zwergkaninchen

    • (1) 11.08.16 - 14:30

      Hallo!

      Wir haben/hatten drei ZK. Leider ist hier das rhd-2 virus unterwegs und nun sind 2 gestorben...heute das zweite, gestern das erste. Der virus soll wohl innerhalb von 72 Stunden über standen sein. Nun weiss ich auch erstmal nicht weiter...

      Aber wenn unser drittes über leben sollte, soll es natürlich nicht alleine bleiben. Einfach interessehalber Frage ich aber mal ob man auch Zwergkaninchen mit anderen Kaninchen Arten halten darf/kann .
      Unser Gehege ist 3x3 Meter und dazu noch ein festes Häuschen mit 3 "räumen". Und wie stellt man eine neue Vergesellschaftung her? Auf neutralen Boden ?

      Lg

      • Hi,

        tut mir sehr leid, dass Deine Kaninchen gestorben sind.

        Was meinst du denn mit "anderen Kaninchenarten"?

        Und waren Deine Wackelnasen nicht geimpft oder hat das Virus trotzdem zugeschlagen?
        Auf jeden Fall ansonstne jetzt alle impfen (auch die, die noch kommen).

        Vergesellschaftung sollte auf einem unbekannten Stück passieren, welches auch euer übriggebliebenes nicht kennt und somit nicht als Revier beanspruchen kann. Zumindest wäre das ideal. Und dann auch nicht mehr trennen, auch wenn es mal heiß her geht - nur gut beobachten wegen evtl. Verletzungen (und dann eben handeln).

        Vg
        Kim

        • Geimpft wurden sie im Frühjahr...myxo-rhd , aber nicht rhd2 :-(! Wurde hier gar nicht mit angebote.n.. Zur Zeit ist es hier auch ganz schlimm...da auch viele ihre toten Hasen in die ilm schmeissen...als Entsorgung.

          Mit andere Arten meine ich keine Zwerg Arten .

          • Hi,

            ok. Das ist ja echt blöd gelaufen. Aber ich weiß auch nicht, was hier angeboten werden würde. Meine Zeit ist da schon länger vorbei.

            Du möchtest also sowas wie die großen "Schlachthasen" mit einem Zweg vergesellschaften? Ich weiß nicht.... der Größenunterschied ist sehr gewaltig. Vielleicht geht das mit einem sehr jungen großen Kaninchen, aber ich würde eher im TH nach Zwergen schauen. Ansonste hätte ich Bedenken, dass der kleine das nicht überlebt, wenn es wirklich zu Stress kommnt bzw. weiß ich nicht, ob sie wirklich so gut harmonieren.

            Gruß
            Kim

      Hallo mirjamj,

      das mit deinen Kaninchen tut mir leid. Hab im April selbst unsere Kaninchendame verloren, allerdings nicht aufgrund einer Viruserkrankung.

      Ich war in der gleichen Situation wie du. Mein Lucky (Himalayan rabbit = Russenkaninchen, kastr. Bock) war nun allein und er litt. Ich habe ein hellen Großsilber (kastr. Bock) und ein Löwenkopf-Zwergkaninchen (Ricke) aus dem Tierschutz dazu genommen.
      Ich muss sagen, dass mir einige langjährige Kaninchenhalter unseres Wohnortes, auch mein Schwiegervater, davon abgeraten haben, Kaninchen unterschiedlicher Rassen zu halten. Allerdings leben ihre Kaninchen in Buchten und werden geschlachtet:-(.
      Ich muss sagen, dass die Vergesellschaftung ziemlich grob vonstatten ging, was aber von beiden Böcken ausging. Allerdings habe ich einen großen Stall aus Stein mit dazugehörigen Freilauf auf unserem Grundstück, so dass genug Platz war, um sich aus dem Weg zu gehen.

      Nach ca. 3 Wochen sind sie zu einer richtig duften Truppe zusammengewachsen. Es macht einfach Spaß, ihnen zuzusehen. Unsere "Kleine" schmiegt sich an die Böcke und scheint sich um den alten Lucky zu "kümmern". Es scheint geklappt zu haben.

      Ich muss aber sagen, dass ich nur kastrierte Böcke genommen hätte um erstens unerwünschten Nachwuchs auszuschließen und zweitens der durch den Geschlechtstrieb verursachten Unruhe in der Gruppe aus dem Weg zu gehen.

      Allerdings stehe ich jetzt vor einem Problem, ich bin mir nicht sicher, ob ich mein Hasenmädel auch im Winter draußen lassen kann. Ein Löwenköpfchen ist ja recht klein und zart. Im Internet habe ich die unterschiedlichsten Meinungen gelesen. U. a. auch, dass aufgrund des speziellen Fells keine richtige Unterwolle gebildet wird.
      Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Gern auch hasipferdi;-)

      Alles Gute

      • Hi,

        dei deinen Dreien ist der Größenunterschied aber nicht sooo gewaltig. der größte dürfte etwa 5kg haben im Vergleich zu 1,5-2,5kg bei den anderen. Das sehe ich als idR unproblematisch an.

        Ich hatte ein Holländer Kaninchen mit ca 2,2kg, einen schwarzen Widder mit gut 4kg und einen grauen Widder mit knapp unter 4kg. Das hat auch super geklappt.

        Meine Bedenken gingen halt in Richtung "Deutscher Riese", die so im Schnitt 6,5-8kg wiegen. Das würde ich eben nicht mit Zwergen vergesellschaften. Oder eben nur sehr jung.

        Und zum Löenköpfchen:
        Ich kenne Deinen Stall nicht, aber ich denke schon, dass auch das kleinste draußen bleiben kann, denn auch wenn es uU weniger Unterwolle bildet, wird es durch die sinkenden Temepraturen welche bekommen. Und es wird bei Außenhaltung mehr werden als im Haus (wo die meisten Löwenköpfchen wohl gehalten werden). Und wenn es sehr kalt wird nachts, dann kann du den Stall immer noch schließen oder es "notfallmäßig" rein holen (wenn es wieder richtig Winter mit -10 bis -20 Grad werden sollte). Sie sind ja zu dritt und werden sich auch aneinanderkuscheln.

        VG
        Kim

        • Hallo,

          danke für deine Antwort.

          Unseren Stall schließen wir eigentlich immer am Abend, schon aus Angst vor möglichen tierischen Räubern.
          Weiter unten habe ich beschrieben, was es für ein Stall ist.
          Zumindest meine anderen beiden Kaninchen blieben bei großer Kälte in den Vorjahren gern von sich aus im Stall und haben sich aneinander gekuschelt.

          Ich denke, dass ich mir die Option offen halte, die Kleine notfallmäßig reinzuholen, wenn ich den Eindruck habe, dass sie mit der Kälte überhaupt nicht zurechtkommt.

          LG
          Nici

      (8) 12.08.16 - 08:59

      Hallo- zu deiner Frage bezüglich Überwinterung - ja, das geht. Ich nehme an, das ihr den Käfig winterfest macht? Also winddicht, isoliert und ggf einen Kälteschutz vors Gitter? Dann dürfte das kein Problem sein, das Tier lebt ja bereits die ganze Zeit draussen und kann gut Winterfell bilden. Ich kenne einige sehr kleine Hasen, die dauerhaft draussen blieben und ein langes Leben hatten.

      Persönlich habe ich meine Hasen im Winter immer rein geholt, es tat mir leid sie da draussen im Kalten zu wissen. Ausserdem geht man ja selbst nicht so viel und lange raus, ich wollte den Kontakt nicht verlieren.

      • Hallo,

        danke für deine Antwort.

        Wir haben ein richtiges Stallgebäude (ca. 4 x 4 Meter) aus Stein mit kleinem Durchtritt für die Kaninchen nach draußen ins Außengehege, welches abends mit einer Holzklappe verschlossen wird. Der Innenstall ist mit Einstreu, Heu und Stroh im Winter dick ausgepolstert. Im letzten Winter habe ich mir eine so eine große Rotlichtlampe für Ställe angeschafft, die dann letztlich aber nicht mehr zum Einsatz kommen musste.

        Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich die Kleine bei sehr großer Kälte reinhole, allerdings steht dem entgegen, dass Kaninchen sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen in diesem Ausmaß reagieren und ich befürchte, dass sie dann hinterher draußen wirklich friert. Außerdem wäre sie dann von ihren Stallgenossen getrennt. Ich bin mir nicht sicher, ob, wenn es z. B. 5 Tage richtig eisig und sie drin wäre, hinterher nicht wieder eine neue Vergesellschaftung nötig wäre.

        LG

        Nici

        • (10) 12.08.16 - 11:13

          Also, es ist wirklich nicht ratsam das Tier im Winter reinzuholen und dann nach einigen Tagen wieder raus zu bringen- dann frieren sie wirklich, weil sie recht schnell anfangen das Fell zu verlieren wenn sie schwitzen. Ich würde auch nicht nur die kleine Maus reinholen, kann wirklich sein das die Gruppe dadurch gestört wird und dann nicht mehr funktioniert. Aber ggf. alle drei, in einen hellen Kellerraum? Da ist es ja eher kalt, aber eben nicht eiskalt.

          Der letzte Winter war ja auch sehr mild. Vielleicht kann man einfach abwarten, wenn es wirklich strengen Frost geben sollte und eine Rotlichtlampe nicht mehr reicht könnt ihr ja immer noch entscheiden.

(11) 12.08.16 - 08:31

Hallo, das ist ja traurig! Sowas ist mir zum Glück in 20 Jahren und mehr als 10 Kaninchen nicht passiert- geimpft waren meine nicht.

Jedenfalls- meiner Erfahrung nach ist es den Hopplern total schnurz ob ihr Kumpel die selbe Rasse/Grösse hat. Das ist eine Charakterfrage. Manche verstehen sich, andere nicht.

Ich habe mehrmals Kaninchen neu verpaaren müssen, weil eines plötzlich alleine sass. Bis auf eine Dame, die partout alleine bleiben wollte, hat es immer geklappt. Auf Rasse etc. habe ich nie geachtet, nur auf Alter und Geschlecht. Schau mal im Tierheim, oder auch über Kleinanzeigen (ebay....) nach erwachsenen, kastrierten Tieren.

Vergesellschaftung geht in drei Schritten:

1.Zunächst Käfig an Käfig mit Sichtkontakt.

2. Dann, nach wenigestens einer Woche, gemeinsamer Freilauf auf neutralem Boden (Badezimmer passt gut, das kann man auch problemls putzen hinterher- die werden mit Urin spritzen und ggf fliegt auch Fell!). Nach dem Freilauf geht jeder wieder in seinen Käfig.

3. Nach mehrmaligem Besuchskontakt habe ich dann (wenn es passte, das sieht man schon) ein grosses Gehege auf neutralem Boden aufgebaut. Im Wohnzimmer, mit alten Bettlaken drunter. Da kamen dann beide rein, und blieben für eine weitere Woche. Wichtig- dann nicht mehr trennen, auch wenn sie sich mal kabbeln! Natürlich trennen, falls es zu arg wird - und ggf später neuen Versuch starten mit getrennten Käfigen. In der Zeit habe ich dann den Käfig grundgereinigt, mit Essigreiniger etc (sehr gut spülen, natürlich). Oder, man kauft einen komplett neuen Käfig als neues gemeinsames Heim. Fertig.

Viel Erfolg!

  • Seine Art der Zusammenführung ist absolut ungeeignet.

    Bis zur Zusammenführung sollten die Tiere sich weder sehen noch riechen können.

    Kann sein dass es bei dir geklappt hat, aber es ist echt genau das Gegenteil von dem wie man es wirklich macht.

    Ich habe seid 30 Jahren Kaninchen und viele Zusammenführungen hinter mir.

    Immer auf einer wirklich großen Fläche mit vielen Verstecken und Futter sowie Wasserstellen.

    Bis zur Zusammenführung haben die Tiere sich nie gesehen, geschweige denn trennt man sie immer wieder um sie wieder einzeln zu setzen.

    Rein ins Gehege und daneben setzen.

    Nur im Ernstfall eingreifen wenn Blut fließt ( hab ich noch nie erlebt ) und abwarten.

    Wenn man sie immer wieder trennt ist das jedes mal wieder wie eine neue Zusammenführung und dieses Käfig an Käfig stresst die Tiere auch wenn sie ruhig da hocken.

    Mona

    • (13) 12.08.16 - 11:07

      Tja, dann würde ich sagen habe ich die 4-5 Mal wo es so geklappt hat wohl Glück gehabt. Der (eine) Versuch, sie direkt zusammen zu tun ist jedenfalls grandios und dauerhaft gescheitert. Der Ansatz oben ist übrigens nicht meinem Geist entsprungen, sondern wurde mir ausdrücklich so geraten. Vor langer Zeit, von einem Kaninchenkenner.

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