Wann wart ihr bereit für einen neuen Hund?

    • (1) 15.07.16 - 23:44

      Unsere geliebte Kijara hat uns plötzlich und völlig unerwartet mitte April verlassen. Leider waren wir zu dem Zeitpunkt im Urlaub und hatten keine Chance uns von ihr zu verabschieden #heul
      Für uns war zwischen Kijara geht es schlecht und sie ist Tod gerade mal drei Stunden...

      Momentan wollen wir auf keinen Fall einen neuen Hund, wir vermissen sie zu sehr und es wäre irgendwie "Ersatz", wobei dies natürlich nie möglich wäre!

      Aber irgendwann möchte ich auf jeden Fall wieder einen Hund.

      ... Nur wann?

      Wie lange habt ihr gewartet, warum und habt ihr die Entscheidung bereute weil zu früh/zu spät?
      Und seit ihr bei der Rasse geblieben oder habt (bewusst) eine andere Rasse genommen? Warum?

      • Hallo
        Das tut mir sehr Leid :-( Mein Beileid!
        Wir waren letztes Jahr in einer ähnlichen Situation. Es ging zwar um unseren Kater aber ich wollte dir trotzdem mal schreiben weil auch wir uns gefragt haben wann,wie,wo,..
        Bei uns ging es nicht ganz so schnell aber es kam auch ziemlich plötzlich.
        Unser Kater war zwar schon 15 aber es gab keinerlei Anzeichen das ihm etwas fehlen könnte.
        Dann ging es ihm quasi von heute auf morgen schlecht. Das war der Beginn einer wahren Tierklinik Odysee.
        Falls du nachlesen willst : http://www.urbia.de/archiv/forum/th-4604816/probleme-mit-tierklinik.html
        Wir haben zudem noch einen Hund. Die beiden haben sich geliebt, beieinander gelegen usw.
        Erst wollten wir gar keine Katze mehr aber unser Hund hat den Freund so sehr vermisst das wir handeln mussten.
        Wir sind dann durch den Tierschutz and die Ziehmama unserer Katze gekommen.
        Wir wussten anfangs nämlich auch nicht was für eine Katze am besten passen würde (Alter,..) und dann wurde uns von Katzenbabys erzählt die ohne Mutter ausgesetzt wurden und einen Hund als Ersatzmama hatten.
        Dann war uns irgendwie sofort klar, die ist es.
        Im Nachhinein (ist ja jetzt über ein Jahr her) kann ich sagen das es genau die richtige Entscheidung war.
        Ein Ersatz ist sie, wie du schon sagst, keinesfalls.
        Alleine Hund und Katze zusammen zu sehen hat gereicht um zu wissen das es richtig war.
        Wie schon geschrieben, sie kommt vom Tierschutz.
        Das ist auch der selbe Ursprung von unserem Hund und Kater.

        LG und alles Gute

        Hallo!
        April war auch bei uns ein ätzender Monat... Unsere älteste Hündin musste eingeschläfert werden und unser Kater wurde überfahren :-(
        Mein erster Hund war für mich was ganz besonderes! Ich bekam ihn schon als Schülerin. Er begleitete mich durch die Pubertät, durch die Scheidung meiner Eltern, hat diverse Umzüge mitgemacht und musste dann mit 12 Jahren mehr oder weniger unerwartet eingeschläfert werden #schmoll Dieser Hund bedeutete mir wirklich alles, ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Ich war nicht in der Lage unser Wohnzimmer zu betreten, wo er seinen Korb hatte.

        Also klapperte ich nur einige Tage später die Tierheime ab und fand schließlich einen großen Schäferhundmix, der so völlig anders war als meiner. Genau das wollte ich damals.
        Er hat mir auch wirklich geholfen, mich abgelenkt, aber im Grunde war dieses "anders sein" nicht das richtige! Im Nachhinein hätte ich mir doch mehr Ähnlichkeiten gewünscht und nicht das komplette Gegenteil!
        Letztendlich hat ihn meine Mutter übernommen, die mit meinem vorigen Hund überhaupt nichts hat anfangen können, weil der nur auf mich hörte!

        Als der zweite, für mich wichtige Hund starb, entschieden wir uns zumindest für die selbe Rasse. Allerdings für einen Welpen, auf den wir dann noch 5 oder 6 Wochen warten mussten (allerdings haben wir die Wartezeit mit regelmäßigen Besuchen überbrückt). Und wir waren da auch nicht hundelos, sondern hatten schon zwei Hunde!

        Wir haben also beide male nicht lange gewartet und es war auch beide male richtig.
        Der Platz unserer Hündin wird erst mal frei bleiben... wir haben jetzt noch drei Hunde und da wäre es irgendwie schwierig, was passendes für sie zu finden.

        Also warten wir, bis das Schicksal uns einen Hund zuteilt (oder auch nicht ;-))
        LG
        asira #winke

        Hallo,

        tut mir sehr leid für euch! :-(

        Als ich meine fast 17-jährige Hündin verabschieden musste, schwor ich mir, den nächsten Hund erst mit dem Eintritt meiner Jüngsten in den Kindergarten zu holen. Das wäre ein Jahr später gewesen.
        Die erste Woche habe ich immens viel geheult.
        In der zweiten Woche entwickelte ich mich zu einem Hundestalker. Ich musste (!) jeden Vierbeiner kraulen, der sich in meinem Dunstkreis bewegte. #hicks
        In der dritten Woche war klar, dass es ohne Hund nicht geht.

        Dann stolperte ich in der "Tierecke" (Vermittlung von Tierheimhunden) über ein Inserat von Welpen, die ein Zuhause suchen, sobald sie alt genug wären. Untergebracht mit der Mutter in einem Privathaushalt.
        Tja, das war's dann.

        Beim ersten Besuch krabbelte ein 5 Wochen alter Dalmatinermix auf meinen Schoß, rollte sich zusammen und schlief ein.
        Er war übrigens der einzige Welpe, der auf mein verstecktes Klicken reagierte.
        Da meine verstorbene Hündin das damals auch so gemacht hat, war klar, dass er unser nächster Familienzuwachs werden würde.

        Nach ein paar Wochen zog er bei uns ein und wir waren wieder komplett. Ich habe ihn nie als Ersatz gesehen, nur für eine willkommene Ablenkung.
        Dass Maddox relativ schnell zu uns kam, habe ich nie bereut.

        LG
        Karin

        PS. Achja, meine Hündin war ein Mix (keine Ahnung, welche Rassen beteiligt waren), sie sah aus wie ein Wolf. Ich liebe Ü-Eier, auch bei Hunden. ;-)

      • (5) 16.07.16 - 11:15

        Das tut mir sehr leid! Ich habe im November 2013 meine Hündin nach 9 gemeinsamen Jahren einschläfern lassen müssen. Auch das ging sehr schnell. Freitag Abend war der Hund noch da und normal, am Samstag nachmittag war sie tot. Sie hatte wohl Krebs, hat sich das aber nicht anmerken lassen. Plötzlich war sie gelähmt, in der Wirbelsäule sass ein Tumor. Keine Chance.

        Tiffany war viel mehr als nur ein Haustier für mich. Ich nenne sie immer meinen Seelenhund. Wir waren ein Team, lebten auch lange Zeit alleine zusammen bevor ich meinen jetzigen Partner kennen lernte. Sie hat mir in der dunkelsten Zeit meines Lebens zur Seite gestanden, und ich bin mir sicher das ich heute nicht mehr da wäre hätte es nicht Tiffy gegeben. Ich bin oft nur deshalb aufgestanden weil sie da war, und die Verantwortung für sie hielt mich auf dieser Welt. Wir hatten eine sehr enge Beziehung, und ich hätte alles gegeben sie noch etwas länger behalten zu dürfen.

        Ich habe sie einäschern lassen, und die Urne steht daheim im Regal. Ich kann mich nicht davon trennen, und ich weiss das Tiffy auch nicht von mir wollte.

        Unsere jetzige Maus zog nach drei Monaten bei uns ein. Die Entscheidung fiel leicht, das Haus war leer ohne Hund. Wika sass auf einer Pflegestelle, und ist wie Tiffy ein Hund mit Handycap- Gehbehinderung, allerdings viel weniger schlimm als seinerzeit Tiffy.

        Ich sehe es als richtige Entscheidung, aber ich gebe zu der Anfang war für mich teilweise schwer. Ich musste mich erst daran gewöhnen einen anderen Charakter vor mir zu haben. Aber es half mir über den Verlust hinweg. Wika nimmt eine andere Stellung ein als Tiffy- sie ist fast wie ein Kind für uns. Ich sehe das so, Tiffy hat ihren Platz bei uns quasi vererbt. Das ist doch toll. Die Trauer bleibt trotzdem, meine Tiffy fehlt mir bis heute. Und der Tag in der Tierklinik, ihr Leiden und der verzweifelte Ausdruck in ihren Augen, gehört zu den schlimmsten meines Lebens. Das wird sich nicht ändern, auch wenn ein neuer Hund im Haus ist.

        Mein erster Hund wurde 16 Jahre alt, danach wollte ich erstmal keinen "Ersatz". Auch im sonstigen privaten Umfeld passte es zu der Zeit nicht, daher war die Entscheidung absolut richtig.
        10 Jahre später habe ich, eigentlich ziemlich spontan mit meiner Familie den Entschluss zu einem Hund recht schnell gefasst. Wir haben mehr durch Zufall eine andere Rasse gewählt und wollten erstmal schauen, ob uns diese gefällt. Welpen sollten im November geboren werden, es war Ende September. Und da war unser Flocke, ein knappes halbes Jahr alt, aus dem letzten Wurf und lebte glücklich und zufrieden mit 2 Wurfgeschwistern ( die dort bleiben sollten) bei seiner Hundemutter. Ein Blick meiner Großen (sonst nie ein großer Hundefan) und sie sagte, Mama, wenn der zu haben ist, ist das unserer.
        Und das war´s. Heute sagen wir immer, dass das Vorbestimmung war. Dieser Hund passt sowas von perfekt in unsere (Groß-)Familie!!!
        LG

      • Zwischen dem tot meines Hundes und der Neuanschaffung lag ziemlich genau ein jahr.

        Ich denke man soll sich einfach die Zeit nehmen die man braucht.

        Zuerst wollte ich genau die gleiche rasse wieder (Yorki) aber irgendwie war mir es zuwider nach Welpen Ausschau zu halten und kein Yorki wäre eh wie mein "rambo" gewesen. Ich denke bei der gleichen rasse läuft man eher die Gefahr, schneller Vergleiche anzustellen.

        Wir haben uns dann entschieden einen Hund ein Zuhause zu geben der eins braucht. Es ist ein Shih Tzu geworden, eine arme hundeseele mit ein paar Macken. Von seiner Art /seinem Wesen/seinem Aussehen ein völlig anderer hund wie mein Yorki aber genau so toll!

        Hallo!

        Mein Beileid #schmoll#kerze

        Wir haben uns nach fast 8 Jahren einen neuen Hund angeschafft. Bereit war ich aber schon mehr als 4 Jahre vorher, der Wunsch wurde immer stärker, nur haben es die Lebensumstände irgendwie nicht zugelassen.

        Ich dachte auch immer, ich möchte keinen "Ersatz".
        Unsere neue Hündin ist auch keiner, da sie komplett anders ist als unsere erste.
        Durch sie lebt unsere erste weiter, denn man denkt immer an sie (was hätte sie jetzt gemacht, usw.) :-)

        LG
        sonntagskind

        Wir hatten zwei Goldis. Vor 3,5 Jahren ist eine plötzlich gestorben mit 9 Jahren. Wir haben uns gleich eine Woche später einen neuen Welpen geholt. Wir hatten es immer so gehandhabt, weil mit einem Welpen einfach viel Ablenkung da ist. Wir haben uns dann aber für eine andere Rasse, einen Germanischen Bärenhund, entschieden, weil wir einfach einen sicheren Schutz für das Haus und die Familie wollten.
        Letztes Jahr im Sommer ist dann auch unsere andere Hündin mit 9 Jahren von uns gegangen. Da haben wir länger gewartet und uns erst dieses Jahr im Mai einen neuen Welpen geholt. Diemsal brauchten wir alle einfach mehr Zeit und besonders unsere Bärenhündin mussten wir noch vorbereiten, da sie nicht sonderlich verträglich mit anderen Hunden ist. Wir haben uns auch diesmal für einen Herdenschutzhundmix entschieden. Einbrüche nehmen vermehrt zu und deswegen haben wir komplett auf Schutzhunde umgesattelt.
        Vom Gefühl her würde ich immer schnell einen neuen Hund holen. Das hat mir persönlich einfach immer gut getan. Aber nicht allen Familienmitgliedern geht es bei uns so und gerade für einen HSH muss man emotional stabil sein. Deswegen werden wir zukünftig immer etwas Zeit verstreichen lassen.

        Meine Freund haben es genau eine Woche ohne Hund ausgehalten, ich kenne aber auch Leute die sich keinen Hund mehr angeschafft haben.

        >>... Nur wann?<<

        das ist individuell verschieden. Klar ist, dass es NIE einen Ersatz gibt, NIE!

        Es ist dann ein neuer Hund, ein neuer Freund.

        jetzt wirds, zu gegebener maßen, ein wenig schnulzig, trotz dem gehört es jetzt in diesen Post
        >>Testament eines Hundes

        Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
        um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen,
        die sie lieben.

        Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.
        Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich
        mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
        mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
        die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme,
        den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
        die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende
        helfen wird, gehalten im tröstenden Arm.

        Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
        „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!"
        Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz.
        Das ist mein Erbe.
        Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.<<
        http://www.animal-learn.de/gedichte-geschichten/135-testament-eines-hundes.html

        Alles Gute

        Also wir standen im letzten Jahr auch vor der Frage. Unsere alte Hündin musste mit 13 Jahren eingeschläfert werden. Ging nicht anders. Es hatte sich ergeben das 5 Wochen später schon ein Welpe einzog! Mein Mann ist schneller schwach geworden. Gut ersetzbar ist unsere Purzel nie gewesen. Die ersten Wochen war es so das man doch immer nach ihr schaute weil sie die letzten 2 JAhre immer dabei gewesen ist. Sie wollte weniger alleine sein ( gut viel alleine war sie eh nicht) und ich hatte sie auch sehr oft im Auto dabei und wo ich eben hinging. Sie war so dankbar. DAs hinterließ eine Lücke sie sich auch durch einen neuen Hund nicht füllen ließ. Purzel war gedanklich einfach noch immer da. Aber ich kam trotzdem gut damit zurecht. So nach und nach übernahm dann Ronja einfach ihren Platz. Nun war der neue Hund nicht nur ein Welpe der danach kam sondern einfach Ronja die nun da war. Sie ist nun einfach der Hund der hier lebt und sie ist absolut wundervoll. Klar Purzel ersetzen kann sie nicht und wird sie nie können. Aber sie hat eine so tolle Art.

        Ela

        Also meine mutter und ich haben etwa 4 Jahre gewartet. Was heißt hier warten, uns kam nach der zeit einfach die Idee einen neuen Hund zu bekommen. Es war schon komisch keinen Hund mehr zu haben, die Hündin war 1 Jahr vor meiner Geburt schon da.

        • Wir haben auch erst einmal 1 Jahr gewartet, bevor wir uns einen neuen Hund angeschafft haben. Unser Nachbar der hat es anders gemacht, der hatte 2 Dackel, einen 10 Jahre alten Dackel und einen jungen. Der war 1 Jahr alt. Er sagte, so hat er immer ein Tier im Haus, auch wenn ein Tier einmal stirbt.

      Gebt euch Zeit. Ich selbst habe das noch nicht persönlich erlebt, auch wenn ich einen Hund habe. Kenne es nur von meiner Tante und meinem Onkel. Ihr Hund ist auch vor paar Jahren verstorben und sie hangen selbstverständlich sehr an ihm. Sie haben 2 Jahre gewartet, bis sie sich einen neuen Hund geholt haben. Die Zeit ist relativ. Einen neuen Hund zu holen solltet ihr nicht als Ersatz sehen, sondern die Chance einem anderen ein neues, warmes Zuhause zu geben:-) Aber ich würde euch raten, euch erstmal Zeit zu geben. Es kommt irgendwann der Tag, an dem euch vielleich nach einem Neuen ist. Aber lasst eurem Verlust bzw eurer Trauer bitte genügend Zeit.

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