Kaninchen: Auge schaut mehr raus als das andere

    • (1) 24.08.16 - 21:14

      Ich war mit unserem Kaninchen am Montag beim Tierarzt zum Impfen.
      Alles gut soweit, nur ist aufgefallen, dass das rechte Auge etwas mehr rausguckt wie das linke. Sie hat nach den Zähnen geguckt und diese sind in Ordnung.
      Sie meint eine Ursache muss es aber haben. Ich soll es nun 2 Wochen beobachten und dann ggf. zum Röntgen kommen um mal in den Kopf zu gucken.
      Sie meinte auch beim abhören, dass das Herz auch etwas schneller schlägt als normal. Dies würde sie auch Röntgen. Er hätte auch etwas abgenommen. Frisst aber gut.

      Auf meine Frage was sie vermutet: vielleicht ein Hirntumor. Er ist 8 Jahre alt, da kann sowas schnell mal vorkommen.

      Nun mache ich mir die ganze Zeit so meine Gedanken. Er verhält sich bisher normal. Macht mir einen fitten Eindruck. Heute jedoch als ich den Stall sauber machen wollte, war er total zickig und wollte nicht gestört werden. Hab es auf das heiße Wetter geschoben... aber vielleicht hat es doch einen Grund das er sich anders verhalten hat ??!

      Nun überlege ich schon eher zum Röntgen zu fahren und die 2 Wochen nicht mehr abwarte.
      Kennt sich da jemand mit aus? Also das ein Auge etwas mehr als das andere rausguckt. Muss das gleich ein Zeichen für eine Krankheit sein?
      Ich möchte mich da einfach irgendwie drauf vorbereiten, dass ich evtl mit einem für mich gesundem Tier hinfahre und die Diagnose aber ganz anders aussieht und er eingeschläfert werden muss.

      • Hallo!

        Bitte lass so schnell wie möglich röntgen.

        Neben einem Tumor könnte auch ein Abszess an den Zähnen im Oberkiefer von innen gegen das Auge drücken - und wenn man da noch erfolgreich behandeln will, dann bitte SOFORT anfangen. Das sieht man ja nicht vom Mundraum aus, ob vielleicht an den Wurzeln Eiter ist.

        und selbst wenn es ein Hirntumor ist, was soll da abwarten helfen? Wenn der schon gegen das Auge drückt tut es sicher schon ganz gewaltig weh und quälen soller sich ja auch nicht unnötig.

        Ganz ehrlich, ich frage mich, warum die Tierärztin noch warten will - worauf denn? Dass es sich verschlimmert? Dass das Tier noch mehr leidet?
        Da ist doch definitiv was nicht in Ordnung, wie kann man da abwarten wollen?
        Bitte unternimm schnell was!

        (4) 25.08.16 - 12:24

        Ich würde auch nachschauen lassen! Du hast doch sonst die nächsten zwei Wochen eh keine Ruhe und sitzt wie auf Kohlen.

        Vielleicht kann man es behandeln (Stichwort Abszess...)- dann wären zwei Wochen verschenkte Zeit möglicherweise fatal.

        Außerdem- sogar WENN die Diagnose Tumor kommt, und nichts zu machen ist- du musst das Tier ja nicht auf der Stelle einschläfern lassen. Du kennst dein Tier, und ich denke mal du siehst wenn er sich quält. Ich habe es bei meinen Ninchen immer so gehalten- solange das Tier Lebensqualität hatte, interessiert war, gut fraß und munter war wurde ihm die Zeit so schön wie möglich gemacht. Und wenn es nicht mehr ging, traten wir den Gang zum Doc an. Notfalls auch am WE in die Tierklinik.

      • Ich danke euch für eure Meinung.
        Ich habe grade einen Termin für morgen Nachmittag gemacht.
        Mir fällt der Schritt zwar irgendwie total schwer....aber ich möchte auch nicht das es sich quält, falls tatsächlich etwas nicht stimmt.

        • (6) 25.08.16 - 15:00

          Ja, das ist immer schwer.

          Aber 8 Jahre ist schon ein schönes Alter für so ein Tierchen, also habt ihr offensichtlich bislang alles richtig gemacht. Leider leben unsere pelzigen Freunde nicht mal halb so lange wie wir gern möchten- und der Abschied ist meist schwer.

          Ich kann gar nicht mehr zählen, wieviele Kaninchen, Meeris, Ratten etc. ich auf ihrem letzten Gang begleitet habe. es wurde nie leichter. Mir hat mal ein Tierarzt gesagt das unsere Haustiere viel zu gut ernährt und gepflegt werden, und deshalb nicht "schnell und schmerzlos" versterben. Meist haben sie einen langen Leidensweg vor sich, den wir als Besitzer nicht mit ansehen können und wollen. Das heißt leider auch, das wir die letzte Entscheidung treffen (müssen). Und das ist hart!

          Ich sage unserer Hündin immer, sie muss 100 Jahre alt werden- mindestens! Mal schauen ob es was hilft.

      Wir bekommen die Ergebnisse erst am Montag, da die Röntgen Aufnahme erst richtig trocken musste um alles genau zu erkennen und sie uns bei diesem Wetter schnell wieder nach Hause schicken wollte. Sie hat ihm aber ein Schmerzmittel gespritzt.

      Ganz komich auch, dass bei ihm auch seit ein paar Tagen richtig viel Nasensekret/ Schleim aus der Nase kommt und ich sogar etwas Blut an seiner Nase entdeckt habe. Er war auch viel am niesen. Sie hat ihm dann auch zusätzlich noch etwas Schleimlösendes gegeben.

      Vielleicht darum dieses hervorstehende Auge, da sich Schleim angesammelt hatte??...

      Diese Vermutung ist mir erst zu Hause eingefallen sonst hätte ich sie mal gefragt. Aber morgen wissen wir sicher mehr und wir können hoffentlich handeln

      • Klingt immer mehr nach einem Abszess im Oberkiefer, der sich in die Kieferhöhle ausgebreitet hat und damit auch von innen gegen das Auge drückt. Das ist sehr ernst und langwierig in der Behandlung, und jeder Tag der da verloren geht verringert die Chancen. Sollte der Knochen schon angegriffen sein: lass ihn einschläfern.

        ich finde es sehr ungünstig, da jetzt schon abgewartet zu haben...

        Ohje, diese Warterei ist ja schlimm, hoffe alles wird noch gut.

        Aber mal ehrlich, was ist denn das für eine Tierarztpraxis, in der erst zum Warten auf eine evtl. Besserung (wodurch?) geraten wird und dann muss erst die Röntgenaufnahme trocknen, damit man wieder tagelang wartet?

        Warte mal das Ergebnis ab, lass dir die Aufnahmen geben und geh woanders zur weiteren Behandlung hin!

        • Ich dachte auch ich hör nicht richtig.
          Wir mussten seine Partnerin auch schon mal Rötngen lassen und da gab es das Ergebnis schon nach einer halben Stunde. Ich habe extra Abends noch mal angerufen ob sie schon was erkennen kann da sagte sie mir leider erst richtig am Montag (Wochenende war ja zu)
          Sie will da ganz sicher sein. Sie wollte mich heute Vormittag anrufen.

          Ich werde mal hören was sie mir sagt. Evtl werde ich sonst wirklich woanders hingehen

          • Ich finde das mehr als merkwürdig wenn ich ehrlich bin, besonders engagiert ist die Tierärztin ja nicht, es kann schließlich um Leben und Tod gehen!
            Und allein dass das Tier vielleicht Schmerzen hat, müsste doch einen Anruf am Samstag wert sein :-[

            Hoffe dass sie wenigstens "gute" Nachrichten hat!

    So ich habe nun mit der Tierärztin gesprochen.
    Ich wollte hier noch mal Bescheid geben und auch noch mal Danke für den Austausch sagen.
    Ergebnis ist folgendes:
    es ist etwas knöchernes zu sehen. Eine Art Strich. War schwer zu erklären sie zeigt es mir noch mal genau auf den Bildern morgen. Dieses gehört da definitiv nicht hin.

    Zähne sehen gut aus.
    Auch ist der rechte Nasengang anders/ verändert als die linke Seite.
    Sie hat mir angeboten ihn noch mal zu Röntgen (sogar auf eigene Kosten) aus einer anderen Perspektive. Um noch mal ganz genau zu schauen. Oder wir legen ihn in Narkose und versuchen so mehr rauszufinden.
    Den Nasenausfluss könnte man versuchen mit Antibiotika zu behandeln. Aber den Rest...
    Schwierig. Er macht mir auch zur Zeit keinen guten Eindruck. Er saß grade "zerknautscht" in der Ecke und sieht einfach nicht gesund aus.
    Ich fahre morgen früh hin und dann werden wir ihn wohl einschläfern lassen. Morgen früh ist ihre Chefin da, diese guckt mit mir zusammen dann noch mal die Ergebnisse an
    Es fällt mir sehr schwer. Aber ich merke einfach, dass es ihm nicht gut geht :-(

    Total komsich, da er mir vor 1-2 Wochen einen ganz normalen Eindruck gemacht hat

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