An die Hundehalter

    • (1) 21.06.16 - 14:27

      Hallo,

      ich habe mal eine Frage.

      Ist es möglich ein Hund zuhalten wenn man in Teilzeit arbeiten geht?
      Bin im Schichtdienst und arbeite 90 std im Monat. Mein LG ist ab 16 Uhr zu Hause.

      Welche Erfahrung habt ihr diesbezüglich gemacht?
      LG

      • das ist von vielen Faktoren abhängig

        - Haus oder Mietwohnung
        - welche Rasse
        - wieviel Zeit möchte man in seiner Freizeit in den Hund investieren
        - alleine bleiben sollte der Hund nicht länger als 5 Stunden am Stück

        erzähl doch mal ein bisschen mehr, habt ihr Kinder, welcher Hund soll es werden, was erwartet ihr von dem Hund, seid ihr viel draussen oder soll es eher ein ruhiger Sofagenosse werden......

        • Nun, wir haben ein Sohn 15 Jahre. Das einzige Problem, wenn ich Frühdienst habe, wäre er 7std am Stück allein. Maximal 2-3 Tage.

          • dann müsstest du auf jeden Fall VOR deinem Frühdienst mit dem Hund raus und das nicht nur mal kurz ums Eck zum Pinkeln und dann sofort sobald du zuhause bist, damit er sich lösen kann.

            7 Stunden alleine bleiben und auf Frauchen warten finde ich nicht gut.

            Es wäre hilfreich, wenn du mehr Infos gibts. Gibt es einen Garten oder wohnt ihr in einer Mietwohung? Wer kümmert sich ausser dir um den Hund, Sohn? Lebensgefährte? wollen sie den Hund auch und sind auch bereits sich zu kümmern?

            Bekommt ihr einen Welpen? Mit ihm musst du in den ersten Wochen alle 2 Stunden und öfter raus zum lösen. Selbst wenn du dir dazu Urlaub nimmst, danach kannst du ihn auch nicht von heute auf morgen solange sich selbst überlassen. Das Alleinebleiben muss man mit dem Hund üben.

      Hallo,

      wieso nicht?!

      Bei 90 Stunden - wieviel Stunden hast Du in der Woche?! Irgendwas mit 22 Stunden oder?! Wie verteilen sich denn die Stunden?!

      Ich war die letzten Jahre 25 Stunden die Woche arbeiten immer irgendwie zwischen 8.30 und 19.30 Uhr. Mein Mann hat durchweg Schicht.

      Kam in den letzten Monaten öfters vor, dass unsere Hunde gut 6 Stunden alleine waren (habe viele, viele Überstunden gemacht), wo eben keiner von uns zu Hause war. Beide kennen es aber nicht anders, für sie kein Problem. Wenn es so ist, gehen wir eben morgens relativ lange spazieren, dass sie sich wirklich "komplett entleeren", danach gibt's Fressen. Sobald jemand von uns nach Hause kommt, gehen wir raus mit unseren Fellnasen. Wenn wir zu Hause sind, sind die Hunde den ganzen Tag lang draußen im Garten oder liegen bei uns mit auf der Terrasse.

      Im Schnitt sind sie max. 3 Stunden alleine und das ist gut händelbar.

      Meine Eltern haben auch einen Hund, meine Eltern sind beide noch berufstätig. Deren Hund ist täglich 5 Stunden morgens alleine zu Hause. Meine Mutter arbeitet von 6.30 Uhr bis 11 Uhr. Geht um kurz nach 6 aus dem Haus und ist gegen 11.30 Uhr wieder da. Mein Vater ist sehr oft gar nicht da - Geschäftsreisen. Auch sie geht bereits um 5 Uhr mit dem Hund und dann gleich mittags wieder. Auch der Hund ist es nicht anders gewöhnt. Nachmittags ist auch der Hund die ganze Zeit mit im Garten.

      LG
      Caro

    (7) 21.06.16 - 16:14

    Na, klar geht das!

    Die meisten Hunde kann man dazu bringen halbtags alleine zu bleiben.

    Ich habe zweimal erwachsene Hunde aus dem Tierschutz adoptiert. Beim ersten hab ich noch studiert, sie konnte teilweise mit in die Vorlesungen kommen. Wenn nicht, war sie stundenweise allein daheim.

    Nummer 2 blieb von Anfang an halbe Tage alleine. Herrchen ist meist im Homeoffice, ich arbeite noch Vollzeit. Sie schafft als Ausnahme auch mal einen ganzen Tag allein daheim (nicht ideal, aber kommt sehr selten vor). Wir gehen dann halt morgens Gassi, und sobald der erste heim kommt auch wieder sofort. Sie bekommt für tagsüber oft einen Kauknochen zur Beschäftigung, frisst ihn aber alleine nicht- sondern wartet auf uns und frisst dann.

    Meine Schwester hat einen Welpen adoptiert, und ihm langsam, langsam auch das Alleinesein beigebracht. Okay, es hat sie zwei Sofas und diverse "Kleinteile" gekostet. Aber mittlerweile- kein Thema. :-p

    • Stundenweise ist klar....aber 7 Stunden am Stück? Dann kommt vielleicht noch was unvorhergesehenes im Job oder man steht im Stau, der Bus fällt aus.....dann hockt der Hund vielleicht noch länger alleine zu Hause.....der arme....

      • (9) 23.06.16 - 12:20

        Das ist auch ein Risiko......ich hatte als ich allein gelebt hab immer eine "Notfallperson" (in meinem Fall meine Putzfrau), die einen Schlüssel hatte und im Notfall den Hund befreien konnte.

        War nur 1x nötig, da hatte mein Opa seinen Schlaganfall und ich musste aus dem Büro ins Krankenhaus- open end. Da war ich zwar schon in meiner Partnerschaft, aber Herrchen musste ausgerechnet an dem Tag beruflich unterwegs sein.

        im Büro DURFTE nichts sein- es wussten aber auch alle, das ich pünktlichst das Haus verlassen werde und ggf nochmal wieder komme oder von daheim weiter mache. Nach einem halben Jahr waren alle dran gewöhnt. Davor war es ein kleiner Kampf.

        Ganz klar ist es eine Verantwortung, die mit einem Kind gleichzusetzen ist. Ich kann mein Kind auch nicht vor der Schule/ dem Kiga warten lassen....nur, das bei einem Kind in der Regel alle Verständnis haben. Sage ich aber, ich muss jetzt los weil mein Hund wartet- kommt drauf an.

Hallo!

Sieben Stunden am Stück alleine ist schon eine verdammt lange Zeit. Wie liegen Deine Dienste, kannst Du da überhaupt VOR der Frühschicht noch eine halbe Stunde Gassi gehen? Bei meinem Mann wäre das ja dann Morgens um halb 5 Uhr, ich denke, das ist weder für den Hund noch für den Menschen ein Vergnügen, und auch die Verdauung eines Hundes ist auf diese Zeiten wenig angepasst - der muss ja bevor er 7 Stunden alleine bleibt vor allem erst mal einen Haufen machen, aber mitten in der Nacht klappt das wahrscheinlich nicht so gut.

Würde denn Dein Kind oder Dein Partner da dann was übernehmen? Wer vertritt Dich, wenn Du krank bist?

Und hast Du auch Nachtschichten? Weckt Dich dann der Hund wenn Du tagsüber schlafen willst?

Gerade der Schichtdienst ist ein echtes Problem.

Also ich behaupte das es prinzipiell möglich ist aber es abhängig ist vom Tier, den Ansprüchen und deiner Arbeitszeit am Stück!
Ela

  • der Idealfall wäre es für den Hund nicht, natürlich ist es aber möglich - auf Kosten des Tieres

    ich möchte nicht wissen, wieviel Millionen Hunde in Deutschland länger als 6 Stunden ihr Dasein fristen und eben so "nebenher" laufen

    Leider bekommt man von der TE nur wenige Infos, was Arbeitszeiten angeht. Inwieweit Mann und Sohn den Hund betreuen könn (t) en.
    Welcher Hund, welche Wohnsituation und allgemein, wie sie sich die ersten Wochen und den allgemeinen Ablauf vorgestellt hat.

    Ich habe 25 Jahre gewartet, bis ich mir meinen Traum vom eigenen Hund erfüllt habe. Obwohl ich in den letzten 5 Jahren "nur noch" zwei Nachmittage gearbeitet habe und wir seit 15 Jahren ein eigenes Haus mit Garten haben.

    Jetzt bin ich ganz zuhause und habe mir meinen Traumhund gekauft - absoluter Idealfall - ich weiss......

    • Wie meinst du das? Dass es nur ideal ist wenn einer ganz zu hause ist?

      Ich finde wenn der Hund nicht länger als 4-5 Stunden alleine ist passt das. Die müssen doch nicht den ganzen Tag bespasst werden.

      • (14) 22.06.16 - 12:20

        Ich denke auch, einige Stunden jeden Tag ist problemlos machbar. Sogar wenn wir den ganzen Tag daheim sind.- Herrchen muss im Arbeitszimmer arbeiten, und ich mache dann Haushalt etc. Hund darf in den Garten, bekommt sowieso 2-3x Gassi am Tag und wird zwischendurch ab und zu bespasst bzw. gekrault. Aber nicht durchgängig. Sie döst auch viel, Hunde schlafen ja eine beachtliche Menge am Tag.

        Ein erwachsener, gesunder Hund hält 7 Stunden ohne Gassi problemlos durch. Ein Welpe natürlich nicht, der kann auch nicht allein bleiben! Ich würde der TE zu einem erwachsenen Hund raten. Vielleicht aus dem Heim oder von einer Pflegestelle. Der schon dran gewöhnt ist auch mal allein zu sein.

        Man muss halt bedenken, das man nach der Arbeit wirklich direkt heim muss und den Hund erlösen. Als ich alleine gelebt habe, war nix mit Unternehmungen nach der Arbeit. Erst heim, Hund versorgen und ggf nochmal (mit Hund) losfahren. Am letzten WE hatten wir ein Meeting, und ich musste jeden Abend heim statt wie die Kollegen bequem im Hotel zu bleiben. Herrchen war unterwegs, und ich musste halt den Hund versorgen. Das sollte man nicht unterschätzen.

        Außerdem kann es eben auch sein- Hund krank (Magen verdorben etc). Tja, was dann. Ich hatte 2-3 mal das Vergnügen trotz langem Gassi am Morgen einen größeren "Unfall" beseitigen zu müssen. Wenn keiner daheim ist, kann auch keiner mit dem Hund schnell raus. Tat mir sehr leid für die Maus, und kommt zum Glück nicht oft vor. Sollte man aber einkalkulieren.

        habe ich nicht geschrieben, nur meine Situation dargestellt

        weiter oben im Post habe ich noch weitere Antworten für die TE

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