Katze raus lassen

    • (1) 17.09.16 - 18:36

      Hallo
      Ich habe ja vor ein paar Monaten hier geschrieben, dass wir uns eine Katze anschaffen wollen. Wir haben keine geholt, weil es ja hieß, dass man Katzen nie alleine halten soll, außer sie darf raus.

      Jetzt spielen wir wieder mit dem Gedanken eine Katze anzuschaffen, die dann auch raus darf.
      Ich Frage mich aber, wie das funktioniert? Lasse ich morgens die Katze raus und die kommt dann abends wieder? Wir wohnen in einer Wohnung, kei Haus. Und wir wollten ja eine ragdoll oder eine maincoon, können wir aber vergessen. Ich würde keine Rasse Katze in Berlin rauslassen. Könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen wie das mit dem rauslassen klappt? Mein Mann und ich hatten noch nie eine Katze und haben auch da keine Erfahrung.

      • Hallo,

        ich rate dir zu einer ganz gewöhnlichen Hauskatze.

        Wenn es noch ein Kitten sein soll, solltest du sie die erste Zeit noch nicht raus lassen und sie sollte kastriert (heißt auch bei Kätzinnen so), geimpft und gechipt sein.

        Katzen sind in der Regel nachtaktiv. Schlafen also eher tagsüber und wollen nachts raus. Da wirst du ohne Katzenklappe nicht weit kommen. Es sei denn du bist immer zuhause und öffnest der Katze 10-20 x die Tür......um sie rein- und rauszulassen

        Du musst es einfach entspannt angehen, eine Garantie kann dir eh niemand geben.

        Hallo!

        Mit einer Etagenwohnung, den ganzen Tag nicht zu Hause, in einer Gegend mit viel Autoverkehr und wenigen sicheren Orten für Freigängerkatzen: bitte nicht.

        Katzen brauchen schon die Möglichkeit wesentlich öfter rein und raus gelassen zu werden, und natürlich dürfen in weiterem Umkreis nur ruhige Straßen und Gärten sein.

        Hi,

        wenn Ihr unbedingt eine Katze haben wollt, warum geht Ihr nicht mal ins Tierheim oder wendet Euch an einen ortsansässigen Tierschutzverein?! Es gibt immer Katzen, die z. B. echte Einzelgänger sind und auch bleiben wollen noch dazu Hauskatzen sind und keinerlei Drang nach draußen haben.

        Wir haben z. B. zwei Katzen, die können nicht raus. Beide haben nur ein Auge, der eine sieht auf seinem übrig gebliebenen Auge vielleicht noch 30%. Es sind einfach nur liebenswürdige Stubentiger, die man liebhaben muss! Wir wohnen zwar in einer Einfamilienhaussiedlung, trotzdem direkt neben den Bahngleisen und ca. 100 Meter entfernt auf der anderen Seite ist die Schnellstraße #schwitz#schwitz Niemals würden wir unsere Katzen rauslassen. Aus diesem Grund haben wir uns auch für Stubentiger mit Handicap entschieden.

        Freigänger in einem Mehrfamilienhaus könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen und in einer Großstadt dazu erst Recht nicht. #zitter

        Und noch ne Frage, wo ist der Unterschied ob eine Katze oder gleich zwei?! Ich finde da keinen Unterschied. Der Arbeitsaufwand ist bei zwei Katzen nicht höher wie mit einer. Vielleicht noch, dass man zwei Katzenklos zum saubermachen hat. Mehr aber auch nicht. Viel teurer im monatlichen Unterhalt auch nicht.

        LG
        Caro

      • Also wir wollten ein ragdoll Kitten haben, haben uns aber wegen der Einzelhaltung dagegen entschieden. Und der Wunsch nach einer Katze ist aber immer noch da( schon seit meiner Kindheit). Sind zwei Katzen denn nicht sehr anstrengend. Die haaren dann doppelt so viel und auch die Kosten sind dann doppelt.

        • wenn du dir jetzt schon übers haaren Sorgen machst....

          Tiere machen Dreck, das ist nunmal so

          Sie bringen Matschpfoten von drausen rein, sie kotzen hin und wieder mal, legen dir im besten Fall tote, blutige Mäuse etc. unter den Küchentisch - manchmal lebt das "Mitbringsel" allerdings noch und versteckt sich hinter deinem Sofa.....da sind die Haare das kleinste Problem

          Was stellst du dir denn so vor? Ein sauberes, liebes, schnurrendes Kätzchen auf deinem Schoss.....bist du dir sicher, dass ihr wirklich Katzen wollt?

          • "... sie kotzen hin und wieder mal"

            Meine frisst so hastig, dass sie sich fast jeden Tag übergibt. Futter reinschlingen, irgendwo alles wieder raus, und dann nochmal im normal-Tempo fressen. Wahrscheinlich war sie im früheren Leben mal eine Kuh oder sowas ... #augen

            • ich wollte es ja nicht so dramatisch darstellen

              eine meiner beiden Katzen kotzt wirklich regelmässig, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich ihr nur wenig gebe, ist es seltener

              Bei großen Mengen schlingt sie eben bis es nicht mehr geht und kotzt dann.

              Unser Labbi würde das "saubermachen" dann sehr gerne übernehmen #schwitz, nein die Katze frisst es leider auch nicht mehr....

              Meine 2. Katze kotzt vielleicht 2x im Jahr, keine Ahnung woran das liegt.

              • Hallo!

                Der Grund sind hauptsächlich die beim putzen verschluckten Haare. Manche Katzen schaffen es, das gröbste von der Zunge zu kriegen, andere schlucken da wirklich viel runter - und dann ist halt die Frage, in wie weit der Magen damit fertig wird. Bei einem wird das zügig mit der Nahrung in den Darm weiter geleitet, bei anderen kommt es eher wieder hoch, manche haben davon auch ganz allgemein massive Magenprobleme, eben weil der Magen schon durch die Haare ständig gereizt ist. Du kannst mal versuchen jeden Tag ein bisschen malzpaste zu geben, das verbessert den Zustand oft ein ganzes Stück weit.

                Auch bürsten kann helfen, indem man eben die losen Haare raus bürstet, bevor die katze sie schlucken kann.

          #rofl köstlich, wie treffend du das beschreibst! Du hast aber vergessen, dass sie das Katzenstreu auch bei geschlossener Klappe im halben Haus verteilen, manche wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen (falsches Futter gekauft, ein Regal verschoben oder den "Lieblingsteppich" gewaschen) aus Protest Pipipfützen setzen, Müllbeutel wenn nicht sicher verwahrt gern mal ausgeleert und inspiziert werden, Schränke zum schlafen mit dazugehörigem Fellwechsel genutzt werden etc... #schwitz Aber ich lieb meine zwei Fellmonster trotzdem! :-)

      Hallo!

      Also ob man jetzt die Haare von einer oder von zwei Katzen vom Sofa saugt ist eigentlich auch egal. Es sind IMMER irre viele Haare überall, und da macht es echt null unterschied, ob man eine oder drei katzen hat. allerhöchstens kann man noch sagen, dass man schwarze katzenhaare auf Schwarzer Kleidung weniger sieht, aber man läuft ja nicht immer in Farblich passender Kleidung zu den katzen herum.

      Die Kosten sind etwa das 1,5 fache. Die Grundfüllmenge in 2-3 Katzenklos für 1-2 Katzen ist immer gleich, und alle paar Wochen muss man die dann so oder so komplett erneuern. und Futter für mehrere Katzen kauft man in größeren Dosen die wesentlich günstiger sind als die Minipäckchen die Einzelkatzenhalter gerne verwenden. Die Tierarztkosten sind insgesamt für Wohnungskatzen günstiger als für Freigänger - etwa weil es reicht, alle 3 Jahre zu impfen statt jährlich, man so gut wie nie entwurmen muss wenn die Katzen nur Fertiges Futter und Fleisch vom Metzger fressen, aber keine Mäuse, und angefahren werden oder bei Raufereien eine Bisswunde davon tragen können sie auch nicht.

      Ausgerechnet um Kosten zu sparen einen einzelnen Freigänger halten ist einfach nur naiv, weil man dabei gerade die Tierarztkosten völlig vergisst. Und bei einer angefahrenen katze sind das ganz schnell mal 2.000 Euro. Aber auch böse Bisswunden nach einem Zusammentreffen mit einem Artgenossen oder Marder kommen schnell auf ein paar hundert Euro, und alle 3 Monate Entwurmen gibts auch nicht kostenlos.

      Und wenn einen schon die Haare stören, was ist denn dann mit schwerverletzten Ratten oder Innereien eines Vogels? sowas bringen Freigänger auch gerne mit.

      • Hallo,

        also ich würde auch davon abraten eine Katze im Mehrfamilienhaus rauszulassen. Es wird nicht möglich sein, die Katze morgens rauszulassen und abends wieder rein zulassen. Katzen kommen und gehen raus, wann sie Lust und Laune haben, das kann man nicht planen... Generell liest man in letzter Zeit so viel darüber, dass Freigänger Opfer von Katzenhassern werden, sodass ich meine Katze nur in einen geschützten Bereich rauslassen würde...

    Ragdoll ist genau wie die Main coon eine halblanghaarkatze...wir haben einen coonie und eine norwegische waldkatzendame....glaub mal ob da einer alles vollhaart oder zwei spielt wirklich keine große Rolle. Was aufwendiger ist, ist die fellpflege - du musst dann 2 Katzen regelmäßig bürsten. Die ragdoll hat sehr seidiges Fell das verfilzt tendenziell nicht so schnell wie das unseres Riesen.

    Anstrengend sind 2 Katzen nicht - bei reiner Wohnungshaltung brauchst du gerade für die großen Exemplare mehr Platz. Außerdem sind Sache wie Kratzbaum teurer da die normalen im Angebot viel zu wacklig sind für die Riesen. Unsere richtig stabilen waren zB schon teuer.

Hallo,

als wir noch zur Miete gewohnt haben, hatten wir zum Schluss drei Freigänger. Wir haben in einem Mietshaus (sehr ländlich) in der 2. Etage gewohnt.
Bedenke bei deiner Planung auch, dass die Nachbarn zu 100 % mitspielen müssen, was bei uns zum Glück der Fall war. Im Gegenteil, unsere Katzen wurden von allen verwöhnt, was sicherlich daran lag, dass unsere Nachbarn alle ab 60 aufwärts waren und mein Mann sie bereits von Kindesbeinen an kannte.
Wäre jemand dabei gewesen, der sich daran gestört hätte, dass z. B. eine Katze im Laufe der Zeit auch einmal ohne mein Zutun in den Hausflur gekommen ist (und leider auch geko... hat), wäre das nicht gegangen.

Bedenke, dass Katzen tun und lassen, was ihnen beliebt. Das schließt auch ein, dass sie mitunter mit einem Nachbarn hereinhuschen, wenn du nicht zu Hause bist. Sie verweilen dann u. U. stundenlang im Hausflur und verrichten ggf. ihr Geschäft dort. Das ist eine Steilvorlage für die, die ein Problem mit der Katzenhaltung oder mit euch haben. Beschwerden beim Vermieter sind so gut wie garantiert.

Nein, ich würde es nicht noch einmal machen.

LG

Nici

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