Wer hat zuhause einen blinden Hund und kann mir Tipps geben?

    • (1) 02.09.16 - 08:24

      Hallo,

      am nächsten Mittwoch ist es soweit und meiner 12 1/2 Jährigen Hündin wird das 2. Auge wegen Glaukom rausgenommen.

      Im Oktober letzten Jahres mussten wir aus dem gleichen Grund schon das 1. Auge entfernen lassen.

      Wir haben jetzt lange gewartet, aber jetzt muss es sein. Die Tropfen helfen nicht mehr, der Druck ist zu hoch und geht nicht runter. Außerdem sieht sie jetzt auch nicht mehr so gut. Wenn es zu hell oder zu dunkel ist, sieht sie schon so gut wie nichts mehr und sie hat Schmerzen, bekommt dafür auch schon Schmerzmittel.

      Jetzt meine Frage: hat jemand einen blinden Hund zuhause und kann mir Tipps geben wie ich dem Hund das ein oder andere beibringen kann?

      Treppen steigen klappt schon ganz gut, da ist sie vorsichtig, beim Spazieren gehen folgt sie dem Klingen des Schlüsselbundes.

      Aber wie kann ich ihr beibringen, bei der Bordsteinkante aufzupassen und andere kleine alltägliche Sachen?

      Über Anregungen wäre ich sehr froh.

      LG

      ein trauriger chiliwautz#hund

      Ich hab zwar keinen blinden Hund daheim aber wollte euch einfach ganz viel Glück wünschen und der Maus auch.

      Ela

    Der alte Hund meines Mannes war im Alter auch so gut wie blind und taub.

    Da war ganz klar, außerhalb des gesicherten Grundstücks war Leinenpflicht angesagt.

    Die Treppe im Haus wurde wieder gesichert damit er nicht runter fallen konnte. Er ist auch ab und an mal wo angeeckt (es wurde halt drauf geachtet nichts auf den Boden zu stellen was kaputt geht und wenn was hingestellt wurde nicht gerade dahin wo er langlaufen musste sondern in irgendwelche Ecken)
    Bei ihm war ja auch noch erschwerend hinzu das er fast nichts mehr hörte. Dem konnte man kein Stopp oder Steh oder ähnliches mehr bei bringen. Deshalb ging es eben nicht mehr ohne Leine. Wenn deine noch gut hört müsst ihr eben für solche Situationen wie Bordstein euch ein Kommando überlegen und üben.

    Und im Haus möglichst nichts hinstellen wo sie sich dran weh tun kann. Und wenig verändern. Die Tiere wissen ganz gut und lernen schnell wo was steht oder eine Ecke oder Wand ist.

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