Hund erbricht Knochen, die er gefressen hat wieder

    • (1) 23.05.16 - 13:46

      Unsere 1jährige Labbi Hündin scheint wohl keine Knochen verdauen zu können

      Sie bekam einen Putenhals und mal ein Stück Ochsenschwanz, jeweils mit Knochen drin / bzw. sind da ja diese Wirbelknochen drin.

      Beide Male hat sie nachts angefangen zu würgen und die einzelnen Knochen kamen im Ganzen wieder zum Vorschein.

      Zum Knabbern bekommt sie 2-3 mal die Woche ein Rinderohr, der Putenhals und der Ochsenschwanz waren jeweils kostenlose Proben, die mit im Paket der Rinderohren lagen.

      Würden oder sollten sich solch,e für meinen Begriff doch recht große Wirbelknochenstücke, im Magen auflösen? Bei diesem Versender kann man z.Bsp. auch ganze Rinderoberschenkelknocken, oder so ähnlich, kaufen, wie kann ein Hund sowas fressen?

      Ich traue mich jetzt auf jeden Fall nicht mehr, ihr was mit knochigem Innenleben anzubieten.

      Berichtet doch bitte mal von euren Hunden.

      LG

      • Hallo!
        Ich würde unserer Hündin nie irgendwas mit kleinen Knochen geben. Die Gefahr, des erstickens daran ist mir zu hoch!

        Lg Sportskanone

        • der Markt ist voll von solchen Hundekauartikeln "mit Knochen" und Barfer schwören ja auch auf Knochen

          Wenn ich sehe, wie unserer das letzte Stück vom Rinderohr einfach runterschluckt, da kann ich manchmal garnicht hinsehen, da sind so kleine Knochen direkt winzig

          Vorerst wird unsere auch nix mehr mit sowas bekommen, wie gesagt waren es immer Proben, die beilagen und er ist voll drauf abgefahren

      Moin,

      wie groß ist eure Hündin?

      Ggf. kommt sie einfach mit der Härte und Größe der Ochsenschwanzknochen nicht klar? Auch Putenhals ist recht fest und groß.
      Unser Hund (72cm Schulter, 38 kg) wird von Anfang an gebarft, frisst aber Ochsenschwanz z.B. auch nicht.
      Ich kaufe gerne Kalbsbrustbein, das ist - verhältnismäßig - weich, hat aber einen guten Kau-/Zahnpflege- und Beschäftigungs- "Quotienten"

      Grüße,

      Wibbi

      • hallo,

        eine Labrador Hündin ca. 30kg, Höhe weiss ich leider nicht so genau, da sie beim Messen nicht still hält #schwitz

        Ich fand jetzt den Putenhals und das Stück Ochsenschwanz nicht so groß, vielleicht 15 cm lang.

        Mit kauen hat sie's nicht so, da wird nur zerkleinert und geschluckt

        Ich gebe ihr das jetzt auf jeden Fall nicht mehr.

        • Ich denke, die Knochen sind ihr zu klein bzw. die Gier iswt zu groß, ordentlich zu kauen.
          Unsere Hunde bekommen Ochsenschwanz getrocknet im Ganzen und kauen relativ gründlich, da kommen keine ganzen Knochen wieder hoch. Frischer Ochsenschwanz in vielleicht 10 - 15 cm langen Stücken ist aber auch kein Problem.

          An den großen Oberschenkeln nagen sie ewig herum, bekommen aber (die geben wir nur frisch!) keine nennenswert großen Stücken abgebissen und die splittern im rohen Zustand auch eigentlich nicht.

          LG,

          W

          PS.: wir haben eine relativ klein geratene Franz. Bulldogge und eine Am. Staff-Hündin

    Mein Labrador ist fast 5 Jahre alt und wird seid dem 4. Lebensmonat gebarft.
    Er schluckt auch schon mal größere Stücke runter, deshalb bekommt er keinen Ochsenschwanz oder Rinderknochen, sondern nur weiche Geflügelknochen wie z.B. Puten - oder Hähnchenhals, Hähnchenbeine oder Hähnchenflügel - natürlich nur roh, niemals gekocht oder gebraten!

    Große Rinderoberschenkelknochen sind nur reines Kauvergnügen und die sollten die Hunde nur unter Aufsicht benagen dürfen.
    So 10 Minuten reichen, ansonsten nimmt der Hund zuviel Calcium auf und der Knochen kann harten Knochenkot verursachen.

    Wenn dein Hund auch die weichen Geflügelknochen erbricht, dann solltest du die nicht füttern.
    Barfst du? In dem Fall kannst du gewolfte Knochen, z.B. gewolfte Karkassen füttern.
    Falls du nicht barfst, rate ich dir generell von der Knochenfütterung ab, denn die Fertigfutter beinhalten mehr als genug Calcium und wenn du dann noch Knochen fütterst, bekommt dein Hund zuviel Calcium.
    Außerdem vertragen Hunde, die sonst nur Fertigfutter gewöhnt sind die rohen Knochen nicht gut,

    LG Pechawa

    • nein, ich barfe nicht und ich werde ihm auch auf keinen Fall mehr Knochen geben

      es sollte ja auch nur ein Kausnack für zwischendurch sein

      Bild oben zeigt die Putenhälse

      • Ach so, das sind die getrockneten Hälse.
        Sowas würde ich nicht füttern - wie ich schon schrieb, viele TroFu Sorten beinhalten sowieso sehr viel Calcium, dann müssen Hunde nicht noch Knochen oder andere Calciumbomben zusätzlich bekommen, wie z.B. getrocknete Putenhälse!

        Wenn du deinem Hund was Gutes tun willst, dann kauf ihm mal getrocknete Pansenstangen!
        Die sind ganz weich, lassen sich gut kauen und sind auch nicht so kalorienreich wie manch anderes Zeugs,

        LG

    und hier die Stücke vom Ochsenschwanz

    • In dem Falle ist die Bezeichnung "Schwanz" eher im übertragenen Sinne zu gebrauchen. Das sind Stücke eines RinderPENIS! :-)

      • nein, auch wenn es vielleicht so aussieht, ich kann dir gerne die Seite zeigen, wo ma sowas kaufen kann. Wenn du genau hinschaust, siehst du auch die Wirbel im Inneren

        Ochsenziemer sehen so aus wie auf dem Bild

        • Ich krieg das Bild nicht größer, daher seh ich keine Wirbel. (Oder ich brauche ne bessere Brille, hihi.) Bei uns sehen die Ochsenziehmer genau so aus. Aber die kriegen meine Bullys nicht. Die würden genau so davon ko*** wie dein Hund. Diese Putenhälse sind bei uns aber okay.

          • es sind sicher welche drin, man sieht sie und der Hund hat sie ja rausgekotzt

            Ochsenziemer, also Penis #rofl bekommt unserer schon, die frisst er gerne und da ist ja auch nix drin.

            Wie gesagt waren die Putenhälse und die Ochsenschwanzstücke kostenlose Proben

    Das ist m. E. kein getrockneter Ochsenschwanz, sonst würde man die Wirbel durch die Haut sehen und fühlen können von außen.
    Ochsenziemer scheint es aber auch nicht zu sein, ich denke, das ist gerollte Kopfhaut oder sowas in der Art, ich kann die Fotos leider nicht vergrößern.

Du hast ja schon viele nützliche Antworten bekommen.
Deshalb fasse ich mich kurz.
Nein, Knochen lösen sich im Magen nicht auf. Sei froh, dass sie sie Mieter erbrochen hat ohne Schaden zu nehmen.
Sowas kann auch mal einen bösen Darmverschluss verursachen.

Guten Morgen!

Völlig normal! Unser Hund, Dobermann, bekommt regelmäßig Rinderknochen. Diese zerkaut er genüsslich und lässt sie sich schmecken! Das ein Hund daran erstickt ist totaler Quatsch! Warum??? Weil Hunde Karnivoren sind - schon immer gewesen. Hunde sind also Fleischfresser. Es ist der Bequemlichkeit und dem Zeitmangel in der heutigen Gesellschaft, ich nenne es mal so, weil andere Gründe mir dazu nicht einfallen, die triftig wären, geschuldet, dass industiell hergestelltes Futter Hunden gegeben wird. Natürlich gibt es sehr gute Marken, die alle Nährstoffe für Hund und Katz bereitstellen bzw. den Bedarf an Nährstoffen abdecken. Das möchte ich nicht bezweifeln. Nichts desto Trotz hinkt der Magen des Hundes, wie der des Menschen mit Kohlenhydrahten, der ernährungstechnischen Entwicklung hinterher. Kurzum: Hundemagen ist als Karnivor noch immer eingestellt, industiell hergestelltes Futter eben evolutionsbedingt. So trifft Altbewährtes (Verdauung des Hundes) auf Neumodernes.
In der Natur fressen Wölfe (wo der Hund bekanntlich abstammt) auch Fleisch und Knochen. Sie haben überlebt - sonst gäbe es heute keine Hund, gell?!?!?!

Also... keine Sorge, Hundemägen sind für Knochen gemacht (ausser Geflügelknochen, wegen der erhöhten Splitterung!) und das was nicht verdaut wurd, kommt eben oben wieder raus.
Ein Nebeneffekt haben Knochen auch: Entfernung von Zahnstein beim Hund!

Dann lass es deinem Hund schmecken... wau wau!

Alles Gute!

  • Hm, normalerweise würde ich dir da zustimmen, aber unsere Tierärztin hat mal gesagt - und das klingt zumindest für mich auch logisch - dass die heutigen Hunde eben NICHT sind wie Wölfe.
    Zähne und Mägen haben sich im Laufe der Jahre an das industrielle Futter angepasst, sozusagen rückentwickelt.
    Ich persönlich wäre daher vorsichtig, zu sagen, dass ein Hund in der heutigen Zeit mit einem Wolf gleichzusetzen ist - auch wenn das vielleicht nicht auf jeden Hund zutrifft, das ist klar.

    • Hallo,

      "Zähne und Mägen haben sich im Laufe der Jahre an das industrielle Futter angepasst, .."

      Und jetzt überlege mal, seit wann es industrielles Fertigfutter gibt.
      Und in den paar Jahren hat sich der Hund rückentwickelt und angepasst.

      Aha.

      Ich würde zu so einer TÄ, die so viel Mist erzählt, auf keinen Fall mehr hingehen.

      LG

      Nici

      • Ich bin ja nun mal kein Experte, ich weiß nicht, wie lange so etwas dauert, glaube aber schon, dass 20 Jahre da ausreichen können.

        Ist ja wie bei mir, ich hatte nie Probleme und jetzt des Öfteren stelle ich fest, dass ich nicht alle Milchprodukte vertrage.

        Warum sollte das bei einem Tier anders sein?
        Mag ja sein, dass ein Hund erst das oder jenes verträgt und mit der Zeit dann eben nicht mehr und das evtl. weitervererbt.

        Ausschließen kann und sollte man das eben nicht.

        Das Thema Barf oder nicht Barf ist wie Fleischesser und Vegetarier/Veganer - man kommt nie auf einen Nenner ;-)

        Kann ich nur bestätigen.
        In den 70er Jahren (meine ich mal gelesen zu haben) wurde das erste industriell hergestellte Futter auf den Markt gebracht. Früher (zu den Zeiten meines Opas) wurden die Hofhunde auch mit Essensresten und Knochen versorgt. Sind auch alle alt geworden. ;-) Würde ich persönlich nun auch nicht alles meinem Hund geben!
        Die Mägen (sowohl die der Hunde als auch die der Menschen) hinken der Evolution quasi hinterher... Daher werden auch manche Hunde vom Futter immer dicker... ist bei uns Menschen auch nicht anders #rofl (wenn man nicht gegenwirkt!).

    Hallo.

    Sicher hat sich der Körperbau des Hundes weiterentwickelt. So wie unserer.
    Auch unsere Mägen haben sich entgegen der landläufigen Meinung eben nicht an die industriell hergestellten Kohlenhydrahte (welche in den meisten Nahrungsmitteln zugesetzt werden) angepasst. Deshalb werden wir immer dicker. Unser Hund hat eben keine Getreidezusätze im Futter vertragen, da der Magen des Hundes für Getreide und die Spaltung dieser Enzyme nicht ausgelegt ist. Bekam eben Durchfall und konnte das Futter mit dem Getreidezusatz nicht verwerten. Es geht ja kein Wolf/Hund ins Getreidefeld und holt sich da sein Futter. Läge ein totes Tier im Feld (mal angenommen), wäre das schon was anderes. ;-)
    Ich denke, da gehen die Meinungen weit auseinander und jeder BEsitzer weiß ja auch, was für seinen Vierbeiner gut ist!
    Mit den Zähnen kann ich mir das nur erklären, weil Hunde ja gezüchtet werden... das sich die Merkbale des Zahnaufbaus/Kieferschema dadurch ändern. Das mag sein.

    Wir barfen unseren Hund und das ist wirklich ne andere Hausnummer als das Futter aus Dose oder Sack. Verbessert Fell/Zähne/Haut/Extremente/Muskeln.

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