Katze schon da, in ein zwei Jahren kommt ein Hund

    • (1) 29.09.16 - 10:08

      Hallo!

      In den nächsten Tagen zieht eine Katze bei uns ein. Wir freuen uns schon sehr. Wir überlegen auch, dass wir in 1-2 Jahren einen Hund möchten. Eher kleinere bis mittlere Größe.

      Was habt ihr für Erfahrung gemacht wenn schon eine Katze im Haus war und der Hund später einzog?

      Vielen lieben Dank und einen schönen Tag.
      LG aus Österreich Gabi

      • (2) 29.09.16 - 10:48

        Finde ich eher schwierig. Katzen und Hunde sind nicht automatisch füreinander gemacht.

        Wenn die Katze, die ihr bekommt, keine Hunde kennt, wird sie auch in zwei Jahren mit ziemlicher Sicherheit nicht erfreut sein, wenn ein Hund in ihr Revier kommt. Sollte sie bereits Hunde kennen, ist das trotzdem keine Garantie, dass sie in zwei Jahren immer noch Hunde mag/akzeptiert.

        Für Katzen ist das echter Stress, wenn sie mit einem Hund zusammen leben müssen, der bestenfalls zwar lieb und verträglich ist, aber dennoch ein Eindringling in ihr Revier zuhause ist.

        Und bei dem zukünftigen Hund ist es keine Selbstverständlichkeit, dass er Eure Katze akzeptieren wird.

        Es kann gut gehen, aber es kann auch ganz gewaltig in die Hose gehen. Mir wäre das zu heikel.

        LG

        Hallo,

        ich habe das jetzt innerhalb von 5 Jahren zweimal durch. Habe 4 Freigängerkatzen. Bei unserem 1. Hund, einem alten Hund aus dem Tierschutz, gestaltete sich die Sache ziemlich schwierig, da zwei von meinen Katzen absolut nicht mit Hunden vertraut waren oder unter Umständen schon einmal schlechte Erfahrungen machen mussten.

        Es war ziemlich nervenaufreibend, meine Mietzi zeigte die erste Zeit sogar die Tendenz, nicht mehr zu uns nach Hause zu kommen. Meine Raja, eine alte Katze aus dem Tierschutz, wurde fuchsteufelswild und hat lange um sich gebissen und gekratzt, wenn der Hund nur ins Zimmer kam. Das ging ziemlich lange so. Ganz akzeptiert hat Raja den Hund nie, er hat oft genug einen Hieb abbekommen, wenn er an ihr vorbeiging oder ihr unbewusst zu nahe kam.

        Zum Glück hatten wir die Möglichkeit, dass Hund und Katze sich auf Grund von Haus- und Grundstücksgröße gut aus dem Weg gehen konnten. Wenn ich zurückdenke hat es mindestens 1 Jahr gedauert, bevor sich die Situation etwas entspannte.
        Leider mussten wir meinen Fritzi dann 2015 im Endstadium von CNI gehen lassen.

        Der zweite Hund aus dem Tierschutz zog im Januar d. J. bei uns ein. Dieser wurde nur die ersten drei Tage kritisch beäugt, dann war das Eis gebrochen. Die Katzen trinken aus seinem Napf und schlafen in seinem Körbchen.

        Du solltest also viel Geduld einplanen.

        Besser ist jedoch die Variante Kitten kommt zu Hund. Selbstverständlich nur, wenn der Hund kein eingefleischter Katzenhasser ist. Das ist noch einmal ein ganz anderes Thema.

        LG

        Nici

        (4) 29.09.16 - 13:39

        Was spricht dagegen den Hund dann jetzt schon zu holen? Dann können beide zusammen aufwachsen #herzlich

        Unser Kater ist mit unserem ersten Hund groß geworden, nachdem unser Hund dann gestorben ist, blieb der Kater recht kurze Zeit alleine und dann kam unsere Hündin, die dann letztlich mit dem Kater groß wurde und jetzt 3 Jahren später wird unser Hundezwerg mit Kater und Hündin groß.

        Die Hündin passt auf die anderen beiden auf und es ist wirklich ein schönes miteinander.

        Wenn es dem Kater zu viel wird, geht er nach oben (an der Treppe ist ein Babyschutzgitter) und legt sich ins Bett und kommt dann irgendwann wieder runter und gesellt sich zu den Beiden aufs Sofa.

        Ist echt toll.

        • (5) 30.09.16 - 07:50

          Hallo!

          Danke für deine Antwort. Im Moment haben wir keine Zeit für den Hund. Ab nächstes Jahr, spätestens übernächstes Jahr schon, da sich meine Arbeitszeiten ändern. Am Besten wäre natürlich beide zusammen einziehen lassen.

          Wir haben einen großen Garten und Haus, also Platz genug ist für beide. Ich kenne eben auch beide Situation. Da wurde der Hund gleich akzeptiert und andere Situation war sehr schwierig. Mein Mann ist sich eben auch noch nicht sicher ob er wirklich einen Hund will. Meine Mädels und ich sind uns sehr sicher. Wir hätten Zeit für den Hund. Es ist so schwierig. Jedes mal wenn wir einen Hundebesitzer sehen denke ich wie schön und schaue hinterher. Ich bin auch mit Hund groß geworden. Meine Mutter hat auch einen Hund und unsere Kinder lieben die Hündin.

          Morgen könnten wir bei einem Bekannten ein Kätzchen anschauen und entscheiden ob es bei uns einzieht. Einerseits habe ich Angst wenn das Kätzchen da ist, dass mein Mann dann eben keinen Hund mehr will.

          Liebe Grüße
          Gabi

      (6) 29.09.16 - 19:24

      Hallo!

      Bitte halte keine Katze alleine, die brauchen vor allem auch Artgenossen. Auf ihre Art sind sie wesentlich sozialer als Hunde.

      Später einen Hund holen bedeutet eben, dass man manche Dinge bedenken muss - etwa das Katzenfutter außerhalb der Rechtweite des Hundes anbieten, damit der es nicht frisst und davon Durchfall bekommt, ebenso sollten die Katzenklos nicht erreichbar sein. Umgekehrt muss man sicher stellen, dass die Katzen nicht auf 2 Meter an einen fressenden Hund heran kommen - auch Kauknochen sollte man nur unter Beobachtung geben, manche Hunde reagieren echt böse, wenn eine Katze da auch nur dran schnüffelt.

      Sonst muss der Hund eben sehr friedlich sein, und die Katzen müssen den Hundegestank tolerieren, ohne ständig Körbchen und Decke anzupinkeln um den geruch zu überdecken.

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      (8) 30.09.16 - 01:07

      ich kenne beide fälle. Eine freundin von mir hatte auch zuerst eine katze die drei jahre lang die prinzessin des hauses war und dann kam ein ganz lieber und braver hund der auch katzen gewohnt war und während er immer versucht hat mit ihr zu schmusen hat sie immer gekrallt. Als die katze gestorben ist und eine neue babykatze kam haben sich die beiden sofort super verstanden und schmusen auch miteinander, die sind richtig süß :)

      Hallo,

      wir haben die Erfahrung gemacht, wenn Katze da ist und Hund kommt dazu, ist es kein Problem.

      Andersrum, also Hund schon da, Katze kommt - hat bei uns nicht funktioniert. Unsere Cookie (16jährige Golden Retriever) hat die neuen Stubentiger nie akzeptiert. Zum Glück haben wir die Möglichkeit Hund und Katzen zu trennen, ohne dass beide Parteien eingeengt sind.

      Auch unser neuer Hund aus Spanien hatte überhaupt kein Problem mit unseren Katzen. Alle 3 schlummern gerne und viel zusammen auf dem Sofa.

      LG
      Caro

    (11) 02.10.16 - 14:39

    Moin! :-)

    Meine Katzen waren 5, als mein Hund als Welpe bei uns einzog (wies überhaupt zu der Konstellation kam - lange Geschichte ;-) ). Mein Hund hat von Anfang an gelernt, dass ich keine Respektlosigkeiten gegenüber bzw Jagdspiele mit den Katzen dulde. Der Kater, allgemein offen und freundlich zu jedem Geschöpf, hat den Welpen sofort mit offenen Armen aufgenommen, die beiden sind schnell Kumpels geworden, auch wenn ich besonders in der Pupertät des Hundes immer wieder bremsen musste, wenn er "Hunderaufspiele" mit dem relativ großen Kater spielen wollte. Die Katze hingegen (uneingeschränkte Chefin unseres Hauses) duldet den Hund nach wie vor nur und weist ihn sofort (wenn auch nur mit Tatze und nicht mit Krallen) in seine Schranken, wenn er doch mal über die Stränge schlägt. So unterschiedlich kanns laufen - letztlich ist es gleichermaßen eine Frage von Charakter und Erziehung, wenn man will, dass es funktioniert. Tiefgehende Freundschaften können entstehen, dürfen aber nicht erwartet werden.

    Wenn du beide Zusammen halten willst, dann musst du noch andere Dinge beachten: z.B. ist Katzenfutter für Hunde sehr ungesund, deshalb muss es außer der Reichweite des Hundes stehen. Manche Hunde lieben es, Katzenklos auszuleeren - das ist eklig, deshalb auch hier: entweder ein unerreichbarer Ort oder eine klare Erziehung. Außerdem sollten beide Rückzugsorte haben, so dass sie bei Bedarf Ruhe vor dem anderen haben - v.a. in der Anfangszeit, aber auch noch später (bei uns ist beispielsweise ein ganzes Stockwerk "Hundefreie Zone" für die Katzen. Natürlich brauchst du auch genug Trinknäpfe (manche Katzen finden es eklig, ihre Wasserquelle mit einem sabbernden Hund zu teilen, andere stört es gar nicht - aber sicher ist sicher, v.a. weil Katzen eh gern mehrere Alternativen zum Trinken haben).

    Um ehrlich zu sein: Bei uns wars damals eine Schräge Situation, die dazu geführt hat, dass wir sowohl Hunde als auch Katzen haben. Überlegt euch gut, ob ihr das wirklich wollt, v.a. weil bei euch wohl auch ein Kleinkind mit im Haus lebt, was die Situation nicht unbedingt vereinfacht. Wir sind uns einig: Für die Zukunft, wenn unsere beiden mal altersbedingt versterben, wollen wir wieder nur noch Hund halten.

    (12) 06.10.16 - 20:43

    Also als wir hierher zogen hatte ich damals schon 2 Katzen und der Hund kam dann danach. Die Katzen lebten bei mir damals vorher nicht mit einem Hund zusammen. Nach einiger Anlaufzeit klappte es gut. Der alte Hund hat auch die Katzen gut akzeptiert nur fremde im Hof eher nicht.

    Dann musste die Hündin eingeschläfert werden und die Katzen waren, wenn auch in veränderter Form da. Die neue Hündin kam als Welpe und war anfangs halt etwas ungestüm wie Welpen so sind, wuchs aber gut mit den Katzen zusammen. Die reiben sich schon mal an unserer Hündin die nun 1.5 Jahre alt ist. Die leckte sie auch schon ab und alles ist gut! Von daher würde ich sagen das kann klappen muss aber natürlich nicht immer so sein.

    Ela

    • (13) 07.10.16 - 07:46

      Vielen Dank für deine Antwort. Das hört sich gut an. Jetzt zieht mal Ende Monat das Kätzchen ein und dann sehen wir weiter.

      Schönen Tag noch.
      Gabi

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