Neue 2. Katze, ich habe viele Fragen

    • (1) 11.06.16 - 11:23
      Inaktiv

      Hallo,

      unser lieber Kater wurde überfahren . Er durfte nur 1 Jahr alt werden. Wir vermissen ihn so sehr.:-(

      Nun ist unsere andere Katze allein und wir würden gern wieder für sie einen Gefährten zu uns holen.
      Unser Kater war das Kind unserer Katzenmama.

      Ich habe nun einige Fragen dazu :

      Unsere Katze ist mit 2 Jahren ja doch noch ziemlich jung und ich frage mich,
      - ist eine Katze oder ein Kater besser?
      - sollte er/sie auch etwa in dem Alter sein, oder lieber ein ganz junges?
      -sollte er/sie vom charakter her gleich sein wie unsere Katze? Unsere Katze ist 2 Jahre alt, ziemlich ängstlich (habe sie mit 4 Monaten vom Bauernhof geholt), ruhig, verschmust, kann aber auch zickig werden, wenn sie etwas nicht mag. Aber das ist eher selten.

      Könnt ihr mir Tipps geben?

      Danke

      • Hallo,

        wir haben Kater und Katze zusammen und ich würde es nicht wieder so machen.
        Besser Katze und Katze oder Kater und Kater.
        Unser Kater will immer raufen und schmeißt sich auf das kleine Kätzchen drauf. Sie ist ne ganz zarte, auch wenn es Geschwister sind und sie will nur vorsichtig spielen. Fangen oder so. Das kann der Kater gar nicht, der kann nur rüpelhaft raufen. #schwitz :-D

        Kann aber sein, dass man bei nicht verwandten vielleicht Kater und Katze besser zusammen führen kann. Da müsste noch mal jemand anders was dazu sagen.

        LG

        hallo,

        ich habe wie du eine Katze 13 Jahre alt (Mutter) und Kater (ihr Sohn 12 Jahre alt)

        beides Freigänger, sie dulden sich gegenseitig, schlafen auch mal nebeneinander, haben aber sonst geimeinsam nicht viel am Hut

        ich finde, eine Freigängerkatze braucht nicht unbedingt eine/n Partner/in

        ich kenne es so, dass Katzen eher Einzelgänger sind und Kater da eher entspannter mit dem gleichen Geschlecht umgehen

        Wie deine Katze letztendlich auf eine neue Katze/Kater reagieren würde, kann dir glaube ich hier niemand sagen. Ich würde dann eher zu einem Kitten raten, damit dieses sich eher an die Katze gewöhnt. Die Katze macht glaube ich keinen großen Unterschied zwischen Kitten und erwachsener Katze

        • Auch Kätzinnen sind keine Einzelgänger, sondern nur häufig ein wenig reservierter und weniger verspielt. Trotzdem wollen sie nicht alleine sein, schon gar nicht für die nächsten 15 Jahre. Gerade zurückhaltende Charakere schließen draußen keine Freundschaften, daher ist es durchaus gerechtfertigt, sie ein wenig zu ihrem Glück zu zwingen - was sind schon ein paar Wochen eingesperrt mit viel Gefauche, wenn sie danach viele Jahre harmonisch zusammen leben?

          • das stimmt so nicht, wie man überall im Internet nachlesen kann:

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            Katzen sind keine Rudeltiere wie etwa Hunde. Freilebende Katzen brauchen keinen Sozialpartner zum Beute jagen. Sie sind im Grunde genommen Einzelgänger… aber teilweise mit einem Hang zur Geselligkeit.

            Es kommt immer darauf an, wie die Katzen aufwachsen bzw. gehalten werden. Manche Katzen integrieren sich problemlos in andere Katzengruppen. Das mag genetisch verankert sein, kann aber auch durch frühzeitige Gewöhnung erlernt werden. Andere wiederum brauchen absolut keinen Sozialpartner. Sie genügen sich selbst und jeder Artgenosse wird aus dem eigenen Revier vehement vertrieben. Sowohl das Alter als auch das Geschlecht spielen eine wichtige Rolle, beim Zusammenleben zweier Katzen. Gleiches mit Gleichem verträgt sich in der Regel besser. Das Spielverhalten zwischen zwei Katern passt oftmals besser, als zwischen Kater und Katze. Geschwisterpaare sind eine optimale Konstellation. Aber selbst da kann es im Alter zum Umbruch kommen und nicht selten werden zwei Brüder zu Rivalen.

            Viele Menschen wünschen sich nach Jahren zu ihrer, bis dahin allein lebenden Katze, eine neue Katze dazu. Als Grund wird meistens das Alleinsein der Altkatze angegeben. Dies ist aber fast immer der schlechteste Ausgangspunkt für einen Mehrkatzenhaushalt. Einer, im Grunde genommen, ungeselligen Einzelkatze wird jetzt eine (meist jüngere) Katze vorgesetzt. Das führt zu großen Unstimmigkeiten, wenn nicht sogar zu Verhaltensproblemen, wie Unsauberkeit oder Angststörungen. Auch das Ersetzen eines verstorbenen Sozialpartners gestaltet sich schwierig. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Eine gleichaltrige und -geschlechtliche, sehr soziale und souveräne Katze ist in diesem Falle die beste Lösung.

            Tierheimkatzen leiden besonders unter sozialen Stress. Das Platzangebot und die Größe der Katzengruppen passen meistens nicht zusammen. Beständiger Stress machen Katzen krank, auch wenn er nicht offensichtlich ist. Chronische Viruserkrankungen und Pilzinfektionen sind daher keine Seltenheit. Wir im „Animal Resort Wesel“ legen besonderen Wert auf Einzel- bzw. Einzelfamilienhaltung. Unsere Gäste werden nicht mit fremden Katzen zusammengebracht. Die Einzelchalets sind katzengerecht eingerichtet mit einem deckenhohen, echten Kletterbaum, mehreren erhöhten Liegeplätzen und Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem wird jeder Katze gesicherter Freigang geboten. Unsere Gäste leben sich sehr schnell ein und genießen die artgerechte Unterbringung.

            • Katzen sind vor allem Einzeljäger, was aber mehr an ihrer Art von Beute liegt. ie tun sich aber für die Jungenaufzucht sehr gerne mit Artgenossen zusammen und neigen dazu - wenn man sie lässt - in lockeren Kolonien zu leben. Sie haben mal mehr, mal weniger intensive Kontakte zu den anderen Mitgliedern der Kolonie, versorgen sich aber hauptsächlich selber ohne große Abhängigkeiten einzugehen.

              Und hier geht es um eine sehr junge Katze die bis vor kurzen noch mit einem Artgenossen zusammen gelebt hat. Das ist keine Katze, die von Menschen zum Einzelgänger gemacht wurde. Sie ist noch nicht lange alleine und auch noch nicht alt, da geht eine Zusammenführung wirklich schnell.

              Übrigens; wenn man längere Texte kopiert sollte man unbedingt eine Quelle angeben, das ist einfach unhöflich.

              Ich würde da auch nicht ausgerechnet die Seite einer Tierpension als verlässliche Quelle empfinden, klar ist es unsinn, Katzen für ein paar Wochen Urlaub zusammen zu setzen und dann wieder zu trennen, aber es ist ebenso großer Quark, Katzen überhaupt in einer fremden Umgebung betreuen zu lassen.

      Hallo!

      Tut mir sehr leid um euren Kater.

      Lieber eine ähnlich ruhige Kätzin, altersmäßig alles zwischen 6 Monaten und 4 jahren. Kein ganz kleines Baby, das ist noch zu verspielt, aber sonst bist Du recht flexibel.

      Zur Eingewöhnung kann es Sinnmachen, Deine eine Weie nicht raus zu lassen, damit sie sich mit dem neuen Artgenossen auseinander setzen muss und nicht einfach ausweichen und so lange zu den Nachbarn ziehen kann. Nachdem sie aber noch jung ist sollte es nach einigen Wochen erledigt sein.

      • <<<Zur Eingewöhnung kann es Sinnmachen, Deine eine Weile nicht raus zu lassen, damit sie sich mit dem neuen Artgenossen auseinander setzen muss und nicht einfach ausweichen und so lange zu den Nachbarn ziehen kann. >>>

        ....dein Vorschlag grenzt ja schon an Tierquälerei. Eine bisher Freigängerkatze im Haus einzusperren und sie zur Gesellschaft mit einer fremden, neuen Katze zu zwingen....

    (10) 12.06.16 - 22:27

    Eine Katze ungefähr so alt wie eure mit ähnlichen Charakter. So ist die Wahrscheinlichkeit das die beiden sich vertragen am größten. Setze dich mit dem Thema Zusammenführung auseinander. Es ist nicht sinnvoll die Neue gleich zur Alten zu setzten

    Hallo, ich sehe das auch so wie patriciamelodie, wenn eure Katze Freigänger ist (vermute ich, da die andere überfahren wurde ;-(), würde ich keine neue dazunehmen. LG

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