Hund hat ständig Juckreiz, Tipps???

    • (1) 23.09.16 - 09:17

      Hallo ,

      Meine kleine Hündin hat ständig Juckreiz .
      Sie kratzt und beißt sich wund.
      (Habe noch einen Hund dieser tut dies nicht )
      Ich bin langsam ratlos was das sein könnte.
      War mit ihr im letzten halben Jahr schon oft beim Tierarzt deswegen .
      Flöhe/Milben etc wurden ausgeschlossen....
      (Trotzdem hat sie immer so ein zeug auf den Nacken bekommen ...)

      Hab ihre decken etc mit neutralem Waschmittel gewaschen und sie bekommt seit einem halben jahr nur noch Futter , dass für Allergiker geeignet ist .

      Beim Tierarzt habe ich in der letzten zeit schon über 750 Euro ausgegeben.
      Und ich habe das Gefühl , dass der Tierarzt, dass genießt und gar nicht wirklich auf meinen Hund eingeht .

      Also war ich zuletzt in der tierklinik gewesen , da wurde ihr Fell untersucht im labor... NICHTS!!!

      Und wenn ich zum Tierarzt gehe , wird ihr immer so ein widerliches zeug auf den Nacken gemacht , dass sowieso nichts bringt !

      Nur stark nach Chemie stinkt und ich möchte nicht mehr das meine Hündin das bekommt !
      ich habe bald ein kleines Kind und möchte hier in der Wohnung nichts haben was derart nach Chemikalien stinkt !
      Und für meinen Hund ist das wahrscheinlich auch nicht gut !!!

      Meine Hündin hat oft vom Tierarzt eine kortison spritze bekommen , dann hatte meine kleine 2-4 Wochen Verbesserung von dem Juckreiz !

      Und dann ging alles wieder von neuem los !!!

      ich bin langsam echt verzweifelt und ratlos...
      Was könnte meine kleine da nur haben ?

      Jemand schon ähnliches erlebt ?

      Gibt es Hausmittel oder sowas die ich meiner kleinen geben kann , damit sie sich nicht mehr soviel kratzt ?

      LG ...

      • Das is jetzt nur eine Idee ohne Anspruch auf Richtigkeit - aber könnte es sein, dass das Jucken solang keine körperlichen Gründe gefunden werden auch keine hat? Will meinen, dass es eine Übersprungshandlung, die sich manifestiert hat bzw eine Verhaltensstörung ist? Ich kenne deinen Hund nicht, deshalb kann ich das nicht beurteilen, weiß aber Fälle, in denen es mehr gebracht hat, mit einem guten(!) Hundetrainer an so einem Problem zuarbeiten, als ständig neue Sachen drauf zuschmieren... (das Problem is immer, einen wirklich guten Trainer zufinden, leider gibts da eben viele wenig kompetente...)

        Wenn du diese Idee für dich/euch ausschließen kannst, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, dir einen guten(!) Tierheilpraktiker in der Nähe zusuchen, der das Problem eventuell unter Zuhilfenahme von Bachblüten/Homöpathie/natürlichen Mitteln oder ähnlichem angehen kann.

        Gute Besserung deinem #hund !

        Hallo!

        Bei meiner Hündin (knapp 2 Jahre alt) haben wir seit über 1 Jahr das selbe Problem, wobei sie sich nicht blutig kratzt oder so, man sieht ihr im Grunde nichts an.

        Wir waren Anfang des Jahres bei einer Tierdermatologin, die untersuchte sie und fand anhand eines Abstriches der Pfoten heraus, dass übermäßig Hefepilze auf der Haut waren. ich dachte super, Problem erkannt.
        Futterumstellung wurde auch gemacht (vorsichtshalber) und es wurden täglich die Pfoten mit einem speziellem Shampoo gewaschen. Der Juckreiz und die Leckerei an den Pfoten war für 5-6 Wochen komplett weg. Auch die Hefepilze lt. neuer Untersuchung.

        Tja, nur fing dann trotzdem alles wieder an.
        Die Gabe von Ceterizin (gegen evtl. Pollenallergie) und apoquel brachten/bringen nur Linderung und keine Erkenntnis, was dem Hund denn nun fehlt.

        Ich bin also genauso ratlos wie du und werde nun nach mehrmaliger Empfehlung eine Tierhomöopathin aufsuchen.

        Alles Gute für deinen Wuffi und das ihr schnell herausfindet, an was er leidet.

        LG
        sonntagskind

        Meine Hündin leidet unter psychischem Juckreiz.

        Sie kratzt sich als Übersprungshandlung um Stress abzubauen. Z. B. wenn sie aufgeregt ist, oder wütend, oder einfach nur wenn sie sich freut. Also ziemlich oft.

        Wir haben auch einen Ärztemarathon hinter uns und es wurde nichts gefunden. Leider kann Juckreiz durch ganz viele Dinge ausgelöst werden:

        Flöhe

        Milben

        Insektenstiche

        Pilzinfektionen

        Ohrenentzündungen

        trockene, schuppige oder entzündete Haut aufgrund anderer Hauterkrankungen

        prallvolle oder entzündete Analbeuteldrüsen

        Allergien gegen Umweltallergene wie z.B. Hausstaubmilben

        Futtermittelallergien

        Flohspeichelallergie

        Kontaktallergien

        Da ist es sehr, sehr schwer, die richtige Diagnose zu finden. Besonders Futtermittelallergien sind echte Detektivarbeit.

        Warst Du schon mal bei einem Tierdermatologen? Meist haben große Tierkliniken einen Spezialisten für die Haut, den Du fragen kannst.

        Meine Hündin ist psychisch "krank", da sie Stress schlecht bis gar nicht verarbeiten kann. Ihr Ventil ist das Kratzen. Wir ignorieren es komplett - nur wenn sie ganz starke Schübe hat, bekommt sie ein Pheromon-Halsband um. Das holt sie etwas runter und beruhigt sie etwas. Bekommst Du im Internet oder beim Tierarzt.

        LG

      • Hi, eigendlich ist es ganz einfach.....lass das Zeug weg das sie aufträufelt und wechsle aber gaaaanz schnell den Tierarzt. Ich glaube nicht das es am Futter liegt oder am Verhalten.... eher an der Tierärztin, die durch dich ganz schön Geld verdient.
        Wechsle auf ein Gutes Trockenfutter, aber ohne Getreide!! Lass das Zeug zum Aufträufeln weg. Gegen deinen Willen darf die Tierärztin das gar nicht machen....#aerger Wofür soll das eigendlich sein????
        Lg Elfi#winke#winke

          • Hallo,

            Langweile hat sie nicht .
            Denke ich mal nicht .

            Sie ist ein ziemlich ruhiger Hund und mag lange Spaziergänge nicht so , dann will sie immer auf den Arm .

            dennoch gehen wir 3 mal am tag mit ihr raus .
            regen und zu starke Hitze gefallen ihr garnicht , da muss man die immer ziehen .

            LG

      Hi,

      ich würde dennoch auf eine Unverträglichkeit tippen.

      Was fütterst Du denn?!

      Mag sein, dass es für Allergiker geeignet ist, heißt aber nicht automatisch, dass es auch wirklich alle vertragen!

      Unser Leo damals war auf irgendwas allergisch. Es ist in seinem ganzen Leben nicht besser geworden. Egal was ich gegeben haben. Trockenfutter, Nassfutter, Barf. Nichts hat wirklich geholfen. Wir haben dann das kleinste Übel genommen und ihm nur Rentierfleisch gegeben, damit seine Allergie so gering wie möglich blieb. Ganz weg waren seine Probleme dennoch nie.

      Unser alter Allesfresser verträgt wirklich ALLES, aber sobald sie zwei Tage Trockenfutter - egal welche Marke - hintereinander bekommt, hat sie einen Hefepilz im Ohr. Bei einem Tag passiert gar nichts.

      Musst mal bei Schüsslersalze schauen. Da gibt's auch Kombinationen für Juckreiz und Hautproblemen.

      LG
      Caro

      Hallo!

      Wenn sie schon nicht gerne läuft, machst Du denn sonst was, um sie auszulasten, Auch geistig? Lernt sie Kunststücke, apportiert sie, Schnüffelspiele? Trifft sie andere Hunde zum Spielen und Toben?

      Wenn sie sonst immer nur drei mal am Tag ne Viertelstunde draußen ist, weil sie nicht gerne läuft, wie sieht denn dann der Rest vom Tag aus?

      Wegen Futter: welches genau bekommt sie? Habt ihr da mehrere Sorten Probiert? Manche Tierärzte meinen ja, das es schon reicht irgendein Trockenfutter mit Huhn und Reis zu geben.

      Habt ihr mal versucht, das Futter sirekt nach dem Kauf einzufrieren und dann portionsweise aufzutauen? Manche Hunde reagieren auf Futtermilben die man eigentlich in jedem Trockenfutter hat, gerade wenn man es lange aufhebt.

      Guten Morgen!

      Ich bin mit meiner Antwort etwas spät dran, aber vielleicht liest Du sie ja trotzdem noch..

      Unser Irischer Wolfshund hatte die gleichen Syptome - meine Eltern haben ihn augenscheinlich kerngesund aus dem Tierheim geholt und nach kurzer Zeit fing er an, sich ständig zu kratzen und zu beißen. Am Ende konnte nur Kortison helfen, das jucken zu lindern.

      Der Tierarzt diagnostizierte dann eine Hausstauballergie und wir mussten den Hund leider abgeben, da wir ihm keine dafür geeignete Lebensumgebung bieten konnten :-(

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