Erfahrung mit Großen Schweizern oder Schweizer Schäferhunden?

    • (1) 28.04.16 - 12:24

      Hallo :-)

      Wir liebäugeln seit längerem damit, uns einen zweiten Hund anzuschaffen. Ich habe seit fünf Jahren eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz, mein Freund hatte früher Landseer, Berner Sennenhunde und kleinere Hunde. Erfahrung ist also vorhanden.

      Wir haben hier fünf Kinder (drei davon ständig hier, die kleinste 3) und zwei Katzen. Damit muss der "neue" klar kommen.

      Wahrscheinlich wirds ein Welpe, es muss aber sicher kein Rassehund vom Züchter sein.

      Die beiden o.g. Rassen gefallen uns beiden extrem gut. Wir brauchen auf jeden Fall einen ziemlich entspannten Hund, da die vorhandene Hündin grundsätzlich eher ängstlich und ein wenig nervös ist (v.a. draußen, durch viel Training aber schon viel besser).

      Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer der o.g. Rassen?

      Danke vorab

      • Ich kenne nur den Großen Schweizer Sennenhund - da er in der Nachbarschaft vorhanden ist.

        Optisch gefallen mir die großen Schweizer sehr gut. Aber ein großes Manko der Rasse ist sein Hang zur Sturheit. Ein gewisses Maß an Erfahrung sollte also vorhanden sein. Und vor allem Konsequenz in der Erziehung.

        Viele haben durch die Größe der Rasse oft Probleme mit dem Knochenbau. Und so ein großer Hund ist nicht ganz günstig in der Versorgung (Futterkosten).

        LG

      Hallo,

      "entspannte" Familienhunde, die gut mit anderen Hunden klarkommen und gutmütig sind, bei kleinen Kindern wäre mir das sehr wichtig sind z.Bsp.

      Golden Retriever, Labrador - ja, hat fast jeder, sind aber auch tolle Hunde, haben selber einen Labrador, ein Traum von Hund was Gelassenheit, Gutmütigkeit, Gehorsam, Treue angeht.

      oder

      Neufundländer und Irish Setter werden auch noch als sehr umgänglich beschrieben.

      • Ja ich weiss, aber wir stehen halt schon sehr auf sehr grosse Hunde. Nachteil ist halt der Platz im Auto, wenn die ganze Patchworkfamily unterwegs ist leider.

        So ein weißer Schäfer würd da schon gut reinpassen.

        Aber Labradors sind durchaus in der engeren Auswahl auch....

        Setter kenn ich nur als Jagdhund, der extreme Kopfarbeit braucht?!

        • Wir haben auch eine Labbi Dame. Unbedingt wegen der Kinder sollte ein Labbi mit drinnen sein... ein Traumhund, obwohl wir sie aus dem Tierschutz haben.

          Ab dem ersten Tag lag sie mitten der Kinder, und ich habe zwei wirklich hibbelige Exemplare! Es gab noch nie Probleme!

          Für kleinere Kinder immer wieder!!!

    Wie wäre ein Samojede? Das sind geduldige und sehr liebe Hunde, dabei auch lebhaft- und nicht aggressiv .

    Hallo,

    hier sind interessante Informationen zu den Sennenhunden:

    http://alle-sennenhunde.de/

    GLG

    Hallo,

    wie wäre es mit nem Leonberger?!

    Wir hatten einen und das war einfach der pure Traum. Er war einfach ein überdimensionaler Teddybär. Ihn hat nichts, aber rein gar nichts, aus der Ruhe gebracht. Gemütlich ohne großen Bewegungsdrang, zufrieden mit allem und jeden. Niemals Probleme mit Kindern, Menschen allgemein, anderen Hunden, Katzen.

    Sein Problem war einfach, dass er dachte, er ist ein Schoßhund. Sobald jemand auf dem Boden hockte, wollte er auf den Schoß... naja, bei 75 Kilo nicht immer lustig. Bin da immer komplett drunter verschwunden gewesen...

    ....aber die Futterkosten waren schon immens.... er hat schon gut 2 Kilo am Tag verdrückt. Dazu kam noch seine Futtermittelunverträglichkeit, also mind. getreidefrei, besser Barfen in seinem Fall... Waren Berge an Fleisch und Dosen #rofl.

    Und die Kosten beim Tierarzt waren auch deutlich höher, wie bei "einem Durchschnittshund". Alles halt "größer".

    Ich persönlich habe es nicht so mit Schäferhunden. Sind halt doch von Natur aus Wachhunde. Gibt's bestimmt aber auch ganz tolle Hunde von!

    LG
    Caro

    Hallo,

    wir haben eine Berner Sennenhündin - reichlich vier Monate alt. Bei uns leben drei Kids und so einiges an Getier. Abgesehen davon dass Madam noch ein verspieltes Hundebaby ist - ist sie relativ entspannt. Das Einzige was sie gar nicht leiden mag ist unser Kater, der permanent versucht sie zu ärgern und dann haben wir hier Aktion im Garten. Dann ist hier das Motto - wer ist schneller auf dem Baum oder auf dem Klettergerüst.

    Madam ist nicht so bewegungsfreudig wie Nachbars Labrador und bellt kaum bzw. überlässt das anderen. Egal wer kommt - er wird freudig begrüßt und dass mit ordentlich Masse , bis jetzt 18kg - mit 6kg zog sie ein. Da sind wir gerade dran das abzugewöhnen - ebenso an der Leinenführigkeit bei der Masse. Meinen Blumengarten habe ich dank der Buddelfreudigkeit erst einmal aufgegeben.

    Mit den Kids klappt es ganz gut, jedoch lass ich sie nur mit unserem ältesten Sohn (11Jahre und dank Großwuchs auch größer als Mutti mit 1,70m) alleine. Der hatte das am Anfang gar nicht vor da er eher Katzen mag - bis dann das erste Mädel kam zum Hund #verliebt. Seit dem geht er gerne nachmittags alleine mit dem Hund eine Runde spazieren #rofl

    Wir werden wie auch so andere Welpenbesitzer noch einiges an Erziehung investieren müssen, jedoch ist aus heutiger Sicht die Entscheidung für die Hunderasse richtig gewesen. Eines stimmt jedoch bei der Rasse - es sind absolute Dickschädel. Und wenn unsere Hündin keine Lust hat dann bleibt sie liegen - egal wo#cool

    VG Geli

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