Katzenkombination

    • (1) 06.03.16 - 19:00

      Hallo.

      Ich hab schon seit 20 Jahren Katzen, aber immer wenn eine Neue dazukommen soll, ergibt sich eine neue Konstellation und ich bin unsicher.
      Also... wir haben unsere Luna, 4 Jahre, sehr nervös. Kam als Notkatze zu uns. Zuvor lebte sie mit einer Katzendame zusammen und war sehr verhaltensauffällig. Unsauber etc.

      Als wir sie bekamen, hatten wir zwei alte Kater. Mit dem Opa gab es keine Probleme, mit dem anderen gab es Kloppe. Bevor es endgültig geklärt werden konnte, ist er aber bei einem Unfall *kein Auto* verstorben. :-( *er fehlt so*
      Der Opa starb im selben Jahr an Altersschwäche. *das war Heiligabend 2014..ich heul immer noch*

      Im April 2015 bekamen wir dann zwei halb verhungerten Katzenjungs. *originale Scheunenfunde* Sind jetzt etwas über ein Jahr alt. Sie lieben Luna über alles und das beruht auf Gegenseitigkeit.

      Jetzt das Problem. Luna lebt, seit sie hier ist zu 99 % im 1. Stock. Da hat sie zwei Klos, Platz ohne Ende, Kratzbaum etc. Die Kinder ängstigen sie nicht mehr, aber sie ist, da die Kater Freigänger sind, sehr einsam.

      Jetzt wollten wir evtl eine oder zwei Artgenossen aus dem Tierheim holen. Ich weiß nur absolut nicht, was? Kater? Mit denen scheint es ja zu klappen. Katze eher suboptimal? Oder eine junges Katzenmädchen?

      Ein oder zwei? Die Jungs hat sie von Anfang an adoptiert.

      Hat wer Erfahrung? Platz ist hier ohne Ende. Drei Etagen, Kratzbaum, Freigang auf Wunsch, sehr ländliche Umgebung.

      • Wie kann eine Freigänger Katze einsam sein?

        Freigängerkatzen sind in der Regel eh Einzelgänger,

        oder habe ich da was falsch verstanden/gelesen?

        Ich habe zwei Freigängerkatzen 12 und 13 Jahre alt, sie können Tag und Nacht rein und raus durchs Kellerfenster und ich habe kein Katzenklo (nicht mehr).

        • Freigänger sind auch keine Einzelgänger, sondern EinzelJÄGER. Das bezieht sich aber auch nur auf die Jagd. Wenn sie heim kommen freuen sie sich trotzdem, vertraute Artgenossen zu treffen.

          Außerdem schrieb die TE, dass eine der Katzen nahezu ausschließlich im oberen Stockwerk lebt und nicht mehr raus geht, und daher nur selten ihre Kumpel sieht.

      Hallo!

      Das Problem wäre vor allem, dass Du einen Kumpel für sie brauchst, der auch weitgehend im oberen Stockwerk und drinnen bleibt. Ideal wäre da natürlich ein älterer oder auch behinderter Tierheiminsasse, der nicht mehr für Freigang geeignet ist oder selber kein Interesse mehr an "draußen" hat.

      Also auf jeden Fall was älteres und / oder behindertes, Jungtiere würden ja wieder mehr raus wollen, dann habt ihr in ein paar Monaten vier Streuner und immer noch eine einzelne oben sitzen.

      Ich würde da wirklich gezielt bei Tierheimen und Tierschutzvereinen mit Pflegestellen nach einem Tier suchen, das selber nicht unbedingt raus will oder auch nicht mehr kann (ich habe etwa einen Kater mit einer Athaxie, der zu stark gehbehindert ist für draußen, aber sich drinnen seit 13 Jahren bester Gesundheit erfreut, einen Perser-Mix der schon filzt wenn man den Boden zu feucht wischt und nicht auf sie aufpasst, und eine Panik-Katze die viel zu viel Angst hat). Da wirst Du ganz sicher auch fündig, und da dann einfach nach gefühl gehen. Gerade diese Sorgenkinder bleiben sonst Jahrelang im Tierschutz sitzen, weil sie keiner will. Dabei sind sie für Wohnungshaltung echt perfekt.

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