Kinder und (Haus)Tiere - passen nicht zusammen?!

Kinder lieben Tiere und können eine Menge im Umgang mit ihnen lernen.Oder: Haustiere übertragen Krankheiten, sie bringen Dreck und Ungeziefer ins Haus, kosten eine Menge Geld. Was denkt ihr über Kinder und Tiere?
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 27.05.16 - 19:11

      Hallo zusammen,
      wir hatten vor ein paar tagen eine Diskussion mit unseren Schwiegereltern. Hintergrund ist der, dass wir uns irgendwann in den nächsten Jahren ein Haustier zulegen möchten. Schwiegereltern sind der Meinung dass Tiere (insbesondere im Haus) nichts bei Kindern zu suchen hätten, wegen der allgemeinen Hygiene und der vielen Krankheiten die übertragen werden können.

      Ich war doch erstmal ziemlich perplex. Was meint ihr dazu? Wenn man diverse HygieneStandards einhält und das Tier (Katze oder Hund) gepflegt und soweit wie möglich und nötig geimpft ist müsste das doch kein Problem sein? Unsere Kinder wären bei einer Anschaffung ca 2 und 5 Jahre alt.

      • (2) 27.05.16 - 19:15

        Wir haben eine Katze und Meerschweinchen. In unserem Bekanntenkreis haben auch fast alle Tiere. Verstehe das Problem nicht wirklich.

        Kinder sollen außerdem nicht steril aufwachsen.

        (3) 27.05.16 - 19:19

        "der vielen Krankheiten die übertragen werden können"

        Welche vielen Krankheiten meinen sie?

      welche Krankheiten übertragen denn Katzen oder Hunde beispielweise, das würde ich meine Schwiegereltern mal ernsthaft fragen

      Ich denke, sie haben selber nichts mit Tieren am Hut und wollen euch reinreden und nennen eben solche Gründe

      Es gibt nichts schöneres für Kinder und auch Erwachsene mit Tieren zu leben. Sie bereichern das Leben ungemein.

      Man informiert sich ja vorab ausreichend, welches Tier es werden soll und tut alles, damit es gesund ist und bleibt.

      Katzen und Hunde sollten auf jeden Fall regelmäßig entwurmt werden, ansonsten fällt mir aber auch so garnichts ein, was diese Tiere an Krankheiten "übertragen" könnten

        • die Gefahr für Salmonellen ist nicht größer, als wenn du dein weichgekochtes Frühstücksei isst

          Hirnhautentzündung wovon? Würmer ja, die können sowohl von Katzen als auch von Hunden übertragen werden, daher soll regelmäßig entwurmt werden - aber auch das ist für den Menschen nicht lebensbdrohlich und könnte im Falle sehr gut behandelt werden.

          In Deutschland leben ca. 21 Millionen Katzen und Hunde, hast du in deinem Bekanntenkreis schonmal was mitgekriegt, ob jemand aufgrund seiner Haustiere schwer erkrankt ist #kratz

          Lass dir nicht reinreden, informiert euch vorab ausreichend dann kannst du ihnen beim nächsten Mal den Wind aus den Segeln nehmen, wenn du genau gegenargumentieren kannst, wie man diesen und jenen Krankheiten vorbeugen kann bzw. dass die Wahrscheinlichkeit derart gering ist.

          (8) 02.06.16 - 13:03

          Hatte meiner bisher nie, haben 2 Hunde, hier hat es auf dem Land aber auch so viele Tiere wo er in Berührung kommt und nie was hatte.....Kann man sich sonst wo auch wegholen wahrscheinlich auf einer Toilette eher als bei dem eigenen Tier

    (9) 27.05.16 - 21:51

    Das aufwachsen mit einem Haustier ist alles andere als schädlich für eure Kinder, solange keine schweren Allergien vorliegen. Im Gegenteil, eure Kinder können durch Haustiere sogar noch lernen, das man für sein Tier die Verantwortung trägt, da ihr ihnen das vorlebt.

    Und was die Befürchtung von Krankheiten angeht, dann dürfte eine übertriebene Hygiene (Sagrotan ohne Ende und Kinder dürfen niemals im Dreck spielen) tausendmal schlimmer sein. Denn da muss das Immunsystem ja niemals lernen mit irgendetwas fertig zu werden.

    Mein Bruder und ich sind mit einem halben Zoo aufgewachsen (Aquarien, Hund, Katzen, Wellensittiche, Chinchillas und bei den Großeltern Kaninchen, Tauben, Hühner) und waren regelmäßig zum Reiten auf einem Bauernhof übers Wochenende. Und wir hatten niemals Salmonellen, Würmer, Hirnhautentzündung oder sowas. Im Gegenteil, während andere Kinder ständig Schnupfen und Co hatten, waren wir abgehärtet, weil wir bei jedem Wetter mitgehen mussten wenn mit dem Hund spazieren gegangen wurde.

    Und ganz ehrlich? Ich möchte meine Kindheit mit den vielen Tieren nicht missen, das war eine wunderschöne Zeit.

    (10) 28.05.16 - 00:22

    Hi,
    die Jungs sind 6 und fast 10 Jahre alt, die Katze ist 11 Jahre. Bis Oktober hatten wir noch die Tochterkatze, die war 10 Jahre alt.

    Katzen sind OK, sind auch Freigänger. Denn so einen lauten Jungshaushalt, brauchen sie nicht den ganzen Tag :-p

    Aber trotz "imprägnieren", brachten beide 2x Flöhe mit. Ich war schwanger mit dem 2. und dann so eine Sauerei und Gedöns, bis wir sie wieder los hatten. Katzenklo habe ich auch mit Handschuhe saubergemacht. Bis auf die Flöhe, war hier immer alles gut, und keiner ist krank geworden.

    Ein Hund ist eine ganz andere Hausnummer. Da Du ja auch keine Ahnung von Tieren hast, würde ich mir erst einen anschaffen, wenn das Jüngste Kind in die Schule geht. Früher auf keinen Fall.

    Mit einem Hund ist wesentlich mehr Arbeit. Und arbeit machen alle Tiere.

    Bitte geht auch nicht von aus, das die Tiere "für eure Kinder sind". Die interessiert das 2 Wochen lang, und dann ist es vorbei.

    Die Nachbarn haben den 9 und 14 jährigen alte Mädels Hasen gekauft. War lang genug gejängelt worden, alles versprochen, und paar Monate später............ kümmern sich nur noch die Eltern darum.

    Überlegt es gut.

    Gruß Claudia

    Google mal nach >haustier psyche< da bekommst du etliche Artikel, wie gut Tiere fuer Kinder sind ;)
    Wir haben eine Katze, seit 3 Jahren, krank war noch keiner, allergisch (das waer das einzige was ich checken wuerde) ist auch keiner....ich mags nur nicht wenn sie 'Geschenke' bringt

    (12) 28.05.16 - 06:30

    Diesen Spruch durfte ich mir von klein an von meinen Eltern anhören.
    Und trotzdem haben Hamster, Meerschweinchen und ein Wellensittich bei uns im Zimmer gewohnt.

    Damals kannte man sich mit Tieren nicht so aus wie jetzt und meine Tiere waren oft mit in meinem Bett und ich habe sie auch so wie ich mich erinnern kann keine Hände nach dem anfassen gewaschen.

    Zudem hatten meine Großeltern einen Bauernhof wo ich mit Enten, Hünern und Schweinen, Hunden und Katzen in Berührung kam.

    Ich habe es überlebt und bin kerngesund.

    (13) 28.05.16 - 07:54

    Wir haben Kinder und 4 Hunde. Ich finde es gibt nichts besseres für Kinder. Und genau wie du schreibst man muss eben ein oder Hygiene Standards einhalten je nach Tier.

    Übrigens ist es bei uns auch nicht so gelaufen dass die Kinder das Interesse an den Tieren verloren haben. Meine Tochter hat seit einiger Zeit einen eigenen Hund mit dem sie schon seit 2 Jahren Hundesport betreibt. Sie ist jetzt 11.

    Ja, Deine Schwiegereltern haben Recht.

    Zumindest fast.

    Also zu 1%.

    Nämlich in dem Punkt, dass Tiere Krankheiten übertragen können. Oder auch Krankheitserreger einschleppen können.

    Da wären die Flöhe, durch deren Bisse wiederum Würmer übertragen werden können. Fast jedes freilaufende Tier schleppt mal Flöhe an. Dann sind da noch die Zecken, durch deren Biss man ja bekanntermaßen Borreliose oder FSME bekommen kann.

    Es gibt ein paar Milbenarten, die auch auf Menschen übertragbar sind.

    Bei Katzen gibt es die Toxoplasmose, die gefährlich werden könnte.

    Ach, da gibt es bestimmt noch mehr aber mehr fällt mir im Moment nicht ein.

    Vergessen haben Deine Schwiegereltern aber, dass man all diese "Gefahren" durch ganz normale Hygieneregeln wie Händewaschen, Wurmkuren, Spot-On-Produkte oder normale Grundhygien fast komplett ausschließen kann.

    Wie überleben denn all die Berufsgruppen, die täglich mehrere Stunden mit Tieren verbringen (Tierarzt, Landwirt, Zoomitarbeiter, Tierheimmitarbeiter...)? Vermutlich haben all diese Menschen ein gesünderes Imunsystem, als somanch armes Kind, das steril verpackt unter Maman Sgrantanglocke aufwachsen muss.

    Wenn Du Dich für ein Tier entscheiden solltest, leben mit dem Gedanken, dass Deine Umgebung fortan nicht mehr steril sein wird. Wenn Du das nicht möchtest, solltest Du den Gedanken lieben fallen lassen.

    Hallo!

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie panisch (manche) Leute reagieren, wenn auch nur der Gedanke an ein paar Bakterien aufkommt.

    Da wird die Wohnung geputzt, natürlich mit Reinigungsmitteln. Diese Mittel bleiben (wenn auch in verdünnter Form) auf den Oberflächen. Jetzt kommt das (Klein)-Kind. Faßt überall an, durch den Handschweiß löst sich das Reinigungsmittel und kommt, entweder durch die Haut oder durch den Mund (Kleinkinder stecken die Hände gerne in den Mund) in den Körper. Und diese Chemie soll für Deine Schwiegereltern gesünder sein, als ein paar Bakterien, an die der menschliche Körper seit zig-Jahrtausenden gewöhnt ist und mit denen er umzugehen weiß?

    Wenn Haustiere regelmäßig geimpft und entwurmt werden, reicht das vollkommen aus. Irgendwelche Hygiene-Standards oder ständiges baden des Tieres (außer natürlich, wenn sie sich in etwas unappetitlichem gewälzt haben) sind vollkommen überflüssig (ebenso wie diese elendigen Desinfektionsmittelchen).

    Viele Grüße
    Trollmama

    ICh wollte auch schon schreiben was jemand gleich als erstes schrieb: Kinder sollen auch nicht steril aufwachsen. Mein Sohn durfte sich schon immer im Dreck wälzen, wir haben ne Menge Tiere und er ist fast nie Krank .

    Ela

    Hallo!

    Also bei Freigängerkatzen kann ich es ja noch verstehen, wenn die ständig Leichen von Mäusen, Ratten, vögeln etc. rein schleppen, weil natürlich die Tiere draußen oft mit allen möglichen Sachen infiziert sind. Da muss man natprlich solche Ablagstellen gründlich reinigen, und ich würde es wohl nicht toll finden, wenn eine Katze die gerade eben eine fette Ratte verspeist hat dann im Kinderbett schläft.

    Bei Wohnungskatzen sieht es schon wieder ganz anders aus, die bekommen Futter aus der Dose das denkbar keimfrei ist, und an Krankheiten können sie sich auch nur das holen, was wir Zweibeiner an unseren Schuhen ins Haus holen.

    Hunde schnüffeln draußen schon an jedem Hundehaufen, daher sollte man gelegentlich den Kot auf Würmer untersuchen lassen - von Entwurmen ohne Würmer halte ich denkbar wenig, das macht nur bei Außenkatzen sinn, die dank Mäuse fressen ständig neue Würmer aufnehmen, bei Hunden ist das Risiko deutlich geringer wenn sie Kot nur anschnüffeln, man aber verhindert, dass sie ihn fressen.

    Tiere die Draußen sind schleppen auch mal Zecken rein, aber die haben in aller Regel schon angebissen, sind also erst mal ungefährlich. Die entfernt man eben mit der Zeckenzange und sollte sie dann töten, Zerdrücken etc. ist sinnvoll, weil sie sogar eine Tour durch die Kläranlage überleben. Um selbst Zecken zu bekommen muss man schon selber im Gras unterwegs sein, daher werden eher Kaninchen- und Meerschweinchenhalter gebissen, die selber Gras für ihre Tiere sammeln. Wenn man da in hohen Wiesen rumstreift und einsammelt beißen halt die Zecken direkt den Arm.

    Kanichen, Meerschweinchen etc. können in seltenen Fällen Krankheiten übertragen, an denen sie selber erkrankt sind, daher sollte man in den ersten Wochen mit neuen Tieren erhöhte Hygiene beachten, Krankheiten konsequent beim Tierarzt behandeln lassen und Hände waschen nach Kontakt. Sonst kann man sich mal nen Hautpilz einfangen. Sonst steckt eher der Mensch das Meerschweinchen mit Schnupfenviren etc. an

    Sonst beugen Tiere der Entstehung von Allergien vor und sind natürlich ganz wichtig für die Psyche. Kaum etwas beruhigt so sehr wie eine schnurrende Katze neben sich im Bett.

    Hmmmm, wir haben Hamster, Kaninchen, Katze, Wasserschildkröten, Fische, Bienen, Pferde, Schafe, Hühner und das ganze in Verbindung mit Garten, Planschbecken und großem Kletter-/Rutschturm im Garten. Meine Kinder sind bis jetzt weder verunfallt noch gebissen, gestochen oder von irgendetwas infiziert worden. Würmer hatte sie auch noch nie... Nein, ich kann keine Nachteile sehen. Klar, Du saugst ein- oder zweimal öfter (Tiere haaren nun mal) und Du mußt Dich daran gewöhnen, dass ein Tier (zumindest wenn es zeitweise selbst draussen ist) Dein Kind animieren wird mehr Zeit draussen zu verbringen. Das bringt wiederum zugematschte Gummistiefel und nasse, dreckige Kinder mit sich.

    Einziges Zugeständnis an die Tiere: wenn ein Kind mal gekratzt oder im Spiel gebissen wurde (unsere Katze ist noch jung und lernt...) desinfiziere ich auch "harmlose" Verletzungen, denn Katzenspeichel ist nicht ganz ohne.

    Völliger Blödsinn - all' das was Tiere anschleppen können begegnet Deinen Kindern
    draussen auch! Was meinst Du was in so Sandkisten auf dem Spielplatz bakteriell los ist...

    Tiere sind super für Kinder, physisch wie psychisch, idealerweise jedoch kein einzelnes Kaninchen im Miniknastkäfig oder ähnliches - dabei direkt artgerechte Tierhaltung zu vermitteln finde ich sehr wichtig!

    Ich hatte mal einen Partner dessen Mutter panische Angst vor Keimen hatte - sie hätte die Kinder sicher eigentlich auch gern direkt in Sagrotan gebadet...
    Der hatte später massive Allergien und Asthma, ein echt schweres Leben, dank dieses Hygienefimmels!

    LG, katzz

    Hahaha, der war gut. Das Gegenteil ist eher der Fall. Meine Tochter wächst mit zwei Hunden auf. Als Baby ist sie durch den Dreck gekrabbelt, hat das Hundespielzeug in der Schnute gehabt und sogar Hundeleckerlies gefuttert (ich bin da natürlich eingeschritten).
    Und weißt Du was? Meine Tochter ist kerngesund und fast nie krank.
    Mein Onkel ist als Kleinkind auf dem Bauernhof herumgekrabbelt und hat sogar Hühnerkacke gegessen. Und Überraschung: Auch er war kein krankheitsanfälliges Kind.
    Ich denke eher, dass es dem Immunsystem gut tut und stark macht. Außerdem ist es wundervoll zu sehen, wie Kind und Tier zusammen aufwachsen. Gerade aktuell haben wir wieder einen Welpen im Haus, der meine Tochter (4 Jahre) zur Ordnung erzieht, weil alles zerbissen wird, was er findet. Einfach herrlich...........der Hund schafft, was bei mir noch Jahre gedauert hätte;-)

    (21) 30.05.16 - 08:29

    Hallo Bianca,

    das sind sehr veraltete Ansichten! Eine Katze kratzt mal, tut weh ist aber meist nicht gefährlich. Ein Hund kann beißen, deshalb sollte das Naturelle und die Erziehung des Hundes mit Kinderkompatibel sein.
    Kleintiere müssen halt regelmäßig ihre Behausungen sauber gemacht bekommen und sowas ist auch eher Pflicht der Eltern als der Kinder darauf zu achten.
    Ich habe zwei Wohnungskatzen, die knutsche ich ab und bis vor kurzem durften sie mit ins Bett (hab ich ihnen abgewöhnt, weil ich bald Nachwuchs bekomme). Mit einem Freigänger würde ich das nicht machen, aber man muss halt einfach mal überlegen, woher das Tier was haben soll. Meine Katzen und ich sind eine Familie und biologisch gesehen eh ein Biotop und woher sollen jetzt Keime kommen die sie bisher nicht hatten???

    Ich denke, dass mehr Tiere unter Kinder leiden als umgekehrt. Da wird dem 7 jährigen Kind ein Einzelkaninchen gekauft und das Siebenjährige schleppt es wie eine Puppe den ganzen Tag umher und das Ninchen kann sich nicht wehren und die Eltern schauen zu und freuen sich. Irgendwann sind alle entsetzt wie alt so ein Tier werden kann und es vegetiert einsam in seinem viel zu kleinen Käfig bis zum Tod dahin.

    Man muss sich vorher einfach gut informieren und schauen, was zu einem passt und zu was man bereit ist!

    Übrigens, auf dem Spielplatz sind viel mehr "Keimschleudern" in Form von zweibeinigen Spielkameraden als wenn man sein Haustier hat.

    LG Mieze

    Schwachsinn. Zeig ihnen mal die Studien, die klar zeigen, dass Bauernhofkinder deutlich weniger Allergien haben.

    Aber ich kenn diese Vorurteile. Wir haben einen Hund, zwei Kater, zwei Wüstenrennmäuse und um die 50 Fische im Aquarium samt Hummer :-) und unsere Kinder werden schon SEHR komisch angeguckt, wenn sie das wo erzählen. Und dann noch tätowierte Eltern - da können sich viele gar nicht entscheiden, in WELCHE Schublade sie uns denn nun am besten stecken sollen.

    (23) 30.05.16 - 17:25

    Hallo,

    was hindert Euch jetzt daran ein Tier sich anzuschaffen? Bei uns waren ein Teil der Tiere vor dem Nachwuchs da. Wir haben zu unseren drei Kids, drei Freigängerkatzen, einen Hund, mein Mann ein Aquarium wo die Katzen davor sitzen und sich daran erfreuen und dann noch Schlachthasen als Weihnachtsbraten.

    Ich gebe ehrlich zu wenn sich unsere zwei Katzen (die kleine ist noch relativ frisch und verspielt) bei mir im Haus jagen dann liegen die Haarbüschel rum. Das ist mehr als beim Hund. Aber für uns sind die Tiere eine Bereicherung und keine Belastung und der beste Seelendoktor wenn mein Pubertier Kummer hat.So schön warm macht keine Decke dem Kind den Bauch warm als eine Mietz die kuscheln mag. Zudem ist unser Garten Mäusefrei und ab und an ist auch mal ein Vogel dabei. Dank des Hundes verirrt sich auch keine andere Katze mehr auf unser Grundstück und der Besuch bleibt endlich dort wo er hingehört -> vor der Tür bis wir ihn reinlassen.

    Meine Schwiegermutter schimpft auch immer aber mein Schwiegerpapa ist happy wenn er mit Hund und Kater Gassi laufen kann.

    Viele Grüße

    Geli

    (24) 31.05.16 - 10:22

    Hallo,

    gerade Kinder, die mit Tieren aufwachsen, haben weniger Allergien, als Kinder, bei denen es immer steril und hyper-hygienisch zugeht.

    Wenn Ihr ein Tier wollt und Euch auch ernsthaft über die Haltung Gedanken gemacht habt, würde ich mir von niemandem dreinreden lassen.

    GLG

    Huhu,
    der Mensch lebt seit Jahrtausenden mit Tieren zusammen. Die allgemeinen Hygienestandards haben sich natürlich entwickelt und wir werden inzwischen auch älter als 30 im Schnitt, (falls das jemand anführen sollte) trotzdem kann man wohl guten Gewissens sagen, dass der Mensch immer in Kontakt mit Tieren stand und ihm das nicht geschadet hat. Im Gegenteil Allergien und Asthma sind neue Entwicklungen. Kinder sterben nicht an Erregern (außer schlimmen natürlich) und Dreck. Davon abgesehen sind die wenigsten Tiererregern humanpathogen, also besteht kein Grund sich Sorgen zu machen, dass sich die Kiddies bei den Tieren anstecken könnten. Und die Freude, die Kinder (und Erwachsene) an Haustieren haben ist unbezahlbar. Ich würde nur bei kleinen Kindern keine Kaninchen anschaffen, da die nicht zum kuscheln geeignet sind, sondern eher ne Katze oder einen Hund. Mal davon abgesehen, ist es eure Entscheidung und deine Schwiegereltern müssen sich ja keine Tiere anschaffen, wenn sie nicht wollen. #winke

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