Kontaktabbruch wegen Hund!

    • (1) 28.07.16 - 17:59

      Hallo!

      Folgendes Problem: Eine Freundin von mir (oder viell. muss ich jetzt nur noch "Bekannte" sagen #augen ) hat seit einer Woche einen Welpen. Da ich selbst keine Tiere habe und ansonsten auch eher der Katzentyp bin, war ich eh schon etwas skeptisch, wie ich mich verhalten soll, wenn sie mich mit dem Hund besuchen will, denn ich möchte eigentlich keine Tierhaare etc. in der Wohnung haben. Für sie war schon vorher in Erzählungen selbstverständlich, dass sie den Hund überall hin mitnimmt, wo sie vorher auch ohne Hund hingegangen ist, so auch zu mir. Ich dachte mir aber, ich warte einfach ab, wie es mit Hund so ist, bevor ich was dazu sage.

      Nun hat sie den Hund und ist total im Stress. Der Hund nagt alles in ihrer Wohnung an, hat schon Kabel durchgebissen und Möbel angenagt, sodass die Spähne flogen. #zitter Als sie mir das erzählte, habe ich dann die Gelegenheit genutzt, ihr meine "Besuchsbedenken" zu verklickern und ihr gesagt, dass sie mich bitte aber erst mit dem Hund besuchen soll, wenn er das nicht mehr macht. Wenn sie einen Hund mitbringt und der liegt dann neben ihr am/unterm Tisch, wäre ja OK, aber ich möchte halt nicht, dass der bei mir in der Wohnung auf Wanderschaft geht und mir auch was annagt.

      Das war leider schon zuviel! Jetzt ist sie stinksauer, patzte mich nur an, sie käme mich dann besser GAR nicht mehr besuchen, denn es sei ein TIER und selbst wenn der Hund erzogen sei, könne sie für sein Verhalten nie garantieren. Ich habe ihr dann gesagt, sie soll doch jetzt nicht sauer sein, es wäre doch nicht ungewöhnlich, wenn jemand selbst keine Tiere hat, dass er jetzt nicht unbedingt scharf ist, dass Tiere zu ihm zu Besuch kommen, aber dass das doch jetzt kein Grund wäre, einzuschnappen, aber darauf hat sie nicht mehr reagiert und seitdem ist Funkstille. (Wir haben sonst täglich viel per Whatsapp geschrieben, seit dem Austausch kam aber von ihr nun nichts mehr.)

      Ich weiß jetzt gar nicht, was ich dazu sagen und wie ich mich verhalten soll. War das denn jetzt so daneben von mir? Ich habe ja nicht gesagt, dass sie GAR nicht mit dem Hund kommen darf, aber wenn mir jemand vorjammert, was er für einen Stress hat, weil der Hund alles anknabbert und sie ihm nur hinterherrennen muss, da kann man sich doch nicht ernsthaft wundern, wenn dann der Andere sagt, OK, solange das so ist, bring aber bitte nicht den Hund in MEINE Wohnung, oder?? Bin jetzt auch echt selber stinkig wegen ihres Verhaltens nun, ich meine, ich mag sie und ich mag auch den Hund, aber ich muss ihn doch nicht aus "Solidarität" zu ihr dann auch in meiner Wohnung mögen, oder?

      Weiß nicht, was ich dazu jetzt sagen soll... Weiß auch nicht, wie ich es anders hätte rüberbringen können, dass ich das eben nicht so gern möchte. #gruebel Wie sehen andere Hundebesitzer das - habt Ihr auch den Kontakt abgebrochen zu Leuten, die keine Hundefans sind?

      Grüße
      Ella

      • (2) 28.07.16 - 18:38

        Hallo!

        Wenn Dir am Kontakt liegt, dann frag mal nach Hundeverträglichen unternehmungen - ein gemeinsamer Spaziergang oder besuch im Biergarten.

        Sonst ganz ehrlich - ich muss nicht jeden Menschen in meinem Leben haben. Ich will auch keinen Besuch mit Hund, der meine Katzen erschreckt und meine meerschweinchen anbellt. Entweder trifft man sich dann draußen oder eben gar nicht.

        • (3) 28.07.16 - 18:45

          Danke für deine Antwort. Ja, sehe ich auch so. Ich hatte sie und den Hund direkt am 3. Tag besucht, ist echt nicht so, dass ich generell keine Hunde oder den Hund nicht mag, im Gegenteil, ich fand ihn zuckersüß und habe mit ihm gespielt und ihn gestreichelt, bis er auf meinem Schoß eingeschlafen ist, von daher gibts echt keinen Grund, dass sie jetzt das so auslegt, dass ich den Hund nicht mag und sie das deshalb persönlich nehmen muss.

          Ich warte jetzt erst Mal ab, bevor ich was vorschlage. Soll sie sich erst Mal wieder beruhigen. Ich möchte halt nicht, dass sie denkt, ich gebe jetzt klein bei, denn zu dem, was ich gesagt habe, stehe ich weiter.

      (4) 28.07.16 - 20:20

      Hallo
      Ich muss sagen ich finde deine Reaktion etwas ungeschickt

      Ich persönlich hätte als Freundin einfach gesagt dass mir das leid tut dass sie so nen Stress hat und ich ihr die Daumen drücke dass sich alles bald eingespielt hat

      Ich hätte in diesem Moment NICHT noch zusätzlich, wenn sie eh schon leicht genervt ist, gesagt oh gott dann lass den bloß weg von mir #kratz

      Man hätte das auch nett sagen können wenn ein Treffen ansteht

      Zb vorschlagen: du, in der Wohnung mag ich den Hund lieber noch nicht, wollen wir eine runde spazieren gehen oder soll ich zu dir kommen?

      Aber wie gesagt, erst wenn ein Treffen besprochen wird und nicht in dem Moment, wo sie, wahrscheinlich gerade selber gereizt und ziemlich müde, dir von ihren sorgen mit dem Hund erzählt

      LG Silke

      • (5) 29.07.16 - 09:12

        Hallo Silke,

        ja, da hast du Recht, das war von mir als Timing blöd gewählt, das kam dadurch, dass ich seit Wochen auf den passenden Moment wartete, ihr das zu verklickern und ihn in dem Moment gekommen sah.

        Ich glaube aber, sie wäre so oder so sauer gewesen, egal, WANN ich es ihr sage, denn sie hatte sich schon vorher abfällig über haustierlose Bekannte geäußert, von denen sie wusste, dass sie da nicht mehr mit Hund aufzukreuzen braucht, und sie dachte offensichtlich nicht, dass ich auch "so Eine" bin.

        Ich musste es ihr auch deshalb vorher sagen, weil sie mehrfach schon sagte, sie wolle auf ihren Gassirunden dann bei mir zukünftig regelmäßig auf einen Kaffee vorbeikommen, also musste ich jederzeit damit rechnen, dass sie irgendwann mit dem Hund auf der Matte steht unangekündigt, daher wollte ich das Thema VORHER auf den Tisch bringen, denn sie dann wieder heimschicken, wenn sie da steht, wäre ja noch viel blöder. Nur die Vorstellung, dass sie dann nach dem "Hundekacken" direkt bei mir reinkommt, war jetzt auch nix, was mich freudig an die Decke hüpfen lässt. :-o

    (6) 28.07.16 - 21:21

    Solange mein Hund nicht sicher stubenrein war habe ich ihn nur da hin mit genommen wo ich wusste das es kein Ding ist (nämlich bei meinem Bruder, meiner Schwägerin und Schwiegereltern die selber Tiere haben und das eben kennen. Meine Mutter hätte die Kriese bekommen wenn mein Wuff ihr auf den Teppich gepinkelt oder gar gekackt hätte#schock). Und ich habe da auch Verabredungen umgelegt "Hör mal, der Hund ist noch nicht immer ganz dickt...komm du doch lieber zu uns statt wir zu dir, ist entspannter"
    Unserer hat nie groß was kaputt gemacht. Das war also kein Problem bei ihm. Aber wenn hätte ich ihn dann eben an der Leine gehalten, dann bekomme ich doch mit was er tut.

    Rede nochmal mit ihr, das du das nicht böse gemeint hast sondern einfach bedenken hast das er dann deine Sachen auch zerlegt. (es gibt so Hunde, der meiner Freundin hat ein komplettes Sofa auf dem Gewissen und die unterste Stufe der Holztreppe......da war er alleine, er hat wirklich fast die ganze Stufe weg genagt. Da war meiner mit 1 zerlegten Kissen vom Sofa, also so ein Zierkissen, echt entspannt.......bei komplettem Sofa wäre ich dezent ausgerastet und was ich bei weggefressener Stufe gemacht hätte weiß ich nicht, geheult wahrscheinlich)

    • (7) 29.07.16 - 09:18

      Danke für deine Antwort. Das mit der Treppenstufe ist ja krass, Ihr seid aber sicher, dass der Hund kein Biber war? ???? ;-) Wir haben eine schöne alte geschwungene Holztreppe, da würde ich auch heulen, wenn mir die einer anknabbert.

      Ich werde noch mal mit ihr reden drüber bei nächster Gelegenheit, momentan schweigt sie sich weiter aus, ich weiß aber auch nicht, was ich jetzt noch sagen soll, denn relativieren oder zurücknehmen möchte ich das Gesagte ja nicht, nur das Timing war viell. nicht das Glücklichste.

Hallo,

vielleicht ist das hier ein Kompromiss für Dich und Deine Freundin

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Könnte sie auch bei anderen Besuch ei?setzen. Eine Freundin hatte das bei ihrem Welpen dabei, der positiv daran gewöhnt war. War für alle inkl. Hund eine entspannte Lösung.

Lg
Alexandra

  • würde mir jemand den Vorschlag machen, ich solle meine Hunde in eine Box ein sperren, würd ich den jenigen fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat

    • Sie kennt solche Boxen, ich glaube, wenn ich sage, der Hund soll bei mir in so eine Box, wenn sie kommt, wäre sie genau so sauer wie sie es jetzt eh ist. ;-)

      • wenn jemand keine Hunde im Haus haben möchte, dann ist das sein gutes Recht und jeder Hundebesitzer sollte das akzeptieren!
        Deshalb gleich den Kontakt ab zu brechen ist totaler Blödsinn.
        Dann findet man halt eine andere Lösung.

        Wenn aber jemand als Lösung eine Box zum Hunde rein sperren dem Hundebesitzer vor schlägt, dann kann ich jeden Hundebesitzer der Welt verstehen, der dann u. U. na ja, nicht grad aus rastet, aber ungehalten reagiert.

meiner Meinung nach hast du dich nicht falsch verhalten. Ok, du bist gleich mit der Tür ins Haus gefallen, statt auf die sanfte Art, ich persönlich finde so etwas aber besser als Rumgeeiere.
die Aussage
>>denn es sei ein TIER und selbst wenn der Hund erzogen sei, könne sie für sein Verhalten nie garantieren.<<
ist natürlich absolut richtig, trotz dem ist der Hundehalter für seinen Hund verantwortlich und muss ihn, gerade in fremden Wohnungen, im Auge haben.

Dazu scheint sie sich außer stande zu fühlen, deshalb wohl die heftige Reaktion von wegen, dass sie dann gleich gar nicht mehr zu dir zu Besuch kommt.

Wenn man an die eigene Unfähigkeit erinnert wird, du, ich glaub, das gefällt den wenigsten;-)

Lass ein wenig Zeit vergehen, dann melde dich noch mal bei ihr, frage, wie es ihr und dem Hund geht und ob man sich nicht mal auf neutralem Boden (oder bei ihr) treffen könnte.
Alles Gute

(13) 29.07.16 - 08:45

Hi,

es war vielleicht ein wenig ungeschickt bzw. der falsche Zeitpunkt, Deiner Freundin zu sagen, dass du den kleinen Zerstörer noch nicht in Deiner Wohnung haben willst, aber grundsätzlich bist Du im Recht. Und ich gehe fest davon aus, wenn ihr wirklich befreundet seid, dass ihr da nochmal in Ruhe drüber reden könnt - vielleicht bei einem Kaffee bei ihr.

Wir haben drei Hunde. Davon sind zwei -nett gesagt- katzenunverträglich und die dritte ist auch nicht mehr 100% katzentauglich (auch wenn sie sie eher nicht fressen würde, aber evtl jagen wenn wir nicht oaufpassen). Nun hat meine Schwiegermutter vor etwa 3 Jahren ein Katzenbaby gefunden (wurde vor einigen Wochen überfahren) und hat sich im Tierheim eine neue, ältere Katze zu ihrem Hund dazu geholt. Für uns heisst das, dass wir sie nicht mehr mit den Hunden besuchen können. Auch nicht, wenn wir nur im Garten sitzen. Finde ich persönlich sehr schade - vor allem für ihren Hund - aber das ist ja nun mein / unser Problem und nicht das meiner Schwiegermutter. Also bleiben die Hunde bei Besuchen Zuhause und meine Schwiegermutter kommt mit Hund eben zu uns.

Dazu kommt, dass auch zu uns nur einzelne Hunde zu Besuch kommen können, denn meine Sana duldet keine fremden/neuen Hunde, die nicht schon in den ersten Wochen ihres Einzugs bei uns waren, auf dem Grundstück/im Haus. Und immer wegsperren will ich Sana auch nicht. Es ihr ihr Zuhause. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn meine Freunde deshalb den Kontakt abbrechen würden.

Mit etwas Glück bekomme ich nächsten Sommer selbst noch einen Welpen dazu. Es wird auf allen Ebenen eine Herausforderung für mich, aber ich freue mich darauf. Und es ist selbstverständlich, dass ich 1. mein Hundebaby immer im Blick / bei mir habe und 2. erst dann andere Leute mit ihm besuche, wenn er sich zu benehmen weiß bzw. stubenrein ist.

Gruß
Kim

  • (14) 29.07.16 - 09:30

    Danke Euch allen für Eure Antworten. Ja, das Timing war wohl nicht das Beste, aber ich glaube ganz ehrlich, sie wäre eh sauer gewesen, egal wann und wie ich es sage, daher habe ich mich ja damit so schwer getan, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

    Sie hatte sich das vorher schon alles so toll ausgemalt, dass sie auf ihren täglichen Gassirunden dann regelmäßig hier vorbeikommt, einen Kaffee trinkt und dann weitergeht oder ich sie dann begleite bei der weiteren Runde, und ich wusste nicht, wie soll ich ihr nett sagen, dass ich gar nicht möchte, dass ein Hund, der gerade noch einen "abgeseilt" hat, direkt danach sich auf meinen hellen Teppich setzt? Sie hat inzwischen fünf Haustiere, dazu drei Kinder, dagegen ist meine Wohnung steril wie ein Labor, aber da sie in der Hinsicht Haare, Dreck etc. total schmerzfrei ist, hat sie kein Verständnis, dass Andere das nicht so locker sehen, mokiert sich über solche "Pingel" und hat dabei nicht den Gedanken bekommen, dass ich evtl. auch einer davon bin. :-/

    • sagen wir mal so. Sterile Wohnungen sind krank machender als Wohnungen mit Haustieren. Aber das entscheidet ja jeder für sich, wie und in welchem "Ambiente";-) er leben möchte.

      Du magst keinen Hund im Haus, sie ist deshalb sauer, da zeigt sich, was eine Freundschaft wirklich wert ist.

      Kein Grund sich deshalb zu grämen. Es ist wie es ist. Wenn man keinen Kompromiss findet, dann wars das halt mit der Freundschaft.

      Und ehrlich, selbst ich als Hundehalter würd mich bedanken, würde jemand regel mäßig und noch dazu unangemeldet bei seiner Gassirunde bei mir auf schlagen und ganz selbstverständlich einen Kaffee haben wollen

      • Es ist nicht wirklich steril bei uns, nur halt im Vergleich. Bei ihr sind halt überall Haare auf Stühlen und Kissen, Krümel vom Katzenklo, Tatzentapsen auf dem Boden, Stoh und Streu vom Hasenkäfig, Geklecker und Gekrümel auf den Tischen und Böden von den Kindern, es ist halt alles schneller dreckig von fünf Menschen und fünf Tieren, als sie es wieder wegputzen kann. Stört mich nicht, wenn ich da bin bzw. stell ich mich drauf ein und zieh keine schwarzen oder guten Sachen an, wenn ich hingehe. Bei mir ist auch nicht alles perfekt rein, aber eben nicht krümelig, haarig und fleckig. Ich renn also nicht den ganzen Tag mit Sagrotan durch die Bude. ;)

(17) 29.07.16 - 09:20

Moin Ella!

Ich finde die Reaktion deiner "Freundin" auch etwas überzogen. Einige Menschen reagieren (vor allem beim ersten Hund) als hätten sie ein Baby adoptiert und nicht "nur" einen Hund. Wenn dir an eurer Beziehung gelegen ist, behandle das Thema "Welpe" also lieber etwas sensibler -ein Baby würdest du ja wohl auch nicht der Wohnung verweisen ;-) Vielleicht wartest du auch einfach etwas, bis die erste heiße Liebe zum neuen Familienmitglied deiner Freundin etwas abgekühlt ist. Vielleicht ist sie in einem Vierteljahr ganz froh ohne rüpeligen Junghund auf eine entspannte Tasse Kaffee in deine Wohnung zu kommen -menschliche Pubertäter möchte man ja auch nicht immer um sich haben#schein

Das man nie für das Verhalten von Tieren garantieren kann stimmt schon. Aber so ein kleiner neugieriger Welpe macht halt schon mehr kaputt als ein älterer, erzogener Hund. Nach ein paar Monaten kann man einen Hund auf eine Decke schicken, oder sich nur so ablegen lassen und davon ausgehen, dass er dann auch dort bleibt.

Wir haben selbst vor ein paar Monaten einen Welpen in unsere Familie aufgenommen. Natürlich habe ich ihn besonders in der ersten Zeit möglichst überall mit hingenommen -weil er das Alleinsein erst lernen musste und damit er möglicht viel von unserer Welt sieht und sich an unterschiedliche Situationen gewöhnt.

Ich habe aber immer individuell geschaut, ob ich ihn zu Familie/Freunden mitnehme.
Ins super saubere Haus meiner Schwiemu hätte ich ihn nie mitgenommen, zu einer Freundin mit Tierhaarallergie oder Baby/Krabbelkind ebenfalls nicht.
Wenn eine bestimmte Bekannte -mit starker Angst vor Hunden- mich besucht, sperre ich die Hunde (wir haben noch einen elfjährigen Hundeopa) auch bei uns zu Hause weg.

Zum Grillfest bei meiner Tante hatte ich ihn mit, hatte ihn jedoch immer an der Schleppleine (10m) damit er keinen Blödsinn macht. Meine Tante hat dann später von selbst angeboten seine Decke ins Wohnzimmer zu legen, von selbst hätte ich ihn nicht ins Haus gebracht.
Bei meiner besten Freundin (hatte früher selbst Hunde) habe ich gefragt, ob er mit ins Haus darf. Sie hat mich dann nur darum gebeten darauf zu achten, dass er nicht ins Wohnzimmer läuft, da sie dort Teppiche liegen hat. Das war für mich selbstverständlich und ich wäre auch nicht beleidigt, wenn sie den Hund gar nicht im Haus hätte haben wollen. Dann hätten wir uns nur vorerst häufiger bei mir treffen müssen.

Niemals würde ich den Kontakt abbrechen nur weil jemand meine Hunde nicht mag.

Ich wünsche dir, dass deine Freundin mit der Zeit ein etwas pragmatischeres Verhältnis zum Hund entwickelt.

LG nobyna

  • (18) 29.07.16 - 09:40

    Danke auch dir für deine Antwort. Ich denke nicht, dass sie sauer oder enttäuscht ist, weil ich den Hund nicht mag, denn das stimmt ja auch gar nicht, ich mag ihn supergern, nur eben nicht bei mir Zuhause, solange er noch nicht erzogen ist. Gegen einen Hund, der reinkommt und sich direkt irgendwo hinlegt, hätte ich nichts einzuwenden, solange er nicht nass vor der Tür steht. ;-)

    Ich denke eher, sie ist sauer, weil der Welpe nicht so "funktioniert" wie sie sich das vorgestellt hat, und dann kam noch das von mir dazu. Denke, das hat sie noch saurer gemacht, dass der Hund nun auch noch ihre sozialen Kontakte belastet, auf die sie sehr viel Wert legt. Der Traum platzt gerade, den sie hatte vom Leben mit Hund. Ich wüsste gern, wie es dem Kleinen geht, das Letzte, was ich weiß war, dass er die nächste Nacht ins Bad gesperrt werden sollte, damit er nichts kaputt macht. :-o Also, nix "Babygefühle"! ????

    • >>Ich denke eher, sie ist sauer, weil der Welpe nicht so "funktioniert" wie sie sich das vorgestellt hat, <<

      wenn sich die eigenen Vorstellungen nicht erfüllen, dann ist es hilf reich, sich über andere statt sich über sich selbst zu ärgern#rofl

      Du nimmst dir das alles anscheinend sehr zu Herzen, du brauchst dir aber keinerlei Schuld zu geben. Du kannst nichts dafür

      Es ist ja wohl kaum eine Lösung den Welpen einfach ins Bad zu sperren weil er nicht so funktioniert wie eine Maschine weil deine komische Freundin das gerne hätte! Ehrlich hier lang ich mir an den Kopf. Dann soll sie eine Box kaufen und das Tier dran gewöhnen. Es gibt einige die den Hund nachts in einer Box haben und das geht gut. Meine Hündin liegt vor dem Bett nachts.

      Ela

ich glaube, deine Freundin ist erstmal selbst enttäuscht und hat sich das Leben mit einem Hundewelpen rosarot ausgemalt

dass die Welpenzeit aber Stress pur bedeuten "kann", das merkt sie erst jetzt

da hilft nur Geduld, der Hund wird größer und es klappt immer besser

wegen sowas würde ich den Kontakt nicht abbrechen

bei uns war das vor 1 Jahr genauso, meine Schwägerin hat uns unmissverständlich klar gemacht, dass sie unseren Hund (damals noch Welpe) nicht in ihrem Haus will.....wir haben das akzeptiert und die Besuche waren in der Welpenzeit dann eben rar.

Jetzt können wir unseren Hund 2-3 Stunden alleine lassen und alles ist wie vorher. Sie selbst kommt aber zu uns nachhause, nur anfassen will sie den Hund nicht - es gibt so Menschen und das akzeptieren mein Mann und ich.

Ich würde ihr sagen oder schreiben (ist ja heute eher die Regel), dass du nicht möchtest, dass eure Freundschaft darunter leidet - sie aber auch Verständnis für dich haben sollte. Hier hilft nur Reden. Ihr vielleicht ein bisschen Zeit geben. Ich glaube sie wird das verstehen.

Als Hundebesitzer glaubt man, dass alle und jeder jetzt auch plötzlich hundevernarrt sein müssen - jeder sollte ein wenig nachgeben, aber bitte nicht schweigen und die Sache "aussitzen wollen"

(22) 29.07.16 - 10:58

Hallo! Wir haben seit 4 Jahren einen Beagle. Außer mal bei meinen Eltern war er noch nie bei einem wohnungsbesuch dabei. Auch als Welpe nicht. Sonst kommt sie überall mit hin( Ausflüge usw). Unser Welpe war aber auch von uns immer ausgelastet u besaßt worden, dass er nie irgendwas kaputt gemacht hat. Ich glaube deine bekannte ist insgesamt sauer, dass der putzige Welpe nicht so Rund läuft, wie sie gerne hätte.

wie kann der Welpe in einer Woche schon so viel kaputt gemacht haben? Man ist doch da praktisch immer dabei.

Lg Sportskanone

  • "wie kann der Welpe in einer Woche schon so viel kaputt gemacht haben? Man ist doch da praktisch immer dabei."

    ....das frage ich mich auch #kratz

    das einzige was unser Labbi "angefressen" hatte und auch durfte war der Handfeger, der im Kaminkorb lag und meine alten Croc's (die liebt er bis heute, besser als jeder Kong)

    wir hatten nichts hochgeräumt oder weggestellt, hatten den Hund angangs aber auch 24/7 im Auge

    • >>hatten den Hund angangs aber auch 24/7 im Auge <<
      und wohl auch nicht nur im Auge sondern auch immer wieder ein bischen beschäftigt, mit ihm geredet etc.

      Einen Welpen zu erziehen stellen sich viele, glaub ich, zu einfach vor. Das ist echte Arbeit, es kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Je mehr und intensiver man anfangs davon investiert, desto größer hinter her der Erfolg. Wo bei es wohl auch ein bischen auf den Charakter des Hundes an kommt.

      • natürlich haben wir uns auch mit ihm beschäftigt :-D

        wir bekamen ihn im Frühsommer, ideales Wetter um viel draussen zu sein im Garten, Kommandos üben, Leckerlie's suchen, Spielzeug werfen....ich muss sagen, er hat auch viel geschlafen tagsüber und abends um 21 Uhr lag er wie tot in seiner Box bis morgens um 6 Uhr

        ...und unsere Hundetrainerin hat damals schon gesagt, einen Welpen/Junghund im 1. Lebensjahr kann man nicht unterfordern - also weniger ist mehr

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