Die Entscheidung ist gefallen: Wir bekommen einen Hund!! (wo kann ich mich dazu informieren?)

    • (1) 05.05.16 - 10:24

      Hallo in die Runde,

      seit dem ich denken kann wünsche ich mir nichts sehnlicher als einen Hund. Meine Eltern haben mir diesen Wunsch nie erfüllt und als ich dann die Entscheidung selbstständig hätte treffen können, haben es meine Lebensumstände lange nicht zugelassen.

      Jetzt ist es endlich soweit, dass die Rahmenbedingungen so sind, wie ich sie mir für uns und das Tier wünsche und ich könnte ausrasten vor Freude!!
      Meine Hundeerfahrungen sind bisher bescheiden, ich hatte bisher hin und wieder (vielleicht 10x) übers Wochenende den Jagdhund einer Freundin als Übernachtungsgast zu Besuch. Ja und da hörts auch schon auf.

      Könnt ihr mir sagen was ich beachten muss? Welche Lektüre zur Hundeerziehung ist empfehlenswert? Es gibt so viel und ich weiß nicht, womit man am besten fährt. Ich möchte, dass der Hund bei mir Hund ist und bleibt, will ihn also nicht vermenschlichen, wünsche mir aber trotzdem eine enge Bindung zu ihm (ich weiß, dass dauert mitunter Jahre). Aber wie setzt man da am besten an? Wir würden ihn außerdem später in Deutschland als Begleiter mit zur Jagd nehmen wollen.

      Eine Hundschule haben wir leider nicht zur Verfügung im Moment, dafür stimmen aber alle anderen Parameter.

      Ich freue mich über Anregungen.

      Besten Dank.

      wind.kind

      • Hallo!
        Ich kann dich gut verstehen, ich habe mir schon als Kind immer einen Hund gewünscht. Meine Eltern haben mir diesen Wunsch erfüllt als ich 14 war. Seit dem kann ich mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen!

        Unser erster Hund war schon 2 Jahre alt und sehr gut erzogen. Wir haben ihn damals von privat übernommen. Das war als Einstieg wirklich perfekt und er hat mir so viel beigebracht!

        Als wir ihn gehen lassen mussten kam ein paar Monate später ein Welpe ins Haus, das war zunächst natürlich eine komplette Umstellung.
        Bevor sie bei uns eingezogen ist hat fast die ganze Familie "Lassie Rex & Co" von Felicia Rehage gelesen. Ist gut und leicht zu verstehen geschrieben und hat uns auch viel gebracht.

        Ich persönlich finde es sehr wichtig eine Hundeschule zu besuchen. Mit einem Welpen zunächst die Welpenstunden aber auch später für die Grunderziehung.
        Gerade wenn du den Hund jagdlich führen möchtest und im Grunde noch gar keine Erfahrung hast.
        Es ist wichtig für die Sozialisierung und man kann sich von Anfang an hausgemachte Probleme ersparen.

        Das wichtigste was ich in den letzten Jahren gelernt habe ist, dass das ursprüngliche Problem fast nie der Hund sondern der Halter ist (und da schließe ich mich nicht aus) :-D

        Liebe Grüße Prinzessin

        Hallo!

        Als Lektüre würde ich mit "Calming Signals" anfangen und von da aus weiter machen - und eher als DVD weil man da die Körpersprache doch besser sieht.

        In welcher Richtung willst Du jagen, was brauchst Du da? Einen Schweißhund, einen Apportierhund? Einen Dackel? Da gibt es ja auch wieder unterschiede, und sorry, aber einen Jagdhund erziehen ist nichts für Anfänger. Da brauchst Du einen Profi.

        • Danke für deine Antwort.
          Den DVD-Tip werde ich gleich mal checken.
          Derzeit können wir nicht jagen, das wird erst in ca. 3 Jahren wieder klappen. Dann überwiegend Schalenwild. Die Aufgabe des Hundes würde ich gerne nach seinen Fähigkeiten ausrichten und das dann selbstverständlich mit einem qualifizierten Trainer an der Seite.

      Als Begleiter für die Jagd? Das heißt er muss hierfür speziell ausgebildet sein, nicht jeden Hund kannst Du mit in den Wald nehmen, da braucht man Hundeerfahrung oder einen guten Ausbilder!

      Warum informierst Du Dich nicht bei deinen Jagd-Kollegen?
      Wir hatten von Schwiegervater einen Zwergrauhhaardackel geerbt, auch ein Jagdhund.
      Toller Hund, immer wieder!

      Lg
      lisa

      • Danke für die Antwort.
        Da ich momentan noch eher unerfahren bin auf dem Gebiet der Hundehaltung möchte ich ihn nicht direkt jagdlich führen. Ich suche hier nach alternativen Erziehungsmethoden; die Jagdkollegen sind mir da tendenziell zu konservativ.
        Wir haben auch überlegt uns später einen Hund speziell für die Jagd vom Züchter zu holen. Dann hätten wir auch die Hundeerfahrung, die m.M.n. dafür nötig ist.

    Hallo,

    darf ich fragen warum eine Hundeschule nicht in Frage kommt?

    Wegen der Kosten? Oder bist du nicht mobil? Zeitlich?

    Ich war in der gleichen Situation wie du, bin aber innerhalb einer Woche in der Hundeschule gelandet. Ich war anfangs einmal die Woche da. Das hat mir sehr viel gebracht!!

    Ich würde wirklich KEINE Kosten und Mühen scheuen um gleich richtig durch zu starten.

    Es gibt auch Trainer die zu dir nach Hause kommen, für die ersten Tipps kannst du ja ein paar Einzelstunden nehmen, die Kosten nicht die Welt und es bringt wirklich was als Hundeanfänger!

    Viel Spaß!

    • Danke für deine Antwort :-)

      Wir haben hier keine Hundeschulen/-trainer, dafür hat aber beinahe jede Familie einen Hund, die laufen frei umher (die Hunde ;-)) und hören auf ihre Halter und ich habe festgestellt, dass man nicht zwangsläufig Hundeschulen braucht, um einen Hund zu haben.
      Dafür haben wir genügend Zeit und Platz für den neuen Mitbewohner. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema, habe viel gelesen und geschaut und vertraue jetzt einfach auf mich, es sei denn hier kommt noch der ultimative Buch-Tipp, den ich noch nicht kenne :-)

      • Guten Morgen,

        natürlich ist eine Hundeschule nicht zwingend!

        Aber: Du bist Anfänger, es ist nun mal so.

        Jeder hat seine eigenen Methoden einen Hund zu erziehen, das ist wie bei den Kindern.

        Für mich ist eine Hundeschule zumindest für ein paar Termine schon Pflicht.

        Der Trainer kann dir schnell sagen wie dein Hund tickt, was er für eine Typ ist. Und zwar eindeutiger als du in einem Buch lesen kannst oder beobachtest anfangs.

        Freunde von mir haben schon bestimmt seit 15 Jahren immer wieder Hunde. Eigentlich dauerhaft. Sie nehmen sie vom Tierschutz und den Tieren geht es sicherlich gut, aber in meinen Augen fehlt was. Die Freunde "ziehen" ihre Hunde nach Cesar Millan, was mal mehr mal weniger klappt. Aber sie haben weiterhin die eine oder andere Baustelle nach mittlerweile 4 Jahren (bei einem Hund), die nicht gerade ideal ist. Und wie gesagt, sie haben Hundeerfahrung.

        Ich habe jetzt auch meinen ersten eigenen Hund. Hatte davor auch viele Erfahrungen gesammelt mit dem Hund meiner Eltern den ich öfters am WE hatte oder Hunden von Freunden. Aber keine der Erziehungsweisen deckt sich mit den meinen die ich in der Hundeschule kennen lernen durfte. Es ist kein muss, aber es hat mir einiges klar gemacht und manche Dinge erleichtert.

        Auch beim nächsten Hund (was hoffentlich noch sehr lange dauert) gehe ich in jedem Fall wieder in die Hundeschule, das ist für mich ganz klar, auch wenn ich dann sicherlich gute Erfahrungen vorweisen kann ;-).

        Also, viel Erfolg!

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