Hund im Alltag - wie handhabt ihr das?

    • (1) 02.07.16 - 10:56

      Hallo, wir spielen mit dem Gedanken uns einen kleinen Hund anzuschaffen. Die Voraussetzungen dafür sind eigentlich ganz gut. Wir leben in einem Haus mit kleinem Garten auf dem Land. In zwei Minuten Fußweg wären wir auf den Feldern und hätten gute Möglichkeiten für Spaziergänge. Nun haben wir jedoch an sechs Tagen im Monat ein Betreuungsproblem durch die Arbeit meines Mannes und mir. Und mir stellt sich auch die Frage wie wir den Alltag gestalten sollten. Mein Mann arbeitet Schicht und ich bin oft mit unserer zweieinhalbjährigen Tochter allein zu Hause. Wie macht ihr das denn wenn euer Kind abends schon schläft, ihr aber nochmal schnell mit dem Hund ne kleine Pipirunde drehen müsst vor der Nacht? Ich kann ja schlecht mein Kind allein zu Hause lassen...
      Wir hätten wirklich gerne einen Hund aber das will gut überlegt und durchdacht sein damit es im Alltag auch funktioniert.

      Danke für eure Erfahrungen.
      Barrik

      • <<<bei mir würde ein Hund sowieso nicht ins Haus kommen wenn ein Garten da wär.>>>

        ....ich nehme an, ihr habt keinen Hund.

        Wie soll man deine Anmerkung verstehen? Wenn ihr einen Hund hättet und Haus mit Garten müsste der Hund im Garten "leben" Tag und Nacht

        Warum würde man sich dann einen Hund anschaffen, wenn man ihn nicht um sich rum haben will?

        • Ich hatte mein Leben lang Hunde um mich herum. Momentan allerdings nicht weil unser letzter leider eingeschläfert werden musste.

          Ich sehe es als Tierquälerei an ein Tier was einen starken Bewegungsdrang und ein Revierverhalten hat (Katze, Hund) im Haus einzusperren. 5 mal am Tag Gassi gehen reicht da nicht.

          Und man kann durchaus eine Beziehung aufbauen auch wenn das Tier draußen ist.

          Du würdest dir auch z.B. kein Pferd in die Bude stellen.

          • #kratz

            der Vergleich mit den Pferd ist ja jetzt völlig daneben

            Du schreibst, ein Hund gehört in den Garten und nicht ins Haus (das sind deine Worte) Und im Garten hat er dann seine Bewegung oder wie?

            Und ICH sehe es als Tierquälerei, einen Hund von seinem Rudel (denn er ist ein Rudeltier) auszusperren, während der Mensch (sein Rudel) im Haus ist, bleibt der Hund im Garten.

            Unterschiedliche Rassen haben einen unterschiedlichen Bewegungsdrang. Ich gebe dir Recht, dass viele Hunde zu wenige Bewegung bekommen und sich mit "Gassirunden" zufriedengeben müssen.

            Bei uns sieht das allerdings nicht so aus. Unser Hund darf täglich 2-3 Stunden in Wald und Flur ohne Leine rennen, schwimmen gehen (ist nämlich ein Labbi und die lieben Wasser) bei schönem Wetter sitzen wir eh den ganzen Tag im Garten mit Hund, dort kann er sich auch frei bewegen. Unser Garten ist nicht eingezäunt, d.h. erkönnte quasi davonlaufen, das tut er aber nicht.

            Er würde ganz schön blöd gucken, wenn ich ins Haus ginge und ihm die Terassentür vor der Nase zuschlagen würde

            • Wieso ist der Vergleich daneben? Ein Pferd ist genauso Rudeltier, freiheitsliebend, terittorial, starker Bewegungsdrang, hängt an dem Menschen der sich um es kümmert, usw. nur die Haufen sind größer.

              Unsere Hunde waren immer draußen und haben uns genauso als Rudelführer akzeptiert und waren anhänglich. Trotzdem sind wir jeden Tag mit ihnen Gassi gegangen, schon allein wegen dem schnüffeln.
              Wenn sie mal drinne waren weil es z.B. schweinekalt draußen war, haben sie sich nicht wohl gefühlt. Kurz Pfoten wärmen und schon standen sie wieder an der Tür.

              • Ein Hund mit einem Pferd zu vergleichen ist schon etwas daneben. Ein Garten ist zwar praktisch aber befriedigt in keiner Weise sein Bewegungsdrang. Die meiste Zeit liegen sie irgendwo und warten. Ob ein Hund lieber draußen oder drinnen ist hängt stark von der Rasse ab. Du hattest vermutlich demenstprechen welche und sie waren zu zweit.

                • Kannst du mir auch sagen warum!? Es sind beides eigentlich wilde Tiere die vom Menschen domestiziert und sozialisiert wurden. Deren Merkmale hinsichtlich Rasse und Verhalten bis zum erbrechen herausgezüchtet wurden.

                  Du hattest anscheinend noch nie engeren Kontakt zu einem Pferd, denn dieses leidet auch wenn sich niemand um ihn kümmert.

                  Ich hatte Schnauzer, Schäferhund, Hoverward, Westi und diverse Mischlinge. Ich rede hier auch von Hunden die als solche zu erkennen und nicht mit einer Katze zu verwechseln sind. Das ein Chiwauwau sich nicht traut raus zu gehen ist mir klar, der muss ja ständig Angst haben dass ein Greifvogel ihn packt.

                  • Jedes Haustier ist darauf angewiesen, dass sich der Mensch kümmert und trotzdem hat jedes völlig andere Bedürfnisse. Dein Pferd hat sich selbstverständlich an den Menschen angepasst und könnte alleine in einer Herde Wildpferde nicht überleben. Ein Hund ist kein Wolf und braucht den engen Kontakt zum Menschen mehr wie ein Pferd. Hunde meiden nur das Haus, weil sie es nie richtig kennengelernt haben und nicht weil sie lieber draussen allein sein wollen.

          Ein Hund ist auf seinen Menschen fiktiert, seinen Rudelführer, der im Haus lebt.
          Und er braucht doch auch mal Wärme und Schmuseeinheiten.
          Wir haben Katzen, in den Sommermonaten steht die Hintertür auf, so dass sie raus und rein können.

          Es gibt viele Hunderassen die webig bewegungsdrang haben und wunderbar in einer Wohnung/haus Leben. In erster Linie sind Hunde rudeltiere! Sie wollen bei ihrer Familie, ihrem Rudel Leben. Aber davon verstehst du sicherlich nix!

          • Schön dass hier dann gleich wieder beleidigend reagiert wird wenn mal jemand eine andere Meinung hat. Das zeichnet dieses Forum aus.

            Wie schon geschrieben hatte ich mein Leben lang Hunde und andere Tiere um mich und weiß genau wie Tiere ticken und respektiere sie. Jeder Hund stammt vom Wolf ab, egal ob Schäferhund oder Yorkshire Terrier, die ja der Inbegriff des Plattenbauhundes sind. Woher willst du denn dann wissen das nicht auch deine angeblichen Drinnihunde nicht lieber draußen durchs Gras streifen würden und zwar nicht nur 5 Mal am Tag für 20 Minuten. Freuen die sich nicht auch wie bekloppt wenn Herrchen oder Frauchen mit der Leine ankommen. In deiner Welt bleiben die dann bestimmt gelangweilt liegen.

            Tiere, egal welche gehören nach draußen und nicht eingesperrt ins Haus. Auch dann kann ich als Rudelführer agieren bzw. sollten Tiere auch nie allein gehalten werden. In der freien Wildbahn kümmert sich das Alphatier auch nicht den ganzen Tag um sein Rudel, Schwarm, Herde usw.

            Aber Menschen die Tiere vermenschlichen sind auch immer die die sich darüber aufregen, dass ihr Hund überall hinpisst, die Bude zerlegt, Socken frisst und sonstige Auffälligkeiten zeigt. Ihr stellt euch nämlich auf die gleiche Rangstufe und macht nur Eittitei und wundert euch warum euer Tier kein Respekt vor euch hat.

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