Auslandshund

    • (1) 15.06.16 - 14:24

      Hallöchen, wir suchen einen Hund. Jetzt haben wir überlegt einen von der "Straße" zu nehmen Er wird nicht älter wie ein Jahr sein. Hat zufällig jemand Erfahrungen mit Auslandshunden? LG Jenny

      • Hallo
        Unsere Hündin kommt aus Rumänien, genauer gesagt aus dem größten Tierheim dort.

        Mehr Infos haben wie quasi nicht. Sie ist irgendwann dort drin gelandet und kam dann nach Deutschland.
        Mit ihr haben wir alles in allem nur gute Erfahrungen gemacht. Natürlich musste sie sich erstmal an das Leben hier gewöhnen und gewisse Ängste ablegen. Einige Verunsicherungen sind geblieben aber nichts dramatisches.
        Sie ist wirklich toll.
        Aber das ist wirklich Glückssache. Aus dem selben Transport in dem sie gekommen ist haben sich die Hunde total unterschiedlich entwickelt.
        Man muss halt wissen auf was man sich einlässt und ich muss ehrlich gesagt auch sagen wir haben es anfangs zu leicht auf die Schulter genommen und hatten Glück.
        Ob ich es mich nochmal so trauen würde kann ich nicht sagen. Man kennt halt die Vorgeschichte nicht.

        LG

        Hi!

        Ich empfehle grundsätzlich erst mal alle Tierheime in der Umgebung abzuklappern. Im Moment ist es sehr hip, Auslandshunde bzw. Hunde aus der Tötung zu adoptieren und unsere Tierheimhunde schauen oft in die Röhre.

        Einige haben auch Dreck am Stecken und machen ordentlich Geld mit dem Import.

        Auch Tierheime nehmen, wenn sie Platz haben Tiere aus befreundeten Tierschutzorgas im Ausland auf. Auch unser Tierheim. So weit wie möglich werden Tiere geholt die *passen* und nicht wahllos. Es bringt nicht viel, ein Tier zu holen welches dermaßen traumatisiert ist, nicht vermittelbar und über Jahre im TH sitzt oder eben von privat wieder ins Tierheim gebracht wird.

        Es ist ein Graus aus Bildern und Beschreibungen einige wenige auszuwählen die in der Tötung sitzen aber nur mit Mitleid hilft man nicht und kommt nicht weiter im Tierschutz.

        Wenn man sich für einen Hund aus dem Tierheim entscheidet kann man ihn wenigstens kennen lernen und er ist nicht gar eine vollkommene Wundertüte!

        Auch wir haben schon große Überraschungen erlebt was die Beschreibung und das tatsächliche Verhalten der Tiere anbelangt auch wenn wir immer mit den gleichen zusammen arbeiten. Was soll man schon groß beschreiben wenn hunderte Hunde da sind und keinerlei Alltagssituationen?

        Überlegt euch die Entscheidung gut. Einen wirklichen Rat kann ich nicht geben, außer die Tierschutzorganisation unter die Lupe zu nehmen und sich nicht allzu doll von Mitleid lenken zu lassen.

        LG Diana

        • >> Ich empfehle grundsätzlich erst mal alle Tierheime in der Umgebung abzuklappern. Im Moment ist es sehr hip, Auslandshunde bzw. Hunde aus der Tötung zu adoptieren und unsere Tierheimhunde schauen oft in die Röhre. Einige haben auch Dreck am Stecken und machen ordentlich Geld mit dem Import.<<

          Sehr ich auch so.

      (5) 15.06.16 - 15:29

      Hallo!
      Wenn irgend möglich holt Euch einen Hund, der schon auf einer Pflegestelle oder in einem Tierheim hier untergebracht ist!

      Einen Hund nur anhand eines Fotos und einer vagen Beschreibung zu adoptieren, birgt schon ein nicht unerhebliches Risiko. Sicherlich geringer, wenn ihr einen sehr jungen Hund/ Welpen nehmt, aber es ist 100mal besser, ihn schon in einer Wohnung in einer Familie kennen zu lernen!
      Ich hab längere Zeit Hunde aus Rumänien in Pflege gehabt und habe durchweg nur positive Erfahrungen gemacht! Das lag aber auch daran, das ich super tolle sozialisierte Hunde haben, die den "neuen" Sicherheit gegeben haben und ihnen die Eingewöhnung erleichterten und zum anderen wurden sie wirklich erst vermittelt, wenn ich sie einschätzen konnte, um so die richtigen Leute zu suchen!
      Wenn Du in irgendeiner Form unter Druck gesetzt wirst, Dich schnell zu entscheiden, lass die Finger davon! Gute Vereinen ist nicht die Quantität sondern die Qualität wichtig...
      LG
      asira

      Hallo,

      unsere Hündin kommt aus Spanien. Nachdem sie aufgegriffen wurde, war sie einige Wochen bei der Tierschutzorganisation. Dann kam sie nach Deutschland auf eine Pflegestelle.
      Im Nachhinein war das für mich der beste Weg. Wir haben kein völliges Ü-Ei bekommen. Wir wussten, wie sie sich im Haus verhält, dass sie sich mit Kindern verträgt, dass sie stubenrein ist, dass sie alleine bleiben kann.
      Vorher war mir das völlig egal. Ich hab mich in sie verguckt, als sie noch in Spanien war und hätte sie leichtsinnigerweise auch "blind" genommen.

      In den umliegenden Tierheimen war übrigens kein "passender" Hund für uns dabei. Zu groß, zu klein, nicht kindkompatibel, keine Treppen möglich, nur als Zweithund etc.

      LG, #stern

      • Bei uns ist es auch so das wir den richtigen im Tierheim bis jetzt nicht gefunden haben. Bei uns scheitert es aber auch daran das wir gesagt haben unser Hund darf tagsüber in unseren riesigen abgesperrten Hof wenn wir arbeiten sind l. Allerdings meinen die Tierheime dann gleich das es ein "Zwingerhund" ist. Was nicht der Fall ist. Wir haben eine Riesen überdachte Hütte (in der ich aufrecht stehen kann und 20 Leute rein passen) in der eine Hundehütte mit Zugang zum Haus steht. Der Hof ist 5a groß dort darf er toben wie er möchte und es ist Ausbruchssicher. Wir haben schon Hunde Erfahrung allerdings eben nicht mit einem aus dem Ausland. Bekannte meiner Oma kennen die Stelle wo der Hund untergebracht ist und daher können wir was das soziale angeht schon glauben. Natürlich wissen wir auch das es mit Arbeit und Zeit verbunden ist aber die Zeit haben wir. Danke für deine Antwort

        • (8) 15.06.16 - 21:18

          Uns wollte man damals auch keinen Hund vermitteln- Wohnung zu klein (und zu sauber, laut der Dame beim Vorbesuch #rofl), und ich hab noch studiert. Pfft. Maus 1 hatte für den Grossteil ihres Lebens 140 qm zur freien Verfügung, plus Garten und Hof. Und durfte sogar mit in die Vorlesungen!

          Zum Thema Hof- beide meiner Hunde lieben es draussen zu sein! Maus 1 hat regelrecht gefordert, das man ihr die Haustür öffnet und sie dann stundenlang im Hof liegen konnte. Maus 2 macht das selbe im Garten. Da hier alles nicht gut genug gesichert ist geht das nur wenn wir daheim sind. Sonst wäre sie bestimmt glücklich auch mal tagsüber alleine dort sein zu dürfen....also alles eine Frage der Perspektive. Hunde sind doch nicht nur im Haus glücklich!

          Die wollen aber auch belogen werden, mal ehrlich. Meine Schwägerin arbeitet, natürlich, das hat sie auch so gesagt, d.h. der Hund ist eine gewisse Zeit allein zu Hause. Das schaffen Millionen andere Hunde auch. Man wollte ihr den Hund aus diesem Grund nicht geben. Da hat sie gesagt, sie hätte ja auch lügen können, sie würde Hartz IV kriegen und den ganzen Tag zu Hause sein, das war der Dame natürlich auch nicht recht und sie hat den Hund bekommen. Wichtiger ist, dass sie sich ihr Leben lang mit Hunden auskennt und mit ihrem Hund auch viel unternimmt. Dass der Hund allein am Tag ist, stört ihn nicht, Hunde schlafen eh bis zu 17 Stunden am Tag.

      >> In den umliegenden Tierheimen war übrigens kein "passender" Hund für uns dabei. Zu groß, zu klein, nicht kindkompatibel, keine Treppen möglich, nur als Zweithund etc.<<

      ja das stimmt, ich habe auch 2 Jahre über´s Interenet alle Tierheime bis 100 km Entfernung durchforstet - nichts passendes dabei :-(
      Deutsche Tierheime sollten ihre Anforderungen überdenken - so ist es kein Wunder, dass sie überfüllt sind.

(11) 15.06.16 - 15:53

Hallo! Tolle Entscheidung!!! :-D

Wir haben den zweiten "Auslandshund"- meiner erste Maus kam aus der Türkei (von der Strasse), war knapp ein Jahr alt und lebte 9 Jahre bei mir. Nach ihrem plötzlichen Tod vor 2.5 Jahren kam Maus Nr. 2 zu uns- bereits 4 Jahre alt, und aus Polen. Sie war lange im Heim, und davor....keine Ahnung.

In beiden Fallen habe ich nicht gezielt nach einem Auslandshund gesucht. Es paste halt vom Charakter und den Rahmenparametern gut.

Meiner Erfahrung nach sind diese Hunde (bis auf die traumatisierten, die es natürlich auch gibt!) sehr, sehr dankbar und leicht zu führen. Dazu sehr sozial, denn sie mussten ja mit Menschen und anderen Hunden gut auskommen um zu überleben.

Maus Nr. 1 war stubenrein (konnte mir aber vorher keiner sagen), aber komplett unerzogen. Sie war ein "Anfängerhund", und erlernte spielend schnell das Leben in einer Wohnung, autofahren, ohne Leine laufen etc. Ich brauchte keine Hundeschule, das klappte mit einem Lehrbuch und Leckerchen ganz prima. Sie hatte mit Sicherheit schlimmes erlebt, und reagierte z.B. auf einen Besen in der Hand sehr ängstlich. Das legte sich mit der Zeit aber.

Maus Nr. 2 war ebenfalls stubenrein, und konnte immerhin "Sitz" und "Pfötchen geben". Auch bei ihr konnten wir allein durch Futtermotivation sehr gut erziehen. Sie hat Jagdtrieb, der aber mittlerweile unter Kontrolle ist. Ihre einzige Macke ist das sie zu anderen Hunden sehr zickig ist. Wir vermuten, das sie im Heim auf Grund ihrer Behinderung ihre Position und ihr Futter sehr verteidigen musste.

Wenn du Fragen hast- nur her damit.

  • (12) 15.06.16 - 15:59

    Ach ja- beide Hunde waren bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle. Wir haben je 1x besucht, und waren kurz Gassi. Beide Hunde stammen aus unterschiedlichen Tierschutzvereinen, für beide fand je ein Vorbesuch und eine Nachkontrolle statt. Und ich bin mit der ehemaligen Pflegestelle von Maus Nr. 2 bis heute in Kontakt. Die Hunde entsprachen jeweils genau dem Steckbrief den ich über sie erhalten hatte. Wir haben (noch) keine KInder, das erste ist unterwegs. Bei Maus 1 hatte ich zusätzlich Kleintiere, sonst gab es nichts zu beachten bei der Auswahl....

(13) 15.06.16 - 16:56

Hi,

ein sehr schöner Gedanke. Ich habe auch eine Hündin aus dem Ausland. Sie ist unser zweiter Auslandshund.

Ich bin aktiv für einen TSV, der in Rumänien Tierschützer unterstützt und Hunde vermittelt. Alle geimpft, gechipt, mit Traces etc. Allso völlig legal und korrekt.

Leider habe ich in diesem Zuge die Erfahrung machen müssen, dass viele Adoptenten sich nicht im Klaren darüber sind, was es bedeutet, einen Auslandshund auszunehmen. Auch sind viele Hund, wenn sie in Deutschland ankommen und in den Familien leben, erst einmal völlig anders, als sie beschrieben wurden. Das hat aber nicht damit zu tun, dass die Tierschützer etwas "schön reden" sondern damit, dass diese Hunde zu 90% nur das Leben auf der Straße kennen oder den Zwinger / Auslauf zusammen mit ihren Hundekumpels. Dort fühlen sie sich sicher und zeigen ihr "normales", oft pflegeleichtes Verhalten. In den neuen Familien angekommen verlieren sie erst einmal alles, was sie kennen und was Sicherheit gibt: Das Rudel, die Straße (auch die kann Sicherheit geben!), die Tierschützer - sie sind nach stundenlangem Transport ganz alleine.

Sehr viele Hunde aklimatisieren sich innerhalb weniger Tage, aber es kann auch ander laufen: Angst vor Treppen (Hund muss dann getragen werden), Angast vor Spaziergängen (die überfordern oft), Angst vor Haushaltsgeräuschen, etc. Stubenreinheit kann dadurch sehr lange dauern - Angst blockiert. Und Angst haben kann jeder der Hunde, auch wenn er sich "Zuhause im Ausland" ganz anders zeigte.

Diese Hunde brauchen eines: Zeit, Liebe und Geduld - und sie werden selten so sein, wie Hunde aus Deutschland, die als Fund- oder Abgabetiere im TH landen. viel zu viele Adoptanten geben nach wenigen tagen auf, weil der Hund ja doch ganz anders ist. Sie geben ihm keine Zeit anzukommen - und das kann Monate dauern! Immer wieder wird es Rückschritte geben - gelerntes ist vergessen, Ängste kommen wieder auf. Der Hund wird vielleicht wieder unsauber.

Viele Hunde fordern ihre Menschen, denn sie räumen Mülleimer aus, können nicht alleine bleiben, wollen nicht gestreichelt und gekuschelt werden, spielen nicht - und schon gar nicht sind sie dankbar für das neue Leben, denn es macht ihnen erstmal Angst.

Seid ihr bereit, diese Zeit und Geduld aufzubringen? Zu akzeptieren, dass der Hund vor eurer lieb gemeinten Hand zurückweicht? Zu akzeptieren, dass manche Baustellen einfach nicht ganz weggehen werden? Bereit, euer Leben die ersten Wochen oder Monate ganz nach diesen Bedürfnissen zu richten? Seid ihr bereit, an Ängsten, Unsicherheiten und bei evtl. auftretenden Problemen mit dem Hund gemeinsam und geduldig daran zu arbeiten? Könnt ihr akzeptieren, dass der Hund sich bei euch vielleicht ganz anders zeigt als bei den Tierschützern? Seid ihr bereit, den Hund immer doppelt gesichert zu führen? Ein Sicherheitsgeschirr zu kaufen - und zu akzeptieren, dass der Hund evtl. niemals ohne Leine laufen kann?

Und es gibt durchaus Adoptanten, die die Hunde am Transport nicht abgeholt haben, weil der eben nicht pünktlich war - zu 100% kann man das nie garantieren. Verspätungen bis spät in die Nacht sind eher die Regel als die Ausnahme, denn man kann nur schlecht planen, wie der Verkehr ist, wie die Übergaben laufen etc.

Ich weiß, das alles hört sich an, als wollte ich von einem Auslandshund abraten. Aber nein, das will ich nicht.

Allerdings ich will vermeiden, dass wieder eine arme Socke nach Deutschland kommt, um dann schnell wieder abgeschoben zu werden, weil er nicht funktioniert.

Und es ist dabei völlig egal, ob man einen Welpen mit 16 Wochen adoptiert oder einen Junghund oder einen erwachsenen Hund.

Meine Rumänin (aus der Smeura) ist ein ganz toller Hund und kam mit 9 Monaten zu uns - sie ist jetzt fast 5,5 Jahre alt und viele ihrer Ängste haben wir abbauen können. Tortzdem gibt es Situationen, in denen sie auch heute noch in Panik gerät - auch wenn diese selten geworden sind und nichtmal jährlich vorkommen. Ich kann gut damit leben - auch mit ihren anderen Baustellen wie der HD und den div. Fehlstellungen, die sie sicherlich nicht nur durch genetische veranlagung sondern auch Mangelernährung bekommen hat. Ich kann auch damit leben, dass wir eben keinen Hundesport machen, wie es geplant war. Agility darf sie nicht, Unterordnung findet sie doof und tut der Hüfte weh, etc. Wir gehen eben wandern, gehen spielerisch auf den Hundeplatz - und haben uns einfach lieb.

Solltet ihr sicher sein, dass ihr einen Auslandshund haben möchtet, dann kann ich ein paar Vereine empfehlen. Auch mit Hunden, die in Deutschland auf PS sind.

Gruß
Kim

  • (14) 15.06.16 - 19:26

    "Meine Rumänin (aus der Smeura)"
    Oh wie schön! Genau da kommt unsere Hündin auch her :-)
    Ist jedoch etwas älter sonst hätte ich glatt gesagt vielleicht "kennen" sich die beiden sogar #rofl

Hallo!

Bitte holt besser einen Hund, der schon eine Weile auf einer Pflegestelle in Deutschland gelebt hat.

Gerade wenn man nur einen Hund halten will tut man ihm keinen Gefallen, wenn er von jetzt auf gleich ohne Rudel leben soll. Er kennt ja nichts, hat vielleicht noch nie in einem Haus gelebt, weiß nicht, dass es ok ist ans Gebüsch draußen zu pinkeln, aber nicht in den Ficus Benjamini im Wohnzimmer, kennt keine Alltagsgeräusche wie Staubsauger etc. Wenn er da andere Hunde hat, an denen er sich orientieren kann, macht es ihm die Eingewöhnung wesentlich einfacher.

Noch dazu kannst Du ihn erst mal besuchen, bevor er gleich umzieht, kannst ihn langsam kennen lernen, und hast die Möglichkeit ehrlich über die Macken zu sprechen die viele Straßenhunde eben haben - etwa neigen viele dazu, Müll zu fressen, und zwar so sehr, dass sie sich auf 1km Entfernung aus ihrem Geschirr winden, um eine Mülltonne umzuwerfen. Wenn bei euch alle Nachbarn ihre Tonnen auf den Gehsteig stellen können das sehr lustige Tage werden. Andere Hunde haben einen starken Jagdtrieb, wieder andere reagieren absolut panisch auf Gewitter etc. Es gibt Hunde die man gar nicht an der Leine führen kann und hunde, die man gar nicht ableinen kann.

Das Risiko, dass ein Hund aus dem Ausland ernsthafte Verhaltensprobleme hat ist einfach viel größer, und man sollte das einfach vorher wissen, was so auf einen zukommt.

Mein eigener Tierschutzhund hatte in den ersten jahren auch viel durchmachen müssen, er war meistens der liebste Hund der Wet, aber er hatte ein echtes Problem mit Besuchern, weil er von Anfang bis Ende total ausgeflippt ist mit ansoringen, abschlabbern, freuen - so sehr, dass wir ihn immer aus der Situation heruas nehmen mussten, wenn wir Besuch hatten, damit er nicht bis zur absoluten Erschöpfung begrüßt. Das klingt so ganz lustig, aber nach einer Stunde hat auch der lebhafteste Hund da echt nur noch stress und ist völlig am Ende. Wir hatten also solange er bei uns lebte eben nur sehr selten Besuch. Außerdem hatte er eine Neigung sich immer wieder Stellen wund zu lecken, jeder Mückenstich wurde solange beleckt bis ein riesen Ekzem da war, das Monate dauerte um wieder zu verheilen - in denen unser Jack dauernd mit so einer doofen halskrause herumlaufen muste.

Für uns war es ok, wir hatten noch nie sonderlich oft Besuch und haben auch seitdem eher selten Besuch hier, wir haben die Angewohnheit beibehalten uns mit den meisten leuten eher in Restaurants zu treffen. Aber wenn man jetzt Kinder hat die andere Kinder einladen wollen könnte sowas schon echt lästig werden.

Hallo,

viele nehmen Hunde vom Ausland auf.

Viele davon meinen es gut, allerdings gibt auch genauso viele, die damit angeben wollen, ein Tier vom Ausland aufgenommen zu haben.

Für mich persönlich käme nur ein Hund vom Züchter oder von unserem Tierheim in Frage. Da sehe ich, wie die Hunde wirklich sind. Man kann Spaziergänge mit ihnen unternehmen und auch mal über das Wochenende zu sich nach Hause holen.

Bei den Auslandshunden gibt es leider Überraschungspakete. (Seriöse Vermittler ausgeschlossen.) Diese behaupten, wie toll der Hund ist usw. und hat dann den Besitzer oder die Kinder grundlos angegriffen, weil sie drüben einfach zu viel erlebt und durchgemacht haben.

(17) 17.06.16 - 12:07

Hallo,

wir hatten die Möglichkeit selber als Pflegestelle zu fungieren.

D.h.- Ich hatte Zweifel weil ich den Hund nicht kennenlernen konnte und mich auf die Beschreibung verlassen musste. Somit bot man uns an, den Hund in Pflege zu nehmen und uns nach einer gewissen Zeit zu entscheiden. Das bedeutet auch, dass der Hund erst "bezahlt" wurde nachdem alles fix war. Ein sehr großer Vorteil!

Wenn du Fragen hast, schreib mich ruhig an!

LG

Meine Schwägerin hat eine Hündin aus Griechenland. Sie hat sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie kennt noch mehr, die Straßenhunde aufgenommen haben, diese haben durchweg positive Erfahrungen gemacht. Die Hunde sind sehr dankbar, sehr bemüht, alles richtig zu machen. Wir werden zu gegebener Zeit auch zu solch einem Hund tendieren.

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