Update zu "Hund eingesperrt"

    • (1) 12.05.16 - 09:39

      Hallo,

      ich wollte euch mal auf den neuesten Stand bringen.
      Der Hund wurde den Besitzern weg genommen und ihnen wurde keine weitere Tierhaltung gestattet. Da der Hund bisher weder beim Tierarzt war und gechipt oder angemeldet wurde, folgen diesbezüglich Anzeigen vom Ordnungsamt. Was vom Veterinäramt kommt oder kam weiß ich nicht, außer, dass ihnen weitere Tierhaltung untersagt ist.

      LG

      • klingt gut!
        Woher hast du deine Infos?

        • Vom Vater der Besitzerin. Er hat es gestern Abend erzählt und war dankbar, dass es jemand gemeldet hat. Er wollte den eigenen Schwiegersohn bzw. die eigene Tochter nicht anzeigen. Nachdem ich beim Ordnungsamt angerufen hatte, ist wohl von dort jemand dort hin und hat sich die Sache angeschaut. Sämtliche Anwohner hätten sich dann wohl auch getraut auszupacken. Der Gartennachbar gab dann noch an, dass der Hund bald täglich geschlagen wird wenn er nicht das macht was die Besitzer wollen. So kam der Stein ins Rollen. Auflagen wurden nicht gestellt, die Aussagen der Anwohner und der Zustand vom Hund haben wohl gereicht um ihn weg zu nehmen.

      Hallo,

      schön, dass du so aufmerksam warst und den Hund aus seinen widrigen Lebensumständen befreit hast.

      Was ich nicht verstehe, in deinem 1. Post schreibst du:
      "Gemeldet ist er nicht als Pitbull-Mix, sondern als Schäferhund-Mix um Steuern zu sparen."

      Oben schreibst du: "Da der Hund bisher weder beim Tierarzt war und gechipt oder angemeldet wurde, folgen diesbezüglich Anzeigen vom Ordnungsamt."

      War er denn nun zur Steuer (mit Registrierung der Rasse/des Mixes im Zentralregister) angemeldet oder nicht?

      Da habt ihr ja ein super engagiertes Veterianäramt: bei uns ist es so, dass einem Halter vor Wegnahme erst einmal bestimmte Auflagen erteilt werden und eine Frist eingeräumt wird, diese zu erfüllen (wird m. W. nachkontrolliert). Das durch das Amt gleich ein komplettes Tierhaltungsverbot ausgesprochen wurde, finde ich beachtlich.

      LG

      Nici

      • Die Besitzer hatten hier in der Nachbarschaft laut verkündet, dass sie schlau waren und den Hund als Schäferhund-Mix gemeldet hätten um Steuern zu sparen.
        Jetzt, nachdem das Ordnungsamt informiert wurde, kam raus, dass der Hund gar nicht gemeldet wurde.

    schön, dass hier auch mal Tage später noch Rückmeldung von der TE kommt

    Wenn es wirklich so ist, wie du schreibst, dann gibt es doch noch Gerechtigkeit.

    Hier werden wohl so ziemlich alle Auflagen/Verpflichtungen seitens der Besitzer NICHT erfüllt worden sein, aufgrund dessen so schnell so rigoros gehandelt wurde.

    Hoffentlich hat der Kleine es jetzt besser

    • Hallo,

      das 1. Posting ist vom 06.05.

      Heute ist der 12.05.

      Kein lange Zeit, um Auflagen zu erfüllen, wenn man davon ausgeht, dass die Posterin das Veterinäramt dann frühestens am 06.05. informiert hat.

      Wie gesagt, ich habe mit der Materie durch meine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Tierheim zu tun. Und ich kann dir sagen, dass die Mühlen sehhhhr langsam mahlen. Bei uns ist es so, dass du denen schon die Bude einrennen musst mit Beweismaterial, damit sich jemand irgendwo hin bequemt. Wenn Futter, Wasser vorhanden und keine offensichtlichen unbehandelten schwerwiegenden Gesundheitsschäden des Tieres zum Zeitpunkt der Kontrolle nachweisbar sind, besteht kein Handlungsbedarf.
      Im Übrigen reicht es lt. Checkliste des Veterinäramtes, den Hund EINMAL! am Tag an der Leine Gassi zu führen....
      Die Beweislast liegt also bei der Posterin, den Haltern eine andere Verfahrensweise nachzuweisen. Das Halten in einer Gartenlaube/Gartenschuppen stellt für das Veterinäramt bei weitem keinen Grund dar, einen Hund zu beschlagnahmen.

      Da ich davon ausgehe, dass es noch ein junger Hund ist, hätte der Halter auf Grund der Einkreuzung eines Pittbull-Terriers, diese Vermutung des Veterinäramtes durch Gentest auf Kosten des Halters nachzuweisen oder zu entkräften (wenn in diesem Bundesland kein vollständiges Halteverbot besteht), die Auflage bekommen, selbst den Sachkundenachweis zu absolvieren und den Hund im entsprechenden Alter einem Wesenstest zu unterziehen. Wenn diese Auflagen in einer bestimmten Frist (bei uns bis zu 8 Monate) nicht erfüllt werden, wird der Hund von Amts wegen eingezogen und in ein Tierheim verbracht.

      LG

      Nici

      • Ich habe, wie schon gesagt, nur das Ordnungsamt benachrichtigt. Alles weitere haben die gemacht. Der Hund muss wohl in desolatem Zustand gewesen sein. Ich weiß seit gestern nur, dass sie den Hund weg genommen bekommen haben und habe die schon erwähnten Infos vom Vater der Besitzerin.

        • Hallo,

          dann haben bei euch die zuständigen Ämter die schnell und zügig reagiert. Super.

          Das hast du genau richtig gemacht, dass du das Ordnungsamt informiert hast.
          Und eben nicht weggeschaut. ;-)

          Ich hoffe, dem kleinen Hund geht es jetzt besser.

          LG

          Nici

          • Ich hatte mich aber auch erst nicht getraut. Erst als ihr mich bestätigt habt.

            Der Leiter des Ordnungsamtes hat selbst mehrere Hunde und betreibt auch Hundesport. Also absoluter Tierliebhaber. Vielleicht ging es deshalb so schnell und er hat Druck gemacht.

Suuuuper!!! Tolle Sache, daß du das gemacht hast und auch so schnell was passiert ist! Hab grad Gänsehaut vor Freude bekommen! Wartete schon gespannt auf das Update :-)

#ole#fest#hund

(14) 12.05.16 - 19:30

Gut gemacht, und Glück gehabt das an der zuständigen Stelle jemand sass dem das wichtig war! Den Ermessensspielraum haben sie nämlich, und es kommt immer auf die Person an.

Ich habe 2x einen jeweiligen Nachbarn beim Ordnungsamt gemeldet. Einer hatte eine Cangal- Hündin, die er regelmässig im Hof mit dem Besen verdrosch. Tier wurde umgehend abgeholt. Er war ziemlich sauer auf mich, aber mir war das egal. Hab ihm gesagt, sollte er sich je wieder ein Tier anschaffen und ich bekomme sowas mit- zeige ich ihn wieder an.

Der andere musste seinen alten Hund einschläfern. Dabei war der Hund in so desolatem Zustand, das der Tierarzt beim Hausbesuch so laut brüllte das es alle mitbekamen. Wochen später- ein Welpe auf dem Grundstück, der tage- und nächtelang winselnd alleine in einem Verschlag verbrachte. Durfte nicht ins Haus, es war noch Winter. Tja, der Nachbar hatte dann bald auch keinen Hund mehr.

Bloss nicht wegschauen, sonst ändert sich nie was!

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