Zweiter Hund kommt ins Haus

    • (1) 29.08.16 - 06:57

      Guten Morgen :-)

      Wir haben einen einjährigen und einen drei Monate alten Welpen zu Hause. Zwei Rüden, kleine Rasse.
      Prinzipiell gibt es keine Probleme, die beiden verstehen sich super. Der große hat sich unendlich über einen Spielkameraden gefreut.

      Daher spielen sie auch ohne Unterbrechung miteinander. Wenn der große zu ruppig wird, unterbreche ich das natürlich.
      Nun weiß ich von unserem ersten Welpen noch dass er viel Schlaf brauchte... Ich kann die beiden kaum aus den Augen lassen, aus Angst dass der Große doch zu übermütig wird, und dem kleinen schadet, weil er ja noch im Wachstum ist..
      Wie habt ihr das gehandhabt? Habt ihr eure Hunde uneingeschränkt miteinander spielen lassen? Oder die beiden auch mal separiert, damit sich der andere ausruhen konnte? Oder haben wir einfach sehr verspielte Hunde?

      Beruhigt sich das irgendwann? :-D

      Danke für eure Erfahrungen.

      Liebe Grüße!

      • Wir haben unsere Hunde die ersten Wochen immer mal wieder separiert durch ein Trenngitter im Haus. Gerade für unsere Althündin war es anfangs nervlicher Stress, weil sie den Welpen nicht so dolle fand. Wir haben also immer mal wieder für Ruhe gesorgt.
        Wenn es für einen der Hunde zu anstrengend wird, halte ich das für eine sinnvolle Maßnahme, weil man selbst ja auch nicht die ganze Zeit aufpassen möchte. So haben alle Beteiligten ihre Ruhephasen.

        Also wir sind da in der Regel nicht dazwischen gegangen. Sie sind beide Welpen und wissen recht schnell wo die Grenzen sind. Kritisch wird es erst, wenn der ältere Hund aus der Welpenphase raus ist und der Jüngere immer noch so aufgedreht und ohne Hemmung ihn zum Spielen animieren möchte. Da gab es dann schon ab und zu Konflikte. Hier sind wir dann dazwischen gegangen. Hat sich auch alles mittlerweile wieder gegeben.

      Hallo!

      Wir haben eine 3,5 Jahre junge Hündin und einen jetzt 7 Mon. jungen "Neuzugang".

      Beim spielen haben wir am Anfang immer ein Auge drauf gehabt, das die Große nicht zu grob wurde, aber der Zwerg hat dann ohnehin gequickt und sie versteht das Signal zum direkten aufhören. Mittlerweile ist der Kleine ist ein echter Kampfzwerg geworden und wir müssen mehr auf die Große aufpassen, weil der Zwerg sie perpanent überallhin zwickt. Hingegen wenn er ihr die Ohren durchkaut sie das herrlich enspannend findet :-D

      Der Kleine hat sich zurückgezogen, wenn er müde wurde und die Große schläft ohnehin viel, von der Seite her mussten wir nicht aufpassen und trennen, um dem Welpen-Schlafbedürfnis gerecht zu werden.

      Ich hätte nie gedacht das ein Zweithund so schön sein kann, im Grunde macht die Große alles, sie maßregelt ihn sogar, wenn er Sachen nicht darf - super :-D In jeglicher Hinsicht ein Gewinn für uns alle und vorallem für die Große.

      LG netty

      Hallo,
      Ich würde die beiden nicht uneingeschränkt spielen lassen. Gerade Welpen brauchen bis zu 20 Stunden Schlaf um eine vernünftige Entwicklung zu durchlaufen, es sei denn, du möchtest einen komplett überdrehten Hund.

      Der kleine Hund wird noch keine Grenzen kennen, die musst Du ihm aufzeigen, gerade im Bezug auf das Ruheverhalten. Ist wie bei kleinen, nörgelnden Kindern, die Augen hängen auf Halbmast, aber man ist noch nicht müde........
      Tu dir und deinen Hunden den Gefallen und zwinge sie zur Ruhe, notfalls durch räumliche Trennung.
      Gruß, Nicole

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