Baby und Hund- habt ihr Tips?

    • (1) 17.06.16 - 09:28
      Inaktiv

      Hallo zusammen,

      wir erwarten im Oktober/November unser erstes (menschliches) Kind.

      Dazu haben wir eine Mischlingshündin (Beagle-Stafford-?), ca. 30 kg, 6 Jahre alt und seit 2.5 Jahren bei uns. Die Maus ist quasi unser erstes Kind (und wird das natürlich auch bleiben, wir sagen immer sie wird "große Schwester"). Sie stammt aus dem Tierschutz, und wir haben sie von einer Pflegestelle übernommen. Dort lebten auch 2 Kinder, 2 und 6 Jahre, mit denen sie super klar kam.

      Unsere Ideen dazu- sie darf natürlich weiterhin auf die Couch und ins Bett, auch ins Kinderzimmer darf sie (wenn wir dabei sind). Papa soll aus dem Krankenhaus schonmal getragene Babykleidung und eine benutzte Windel mitbringen zum beschnüffeln. Und ich habe (je nach ihrer Reaktion und wie das Baby reagiert...) gedacht man lässt sie sofort mal ans Kind, zum schnüffeln und ggf Hände/Füße belecken.

      Nun meine Frage- ich erwarte keine ernsthaften Schwierigkeiten, möchte es ihr aber so leicht wie möglich machen. Was sollten wir beachten? Was auf keinen Fall tun?

      • Die Maus ist quasi unser erstes Kind (und wird das natürlich auch bleiben, wir sagen immer sie wird "große Schwester").

        Sei mir nicht böse - bei solchen Aussagen bekomme ich Pickel und Ausschläge. Es ist ein Familienmitglied - ja! Aber es ist ein Hund und somit auch natürlich keine "große Schwester"...

        Am besten funktioniert in meinen Augen, je weniger Tamtam desto besser. Keine Windel, keine getragene Babykleidung nichts. Einfach mit Kind nach Hause kommen, Hund ganz normal begrüßen, wenn man das denn üblicherweise macht, Baby hinstellen im Maxi Cosi, beschnüffeln lassen, fertig.

        Unsere Hunde fanden das kleine Wesen am Anfang eher ziemlich nicht beachtenswert, das sollte man auf jeden Fall respektieren. Wir haben das Maxi Cosi ins Esszimmer gestellt, alle haben einen Blick reingeworfen, das wars. Es wurde noch nicht mal ausgiebig geschnüffelt. Dabei haben wir es belassen.

        Hund ins Kinderzimmer würde ich mir überlegen, gerade wenn das Kind dann größer und mobiler ist, ein 30 kg Hund ist schon ne Hausnummer, schnell ist das Kind umgeworfen, was evtl zu Problemen führen könnte.

        Bei uns ist inzwischen in jeder Tür in Wohnbereich ein Türgitter - so können sich alle gut bewegen, die Hunde haben keinen freien Zugang zu Kind und vor allem zu Spielzeug, das Kind keinen freien Zugang zu den Hunden undzu den Wassernäpfen.

        Bett, Couch - alles kein Problem (auch wenn ich das persönlich überhaupt nicht mag), solange der Hund weiß, wo er steht und sich ggf auch wieder dort weg schicken lässt.

        • >>Es ist ein Familienmitglied - ja! Aber es ist ein Hund und somit auch natürlich keine "große Schwester"...<<
          viele Menschen neigen dazu, ihre Hunde als Kinder zu bezeichnen und manche vermenschlichen ihre Hunde tat sächlich. Trotz dem ist der Umgang mit "Fellkindern" immer anders, als mit Menschenkindern.

          • Das weiß ich - ich finde es aber furchtbar.

            Und natürlich wird sie das Menschenkind anders behandeln als den Hund, auch wenn sie fest davon überzeugt ist, dass der Hund immer ihr erstes Kind bleiben wird.

            Aber diese vermenschlichten "Fellkinder" stellen nach meiner Erfahrung eben öfter ein Problem dar als ein Hund, der ganz normal behandelt wird.

            • du, nicht gut od. gar nicht erzogene Hunde erachte ich als größeres Problem. Wobei ja eigentlich da nicht der Hund das Problem ist, sondern der jeweilige Halter

              • (6) 17.06.16 - 10:58

                Na, zum Glück ist unser "Fellkind" sehr gut erzogen. :-)

                Sie wartet immer brav auf Einladung ins Bett oder auf die Couch, und falls wir nein sagen akzeptiert sie das natürlich. Generell ist sie halt sehr auf uns (speziell auf mich) geprägt- sie sucht Nähe und Körperkontakt, liegt am liebsten auf mir oder direkt neben mir und folgt uns im Haus in die jeweiligen Zimmer.

                • (7) 21.06.16 - 08:34

                  Hallo,

                  also wenn dir dein Hund ständig folgt ist das ganz und gar nicht gut!

                  Entweder er versucht dich zu kontrollieren oder er hat Verlustängste. Beides sollte angegangen werden.

                  Wenn du in einem anderem Beitrag schreibst, dass dein Hund leinenaggressiv ist bzw. sich nach 2,5 Jahren (!) nicht von dir ablenken lässt bzw. nicht ansprechbar ist wenn ein anderer Hund sichtbar ist und du noch schreibst du weist nicht ob dein Hund aus Angst oder Agressivität reagiert, sagt das doch schon einiges aus. Du kennst deinen Hund gar nicht!

                  Ich würde ganz schnell überdenken wie ich mir das zusammenleben dauerhaft vorstellen kann. Denn dir ist hoffentlich klar, dass der Familienzuwachs auch "nach hinten los gehen könnte". Damit meine ich allerdings weniger die Situation zu Hause - das hoffe ich nun nicht....sondern die Situation, dass der Hund nun auch noch auf ein weiteres Familienmitglied aufpassen muss beim spazieren gehen. Das kann nochmal eine Steigerung in seinem Verhalten hervorrufen.....
                  Wie gesagt "KANN", muss nicht. Nur stellt sich eben die Frage bei mir, wenn du schreibst er rennt dir ständig nach und ist nach 2,5 Jahren in Gegenwart eines fremden Hundes nicht ansprechbar.....huiuiui.....

                  Sei mir nicht böse, aber da habe ich echt bedenken....

                  Alles Gute!

                  • (8) 21.06.16 - 12:15

                    Sorry, aber ich kenne meinen Hund genau. Ist ja auch nicht mein erster. Sie wird bei uns bleiben, wie auch ihre Vorgängerin, bis sie diese Erde verlässt. Ich bzw. wir haben die Verantwortung für sie übernommen, dazu stehe ich ohne Wenn und Aber. Probleme werden behandelt sobald sie auftreten. Bis jetzt gab es keine nennenswerten.

                    Sie folgt uns, und ist in der Regel in dem Zimmer in dem wir uns aufhalten. Das finde ich für ein Rudeltier völlig normal. Damit meine ich nicht, das sie z.B, nachts aufsteht und mir ins Bad folgt wenn ich zur Toilette muss. Sondern eben das sie bevorzugt bei uns in der Nähe liegt, und z.B. bei Herrchen im Büro bleibt wenn er dort arbeitet statt alleine im Wohnzimmer zu liegen. Auf dem Sofa und im Bett sucht sie Körperkontakt- aber eben nur zu uns. Das finde ich eher schmeichelhaft und angenehm als unnormal. Schließlich hat sie Jahre der Vernachlässigung aufzuholen.

                    Verlustängste hat sie sicher. Ist auch normal, wir sind ca. Stelle 5 in 6 Jahren ihres Lebens. Sie bleibt nicht alleine in unbekannten Häusern, oder im Hotel. Tierpension geht, und bei uns daheim bleibt sie problemlos auch länger alleine. Ich kenne das vom ersten Hund, und je länger sie bei uns ist umso weniger kommt diese Verlustangst zum tragen.

                    Viele Hunde zeigen an der Leine ein gewisses Drohverhalten. Sogar welche, die von Welpe an in der Familie waren. Sie zickt andere Hunde an, und ich halte es genau dafür- Zickigkeit. Also, wie kuriert man Zickigkeit? Interessanterweise hat sie das Verhalten in der Hundeschule in der Gruppe nie gezeigt, und ist auch in der Tierpension absolut Gruppentauglich. Da sie sonst keinerlei Aggressivität zeigt, sondern eher ängstlich ist, macht mir diese EINE Macke kein Kopfzerbrechen. Und wenn sie keine anderen Hunde mag- so what? Wer Weiss was sie im Zwinger in Polen zwei Jahre erlebt hat?? Musste sie für ihr Futter kämpfen? Wurde sie wegen ihrer Behinderung von den anderen nicht akzeptiert? Ihre Abneigung hat sicher einen Grund.

                    Wir haben ihren Jagdtrieb erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Sie kann problemlos abgeleint werden, reagiert auf einen kleinen Fingerzeig oder einen einzelnen Laut von mir und bleibt z.B. ohne Leine zuverlässig stehen wenn ich stehen bleibe- ohne das ich ein Kommando geben muss. Alles in allem- ein toller Hund, und Teil unserer Familie.

                    • (9) 21.06.16 - 13:59

                      Mir war schon klar, dass du der Meinung bist deinen Hund zu kennen. Wenn du aber schreibst, dass du nicht weißt ob sie aggressiv oder ängstlich ist wieder spricht sich das für mich. Mir ist es grundsätzlich egal ob dein Hund auf dem Hundeplatz keine Zicken macht, abgeleint werden kann usw. Mir ist eben nur dieser Satz aufgefallen. Alles Gute fürs Baby!

                      • (10) 21.06.16 - 14:36

                        Ich denke das Problem ist eher das ich meiner Einschätzung nicht genug vertraue um an dem Problem alleine herum zu doktern. Meine Befürchtung ist nämlich, das ich im falschen Moment oder mit falscher Strategie belohne oder bestrafe- und damit genau das Gegenteil bewirke.

                        So geschehen im Bekanntenkreis. Der (große!) Hund aus dem Tierschutz zog mächtig an der Leine, wollte aber den anderen Hund nur freundlich begrüßen. Bei 50 kg Hund- sehr unangenehm für den Leinenhalter. Tja, Hund bekam ein Schock-Halsband, das jedes Mal genutzt wurde sobald er zog. Sollte bewirken das er nicht zieht. Ergebnis- er verknüpfte "anderer Hund = Schmerz", zog immer noch und wurde aggressiv den anderen gegenüber. Tolle Sache. #kratz

                        Unser Ziel ist- andere Hunde sollen möglichst ignoriert werden. Davon sind wir sehr weit entfernt. Aber da ich ja demnächst 2 Jahre daheim bin habe ich Zeit das anzugehen. Allerdings, ein Hundefreund wird sie wohl nicht werden......

                        • (11) 23.06.16 - 08:09

                          Ein Schock-Halsband???? Da bin ich nun geschockt!! Das sind ja nun auch Methoden #schock

                          Ich kann dir sagen, also wir unsere Hündin vor einem halben Jahr aus dem Ausland bekommen haben, hatte sie extreme Leinenaggressivität. Naja, ein Strassenhund geht halt auch nicht an der Leine, wer weiß was sie ausserdem noch für Erfahrungen gemacht hat.
                          Mir ist mit der Zeit aufgefallen, dass es schlimmer war wenn ich meine kleine Tochter (3Jahre) dabei hatte. Entweder weil sie auf die kleine auch noch aufpassen musste oder weil ich nicht 100% beim Hund war.....daher meine Aussage, dass das ganz schön stressig werden kann beim spazieren gehen. Mittlerweile hab ich das in Griff bekommen, es gibt aber bestimmte Hunde bei denen sie nach wie vor reagiert- nicht freundlich, aber ich habe es jetzt unter Kontrolle was anfangs nicht so war. Im Endeffekt reicht dir ja eine Beurteilung eines richtigen Profis und ein Weg den du gehen sollst.

                          Viel Erfolg!

        Ach, ich finde die Aussage mit der "großen Schwester" niedlich. Lass sie doch. Schadet niemandem.

        Vermenschlichung hin oder her.

    (13) 17.06.16 - 10:47

    Wir hatten auch einen Hund als ich mit der Dritten Schwanger war.

    Wir haben es so gemacht das gewisse Plätze da wo das Baby dann hinkam erstmal Tabu für den Hund waren.
    Sprich Hund im Bett gab es eh sehr selten,das war dann tabu,aber Hund auf Sofa und Sessel schon. wir haben dann auf einer Ecke eine Decke gelegt und dieser Platz war dann auch tabu.

    Ansonsten haben wir uns nicht weiter gekümmert, wir haben ihn behandelt wie immer nicht mehr nicht weniger. Mein Mann hat eine Windel aus dem Krankenhaus mitgenommen. eigene Babysachen durften wir nicht anziehen.Und diese Windel wurde dann nachdem er daran geschnuppert hat auf die Decke gelegt(nicht lange ) warum wir das gemacht haben weiß ich nicht, das hat uns ein Polizeihundeführer so geraten.
    Ich bin nach 2 Tagen mit Baby nach Hause und er durfte erstmal am Baby schnüffeln und dann war gut.

    Großes tamtam haben wir nicht gemacht, die ersten Tage haben ihn immer beobachtet, wie er reagiert.Er war lieb aber auch später hatte er eine Marotte. Er klaute immer die runtergefallen Nuckel und hatte sie selbst abgenuckelt.Das ging dann soweit bis meine Tochter mit 9 Monaten beim spielen saß der Hund daneben und es wurde der Nuckel brüderlich geteilt. Ach nicht nur den Nuckel sondern alles auch essbares.

    Auf den Hund brauchten wir nicht aufpassen aber auf unsere Tochter die gern mal das Hundefutter kostete oder den Hund beim essen nachahmte.Im Hundekörpchen schlief usw

    Wir haben die ersten Tage penibel auf fliegende Hundehaare geachtet. Unser Hund hatte etwas längeres Fell und haarte dementsprechend. Der Handstaubsauger war mein treuster Begleiter rund ums Baby.

    • (14) 17.06.16 - 11:05

      Das mit dem Staubsauger ist ein guter Tip- Handstaubsauger haben wir bislang nicht, wäre vielleicht noch eine Anschaffung die es zu überlegen gilt.

      Ich hoffe das unser Sohn sich ähnlich verhalten wird wie eure Tochter. Um den Hund mache ich mir da auch weniger Sorgen- die Kleinkinder unserer Freunde werden höflich, aber mit Respekt behandelt. Im Gegenzug wird der Hund schon mal als "Steighilfe" benutzt um aufs Sofa zu kommen. Das erlauben wir natürlich nicht, aber sie erträgt es im Zweifelsfall immer ganz ruhig.

(15) 17.06.16 - 13:34

Hallo!

Windel und Babysachen mitnehmen ist doch gar nicht nötig, Dein Mann riecht auch so nach Baby wenn er vom Krankenhaus heim kommt. Sorry, aber was will der Hund mit einer vollgepieselten Windel?

Bitte verdeutliche: Es ist Dein Kind, Deine Zuständigkeit. Klar darf der Hund mal hinschnüffeln, aber sich bitte nicht an der Erziehung und versorgung beteiligen. Wenn das Baby weint bist Du sofort zur Stelleund schickst den Hund weg.

Das ist nicht böse gemeint, sondern soll verhindern, dass Dein Hund sich "zuständig" fühlt - und das auch noch wenn das Baby im Krabbelalter ist. Du kümmerst Dich drum, fertig. Hunde erziehen eben auch mal mit Schnappen, und das willst Du ja sicher nicht.

Sonst bitte weiter machen wie vorher, genau die gleichen Gassi zeiten, die gleichen wege, nicht nur am Kinderwagen, sondern lieber Baby ins Tragetuch, damit Du vernünftig laufen kannst.

  • (16) 17.06.16 - 14:59

    Ja, das mit der Windel fand ich auch ne komische Überlegung.....aber irgendwie wird das überall empfohlen? Ich meine, wenn ich meinem Hund einen Erwachsenen vorstelle lasse ich sie ja auch nicht mitgehen aufs Klo und am Pipi schnüffeln.

    Guter Punkt- Das sie sich verantwortlich fühlt könnte sehr gut passieren- sie hatte auch selbst bereits einmal Welpen (landete mit dem Wurf im Heim, Welpen wurden vermittelt und sie saß 2 Jahre fest), und hat das wohl sehr gut gemacht. Darauf werden wir dann besonders achten.

    Tragetuch haben wir schon, ich hoffe der Zwerg akzeptiert das auch gut. Ansonsten wird es hart. Wir haben absichtlich einen sehr geländetauglichen KiWa angeschafft, aber gerade am Anfang ij, tiefsten Winter möchte ich lieber tragen und die Hände frei haben für die Maus.

    Gleicher Tagesablauf, ich hoffe wir kriegen das hin. Sowohl ich als auch der Papa waren ein heiliger Terror als Babies. Sollte der Kleine das geerbt haben, werde ich wohl nach der Elternzeit von Papa jemanden anheuern müssen der entweder Hund oder Kind bespasst während ich den jeweils anderen versorge. #rofl

    • (17) 17.06.16 - 15:09

      Ich glaube, das mit der Windel wird auch einfach immer nur weiter erzählt von Generation zu Generation. Totaler Unsinn.

      Ich würde echt einfach nur verdeutlichen, wessen Baby das ist und wer das Sagen hat und gut.

      Sonst wird es schon klappen. Hoffen wir mal auf wenig Glätte, dass Du mit Tragetuch auch sicher laufen kannst, und zur Noot eben echt jemand zum Gassi gehen engagieren.

      (18) 17.06.16 - 15:18

      Hallo.

      >>> Ja, das mit der Windel fand ich auch ne komische Überlegung.....aber irgendwie wird das überall empfohlen? <<<

      Hatte ich auch gelesen ... hat nicht funktioniert ... meinen Hund hat es völlig irritiert, dass er nun an der Windeln riechen sollte, wenn ich ihn doch ansonsten beim Gassigehen ständig von Kackhaufen & Co. weggezogen habe ...

      ... ansonsten habe ich nur 2 Dinge bei der Baby-Hund (Dobermann-Hündin)-Zusammenführung gemacht.

      1.) Der Hund wurde während der Geburt woanders betreut und kam wieder zurück, als das Baby schon Zuhause war ... somit war das Baby schon da und drang nicht von außen ins Revier ein.

      2. Ich habe dem Hund das Baby zwischen die Pfoten gelegt ... 1x beschnuppern und gut ...

      ... die Beiden waren, bis meine Hündin mit 11,5 Jahren von uns ging, 5,5 Jahre ein Herz & eine Seele.

      LG

(19) 21.06.16 - 08:43

Ganz ehrlich? Wir haben da gar keinen Aufwand betrieben. Ich bin Rudelführer, ich entscheide, wer neu in die Familie kommt und gut ist es. Meine Tochter war halt dann einfach plötzlich da und unsere Vierbeiner haben anfangs respektvoll Abstand gehalten. Ich habe dann beschlossen, dass es Zeit für ein Kennenlernen ist und habe sie das Baby beschnuppern lassen. Ein Hund, der seinen Platz im Rudel kennt, wird keine Probleme machen, wenn ein baby kommt.
Es ist allerdings wichtig einen Hund nicht zu vermenschlichen.................
Ein Hund ist und bleibt ein Hund und kein Kind!!!
Die meisten Probleme entstehen nämlich aus Vermenschlichung heraus.

  • (20) 21.06.16 - 11:52

    Klar sind wir Rudelführer. War auch nicht wirklich schwer bei diesem Hund, sie ist nicht dominant und "drückt" nicht nach oben. Im Gegenteil, sie ist soooo froh wenn sie merkt das sie nichts entscheiden und regeln muss.

    Allerdings würde ich gerne nochmal das Thema mit der "Vermenschlichung" aufgreifen. Mein Hund ist wie mein Kind, emotional gesehen. Und witzigerweise haben mir andere Hundebesitzer (die schon Kinder haben) das bestätigt. Die Grundstimmung sei gleich, das Gefühl der Verantwortung und die Sorge, auch die innere Bindung. Klar, beim echten Kind ist das Ganze noch mehrere Potenzen stärker. Und sollte unser Sohn eine Hundeallergie entwickeln- ist die Entscheidung zwar sehr hart, aber klar. Ich hoffe inständig das es nicht dazu kommt.

    Vermenschlichung heißt bei mir- nicht tiergerecht behandeln. Wir lassen sie aber Hund sein. Wäre auch schwierig, aus einem 30 kg Hund ein Püppchen zu machen. Sie darf täglich raus in Wald und Feld, wir machen Schnüffelspiele und besuchen Hundefreunde zum raufen und spielen. Sie bekommt Hundefutter, hat ein Körbchen und darf ab und zu mal Hasen und Mäuse jagen. Und bei vielen Dingen ist auch Schluss- ich gebe keine Unsummen für "Hundemode, Spielzeug oder Hundefutter aus, wenn sie nass und müffelnd aus dem Wald kommt muss sie draußen warten etc.

    Ich glaube nach 12 Jahren mit Hund auch daran das Hunde (Tiere allgemein) so etwas wie eine Seele haben. Aber das ist eine andere Diskussion. ;-)

    • (21) 21.06.16 - 12:50

      Na dann wird es bestimmt keine Probleme geben. Dass Tiere eine Seele haben davon bin ich auch überzeugt.
      Dann bringt das neue Rudelmitglied einfach nach Hause und der Rest wird auch laufen.
      Und da Du schon 12 Jahre lang Hunde hast, ist ja auch die nötige Erfahrung vorhanden und Du wirst erkennen, wann Du den Hund in seine Schranken verweisen musst. Dann wünsche ich Dir viel Spaß in den nächsten Jahren. Kind und Hund zusammen aufwachsen zu sehen ist einfach traumhaft :-)

      • (22) 21.06.16 - 14:40

        Darauf freue ich mich auch! Ich hoffe die Maus ist noch lange, lange bei uns. Ich sage ihr immer, sie muss 100 Jahre alt werden.

        Kind und Hund zusammen, wenn es klappt, ist toll. Ich erinnere mich an ein Mädchen (nicht ich, wir hatten nie Hunde), das nach einem kleinen Disput mit den Eltern auf der Haustreppe sass. Der große Schäferhund saß dicht neben ihr, sie hatte den Arm um ihn, der Hund war noch deutlich größer als sie. Und sie meinte trotzig "Branko ist der Einzige der mich versteht!"#rofl

        • (23) 22.06.16 - 07:53

          Hehe, sowas kenne ich aus meiner eigenen Kindheit. ich habe auch immer Trost bei unseren Hunden gesucht und gefunden.
          Tja, wir alle wünschen uns, dass unsere Hunde ewig leben.
          Wir mussten innerhalb der letzten 3 Jahre zwei Hunde gehen lassen :-(
          Gerade bei der Hündin im letzten Sommer war es schlimm, weil meine Tochter da schon 3 Jahre war und es ganz bewusst mitbekommen hat. Sie hat auch lange gebraucht um darüber hinweg zu kommen.
          Leider gehört das mit dazu.
          Dafür haben wir aktuell wieder einen Welpen im Haus :-D

(24) 24.06.16 - 11:23

Die Maus ist quasi unser erstes Kind (und wird das natürlich auch bleiben, wir sagen immer sie wird "große Schwester")

Bitte geh zum Psychologen, da ist was nicht in Ordnung bei dir!

Du bist mir schon im letzten Thread zum Thema "Hund spielen und bellen im Garten" negativ aufgefallen.

Was läuft da schief bei dir? Den Hund als erstes Baby zu bezeichnen?

Überleg dir schon mal, was du bei Eifersuchtsattacken deines ersten Kindes machst, das du total verhätschelst.

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