Tipps rund ums Thema Reiten

    • (1) 16.09.16 - 13:30

      Es ist bei mir eine Eeeeewigkeit her, aber mich juckt's wieder in den Beinen:-p Daher würde ich mich grundsätzlich über die Beantwortung von ein paar meiner Fragen freuen, aber vielleicht sogar ein paar Kontakte knüpfen mit denen ich mich zu diesem Thema unterhalten und austauschen kann.

      Ich sehe mich ja im Galopp und mache schönes Springreiten#verliebt Und wie gut ich das kann#pro#huepf Nur leider sieht es in der Realität ganz anders aus und starte gerade so gut wie bei Null#cool#tasse Das Blöde ist auch, dass ich nicht gerade angstfrei an Trab und Galopp denke#rofl

      Also...

      Reiten lernen; Wie auf, welchem Pferd (bei der Auswahl der Reitbeteiligung bspw.) und was beachten?

      Ist der Trab wirklich schwieriger als der Galopp? Höre ich immer wieder... "Hab keine Angst, der Trab ist anfangs unangenehmer" etc. Nur fällt man irgendwie immer runter wenn das Pferd durchgeht, also galoppiert#zitter

      Auf welchen Pferden ist denn allgemein Trab und Galopp einfach, aber auch angenehm zu lernen? Und hat jemand Erfahrung mit Falltraining?

      #danke;-)

      • Hallo,
        vielleicht kann ich dir ein bisschen weiterhelfen.

        Wie du am besten reiten lernen kannst ist schwierig zu beantworten, das hängt am meisten von einem selber ab. Eine gute Reitschule mit gut ausgebildeten Pferden und einem Reitlehrer, der/die auf deiner Wellenlänge ist bzw mit dessen Unterrichtsart du gut klarkommst wäre ein guter Anfang, gibt es aber (zumindest sehe ich das so...) nicht besonders häufig :D Aber schau doch mal was es da bei euch in der Gegend gibt.
        Reitbeteiligung wenn du noch so ganz am Anfang stehst halte ich persönlich nicht gar so viel von, die meisten Leute vergeben RBs an ihrem Pferd, weil sie selber nicht so arg viel Zeit haben, deswegen wärst du idR mit dem entsprechenden PFerd allein. Außerdem wollen viele Besitzer nicht so gerne Anfänger auf ihrem Pferd haben.
        In jedem Fall sollte das Lehrpferd ruhig, freundlich und arbeitswillig sein, und ordentlich geritten und ausgebildet. Dann fallen dir auch höhere Gangarten leichter, weil das Pferd von sich aus eine gute Balance hat, selbst wenn du sie mal verlierst ;) für mich wäre auch eine gute Haltung wichtig, also regelmäßiger Weidegang mit anderen Pferden, freundlicher Umgang mit den Pferden und Menschen, eine ruhige Atmosphäre im Stall etc.
        Zum Thema Trab und Galopp: "schwieriger" ist in meinen Augen keins von beidem, als Anfänger fällt einem der Galopp meist etwas leichter, weil die Gangart eher schaukelt, man sitzt eben ein bisschen wie auf einem Schaukelpferd, während der Trab einen eher "hochschmeißt". Bei einem durchgehenden Pferd fällt man meist runter, weil es entweder in eine unvorhergesehene Richtung läuft (und man selber den Fliehkräften entsprechend ind die andere segelt :-p) oder weil das Pferd noch ein paar Buckler einschiebt und Rodeopferd spielt.
        Da die Gangarten bei Ponies/Kleinpferden idR weniger schwungvoll ausfallen, sind sie bei diesen Pferden eben auch leichter zu sitzen. Ein 1,80m Warmblut ist für einen ängstlichen Reiter vllt eher ungeeignet ;)
        Ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen. LG und viel Spaß beim Reiten lernen, gibt nichts schöneres!:-D

        • Ich denke es wäre tatsächlich besser, wenn zunächst noch jemand bei mir wäre, hast Recht. Bei mir ist es so lange her.. Das kommt zwar Stück für Stück aber alles grundlegende ist weg und man weiß nicht wann es zurück kommt ohne Hilfe#schein#zitter Und sicherer fühlt man sich auch. Früher bin ich allerdings nie geloppiert. Aber gerade das spornt mich jetzt an das Reiten wieder zu lernen.

          Es ist interessant, dass du auch der Meinung bist, dass einem Anfänger Galopp einfacher fällt. Warum fängt man dann aber erst mit dem Trab an? Weil das Pferd erst aus dem Trab angaloppiert oder weil es im Kopf der Menschen / Anfänger ist, dass Trab idR langsamer und daher einfacher wäre. Und wie überwindet man seinen Schweinehund und galoppiert das erste mal an?#schein Fällt man beim Galopp eigentlich eher vor oder zurück, zwecks Haltung? Ach, so viele Fragen#schwitz#bla#freu Aber das Durchgehen klingt logisch... Dh. Das durchgehen findet zwar im Galopp, oder besser gesagt einem Galopp statt, ist aber nicht mit "dem" Galopp zu vergleichen?

          #danke#herzlich

          • Tja, warum fängt man erst beim Trab an? Gute Frage eigentlich...ich denke das hängt tatsächlich damit zusammen, das das Pferd vom Schritt eben erst antrabt bevor es galoppiert (auch wenns ohne geht, ich weiß) bzw die Hilfengebung einfacher umzusetzen ist. Außerdem habe ich bei Anfängern oft erlebt, das einfach im Kopf etwas Angst vorm Galopp da war, weil das ist ja so schnell...
            Und nein, durchgehen und ruhiges Galoppieren sind nicht vergleichbar. Wie gesagt, meist ist "Geradeaus" durchgehen kein so großes Problem, nur eben Haken schlagen oder buckeln. Hängt aber auch vom Reiter ab, gibt da auch Modell Sandsack :-D (und da will ich mich gar nicht ausnehmen....;-))

          • Achso, zum Thema fällt man eher vor oder zurück: das hängt auch wieder vom Reiter ab, und zT vom Sattel, aber ich finde weder noch. Im Trab neigen ja die meisten dazu, nach vorn zu fallen, kann dann sicher auch im Galopp passieren, aber meist kriegt man sich ganz gut dazu, halbwegs gerade zu sitzen.

      Hallo,

      ich bin auch seit 3 Wochen Wiedereinsteigerin nach 10 Jahren Pause und 2 Kindern dazwischen .

      Ganz wohl war mir vor der ersten Stunde auch nicht , aber dann hat alles trotzdem super geklappt . Reiten verlernt man nicht . Nur der Muskelkater danach ist enorm :- )

      Ich kann dir sehr ans Herz legen, dir einen Hof zu suchen , der Reitunterricht auf Islandpferden macht . Diese sind im Trab und Galopp viel besser zu sitzen weil die Bewegungen nicht so ausladend sind . Aussitzen brauchten wir gar nicht ( meine Bandscheiben haben es der Lehrerin gedankt ) . Und man kommt noch ohne Treppchen rauf :-)

      Tölt ist traumhaft . Ich bin aber kein Anfänger sondern habe als Jugendliche schon 3 Jahre auf Isländern geritten ( später dann nur noch Großpferde ) , daher kannte ich die Hilfen zum Tölt schon .

      Ich wünsche dir alles Gute beim Wiedereinstieg...Liebe Grüße Winny

      • "...seit 3 Wochen Wiedereinsteigerin nach 10 Jahren Pause und 2 Kindern dazwischen."

        Ha genau wie bei mir#freu#pro

        Und der Muskelkater ist ja mal der Oberhammer#schwitz#schein Quäle mich auch grad rum#rofl

        Der Tipp ist klasse. Dann sehe ich mich mal um. Kann ich dich ab und an kontaktieren für Tipps? Vielleicht finde ich ja tatsächlich einen Isländer. Ich hab hier ein Trabpferd in der Familie. Ich weiß jetzt nicht wie sich Trab bei einem anderen Pferd anfühlt, aber wahrscheinlich geht's sanfter, oder?

        • Aber hallo geht der Trab sanfter als bei einem Traber :-D

          Isländer ist ne gute Idee, wie gesagt, alles was eher klein ist hat weichere Gänge.

          • Na Gott sei Dank. Ich dachte, na vielleicht ist ein Traber ja gerade deshalb gut und leicht im Trab zu reiten weil es ein Traber ist#schwitz Aber dann geht es ja doch anders#huepf Weil eigentlich hab ich vorm Trab keine Angst, nur es ist so am Anfang eher unangenehm irgendwie - auf dem Pferd. Wenn ich dann an Galopp denke, fliege ich wahrscheinlich durch die Halle, mental wie geistig

            • (10) 16.09.16 - 15:33

              Gut, mental und geistig sind jetzt das Selbe#rofl Aber ich meinte eher so mental und physisch#schein

              • Oh das kann ich seeehr gut verstehen, bin mal auf die dumme Idee gekommen, ein aktives Trabrennpferd reiten zu wollen. Auf der Bahn. Keiner meiner hellen Momente, weder mental noch vom reiterlichen. Dürfte ziemlich sch**** ausgesehen haben wie ich da hing #rofl
                Traber werden (zumindest in D) ja eher gefahren als geritten, da ist bequeme Gangart einfach unwichtig. Sie haben halt auch gern einen sehr schnellen, etwas hektischen Trab (sind ja nunmal zum Rennen gezüchtet) und tun sich oft schwer anzugaloppieren. Definitiv nicht das was ich als Anfängerpferd hernehmen würde.

                • "bin mal auf die dumme Idee gekommen, ein aktives Trabrennpferd reiten zu wollen. Auf der Bahn. Keiner meiner hellen Momente, weder mental noch vom reiterlichen. Dürfte ziemlich sch**** ausgesehen haben wie ich da hing #rofl"

                  Ich kann mir das sehr gut vorstellen leider und hätte nicht mit dir tauschen wollen#zitter Ein aktives (auch noch!) Trabpferd auf der Bahn. Das hatte wohl auch freie Bahn#rofl Ich glaube ich werde tausend Tode gestorben#schwitz Ich nehme mir gleich mal eine Probestunde im nächstgelegenen Reitunterricht, auch um einfach mal wieder ein Gefühl für ein anderes Pferd zu bekommen als das bereitstehende Trabpferd. Kann ja berichten wie es war#schein

                  • Naja ,ich wollte halt gern galoppieren, wenn man schon mal auf der Bahn ist, das Trabrennpferd hat drauf bestanden das es ein TRABrennpferd ist #rofl Ist auch nicht nachahmenswert....
                    Würd mich freuen mal zu hören wies gelaufen ist. Unterschiedliche Pferde reiten hilft sehr beim lernen, und dann findet man auch selber raus, was einem am besten liegt. Pferde haben ja auch unabhängig von ihrer Rasse unterschiedliche Charaktere.

                    • Jetzt habe ich mal recherchiert und kann es mir besser vorstellen wie sich ein Trabrennpferd auf einer Bahn verhält. Der Reiter sitzt hier zwar nicht drauf, aber mir war mal der Gang wichtig. Und in dem Video sieht man richtig gut wie schnell das Pferd ist ohne zu galoppieren und wie unangenehm es sein muss draufzusitzen#schwitz So schnell könnte man das 1-2, 1-2 gar nicht halten#zitter#rofl Wie konntest du dich darauf halten#schwitz

                      https://youtu.be/xbjoXabSybs

                      • (15) 16.09.16 - 16:36

                        Je mehr Videos ich mir jetzt so ansehe, desto öfter merke ich, dass ich noch keinen Reiter auf dem Pferd sitzen sah. Daher schließe ich vlt sogar aus, dass man überhaupt ein trabrennendes Pferd reiten kann, oder#gruebel

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