"Problem" mit Katze bitte um rat

    • (1) 27.06.16 - 12:51

      Hallo liebe Tierliebhaber :-)
      Es geht um meine 14 Monate alte Katze, ich weiß nicht recht wie ich es besser formulieren soll :-) aber sie ist halt anders und viellll nervenaufreibender als meine andere Katze oder die von Freunden/bekannten... Mir ist auch bewusst das jede Katze einen anderen/ihren eigenen Charakter hat, aber leider ist es mit ihr nicht wirklich leicht. Egal was man ihr hinstellt oder auch nicht, nimmt sie auseinander. Man kann sie nicht richtig streicheln denn dann holt sie auch schon ihre Krallen raus. Mittlerweile hat Sie Spaß an den Katzenbrunnen gefunden und schmeißt ihn mir samt Inhalt um (immer wieder). Normales Wassernäpfchen ebenfalls. Ich habe sie mit 6 Wochen bekommen (die Verkäufer sagten mir sie wäre 8. fast 9 Wochen). Seit dem geht es zuhause nur noch chaotisch zu. Meinen Besuch "greift" sie zum Teil auch an, mal mehr mal weniger. Ich nehme an das es für sie mehr spielen ist, aber für mich und meinen Besuch schon nichts mehr mit Spaß zutun hat. Ich hatte sie damals dazu geholt damit meine 17 Monate junge Katze nicht viel alleine ist und einen Spielkameraden hat, aber oft denk ich mir dass meine große überhaupt nicht davon begeistert ist das sie da ist. Denn auch sie greift sie meist an und tut ihr Weh. Die große geht der kleinen die meiste Zeit aus dem Weg, aber manchmal kuscheln sie zusammen. Die kleine nuckelt immer (noch) an die Zitzen der großen...

      Wie gesagt ich bin mir vollkommen bewusst dass jedes Tier, wie auch Menschen, seine eigenen Charaktereigenschaften hat und nicht jedes Tier gleich ist. Aber ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter, ob ich sie doch abgeben soll, oder ob es irgendwie durch "Erziehung" besser werden könnte.

      PS: wir haben die kleine Anfang Mai sterilisieren lassen.

      Hoffe auf paar nette Tips von euch :-)
      LG #winke

      • Hallo!

        Ihr habt die Katze zu dem gemacht, was sie jetzt ist, weil ihr sie viel zu jung von der Mutter weg gerissen habt - ganz bewusst, denn auch 8-9 Wochen wären viel zu jung gewesen. Das richtige Abgabealter sind 12 bis 14 Wochen, nicht vorher.

        Daher konnte die Katze nichts mehr lernen, und genau das macht euch jetzt probleme.

        Klar säugt eine Katzenmutter da nicht mehr oft, aber sie überwacht die Kleinen beim Spiel und greift ein, wenn es zu grob wird. Da wird zwar auch gerauft, aber dann ohne Zähne und Krallen - und genau da ist euer problem. Die Katzenmutter bringt betäubte Mäuse, damit die Jungkatzen lernen, wie man Beute effektiv tötet und frisst, statt einfach nur in wilder Zerstörungswut zu zerfetzen. Dabei würde ja bei einer Maus auch die Gallenblase platzen und das Fleisch bitter schmecken.

        Nebenbei wurde sie erst viel zu spät kastriert und hat bereits mindestens eine,eher zwei Rolligkeiten durchmachen müssen.

        Du darfst also die Schuld an den Verhaltensproblemen ganz alleine Dir selber zuschreiben. Du hast sie dazu gemacht.

        Was Du tun kannst: Gaaaaaaanz viel Spielen, Offenbar kann sie selber ja kaum jagen, also musst Du eben 2-3 mal am Tag 10 Minuten mit einer Katzenangel helfen, sie auszupowern, damit sie dabei ihre Energie los wird und die nicht an euren Händen und Füßen ausleben muss. Wenn dabei Katzenspielzeug zu leicht zu Bruch geht, versuch es mit Hundespielsachen, die sind stabiler. Wirklich viel mehr spielen und auspowern, dann wird es wirklich besser. Das Nuckeln werdet ihr nie ganz abstellen können, sie war einfach viel zu jung, aber die Angriffe werden defintiv weniger, wenn ihr viel mehr spielt.

        • Hallo, und danke für deine Antwort.

          Das Ich es schuld bin dass sie so ist bezweifle ich etwas. Natürlich hätte man einige Dinge ändern bzw anders machen müssen, leider hat mir auch keiner großartig Tips gegeben. Mir war wie gesagt auch nicht bewusst dass sie 6wochen alt war, und ich weiß auch dass das mit dem jetzigen Verhalten zusammenhängt. Aber an ihren Verhalten kann hauptsächlich die Vorbesitzerin/Verkäuferin was für, denn hätte ich sie nicht geholt, wäre sie woanders genauso vllcht sogar noch schlimmer. Man weiß es nicht. Es geht mir auch nicht darum einen Schuldigen zu finden, ich möchte das meine süße endlich ein angenehmes katzenleben führen kann.

          Spielen tun wir genug mit ihr. Sie hat ihren Lieblingsball den wir werfen und den sie uns immer zurück bringt. Auch haben wir für Katzen diese Strategiespiele. Aber leider lässt es nach einer Zeit nach bei ihr und spielt lieber mit Sachen wo sie nicht dran soll.

          Mit dem kastrieren, sagte mein Tierarzt mir dass wir bis zur ersten rolligkeit warten sollten. Nun ja wie schon erwähnt gibt es gewisse Sachen woran wir arbeiten müssen, und vorher auch nicht unbedingt wussten.
          LG #winke

          • Hallo!

            Ihr habt euch vorher genau null informiert und auch nicht gefragt - wenn Du hier gefragt hättest, hätte ich Dir schon vorher abgeraten eine so junge Katze zu holen. Solche Leute darf man nicht unterstützen indem man ihnen am Ende auch noch Geld für die Tierquälerei gibt. Sorry, aber daran bist echt alleine du schuld, wenn es keine Leute wie Dich geben würde, dann würden die Jungkatzen auch gar nicht in dem Alter angeboten werden.

            Wie gesagt, spiel mehrmals am Tag kurze Runden mit katzenangel, nicht nur Bälöle werfen oder Intelligenzspielzeug, sondern gezielt den Jagdtrieb triggern, weil ihr Problem gerade der ist. Nicht einmal ne halbe Stunde sondern drei mal 10 Minuten. Zusätzlich zu Allem was ihr sowieso schon macht.

            Egal was ihr tut solange sie weiter angreift ist es eben nicht genug. Es könnte auch helfen einen jungen Raufbold-Kater als Spielkameraden dazu zu holen.

            Und den Tierarzt solltet ihr erst recht wechseln.

            • Ja da hast du recht. Die Kätzchen werden immer früher abgeben, und leider auch noch lieber so gekauft. Ich bin auch der Meinung das ein Tier vor der 9 Woche nicht von der Mutter weggegeben werden darf, hätte ich es gewusst hätte ich sie definitiv nicht geholt. Aber leider ist es nun dazugekommen :-(

              Ich werde mal deinen Rat mit den 3x10 min befolgen. Und hoffe das sie mit dem kaputt machen von Gegenständen aufhört.

              LG

              • 12-14 Wochen ist das Minimum bei Katzen, nicht neun Wochen. Du willst ja immer noch keine neuen Informationen annehmen und verinnerlichen. Um so schlimmer sind ja die Auswirkungen der zu frühen Trennung bei Deiner Katze, eben weil Du sie in dem Alter schon haben wolltest.

                • Ich glaub du verstehst nicht was ich sagen will, du reitest immer noch auf das Alter der Katze rum obwohl ich die ganze Zeit erwähne das sie mir mit einer Lüge in dem Alter gegeben wurde, da ich auch nicht in kleinere Details gegangen bin, was und wie genau es ablief überlese uch mal deine Feindseligkeit!!!

                  Ich hab auch mehrmals betont das ich es ebenfalls nicht richtig fand/finde!!!! Aber es ist nunmal so wie es ist!!!! Und das i h die Katze haben wollte mit 6 Wochen ist eine Unterstellung von dir!!!! Wenn ich aber der Meinung bin das 9 Wochen (sobald ein Tierarzt auch das ok gibt) meist schon ausreichen musst du mir hier anderweitige Sachen nicht unterstellen!!! Ich wollte nette und ernstgemeinte Tips und nicht mir in jeden Beitrag anhören das ich meine Katze in dem jungen alter haben wollte und selbst schuld bin, ganz davon abgesehen dass ich es ja weiß dass es unteranderem damit zusammenhängt. Nochmals danke für den einen brauchbaren Rat mit der spielangel.

                  • Das der Tierarzt nichts taugt wenn er die erste Rolligkeit vor der Kastration abwarten will hatten wir ja auch schon, oder?

                    Es müssen 12 bis 14 Wochen sein, das ist eine Tatsache, ebenso wie die Kastration unbedingt VOR der ersten Rolligkeit erfolgen sollte.

                    Les doch einfach mal ein einziges beschissenes Buch über Katzen, wenn Du welche halten willst. Ich habe es so unendlich satt, dass Leute sich intensiver mit der Anschaffung eines neuen Staubsaugers beschäftigen, als mit der Anschaffung einer Katze.

                    benutze endlich Dein eigenes Gehirn und informiere dich selber, statt auf das zu hören, was ein mistiger Tierarzt mit Wissensstand anno 1970 von sich gibt, der kann dich weder bei ernährung noch verhalten korrekt beraten und bei einer ernsteren Krankheit bringt er möglicherweise die Tiere um, weil da sein Wissen endgültig nicht ausreicht.

                  Hallo,

                  du bist beratungsresistent. Du hast dich nicht informiert und die richtigen Aussagen die hier andere User treffen die wischt du einfach weg.

                  Ein wenig mehr Selbstkritik wäre angebracht. Nimm die Ratschläge jetzt einfach an.
                  Am Ende leidet nur die Katze. So oder so.

                  Gruß Grit

                  • Ich nimm die Ratschläge sehr wohl an, und versuche nur mein Problem zu schildern ohne das ich mir von EINER userin hier Vorwürfe in jeden ihrer Kommentare anhören muss. Ich habe bei jeden Kommentar geschrieben dass ich die Tips versuchen werde umzusetzen. Wo bitte liest man da jetzt raus dass ich mir nichts zu Herzen nehme???

                    • Es freut mich durchaus, dass Du es mit öfter spielen versuchen willst, aber Du hast immer noch nicht wirklich verstanden, dass du die Katze erst zu dem gemacht hast, was sie jetzt ist.

                      Ihr habt ihr aufs übelste Gewalt angetan indem ihr sie viel zu früh von der Mutter weg gerissen habt - ja, der Verkäuer ist da ebenso schuldig, aber IHR AUCH. Nochmal verschlimmert wurde das ganze durch die späte Kastration. Das Hormonchaos hat es nicht verbessert.

                      Ihr habt es verursacht, also solltet ihr auch lernen, damit zu leben und zu eurer Verantwortung zu stehen.

                      Und dafür ist einfach der Groschen bei Dir immer noch nicht gefallen. Du wolltest von anfang an ein Kätzchen das mit angeblich 9 Wochen zu jung war, und hast Dich offenbar vorher auch nicht informiert, wie man das Alter anhand der Zähne vor ort dann wirklich abschätzen kann, und so war sie nochmal wesentlich jünger. Das habt ihr verbockt und genau deswegen ist sie so. Nicht die Katze ist "böse" sondern ihr habt ihr was Schlimmes angetan, was jetzt Konsequenzen bedeutet.

                      Du musst wirklich verstehen, wie schlimm das war, damit Du die Katze so annehmen kannst, wie sie ist, sie von ganzem Herzen und ohne Vorbehalte lieben kannst, und daher auch ihre Verhaltensprobleme annehmen kannst.

                      Nur wenn die innere Haltung der Menschen auch bei Problemen positiv ist, können diese Probleme sich wirklich bessern, denn die Katze spürt ja, dass ihr sie ablehnt.

                      Da hilft alles spielen der Welt nicht, solange diese Ablehnung weiterhin vorhanden ist. Es kann es nur geringfügig verbessern, solange Du so empfindest.

                      Ich könnte hier auch 100 Katzenklos aufstellen, und meine Katze die zu Unsauberkeit neigt würde weiterhin alle möglichen Sachen anpinkeln, wenn sie spüren würde, dass ich sie innerlich ablehne. Erst das angenommen werden, das Gefühl genau so geleibt zu werden, wie sie ist, führt dazu, dass es nur noch sehr selten Pfützen gibt.

                      • Hey, da hast du wohl recht. Akzeptieren tue ich bzw wir es auch, das wir da zu naiv waren.

                        Lieben tuen wir sie schon wie sie ist, in gewisser Art. Ich könnte mir auch nicht vorstellen sie abgeben zu müssen. Der Gedanke zerreißt mir das Herz. Ich bin gestern zum Fressnapf gefahren und hab einiges gekauft um sie auspowern zu können. Ich hoffe sehr das sie so aufhört meine große Katze und natürlich meinen Besuch anzugreifen ;-) ich gib mein bestes

                        • Wenn ihr alle es schafft, sie nicht mehr nur "in gewisser Art" zu lieben sondern von ganzem Herzen, dann wird es wirklich besser werden.

                          und bei der nächsten Katze: 12-14 Wochen als untergrenze. Nicht 9 Wochen. Und wechsel den Tierarzt, der hat echt keine Ahnung.

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