Welcher Zweithund zum Labrador? Ich tendiere zum Beagle....

    • (1) 13.06.16 - 14:35

      Hallo,

      unsere Labradorhündin ist mittlerweile ein gutes Jahr alt und ich ertappe mich immer wieder, wie ich über einen Zweithund nachdenke

      Ich tendiere stark zu einem Beagle, dieser Rasse wird allerdings ein starker Jagdtrieb nachgesagt, ansonsten würde er alle Eigenschaften erfüllen, die mir gefallen

      Da wir mit unserer Labbi Hündin ausschliesslich im Wald unerwegs sind, habe ich da Bedenken.

      Also, her mit allen Erfahrungen von euch Beagle-Besitzern. Bin auch für alternative Rassen offen - allerwichtigste Eiganschaften, die ein neuer Hund erfüllen sollte wären:

      wenig bellfreudig
      hohe Stresstoleranz
      kein Aggressionspotenzial

      • Ich würde einen zweiten Hund der gleichen Rasse nehmen. In Deinem Fall also einen weiteren Labrador.

        • kannst du das begründen?

          • Nein, es ist eher gefühlsmäßig. Ich habe (seit kurzem) 2 Hunde, die beide der gleichen Rasse angehören.

            Ich habe das Gefühl, das ich den Welpen und seine Bedürfnisse/Äußerungen besser verstehe und auch besser auf ihn eingehen kann, weil ich die Rasse gut kenne und das alles schon einmal mitgemacht habe. Ich hatte vorher auch schon andere Hunderassen und ich finde, dass sie sich teilweise ganz schön voneinander unterscheiden.

            Auch wenn mein Welpe einen vollkommen anderen Charakter hat als der andere, gibt es doch viele Gemeinsamkeiten. Das fängt schon beim Futter an (jetzt natürlich noch nicht, aber bald) und endet beim Bettchen, in das beide hinein passen (auch wenn wir jetzt 2 Stück haben).

            Wirklich gute Argumente fallen mir tatsächlich nicht ein, ich finde es dennoch ideal so.

            • Ich sehe gerade, das Lumpidumpi die Argumente genannt hat, die mir nicht eingefallen sind und die für die gleiche Rasse sprechen: Energieniveau, Kommunikation und Spielverhalten. Hinzu kommt noch ein ähnliches Schlafbedürfnis und die gleiche Futter-Quantität und - Qualität.

      (6) 13.06.16 - 15:43

      Unsere Maus ist ein Beagle-Mix (wahrscheinlich mit Stafford Terrier und weiß-nicht-was). Sie bellt nie. Sehr angenehm, meine Nachbarn bemerken schon ganz verwundert das man den Hund ja echt nie hört.

      Sie jagt, ist aber abrufbar (mittlerweile). Wir haben sie mit knapp 4 Jahren aus dem Tierheim bekommen, damals ist sie JEDER Katze sofort und ohne Wiederkehr nachgejagt. Das ist vorbei. Rehe, Hasen, Vögel, Mäuse, Bienen etc- alles interessant, aber wir können sie immer zurück rufen. Sie läuft wann immer möglich ohne Leine, auch im (bekannten!) Wald.

      Auffällig ist- die Nase ist draußen immer am Boden. Das ist wohl Beagle typisch. Und sie läuft "immer der Nase nach" Schlangenlinien um uns herum. Schnüffelspiele, drinnen und draußen, sind der Hit für sie!

      Sie ist verfressen, das war beim Erziehen ein unschätzbarer Vorteil. Aber sie frisst draußen nichts, nimmt nichts von Fremden (außer wir sagen okay).

      Alles in allem ein sehr freundlicher, ruhiger, menschenbezogener und kinderlieber Hund. Würde ich jederzeit wieder nehmen. Und wenn es ein reinrassiger Beagle werden soll- vielleicht entschließt ihr euch ja, einen Labor-Beagle aufzunehmen. Da kenne ich auch eine Familie, das wurde nach einer Eingewöhnungszeit ein toller Hund. Zudem könnte er sich an eurem Labi orientieren und würde wahrscheinlich sehr schnell lernen.

      • Labrador-Beagle Mix, wusste garnicht, dass es da expliziete Züchtungen gibt, habe gleichmal gegoogelt

        Nase immer auf dem Boden, verfressen, oh ja, Schmetterlinge und Vögel da flippt sie aus - abrufbar, da arbeiten wir noch dran - sie ist ja auch noch jung

        bellt auch so gut wie nie, wenn man zwei Kläffer in der Nachbarschaft hat, weiss man das erst zu schätzen

        dieser Mix kommt dann auf jeden Fall auch mal in die engere Auswahl

        • Ich selbst habe eine "senfhund" mischmasch in terrierform. Bellt nie ruhig verschmust ein TraumHund. Und seit 5 Monaten lebt unser labbi nun 7monate jung bei uns :-) ich muss feststellen hunde der gleichen rasse spielen "gleich" miteinander also die art und weise zu spielen . Ich würde mich jederzeit für einen zweithund der gleichen rasse entscheiden

          Lg anja

          Ich glaube sie meinte einen Beagle aus dem Labor- einen Labor Beagle ;-)
          Also einen ehemaligen Versuchshund.
          Kenne auch jemanden, der einen aufgenommen hat, er war damals 6 Monate alt und ist ein toller Hund geworden.

        (11) 14.06.16 - 09:53

        Lach...nein, das habe ich wohl falsch formuliert. Ich meinte einen Labor Beagle. Also einen Beagle, der in einem Tierversuchslabor gelebt hat. Für Tierversuche werden nur Beagles verwendet- wegen ihrem freundlichen Wesen. Nach einigen Jahren werden die dann in den Ruhestand versetzt, und vermittelt. Oft sind sie noch jung, kerngesund (dienten quasi nur als gesunde Kontrollgruppe für den Versuch), aber eben total unerfahren.

        Freunde von uns haben so eine Beagle-Dame. Lucy ist eine Seele von Hund. Und, ein bischen untypisch. ein echter Sofa-Hund. Seeehr gemütlich.

Hallo!
Wir haben eine 4.Jährige Beaglehündin.
Sie Bellt gar nicht, immer lieb, versteht sich mit allen! Lebewesen, kann im WAld ohne Leine Laufen (jetzt in der Schonzeit mach ich das NICHT), jagt nicht, kennt keine Angst, sie hat noch nie geknurrt oder Aggressive Tendenzen gezeigt. Sie verzeiht sogar ohne mit der Wimper zu zucken, am Schwanz gezogen zu werden.

Frisst allerdings ALLES! Unsere ist aber sehr schlank, weil sie sehr viel läuft (laufen muss mit mir)

Absoluter Traumhund. Mein 1. Hund überhaupt.

Lg Sportskanone

Ich tendiere ja eher dazu einen Hund gleicher oder ähnlicher Rasse zu empfehlen. Mir ist aufgefallen, dass die einzelnen Rassen oft ein spezifisches Spielverhalten haben. Wir hatten früher zwei Goldimädels. Das hat super gepasst. Davor einen Schäferhund, einen Goldi und einen Shih Tzu. Der Schäfer und der Goldi haben auch recht gut zusammen gespielt. Jetzt haben wir einen Germanen und einen Leonberger/HSH Mix. Das harmoniert auch wieder vom Spielverhalten und von der sehr eindeutigen, ursprünglichen Kommunikation.
Wichtig finde ich ein ähnliches Energieniveau.
In Deinem Fall würde ich also zu einem zweiten Labbi oder zu einem Goldi tendieren.
Was die Stresstoleranz angeht, hat man mit der Rassewahl aber nie eine Garantie. Unsere Germanin z.B. ist nicht sehr stressresistent, wenn es um Fremdes geht. Unser Leomix hingegen kennt Stress nicht ;-)
Eine unserer Goldihündinnen war total stressresistent und die selbstsichere Ruhe in Person, die andere war eher nervös und konnte mit Stress schlechter umgehen.

Hallo,

ich hätte auch zu einem Golden Retriever geraten, aber deine Idee einen Laborbeagle zu nehmen finde ich noch besser!

Gerade der Labrador (hab ja auch einen) hat normalerweise ein sonniges, nettes Wesen, ist ein gute Laune Hund - da passt der Labor Beagle perfekt.
Es gibt Tierschutzeinrichtungen, die sich darauf spezialisiert haben. Lass dich dort beraten, dass du einen Hund bekommst, der vom Charakter zu euch passt.
Da gibt es auch Einzelgänger, die besser Einzelhund bleiben sollten,

LG Pechawa

http://www.laborbeaglehilfe.de/

Hallo!
Ich habe jetzt von unserer Beagelin Fotos in der VK. Zwar nicht die Besten, aber ich bekomme leider die "guten" auf meinem Handy nicht runtergeladen.
Falls du mal sehen magst!

Lg Sportskanone

Ist zwar schon ein paar Tage er deine Frage aber ich antworte trotzdem mal.
Wir haben 2 Labradore und für uns war auch klar, dass wir nur nochmal die gleiche Rasse dazu nehmen würden wegen der hier auch schon genannten Gründe.

Unsere Nachbarn hatten einen Beagle...ich mag Hunde wirklich aber da haben wir echt überlegt was man dem geben kann damit der wenigstens mal 2h am Tag seine Klappe hält. Der hat den ganzen Tag gebellt. Klar sind da die Besitzer Schuld aber sowas ist wirklich nervig.

  • Hallo,

    ja ein 2. Labrador wäre für uns natürlich ideal.

    Der Beagle käme in die 2. Wahl.

    Bisher wurde immer nur geschrieben, dass der Beagle ein sehr ruhiger Hund ist, daher verwundert mich das jetzt, dass dieser soviel bellen soll.

    Unser Labbi bellt nur im Haus, wenn er draussen durchs Fenster "Gefahr" sieht, kommt immer drauf an, nicht bei allem und jedem...und draussen im Garten bellt er nur wenn er eine fremde Katze sieht, die würde er jagen "wollen". Wir haben selber 2 Katzen, da ist er tiefenentspannt.

    Sooo aktuell ist das Thema mit dem Zweithund bei uns jetzt nicht, wir denken aber darüber nach....#winke

    • Wir haben einen schwarzen und einen weißen Labbi^^

      Die sind auch sehr viel draußen im Garten und bellen eigentlich nur wenn die Postfrau kommt oder so. Ansonsten sind die total pflegeleicht aber unheimlich verfressen :-D

      Der Beagle wurde meiner Meinung nach schlecht gehalten und wir hatten da auch Kontakt mit dem Ordnungsamt deswewgen. Vielleicht ist der deshalb einfach so ein Kläffer und der zwickt auch in die Wade wenn der mal ausgerissen ist und man ihn wieder heim bringen wollte.

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