ich vermisse meinen kleinen Schatz

    • (1) 16.06.16 - 20:38

      ich würde gerne schreiben, weil ich nicht weiß wie ich mit dem Verlust um gehen soll.

      Manch einem mag es komisch erscheinen aber ich trauere um meinen kleinen Chinchilla. Ich habe ihn mit 2 Tagen damals aus dem Käfig nehmen müssen , da er von seiner Mutter und den Geschwistern angegriffen wurde und seit dem waren wir unzertrennlich. Ich habe ihn aufgezogen und alle 2 Stunden mit der Spritze gefüttert und er war wirklich mein ein und alles. Ganz anders als andere Chinchillas. Er hat mit mir im Bett nickerchen gemacht, hat gespielt, auch apportiert ( seine spritzen zum füttern hat er gebracht) und überhaupt war er einfach immer an meiner Seite. 10 Jahre lang.

      Vor fast eineinhalb Jahren ging es los mit den Zähnen. Wer Chinchillas hat weiß vielleicht um die Problematik mit zahnanomalien und leider hatte ich auch aus den Gründen schon seinen Vater , seine Mutter und seine Schwester verloren ( Diagnose :kieferknochentumor)

      Wir hatten alles gut im Griff bis Anfang Mai. Er hat rapide an Gewicht verloren und konnte nicht mehr fressen, dann kam eine Entzündung im Kiefer dazu und es wurde immer schlimmer. Nach einer Gambe Antibiotika würde es kurz besser und nach absetzten rapide schlimmer. Ich habe schon 4 Wochen Schmerzmittel gegeben und zu gefüttert und anfangs lies er es noch zu aber 4 Tage vor dem schlimmsten Tag seit langen , wollte er sich nicht mehr füttern lassen. Ich hatte es schon im Gefühl dass es bald vorbei sein wird. Einzig und alleine zum kuscheln kam er noch zu mir auf den Arm und genoss es bei mir zu sein.

      Dann am 6.6 gingen wir zum Tierarzt und ich wusste leider schon insgeheim was auf uns zukommen würde. Nach einem Röntgenbild kam dann schon die vernichtende Diagnose : Kieferknochentumor. Ich war am Boden zerstört. Das schlimmste aber war, dass sie Arzthelferin ihn schnell zur Narkose brachte für das Röntgen Bild, und ich ihn nicht mehr bei Bewusstsein auf den Arm nehmen konnte. Ich hatte es zwar zuhause noch gemacht . Ihn fest gehalten und gesagt wie sehr ich ihn lieb habe , aber dort eben nicht mehr bei Bewusstsein. Erst unter Narkose kurz vor der Spritz die ihn auf seine letzte Reise geschickt hat.

      Ich nahm ihn auf den Arm und kuschelte ihn, ich weinte und weinte und dann schlief er friedlich in meinen Armen ein.

      seit dem Tag ist mein Herz wirklich gebrochen. Ich weine wirklich täglich weil ich ihn so sehr vermisse. Wir haben ihn einäschern und jetzt ist er wieder zuhause bei uns.

      Nur Leute die mich kennen wissen wie sehr er mir am Herzen lag und ich hoffe sehr dass man mich nicht für verrückt hält.

      Für einige mag er nur ein Nager gewesen sein, aber für mich war er ein Weggefährte wie ich es vorher noch nicht erlebt habe.

      Ruhe in Frieden mein kleiner Schatz

      Ich hab dich lieb und werde dich nie vergessen

      #kerze

      • Es tut mir sehr leid.

        Du bist nicht alleine. Ich habe auch schon um Meerschweinchen tief getrauert und meinen Hund zu verlieren war auch wirklich schlimm. Es ist völlig ok, es war schließlich ein Familienmitglied.

        NimmDir die Zeit die Du brauchst.

        • Danke dir! Ja das war er wirklich. Mein kleines Baby. Ein Kämpfer, ein Schmuser und mein ganzer Stolz ( handaufzucht ist j immer schwierig) aber er hatte bisher immer alles gemeistert gehabt.

          Er fehlt mir so sehr :-(

      Oh nein wie traurig. Ich kenne das auch nur zu gut.
      Wenn man liebt, ist es egal was oder wer es ist, zurück bleibt immer eine Lücke, die mit der Zeit mit Erinnerungen geschlossen wird.

      Dir viel Kraft und deinem kleinen Schätzchen alles Gute dort oben - jetzt ist er bei seiner Familie #kerze

      • Danke für deine lieben Worte.

        Ich hatte wirklich so Angst vor diesem Tag. Immer wenn ich nur ansatzweise daran gedacht habe, dass er mal weg sein könnte musste ich schon weinen. Ich habe mich auch verabschiedet und dennoch war es einfach zu schnell.

        Jetzt sitze ich im Zug und weine, weil ich zuhause versuchen will stark zu sein, wegen unserer kleinen Tochter ( 22 Monate ) die noch nicht versteht wo Pubili hin ist.

        Ich glaube ich werde lange brauchen , um darüber weg zu kommen , aber so ist es dann eben.

        Vielen Dank für deinen Beitrag !

    Es tut mir sehr leid, ich kann nachvollziehen, wie es dir geht. Auch um ein kleines Tier kann man sehr trauern :-(.

    • Danke dir. Gerade gestern und heute war es wieder schlimmer. Ich gehe immer ins Bett und habe früher immer mit einem Ritual gute Nacht zu ihm gesagt.... Er fehlt mir einfach so sehr :-(

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