Kater gestorben - was tun?

    • (1) 05.07.16 - 09:29

      Hallo Ihr,

      ich habe seit einem guten Jahr zwei kastrierte Kater gehabt. Nach fast einem Jahr habe ich mich leider von meinem Umfeld überreden lassen, die beiden rauszulassen. Wir haben ein großes Haus, aber die beiden haben zusammen hier auch jede Nacht die Bude zerlegt beim Spiele. Einer bleibt nah am Haus. Der zweite wurde leider letzte Woche prompt überfahren :-(

      Jetzt überlege ich natürlich ,wie es weitergeht. Nr. 2 bleibt definitiv jetzt im Haus. Aber geht es ihm alleine gut? Hier sind drei-fünf Kinder, ein Hund, mit dem er viel kuschelt. Braucht er unbedingt wieder einen Partner? Im Moment sucht er zwar ab und zu seinen Bruder, ich habe aber nicht den Eindruck, dass es ihm schlecht geht...

      Was würdet Ihr tun?

      LG

      • Wenn eine Katze unter dem Verlust leidet und einsam ist merkt man das. Sie werden dann sehr anhänglich und rufen ihren Gefährten. Allerdings hab ich schon öfters miterlebt, dass Katzen auch mit Hunden ein super Verhältnis haben können. Das scheint bei deiner zu sein. Wenn sie genüg Spielgefährten hat kommt sie bestimmt gut darüber hinweg.
        Das Suchen ist normal.

        Tut mir leid. Es ist nicht leicht wenn ein Samtpfödchen über die Regenbrogenbrücke geht.

        Partner währe gut. Keinen Freigang mehr - mal gespannt ob er es auf Dauer hinnimmt. Gibt oft Probleme.
        Überfahren werden ist das Risiko von Freigängern, aber Katzen fühlen sich wohl in der Natur, sie haben dort ihre natürliche Umgebung, können jagen, streunern und haben soziale Kontakte. Ich habe nur Freigänger davon wurden bisher 2 angefahren, gestorben an den Unfällen ist keiner. Gerade weil er weiter weg ging hat er es doch genossen.

        Hund und Menschen sind schön und gut, aber er hat niemanden mehr zum Raufen und das was Katzen so tun. Stell du dir vor du hättest keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen.

        Partnerwahl ist nicht so einfach. Würde über die Katzenhilfe Kontakt zu einer Pflegestelle aufnehmen und die können dir Helfen den richtigen Partner zu finden und bei euch einzugliedern. Sonst kann der Schuß gewaltig nach hinten losgehen.
        Behalte einen Partner im Hinterkopf, laßt euch alle erstmal zur Ruhe kommen. Würde jetzt nicht gleich zu einer Pflegestelle oder ins nächste Tierheim gehen.

        Beobachte deinen Kater. Manche werden unsauber, randalieren, mauzen, suchen mehr Kontakt zu Menschen, sind ungepflegt und wieder andere werden ruhiger, in sich geschlossener, wenig Interesse an Spielen, sie resignieren einfach.

        Hallo!

        Es tut mir sehr leid.

        Ich habe reine Wohnungskatzen weil einfach schon 100m weiter eine durchgangsstraße ist, Richtung Krankenhaus, und ich sehr hoffe, dass kein krankenwagen wegen einer Katze bremsen muss. Die sollen da lieber mit 80 Sachen durch brettern. Die nächste Bahnlinie ist auch nur 500m weg, das ist ja jetzt nicht weit für eine Katze. Also lasse ich meine lieber drinnen.

        Man kann ganz bewusst im Tierschutz nach katzen suchen, die sowieso für Freigang nicht geeignet sind. Es gibt viele behinderte Katzen, die keiner haben will, eben weil sie nicht raus können. Katzen die blind oder taub sind, humpeln oder einfach viel zu schnell in Panik geraten. Da können Bekannte noch so oft fragen, warum ich sie nicht raus lasse - diese Katzen würden draußen nicht überleben, also bleiben sie drinnen.

        Ich würde einem jungen kater der wahrscheinlich noch 15 glückliche Jahre auf dem Sofa vor sich hat unbedingt einen zweiten Kater als Kameraden dazu holen. Alleine veriensamt er mit der zeit eben doch, verlernt es, wie es ist mit echten artgenossen. Kuscheln mit menschen oder Hunden ist halt doch was anderes.

        Kater+Kater klappt meistens viel besser als Kater +Kätzin, altersmäßig geht alles von 3 Monaten bis 3 Jahren dazu.

        Die Zusammenführung kann ein wenig stressig sein, mit Fauchen und Knurren musst Du rechnen, aber nach ein paar wochen legt sich das normalerweise von alleine wieder.

      • Hallo,

        so doof das auch klingt. Es gibt Katzen die überleben jede Bundesstraße und andere rennen in das eine Auto der Dorfstraße was einmal am Tag kommt.

        Wir hatten auch so ein Exemplar. Kurze Zeit später zog wieder ein neuer Kater ein.

        Wir haben übrigens eine alte Katzendame, einen Kater (Nachfolger vom Überfahrenen ) und noch so eine Nachzüglerin. Alles Freigänger und die drei kommen super miteinander klar. Klein lernt von groß und groß sorgt dafür das klein heimkommt, zumindest meistens. Ich würde wenn es nicht gesundheitlich notwendig ist keine Katze als Wohnungskatze halten wenn die Möglichkeit auf Freigang besteht.

        Was auch immer Du tust - es ist Deine Entscheidung. Bei uns in der Familie ist es seit Jahren so, dass wenn ein Mäusefänger stirbt ein neuer nach kommt.

        VG Geli

        Vielen Dank für Eure Antworten.

        Freigang kommt nicht mehr in Frage. Die Bundesstraße läuft direkt am Garten lang und das Risiko möchte ich nicht noch einmal eingehen.

        Katerchen bekommt nächste Woche einen gleichaltrigen Kumpel aus dem Tierschutz - Maine-Coon-Mix, rot, wunderschön und laut Pflegestelle tiefenentspannt.

        Drückt die Daumen, dass es klappt mit den beiden.

Top Diskussionen anzeigen