katzen zusammenführung... hilfe

    • (1) 16.06.16 - 07:39

      hallo. nun schreib ich mal hier weil ich langsam echt ins grübeln komm... haben seid ca 3 jahren eine katze. hab sie mit der flasche groß gezogen. ..sie ist ein stubentiger und naja ich sag ma originell. also eher nicht doe typische katze. nun habe ich vor 3 tagen einen kater aufgenommen. er sollte ins TH weil er etwas anstrengend ist (mautzt sehr viel) ... das konnte ich natürlich nicht übers Herz bringen uns hab ihn adoptiert. so nun sind se hier beide. 1. tag waren beide sichtbar und interessiert. Kater mehr an ihr als andersrum. mittlerweile spielt er sich als king auf als wäre es sein haus und meine Katze ist verschwunden .mal unterm bett...mal im bad oder oder oder. aber eben nicht mehr frei im haus. man sieht deutlich das sie angst hat und er spielen will. haben sich auch schon gekloppt. sie wehrt ihn ab weil er so penetrant ist und sie regelrecht stalkt ! han angst das es alles scheitert denn ich weiß nicht wie ich meiner katze zeigen soll das er keine Bedrohung ist. sie tut mir schon sehr leid. aber kann ihn doch nicht weg geben. bin hin und her gerissen. .. bitte sagt mir dass ihr das kennt und es besser wird. ..

      • 1. Nicht einmischen

        2. mindestens 3 Monate Geduld haben

        3. dann nachdenken, ob alle damit leben können wie es ist.

        • ja einmischen kann ich mich da eh nicht wirklich. kann ganz schön zur sache gehen. werd sie weiterhin machen lassen , sie aber in der nacht räumlich trennen. denn die letzten 2 Nächte waren für die katzen wie für die Zweibeiner sehr sehr anstrengend.

          • Wenn es sich vermeiden lässt würde ich nicht trennen. Wahrscheinlich tun sie sich ja nichts, sondern fauchen, knurren und jagen sich mal, aber mehr als ausgerissene Fellbüschel hast Du sicher nicht gefunden.

            Deine Kätzin muss einfach lernen, sich durchzusetzen.

            Ist halt eine unglückliche Kombi, so ein Kater der gerne balgen und raufen will mit einer eher zurückhaltenden Kätzin. Gleichgeschlechtlich klappt meistens wesentlich besser.

      Uff
      Deine Katze war bisher in Einzelhaltung oder?
      Dann ist sie aus Katzensicht nicht richtig sozialisiert was den Umgang mit einer neuen Katze nicht einfacher macht. Stell dir vor du bist unter Elefanten aufgewachsen und jetzt setzt man dir einen Menschen dazu, den ersten den du siehst.

      Zu dem Neuzugang.
      Ist er an Artgenossen gewöhnt? Alter etc, das alles spielt eine Rolle.
      Katze und Kater sind manchmal eine schwierige Konstelation. Unterschiedliches Raufverhalten

      Katzen mögen keine Veränderungen.
      Trenne bitte die beiden Katzen und laß den Neuzugang erstmal ankommen. Er soll sich an euch und an die neue Umgebung (Geräusche, Gerüche), anderes Futter etc gewöhnen.
      Dann laßt in ein paar Tagen die Katzen wieder zusammen. Klappt es immer noch nicht, baut eine Gittertüre ein - Bauanleitungen gibt es im Internet - dann können sie sich aneinander gewöhnen. Riechen, Anfauchen was auch immer, ohne sich in die Wolle zu bekommen.

      Es braucht Zeit viel Zeit.

      In den seltensten Fälle geht es gut, einfach 2 Katzen zusammen zusetzten.

      • Das stimmt so nicht. "Einfach zusammen setzen" ist sogar eine durchaus vernünftige Methode, wenn man nur genug Geduld hat, die ersten anstrengenden Wochen zu überstehen.

        Die Gittertür ist die Methode für Leute, die Sorgen haben, dass die Katzen sich was tun. Aber normalerweise sind Katzen viel zu intelligent, um sich gegenseitig weh zu tun, das ist meistens viel mehr Drohverhalten und Show. Selbst wenn sie raufen fließt so gut wie nie Blut, vielleicht reißen sie ein paar Haarbüschel aus, aber das war es dann meistens schon.

        Wenn die ersten Tage schon geschafft sind würde ich nicht mehr trennen, das ist ja bloß ein Rückschritt.

      • dem kann ich nicht zustimmen. habe schon mehrere zusammenführungen (solzialisierter) katzen hinter mir, alle wurden "einfach" zusammen gesetzt, mit genug platz und rückzugsmöglichkeit. und es ist IMMER gut gegangen, ohne ausnahme.

    Deine Katze braucht einen Rückzugsort wo er nicht hin kann.

    Deine Miez kennt das nicht, sie ist gerade völlig überfordert. Sie ist ja nicht mal als Baby sozialisiert worden da du sie mit der Flasche aufgezogen hast. Sie weiß gar nicht was er von ihr will. Sie kann nur mit Menschen umgehen, sie weiß nicht wie man mit einer Katze kommuniziert oder spielt.

    Spiel du mit ihm wo sie es beobachten kann. Mach ihn müde bevor du die 2 zusammen lässt.

    Und dann Geduld. Wie die anderen schon schrieben, es klingt wild, es fliegen auch mal Fellbüschel. Aber wirklich was tun sie sich normal nicht. Unsere 2 sind zusammen aufgewachsen, sind Geschwister (auch Kater und Katze, knapp 6). Auch hier fliegen ab und an mal die Fetzen. Es wechselt auch schon mal die Rangfolge. Meist steht der Kater oben, das sieht man das sie den Napf frei macht wenn er kommt (natürlich will er an den wo sie grad frisst und nicht den anderen) usw. Aber letztens, letzte Woche flogen mal wieder die Fetzen und der Kater war doof. Sie saß oben auf der Treppe, er stänkerte von unten und, taktischer Vorteil klug genutzt, sie sprang von oben auf ihn. Momentan räumt er das Feld wenn sie ihm in die Augen guckt. Aber das wird nicht lange halten, das wird ihn schnell nerven und dann wird das wieder gerade gerückt. Er hat alleine schon den Gewichtsvorteil, er wiegt gut 1 Kilo mehr.

    hallo!

    ich denke nicht, das das grosse chancen hat. aus dem einfachen grund, das deine katze nicht sozialisiert ist (einzelhaltung, flaschenkind) und somit den kater bzw. seine sprache und körpersprache überhaupt nicht versteht.
    und leider auch viel zu alt ist, um das noch nach zu holen.

    ich bin kein freund von einzelhaltung, aber für mich klingt das, als wäre deine katze ein klassischer kandidat dafür.

    ich denke nicht, das sie sich daran gewöhnen wird und du tust ihr auch keinen gefallen mit dem artgenossen, den sie garnicht als solchen einordnen kann. ich würde dem kater ein neues zuhause suchen.

    lg bb

    • Meine erste Katze war 7 Jahre bei der Zusammenführung. Sie war aus dem Tierheim und offenbar auch aus Einzelhaltung. Wir haben extra einen sehr gut sozialisierten Partner gesucht und gefunden, das hat wunderbar funktioniert.

      Als sie dann später blind wurde war er ihre große Stütze, er hat nach ihr gesehen, wenn sie desorientiert geschrien hat und auch mal geführt, wenn sie nicht klar kam. es jabb sich wirklich noch lohnen.

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