Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bzgl. einer Katzenallergie?

    • (1) 18.05.16 - 14:09

      Mein Mann und ich sind fleißig am üben um unseren Kinderwunsch wahr werden zu lassen. Allerdings bin ich etwas verunsichert, was Haustiere angeht.

      Wir haben seit ca. 2 Jahren zwei liebevolle und verschmuste Haustiger. Die beiden sind ausschließlich Wohnungskasten und können nur auf´m Balkon raus (werden regelmäßig geimpft und entwurmt).

      Meine Angst besteht darin,...was ist wenn das Baby eine Allergie gegen Haustiere hat?
      Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind an einer Allergie erkranken wird?

      Mein Mann und ich sind allergiefrei und in der Familie gibt es auch keinen.

      Ich bin jetzt auch keine die ihr Zuhause mit Sagrotan desinfiziert und keimfrei sauber hält.

      Halt alles im normalen Rahmen...sprich mein Kind soll Kind sein und auch sich dreckig machen dürfen.

      Stimmt es, dass bereits in der Schwangerschaft schon Antikörper gebildet werden??

      Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht?

      • http://www.welt.de/wissenschaft/article13428699/Haustiere-verringern-das-Allergierisiko-von-Babys.html
        :-)

        Hallo!

        Wenn Eltern und Großeltern keine Allergien haben geht das Risiko sowieso stark gegen Null. Wenn Du dann noch stillst und Dein Kind eine gewisse Mindestmenge an Dreck mitmacht, Kontakt mit anderen Kindern hat (und das nicht erst mit 3 Jahren, sondern viel früher), dann stehen die Chancen sehr gut, dass es niemals Allergien hat.

        Hallo,

        ich glaube das kann Dir keiner mit Gewissheit sagen. Mein Mann wurde in Laufe seines Lebens zum Allergiker. Ich ebenfalls obwohl unsere Eltern absolut allergiefrei sind.

        Zwei meiner Kinder sind allergiefrei, dafür hat das andere eine Hausstaub, Pollen und Lebensmittelallergie.

        Unsere Kids sind viel draußen spielen im Dreck und mein Mann und ich haben gelernt mit den Allergien zu leben. Mein Mann reagiert selbst auf Katzen teilweise allergisch, auf eine von unseren dreien. Warum das bei zwei Tieren nicht und bei einer doch ist - wir wissen es nicht. Die auf die mein Mann reagiert hat ua rotes Fell was die anderen nicht haben. Die Pullmologin von meinem Mann hat zu dem Thema mal gesagt, viele kann aber nichts muss.

        Macht Euch nicht verrückt. Klar bin ich immer dafür das Katzen als Mäusefänger leben aber ihr werdet Eure Gründe haben warum das nicht so ist.

        VG Geli

        • (5) 19.05.16 - 12:30

          Interessant! Ich bin auch nur auf bestimmte Katzen allergisch. Dunkle sind schlimmer als helle, Kater viel schlimmer als Katzen. Schwarze Kater- ganz übel!

          Habe meine Diplomarbeit zu dem Thema gemacht, und mein Prof meinte es sei ein bekanntes Phänomen dessen Ursache noch nicht ganz geklärt ist. Anscheinend ist das allergieauslösende Protein (das ja bei Katzen in der Haut, und eben nicht im Fell zu finden ist) bei den verschiedenen Geschlechtern und Farben unterschiedlich ist.

      Hallo!

      Ich hatte als Kind starkes Asthma und Neurodermitis, Haustiere waren niemals drin - für ein extrem tierliebes Kind wie mich echt hart.

      Bei Katzen sind mir die Augen zugeschwollen und ich bekam Atmenot.
      Mit Hunden von Nachbarn bin ich Gassi gegangen und auch zu Pferden hatte ich Kontakt (erst ohne das Wissen meiner Eltern).
      Da war nichts, obwohl der Allergietest was anderes sagte!

      So hab ich mich langsam herangetastet, hatte erst Mäuse in einem Terrarium, dann Ratten, Hamster und später sogar mal eine Katze in Pflege!

      Inzwischen hab ich den 2. Hund und hatte bis vor kurzem noch Kaninchen (draußen).

      Keinerlei Probleme. So kann es auch gehen.
      Ich glaube, dass ich mich mit ständigem Tierkontakt "selbst geheilt" habe ;-)

      Deshalb denke ich, dass es nicht verkehrt sein kann, den Kontakt zu Tieren von Anfang an beizubehalten. Aber ein Risiko bleibt natürlich trotzdem.

      LG
      sonntagskind

(10) 19.05.16 - 12:26

Meine Eltern haben keine Allergien, Ich wurde gestillt, wuchs größtenteils auf dem Land und draußen auf-ich hatte bereits als kleines Kind lebensbedrohliche Asthmaattacken.

Diese waren allergisch bedingt, was allerdings erst im Alter von 9 Jahren mein neuer Kinderarzt herausfand. Pollen, Tierhaare, Hausstaub.....Nach einer Desensibilisierung über mehrere Jahre hat sich das (fast) erledigt. Mittlerweile habe ich kaum noch Beschwerden, allerdings kam eine sehr heftige Kreuzallergie auf bestimmte Nüsse im Erwachsenenalter dazu.

Meine Mutter war im Nachhinein überzeugt, sie habe das Problem selbst verursacht. Durch extreme Reinlichkeit (Kinderzimmer 2x pro Woche desinfizieren, täglich 2x komplett Wäsche wechseln, täglich baden). Finde ich logisch. Haustiere hatten wir nicht, und später nur Kaninchen.

Es gibt in der Tat Studien die zeigen das Kinder mit Haustieren weniger zu Allergien neigen. Familien mit gefährdeten Kindern wird sogar vorgeschlagen, ein Haustier anzuschaffen. Vorzugsweise Hund, da das Allergierisiko bei Katzen deutlich höher. Katzenallergene sind für mehr Menschen ein Problem, echte Hundellergiker sind seltener.

Ich gehe nicht davon aus, das unser Kind auf den Hund allergisch reagieren wird. Falls doch, müssen wir eine Lösung finden. Aber Kontakt von Anfang an, quasi bereits im Mutterleib, wirkt sich sicher positiv aus.

Und die vielen Katzen und Hunde, die im Tierheim landen weil die Kinder angeblich allergisch sind- werden meiner Ansicht nach eher unter einem Vorwand abgeschoben. Ist ja auch bequem, weil ein Totschlagargument.

Top Diskussionen anzeigen