Unser neuer Hund zieht bald ein <3

    • (1) 08.06.16 - 19:27

      Hallo zusammen!

      Nachdem wir im letzten Jahr leider unsere Jack Russel Hündin einschläfern lassen mussten (13 Jahre, Nierentumor und akutes Organversagen) ist es nun wieder soweit! Wir bekommen einen Welpen!!!

      Dieses Mal ist es ein Labrador. Noch sind die Welpen bei der Mama (sie sind erst gestern zwei Wochen jung). Es wird so Anfang August, bis dass wir die kleine abholen dürfen. Nächste Woche findet der erste Besuch statt #verliebt

      So, und da das Welpenwesen nun schon so lange her ist, habe ich schon etliche Bücher "studiert". Spezielle Welpenbücher, Literatur für den Labrador etc...
      Ich habe mit Leuten gesprochen, die selber einen Labrador haben.

      Und jetzt hoffe ich hier auf einen netten Austausch und auf viele nützliche Tipps (die persönlichen Erfahrungen sind ja immer besser, als die vom Papier)

      Bald geht es zum Hundeshopping (Kissen, Box, Leinen, Spielzeug, Bürsten etc) auch in dem Bereich freue ich mich sehr über Tipps und Anregungen.

      Geplant ist es, dass der Hund eine bestimmte Ecke bei uns im Garten aufsucht zum lösen. Ich mag es überhaut nicht, wenn der den Rasen vollpieselt oder zuk.... Das hat damals mit dem anderen Hund auch sehr gut geklappt!

      Was haltet ihr vom Clickertraining??

      Wie gesagt, ich freue mich auf einen netten Erfahrungsaustausch!

      Liebe Grüße

      Manu

      • Hallo,

        wir haben seit letzten Sommer eine Labrador Hündin.

        Es war unser erster Hund und die Welpenzeit habe ich noch als sehr, sehr anstrengend in Erinnerung.

        Obwohl wir Haus mit Garten und direkt vom Wohnzimmer auf der Wiese waren, stubenrein war sie mit 5 ! Monaten. Dieses ständige "im Auge behalten" und die Anzeichen deuten, wenn der Hund zum pieseln ansetzt #schwitz Gefühlte 200x am Tag war ich mit ihm im Garten zum lösen.....

        Anstrengend fand ich auch die ersten Monate, da er immer wieder das sogenannte "Welpenspinnen", bevorzug abends hatte.....

        Vom Terrier zum Labrador ist ja auch eine Veränderung, ich zähle dir mal die Nachteile eines Labbis auf, das wären:

        - extremes Haaren, das ganze Jahr über
        - frisst alles, was er findet und hat noch niemals sein Futter stehen bzw. was übrig gelassen, man muss da konsequent sein, damit er nicht fett wird, unsere hat schlanke 29kg - perfekt
        - als Welpe auch gerne Steine ins Maul genommen, da konnten wir nicht genug aufpassen
        - dem Labbi wird eine gewisse "Distanzlosigkeit" nachgesagt und das stimmt auch (einfach mal den Begriff in Bezug auf den Labrador googeln)
        - die besagte Ecke im Garten um sich zu lösen, gibt es bei uns nicht, sie setzt sich aber immer an den Rand, nie mitten auf die Wiese und natürlich mache ich große Geschäfte sofort weg

        sooooo, jetzt aber die Vorteile:

        - null Aggressionspotential, noch niemals hat er uns oder Fremde angeknurrt o.ä.
        - Gäste, Freunde, Besucher, Postbote interessieren ihn nicht, nach kurzer Begrüßung legt er sich auf seinen Platz
        - ständiges/häufiges Bellen, Fehlanzeige, in der Hinsicht tiefenentspannt
        - läuft von Anfang an ohne Leine, auch unser Garten ist nicht eingezäunt und er denkt nicht daran, wegzulaufen, klar, im Strassenverkehr muss er an die Leine, aber da gehen wir so gut wie garnicht mit ihm
        - lernt schnell Kommandos, kann aber auch schonmal "taub" sein, wenn man ihn z.Bsp. draussen ruft #rof#schein

        für die ersten 3 Monate hatten wir eine riesige Box, darin hat er nachts bei uns im Schlafzimmer geschlafen, als die Box dann zu klein wurde, hat er direkt neben meinem Bett auf dem Boden geschlafen. Ein Körbchen in dem Sinne hatten wir nicht, es lagen ein dickes, nicht mehr gebrauchtes Plümo auf dem Boden und ein Moltontuch drauf. So konnte sie sich richtig lang machen. Sie war von Anfang an ein guter Schläfer und hat schon früh durchgeschlafen

        • Vielen Dank für deine Antwort.

          Oh ha, da machst du mir ja Mut ;). Wobei, dass es wuselig wird, dachte ich mir schon.

          Welpenspinnen sagt mir nichts, das muss ich mal googeln....
          Jo, das Haaren ist so eine Sache. Aber ich sauge eh täglich und ich hoffe, dass das dann reicht.

          Die Vorteile hören sich alle super an.

          Ich hoffe, dass wir auch nicht so eine sehr stürmische Hündin bekommen. Anspringen geht gar nicht. Das wird direkt unterbunden.

          • aufs Anspringen bin ich garnicht näher eingegangen, dass machen Labbis nämlich mit Vorliebe #rofl

            Vor allem die Milcheckzähne sind derart spitz, leider haben einige meiner Hosen und Shorts Löcher davongetragen, wenn er daran hängen geblieben ist

            Von Anfang an sollte man dem Hund den Rücken zudrehen, wenn er einen anspringt und am besten garnicht reagieren, nicht sprechen und so, damit er merkt, wenn er hochspringt erreicht er genau das Gegenteil von Aufmerksamkeit

            Nun ja, so war's halt bei uns und ich habe nichts beschönigt. Aber es ist von Monat zu Monat besser geworden. Jetzt ist sie 1 Jahr und 2 Monate alt und ein Traum von einem Hund für ihr Alter. Labbis sind ja in der Regel erst mit 3 Jahren "erwachsen" sagt man.

            Sie ist immer noch ein junger Hund und ein Powerpaket, man glaubt garnicht wieviel Kraft in knapp 30 Kilo stecken können. So haben wir uns immer "unseren" Hund vorgestellt und genauso ist sie auch geworden....#winke

            • Ne, um Gottes Willen - nichts beschönigen. Das machen die Bücher ja zu genüge!

              Ich bzw wir freuen uns auch schon total. Und dass es anstrengend wird, ist klar.

              Ich werde dann berichten, wie es läuft!

              Danke nochmal.

              Viele Grüße

      Hi Manu! #winke

      Leider weiß ich nicht wo du wohnst. [***vom urbia-Team entfernt]
      Ist ja in einigen Bundesländern zur gesetzlichen Pflicht geworden. Vielleicht hast du ja Glück :-D

      Liebe Grüße,
      Tina #winke

      • wir haben eine Hundehaftpflichtversicherung, sie kostet ca. 50,- Euro im Jahr

        Ich gehe das Risiko nicht ein, dass durch unseren Hund vielleicht mal ein Unfall oder Schaden verursacht werden könnte und ich bzw. unser Hund nicht versichert wäre.

        Auch haben wir eine Tierkrankenversicherung bei der Agila abgeschlossen, kostet 49,90 Euro/Monat - viel Geld. Versichert sind dort z.Bsp. Op-Kosten, Tierarztrechnungen und auch Impfungen und Mittel gegen Flöhe, Zecken etc.

        Und dann natürlich noch Hundesteuer, bei uns sind das aktuell ca. 80,- Euro/Jahr.

    Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich hatte lange einen quirligen Jack Rüden. Dieses Tier hatte soviel Feuer und mich oft an den Rand des Wahnsinn getrieben. Dennoch habe ich ihn sehr geliebt. Er starb vor acht Jahren. Ich bekam Kinder und heiratete und wollte wieder so gerne einen Hund. Mein Mann wollte einen Labrador. Mir war es wurscht. Ich dachte ok...gucke Dich eher nach Showlinie um. Die sind etwas ausgeglichener. Vor einem Jahr zog meine zuckersüße Hündin ein und am Freitag wird sie wieder ausziehen. Es geht nicht. Ich bekomme dieses Powerpaket nicht ausgelastet. Sie dreht total auf wenn die Kinder toben und fängt hundetypisch an mitzuspielen. Mit Schnappen und so. Und dadurch dass sie so gross ist, ist das nicht sehr zaghaft. Ich bekomme sie nicht zur Ruhe. Sie tobt bis zum Kollabieren. Ich konnte immer über alles hinwegsehen. Alles zerkaut, das Verfressene und ihr Gestalke. Leider penetriert sie auch unsere Besucher sehr. Ich will sie nicht mehr wegsperren. Ich fühle mich sehr schlecht dabei. Einzelrainingsstunden haben nicht geholfen. Mein Mann und ich sind extrem gestresst und ich bin von meiner Hundeliebe geheilt. Ich habe so viele tolle Sachen von Labbis gehört und meine Hündin ist auch eine Zuckerschnute. Nur leider passt es nicht mit uns.
    LG

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