Kreuzbandriss Neufundländer

    • (1) 10.03.16 - 15:55

      Hallo,

      unsere Neufundländerhündin, knapp 5 Jahre, wurde am Freitag am Kreuzbandriss operiert. Es war eine Gott sei Dank einfache Sache, Kreuzbandreste wurden entfernt, die Stabilität im Knie war so gegeben, dass kein Plastik gemacht werden musste. Arthrose keine vorhanden und auch der Meniskus war vollkommen in Ordnung.

      Unser Problem ist nun, dass sie ja nur an der Leine gehen soll.. Gut gesagt, aber schwer getan. Da sie bereits 2 Wochen humpelte bis die endgültige Diagnose kam (anfangs hatte sie sich nur vertreten, kein Riss erkennbar), ist sie nun natürlich außer Rand und Band.

      Sie ist eh eine wilde Hummel, will nur rennen. Klar, das ist im Moment komplett kontraproduktiv, jedoch an der Leine macht sie noch mehr Terror, es geht ihr nicht schnell genug, springt dann immer wieder ruckartig vorwärts. Ihre Erziehung hat sie total vergessen.
      Mit Leckerchen lässt sie sich überhaupt nicht bestechen :-[

      Suchspiele damit sie erst mal platt ist, wehrt sie mit Leine ab, ohne Leine würde sie durch den Garten rasen mit Nase am Boden....#zitter

      Ich habe sie nun seit gestern hier im Garten ohne Leine, sehe gefühlt alle 2 min ob der Hund sich nicht von der Stelle rührt (anbinden ist nicht, da tickt sie aus). Hole ich sie ins Haus, dann läuft sie alle paar Minuten zur Tür und lässt nicht locker, bis sie raus darf.

      Ich bin bestimmt nicht inkonsequentin der Erziehung gewesen, aber so kommen wir alle an unsere Grenzen, zumal sie ja noch eine Schwester hier hat. also geht es nur getrennt in den Garten.
      Was meint Ihr? Leine oder lieber nicht und darauf hoffen, dass sie ohne Leine insgesamt ruhiger läuft (zwar schnell aber nicht so abrupt wie mit Leine springt, stoppt und anläuft)?

      Hatte jemand von Euch schon mal so eine wilde Hummel und mit was habt Ihr sie ruhig bekommen?
      Ich muss dazu sagen, sie ist kein Hund der gerne spielt, wobei Lauf und Suchspiele eh rausfallen...
      Eher ist schwimmen angesagt oder Spaziergänge mit viel Freilauf, weil sie echt eine Läuferin ist...

      Bin für jede Erfahrung und jeden Rat dankbar, liebe Grüße

      • Hallo!

        Erstmal schön, dass sie alles so gut überstanden hat und es ihr so gut geht!
        In dem Fall natürlich eine große Herausforderung für euch! :-/

        Es ist sehr wichtig, den "Leinenzwang" einzuhalten. Erstens um eine Überlastung und mögliche Schäden am operierten Knie zu vermeiden und natürlich auch, um das andere Bein zu schonen.
        Sehr häufig reißt früher oder später auch das Kreuzband auf der anderen Seiten. Wenn sie sich jetzt schon so viel bewegt, das operierte Bein aber noch nicht richtig belasten kann und soll, ist die Gefahr groß, dass das andere Bein überlastet und das Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen wird.

        Habt ihr einen Physiotherapeuten? Wenn nein, wäre es auf jeden Fall sinnvoll bald mit Physiotherapie anzufangen. Das ist für den richtigen Bewegungsablauf und den Muskelaufbau wichtig.
        Außerdem ist es eine Möglichkeit den Hund etwas besser auszulasten (Wasserlaufband usw).

        Denksport scheint ihr ja schon mit ihr zu machen.
        Ansonsten fällt mir nur noch ein, beim Tierarzt nach einem pflanzlichen Beruhigungsmittel zu fragen. Leider wirken diese erst nach einigen Wochen, bis auf das astoral sedarom direkt.

        Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg beim bändigen.

        Liebe Grüße

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