Mäuse im Kaninchenstall!

    • (1) 18.08.16 - 21:33

      Hallo,
      als ich gestern Abend meine 2 Zwerge gefüttert habe, huschte plötzlich etwas durchs Gehege. Es war so klein und flink, das man wirklich bloß etwas huschen sah und kein Tier erkennen konnte. Okay... es war auch schon etwas dämmerig.
      Kurze Zeit später huschte es in die andere Richtung zurück in eine Ecke und verschwand dort durch das Gitter. Der Volierendraht hat eine Maschenweite von 1,5 cm!!! Kann ja nur eine Maus gewesen sein. Gibt es so winzige... Und können Mäuse den Kaninchen schaden, also im Sinne vom Übertragen von Krankheiten? Also ich halte da schon viele Jahre Kaninchen und Mäuse hab ich im Gehege noch nie gesehen. Hat das schon mal jemand bei seinen Kaninchen gehabt. Werden die eventuell vom Hasifutter angelockt (Grünzeug und Gemüse)? Hab die letzten Tage allerdings auch hin und wieder etwas Naturhirsekolben gefüttert...
      Kann ich die Mäuse irgendwie fernhalten? Oder macht das nix.

      LG Cornichon

      • Hallo,

        ich halte jetzt seit mehreren Jahren Kaninchen in Außenhaltung und ja, auch wir haben Mäuse. Haben zwar mehrere Katzen auf dem Grundstück, aber naja, in den Hasenstall gehen die halt nicht.

        Ich meine, die werden durch das Kaninchenfutter angelockt.
        Ich stelle das Körnerfutter schon auf ein eigens dafür angebrachtes Regal, stört die Mäuse aber nicht wirklich, sie kommen trotzdem ran.
        Außer das meine Langohren ordentliche "Mitesser" haben, werden die Mäuschen wohl nicht schaden.

        Ich würde persönlich Fallen stellen, wenn ich merke, dass es überhand nimmt.

        Anders verhält es sich mit Ratten. Die sind in der Lage, die Kaninchen böse zu beißen und auch Krankheiten zu übertragen. Ich hoffe nur, dass ich mich damit nie rumschlagen muss.

        LG

        Nici

        • Auch Mäuse übertragen böse krankheiten. Kokzidien und Giardien eigentlich immer, über den Kot wird das Futter ja gleich mal so richtig schön verseucht (weil man kein Schraubglas verwenden kann oder die Portion für den Tag aus der Küche mit raus nehmen?!?)

          Wenn es ganz dumm läuft können Mäuse aber auch die Nagerpest einschleppen, mit der sich sogar Menschen anstecken können. Gerade wenn Deine Kaninchen selber infiziert sind und Du beim Stall ausmisten dann recht intensiven Kontakt mit deren Kot hast.

      (4) 19.08.16 - 11:36

      MMh, ich denke das Problem sind nicht die Mäuse, oder das sie eine Kleinigkeit mitessen. Sondern eher das Mäuse alle paar Schritte einen Tropfen Urin verteilen, und damit auch Krankheiten übertragen können. Ob es da Erreger gibt die für Kaninchen gefährlich sind weiß ich leider nicht.

      Klar, die Mäuse werden durch das Futter angelockt. Und sind draußen kaum zu vermeiden, außer du fütterst eine Zeitlang nur Heu um sie auszuhungern. Ich würde eine Lebendfalle aufstellen mit etwas ganz Leckerem drin (Nutella klappte bei meinem Opa fast immer). Und die Maus irgendwo anders wieder frei lassen - im Feld, Wald etc.

      • Ja die Mäuse an sich stören mich nicht, die finde ich eher putzig... geht mir halt um eventuelle Krankheiten, die die den Kaninchen übertragen könnten.

        Bisher gab es dieses Problem ja nicht, da gab es in der Nachbarschaft jede Menge Katzen, die sich der Mäuse angenommen haben.
        Leider hat irgendein Idiot von Katzenhasser im vergangenem Jahr so ca. 10 Katzen allein in der unmittelbaren Nachbarschaft “verschwinden“ lassen!

        Jetzt haben wir hier halt mehr Mäuse...
        Meinem Mann ist neulich eine übern Fuß gerannt, als wir abends noch draußen im Garten gesessen haben.
        Ich hab halt geglaubt, in mein Gehege kommen die nicht rein. Dieses ist, wenn man mal von den Balken absieht, wie ein in die Erde eingelassener begehbarer “Gitterkäfig“. Da ist überall ringsherum Volierendraht. Hab nicht gedacht, das da Mäuse durchpassen.

        Wenn das jetzt überhand nimmt, werd ich wohl Fallen aufstellen müssen. Die Mäuse würde ich dann am liebsten auf dem Grundstück des Katzenmörders aussetzten....( leider kann man dem nichts nachweisen, wir haben halt nur einen starken Verdacht)
        Allerdings befürchte ich, das über kurz oder lang wieder neue nachkommen würden...

        Hallo!

        Lebendfallen finde ich grausamer als Schlagfallen, weil sie einen langsamen Tod bedeuten. Eine Maus braucht ihre Sippe um zu überleben, und eine fremde Sippe wird die Maus nicht aufnehmen, sondern tot beißen oder verjagen. wenn man eine Maus also weit weg aussetzt, stirbt sie auch - nur eben langsam.

        Natürlich gibt es Erreger, die übertragbar sind. Kokzidien und giardien eigentlich immer, wenn es dumm läuft sogar die Nagerpest, die sogar Menschen anstecken kann, wenn man dann beim Kaninchenstall säubern näheren Kontakt mit dem Kot infizierter Tiere hat.

    Hallo!

    Ich würde engeres Gitter drüber tackern.

    Mäuse sind leider meistens randvoll mit allen möglichen parasiten. Kokzidien, Giardien, Spulwürmer, Haarlinge... das ganze Programm eben, und ja, die können auch deinen Kaninchen gefährlich werden. Insbesondere durch verunreinigung des Futters.

    Noch dazu: wo eine Maus durch passt, kann auch ein Mauswiesel durch passen, und das ist wiederrum ein Raubtier. Das tut sich zwar schwer mit ausgewachsenen Kaninchen von der Größe her, aber wenn der Hunger zu groß wird dann kann es doch passieren.

    Mäuse sind vor allem an Körnern interessiert. Gemüse eher wenn es nichts besseres gibt, Grünzeug und heu gar nicht.

Hallo,

Mäuse übertragen zwar Kokzidien, doch diese sind schon oft im Darm der Kaninchen vorhanden. Gesunde Kaninchen kommen damit zurecht.
Gegen die Mäuse kannst Du mit den altmodischen Fallen vorgehen, aber draußen sind sie halt normal, wenn dort Tiere gehalten werden.

LG
Lady

Top Diskussionen anzeigen