Barfen - Erfahrungswerte & Buchtipps gesucht

    • (1) 16.04.16 - 16:48

      Hallo,

      wir haben eine knapp vier Monate Berner Sennenhündin. Gerade haben wir die Futterumstellung von Royal Canin auf Josera Young Star - getreidefrei fast hinter uns gebracht. Schon vor der Anschaffung des Hundes hatten mein Mann und ich uns über das Thema barfen Gedanken gemacht. Jedoch schien es uns bisher zu kompliziert, ein Fachgeschäft in der Nähe war nur über große Umwege zu erreichen und auch unsere Tierärztin ist kein Freund davon und hat uns zwar nicht ab- aber auch nicht zugeraten. Hintergrund ihrer nicht positiven Einstellung zum Thema ist wohl dass das Fleisch nicht so genau kontrolliert wird und man nicht weiß was man sich da mit "reinholt" an Erregern.

      Zudem ist die Trockenfuttersache auch eine recht einfache mit wenig Aufwand.

      Unser Hundebaby ist inzwischen gut bei uns integriert, das doppelte gewachsen, hat 10kg mehr auf der Waage und das Thema Ernährung rückt wieder mehr in den Vordergrund.

      Per Zufall gab mir jetzt die Verkäuferin beim Metzger den Tipp wo in der Nähe ein kleiner Laden in der Nähe ist. Dort habe ich bereits angerufen und kann mich neutral beraten lassen - auch wegen der Kosten was da auf uns zu kommt und dem Aufwand. Eine kleine Broschüre kann ich dort auch käuflich erwerben.
      Da mein Mann theoretisch fast jeden Tag dort auf dem Arbeitsweg vorbei fährt fangen wir wieder an mit überlegen, da soviel können wir nicht im TK Fach lagern.

      Die Verkäuferin vom Metzger kauft im Schnitt für ihre zwei Neufundländer für 70€ pro Monat ein. Wenn ich mir so anschaue was mein 15kg Sack Josera kostet dann werde ich denke nicht teurer kommen. Wenn Mausi mal ausgewachsen ist bekommt sie 450g pro Tag von dem Josera. Derzeit steigern wir noch die Menge, aber dann ist es weniger.

      Habt ihr einen guten Buchtipp für mich wo es mich mit der Fülle an Informationen nicht erschlägt? In der Bibliothek gibt es leider zu dem Thema nichts gescheites und bei Amazon gibt es wieder zu viel zum Thema zu lesen.
      Irgendwo meinte ich auch gehört zu haben dass es einen Barf- Rechner gibt?

      Da wir noch Katzen haben lohnt sich die Überlegung, wenn ich bedenke was ich so an Futterkosten habe.

      Ich möchte nicht sofort eine weitere Futterumstellung machen, da wir gerade eine hinter uns haben. Aber wann ist der beste Zeitpunkt? Es gibt Leute die sagen dass der Welpe nicht gebarft werden sollte. Die Hundetrainerin aus dem Tierheim wo ich Gassigängerin war, hat ihre Hund von klein auf gebarft. Die Meinung der Tierärztin ist eher für Trockenfutter, wobei sie keine Werbung für irgendwelche Produkte macht.
      Was ist bei dem Thema zu beachten?

      Unser Nachbar gibt früh seinem Labrador Trockenfutter und abends kocht Mutti Nudeln und ein Huhn für das liebe Tier.

      Danke für Eure Tipps

      Geli

      • Hallo,

        normalerweise sollten die Leute im Barfshop Bescheid wissen und dich gut beraten.
        Mir hatten die Barfbroschüren von Swanie Simon alle Infos gegeben, diese Broschüren sind preiswert und alles steht drin, einfach und gut erklärt.
        Bei Barfrechnern wäre ich vorsichtig, aber mit den Broschüren kannst du prima selbst ausrechnen!
        http://www.amazon.de/Biologisch-Artgerechtes-Futter-tr%C3%A4chtige-H%C3%BCndinnen/dp/3939522015/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1460819699&sr=1-2&keywords=swanie+simon

        http://www.amazon.de/BARF-Biologisch-Artgerechtes-Rohes-Futter/dp/3939522007/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1460819699&sr=1-1&keywords=swanie+simon

        Für meinen Welpen gab es ab der 10. Woche Teilbarf und seit der 17. Woche wird er voll gebarft.
        Er wird im Sommer 5 und ist ein gesunder und vitaler Labrador!

        Mit Katzen kenne ich mich nicht so gut aus, weiß aber, dass Katzen im Gegensatz zu Hunden kein Gemüse/Obst gefüttert bekommen, sondern nur Fleisch.
        Da musst du darauf achten, dass genügend Taurin (z.B. in Herzmuskelfleisch) enthalten ist.
        Als Lektüre hab ich das entdeckt
        http://www.amazon.de/einfach-barf-Leitfaden-nat%C3%BCrliche-Katzenern%C3%A4hrung/dp/3735791050/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1460820028&sr=1-2&keywords=katzen+barfen

        LG Pechawa

        Hallo Geli!

        Bin leider etwas im Stress und kann dir nur kurz antworten.

        Buchtipp: BARF von Swanie Simons
        Es gibt Verschiedene Ausgaben davon.
        Hat mir eine Tierärztin empfohlen, die selbst barft und auch auf Ernährungsberatung spezialisiert ist.

        Einen Welpen und vor allem einen Berner würde ich auf keinen Fall vor dem 12.-18. Lebensmonat barfen.

        Es ist fast unmöglich, das richtige Verhältnis von Vitaminen und Nährstoffen hinzubekommen. Vor allem das Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Gerade bei den großen Rassen spielt das eine sehr wichtige Rolle im Wachstum.

        Wenn du trotzdem unbedingt barfen möchtest, kann ich dir empfehlen einen Ernährungsplan von der Universität München erstellen zu lassen.

        Ich persönlich rate allerdings davon ab einen Hund im Wachstum zu barfen. Ich habe schon einige Fälle gesehen, in denen der Hund Probleme in der Entwicklung des Bewegungsapparates und sogar des Gehirns bekam.

        Liebe Grüße Prinzessin

        • Hallo,

          man kann sehr gut auch Welpen barfen, Swanie Simon hat dazu eine Welpenbroschüre, die ich empfehlen kann!
          Gerade im Wachstum ist gutes Futter richtig und ich bin der Meinung, dass man eher mit Fertigfutter krank füttert, als mit der richtigen Barfmahlzeit - vorausgesetzt, man füttert nicht darauf los.
          Aber dazu braucht man keinen Plan von der Uni München, sondern rechnet es sich mit Hilfe der Barfbroschüre selbst aus.

          Ich habe kein Vertrauen in die Fertigfutterindustrie. Warum? Man muss sich nur mal die unterschiedlichen Zusammensetzungen der verschiedenen Futtersorten anschauen, z.B. Calcium/Phosphor! Wenn es da einen einheitlichen Wert gäbe, müssten alle Futtermittel bezüglich Mineralien die gleiche Zusammensetzung haben, das ist aber nicht so!
          Die Wertem schwanken und sind teilweise so stark erhöht, dass es mich mittlerweile nicht mehr wundert, warum Hunde heutzutage schon früh Gelenkprobleme haben, oder im Alter nierenkrank sind!

          LG Pechawa

      Ich hatte mich auch mit dem Thema barfen beschäftigt, es aber dann seinlassen, weil es mir einfach zu zeitaufwändig ist. Das ständige einfrieren, auftauen, rechtzeitig aus der Truhe nehmen und dann Schneidebrett, Messer, Dosen, Näpfe - alles mit Fleisch, Pansen, Innereien etc. wieder spülen - und das alles in meiner Küche, mehrmals die Woche - das wollte ich nicht.

      Das ist jetzt MEINE eigene Entscheidung die ich für mich getroffen habe, nicht zu barfen - es passt einfach nicht in meinen Alltag.

      Die einzige Alternative, die ich evtl. gewagt hätte, wäre Fertigbarf zu kaufen - da hätte ich aber wohl noch eine zweite Gefriertruhe gebraucht.

      Da sagt der eine, gerade Welpen sollten schon gebarft werden, der andere, nein viel zu kompliziert, erst barfen, wenn der Hund ausgewachsen ist.....

      Man sollte jeden seinen Hund so füttern lassen, wie er es für richtig hält. Ich habe kein Verständnis dafür, wenn manch überzeugter Barfer den Nichtbarfern ein schlechtes Gewissen machen, dass Trockenfutter doch nicht artgerecht ist und wie fit doch gebarfte Hunde sind.....

    Wir bestellen "Barf Complete", da ist schon alles mit bei an Öl usw. Ich weiß nicht, ob ich den Link hier posten darf, wo wir bestellen - soll ja keine Werbung sein. Kannst aber auch Google fragen. Wir bestellen in Oldenburg. Wir haben eine Beagle Hündin, zwei Jahre alt, und wir liegen bei ca 35 € im Monat.

    Wir sind vor ca. 5 Jahren auf das Barfen umgestiegen. Unsere Bärenhündin (3,5 Jahre) wurde von Anfang an gebarft. Unsere Erfahrungen sind durchweg positiv. Keiner unserer Hunde stinkt nach Hund, richtige Durchfälle gab es seitdem keine mehr, Hautekzeme gehören der Vergangenheit an, die Zähne sind in einem Topzustand, die Häufchen unserer 70Kg Hündin sehen aus, wie von einem Dackel, weil der Großteil wirklich verwertet wird.
    Angefangen habe ich mit der Broschüre von Swanie Simon.
    Mittlerweile brauche ich die nicht mehr. Ganz am Anfang habe ich auch erstellt. Auch diese fallen nach einiger Zeit weg, weil man das Wissen einfach intus hat.
    Anfangs waren wir auch eher verhalten, was dieses Thema angeht. Barfen wurde uns von einer Tierheilpraktikerin empfohlen. Da waren wir aber noch zu unsicher. Nachdem ich das Buch "Hunde würden länger leben, wenn..." gelesen hatte, starteten wir den Versuch.
    Wenn man erstmal im Thema ist, ist es nicht mehr so kompliziert. Futter wird am Abend vorher aufgetaut in der Garage (Pansen stinken nämlich extrem). Wichtig: während des Auftauprozesses muss Luft an das Fleisch kommen.
    Unser neuer Welpe, der im Mai einzieht wird auch schon teilgebarft bei seiner momentanen Familie.
    Ich persönlich kann es nur jedem empfehlen.

    • schön, dass es eurem Hund so gut geht

      "keiner unserer Hunde stinkt nach Hund, richtige Durchfälle gab es seitdem keine mehr, Hautekzeme gehören der Vergangenheit an"

      Unser Hund bekommt Trockenfutter und Nassfutter in ausgwogener, hoher Qualität

      er hat bisher weder gestunken, noch Durchfall gehabt, noch Hautekzeme

      Sollten das Hunde haben, die nicht gebarft werden.......?

      • Naja, unsere hatten es leider. Nur lange Zeit haben wir das nicht aufs Futter zurück geführt.
        Und als wir anfingen zu barfen lösten sich diese Probleme plötzlich.
        Und wir hatten wirklich schon viele Hunde. lediglich dem Malamuten hatte das Trockenfutter damals anscheinend nicht viel ausgemacht, außer, dass er viel mehr Stuhl abgesetzt hat, als die später gebarften Hunde. Ansonsten haben das weder unsere Retriever, noch der Schäferhund, noch der Pinscher vertragen.

Hallohallo ,

Definitiv die BArfbroschüre von Swanie Simon.

Ich habe einen kleinen Terrier 3 jahre und eine 22Wochen alte Labbi Hündin. Beide werden geBARFt sind tiptop gesund und fit.

HAbe mich auch anfangs gesträubt und dachte es wäre kompliziert. Nein das ist es nicht wenn man einmal drin ist.

Ich bin voll berufstätig und allein erziehend und muss sagen es nimmt nicht viel zeit in Anspruch. pro Mahlzeit 5min. Zubereitung.

Ich zahle für beide Hunde zusammen ca. 90 euro im Monat. Fleisch Knochen und zusätze . ich weiss was sie fressen und habe nicht das industriefutter .

Lg Anja

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