim Menschen, der nicht alle 2-3 Stunden füttern will oder kann.

                  • Ok, wenn du das so erlebst.
                    Ich habe es in den 30 Jahren noch nicht gehabt (und ja ich habe auch nachts gefütter),
                    dass irgendein Kleintier nach 2-3 WOCHEN füttern wieder gesund wurde.
                    Ich habe allerdings schon viele schiefe Vorderzähne geschnitten, die ALLE sofort wieder gefressen haben.
                    Meiner Erfahrung nach fressen Meeris sogar mit heftigen SChmerzen weiter und erst wenn es praktisch gar nicht mehr geht, hören sie auf.
                    Meine ERfahrung, deine ist halt eine andere.

                    • Bei mir haben sie schon bei mittleren Schmerzen das Fressen eingestellt, und schiefe Vorderzähne sind ja auch gar nicht das Problem, sondern Brückenbildung an den Backenzähnen. Wobei ich Schneidezähne niemals knipsen, sondern bitte abschleifen lasse, weil nach dem Knipsen durchaus der Zahn bis zur Wurzel splittern kann und nie wieder richtig wird. Teilweise sind es danach drei Zähne... Da sprt man einfach am falschen Ende.

                      Wenn sie bei Dir auch mit allen zwei Stunden füttern abnehmen läuft irgendwas deutlich falsch. Was verwendest Du in dem Fall?

                      • Reichts jetzt mal mit deiner Besserwisserei!!!

                        • Es geht mir eher darum, dir zu helfen, dass die Tiere überleben und nicht sterben müssen. das hat mit Besserwisserei weniger zu tun, eher um ernstgemeinte hilfe. Wenn Du Zähne knipst steht es ja um Dein Grundlagenwissen nicht allzu gut.

                          • Mir ist in 30 Jahren KEIN Schwein an geknipsten Zähnen erkrankt oder gestorben.

                            Ich finde deine Art unverschämt und übergriffig.

                            Bei mir sind sowieso praktisch keine SChweine an Krankheiten gestorben, sondern am Alter.

                            • Ich dachte, Du hast so viele Erfahrungen mit kranken Tieren die man zwangsernähren muss und kannst daher einschätzen, wann es mehr Sinn macht sie einschläfern zu lassen?

                              Widersprichst Du Dir nicht gerade selber?

                              Aber doch nicht wegen Zähnen!
                              Du suchtst bei allen Schreibern hier explizit immer nach Fehlern, oder???
                              Bei dir kann es hier im Forum sowieso nie jemand richtig machen und du hast immer recht-
                              Kannst du dir überhaupt vorstellen, dass es noch andere Menschen gibt, die auch nur das beste für ihre Tiere wollen und JA, auch so handeln.Mit Nächtelang füttern, hunderte Euro zum Tierarzt schleppen usw.

                              Ich kenne seit Jahren viele seriöse liebevolle Züchter. Da tauscht man halt auch ERfahrungen aus.
                              Ich kenne z.b. niemanden der nachwachsende Zähne schleift. Ich stelle mir das ziemlich qualvoll vor. WEnn du wirklich Tiere hast die die hinteren Backenzähne so schief haben, dass schon Brückenbildung ist, dann kannst du nichts mehr schleifen. Dann muß operiert werden!
                              Und vorne abknipsen, wenn z,b einer durch Unfall oder so, länger ist als der andere, dauert bei mir keine 20 Sekunden. Noch nie ist da was gesplittert oder so. Ich selber feile meine Nägel auch nicht.

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