Hund anschaffen und die Außenwelt

    • (1) 03.10.16 - 08:43

      Ich selbst bin mittlerweile alt genug#cool arbeite seit Langem von zu Hause aus, und wenn in Zukunft irgendwann nicht mehr, dann nicht länger als 4 Stunden auswärts, wenn überhaupt jeden Tag, die Kinder sind mittlerweile auch schon alt genug, nicht nur um den Umgang mit Hunden zu verstehen, sondern um auch mal daheim zu bleiben während ich bei Schnee/Regen mit dem Hund rausgehe, und im Urlaub war ich heuer das erste mal nach über 10 Jahren...

      Aber... Ich und einen Hund anschaffen...#nanana

      Der macht Dir nur noch mehr Arbeit als Du eh schon hast (bin alleinerziehend).

      Der kostet viel zu viel Geld.

      Du kannst dann gar nicht mehr in den Urlaub fahren.

      Du bist allg. noch mehr eingeschränkt. Tu Dir das doch nicht an.

      Der macht Deine Wohnung dreckig und kaputt.

      Was wenn Du mal krank bist?

      Was wenn die Kinder mal krank sind?

      Was wenn der Hund mal krank ist? Wie willst Du Dich darum kümmern?

      Wie willst Du die Arztkosten bezahlen?

      Bist Du wahnsinnig Dir einen Hund anschaffen zu wollen?

      So eine bescheuerte Idee.

      Diese Kommentare und Fragen und noch mehr bekomme ich zu hören, wenn es darum geht, dass ich mir einen Hund zulegen möchte.

      Ich selbst bin mit einem Hund aufgewachsen, aber meine Mutter bspw. würde sich nie wieder einen Hund zulegen, nachdem sie unseren bei der Scheidung verlor. Ist also eine emotionale Sache. Meine Großmutter ist ein Hypochonder und erträgt nicht mal den Anblick unserer Katze ohne einem blöden Kommentar. Ich sollte sie schon hundertmal weggeben wenn es nach ihr ginge. Dabei macht die alles andere als Dreck, Kosten, uns krank oder sonst was. Und sowieso sollte ich mir erst recht nichts zulegen als Alleinerziehende#schein

      Ich meine, Spaß macht das so nicht#schmoll Ich weiß, dass es meine Entscheidung ist, allerdings erwartet man zumindest von der Familie ein wenig Mitfreude wenn ein Hund einziehen soll. Immerhin wird er dann doch präsent sein wenn man sich mal trifft. Aber irgendwie bleibt an dem Thema nichts positives... Warum legt man sich denn einen Hund dann zu? Natürlich macht es Arbeit, verursacht Mehrkosten, aber praktisch bräuchten ihn bis auf Blinde und andere Bedürftige keine Menschen, wenn es darum ginge grundsätzlich abzuwägen warum. Aber hauptsächlich geht es mir darum, dass sie mir die Freude daran schaffen zu nehmen. Ich habe wieder einen tollen Welpen in Aussicht, aber Angst vor all den Bedenken die mir eingeredet werden.

      Ich wäre weniger "allein", würde leichter neue Kontakte knüpfen beim Gassi gehen und in der Hundeschule, die Kinder wären mehr beschäftigt, noch mehr draußen... Aber das alles ist ein "Schmarrn" und kein Grund für einen Hund und um die Arbeit und Kosten zu entschuldigen.

      Habt ihr ähnliche Erfahrungen und Tips mit diesen Kommentaren und Fragen mundgewandt umzugehen?

      • Huhu =)

        Mir erging es damals ähnlich vor der Anschaffung meines Hundes. Man warnte mich und erzählte mir, was alles auf mich zukommen würde. Auf der anderen Seite stand mein riesiger Herzenswunsch nach einem Hund! Nun habe ich meine kleine seit 2,5 Jahren und selbst die ärgsten Zweifler lieben sie :D Aber davon kann man ja vorher nicht ausgehen! Ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich es nicht gemacht hätte, wenn nicht eine Person mir zugesichert hätte, dass sie mich immer bei allem, was den Hund angeht, unterstützt - denn so sehr ich die Lütte liebe, wäre ich völlig alleine mit dem Stress, wenn sie mal krank ist oder ich mal krank bin, würde ich das nicht schaffen. Fazit: Es ist mir nicht wichtig, was viele dazu sagen, wenn ich es wirklich möchte, aber ich muss mir gegenüber ehrlich sein und zugestehen, dass ich EINE Person brauche, die hinter mir steht. So geht es mir zumindest. Und dazu gehört auch das Finanzielle. Bei allem Rechnen, weiß man doch nie sicher, ob man beispielsweise eine OP bezahlen könnte und auch dafür brauche ich zumindest jemanden, der mich dahingehend beratschlagt und mir zur Seite steht oder sogar aushilft.

        Ansonsten kann man nie wissen was kommt! Dass 1000 unvorhersehbare Dinge passieren KÖNNTEN, ist immer im Leben so. Wenn man sich davor fürchtet, kann man ja kaum noch etwas wagen :)

        Ich hoffe sehr, dass du dir deinen großen Wunsch gewissensvoll erfüllen kannst! =) Alles Gute!#hund

        Der macht Dir nur noch mehr Arbeit als Du eh schon hast (bin alleinerziehend).

        ...dieses MEHR an Arbeit ist eine Positive Art der Beschäftigung, solange es einem Spass macht ist es keine Arbeit...

        Der kostet viel zu viel Geld.

        ...klar kostet ein Hund Geld und das nicht zu wenig. Du wirst es dir aber schon ausgerechnet haben, davon gehe ich mal aus...

        Du kannst dann gar nicht mehr in den Urlaub fahren.

        ...dann müssten alle 8 Millionen Hundebesitzer, nie in Urlaub fahren. Es gibt tolle Hundepensionen, in der du deinen Hund guten Gewissens für die Zeit eines Urlaubs hingeben kannst....

        Du bist allg. noch mehr eingeschränkt. Tu Dir das doch nicht an.

        ....schön, dass andere sich soviel Sorgen um deine Zeit machen....

        Der macht Deine Wohnung dreckig und kaputt.

        ....kommt drauf an welcher Hund es wird. Ja, Hunde machen Dreck - na und. Haaren, haben dreckige Pfoten vom Spazierengehen, kotzen auch mal und in der Welpenzeit geht hier und da mal was auf den Teppich....na und?...Unser Labbi hat bis auf den Handfeger noch nichts hier kaputtgemacht und dieser durfte er nehmen. Weder Schuhe oder Möbel angefressen. Alles eine Frage der Erziehung....

        Was wenn Du mal krank bist?

        ....dafür gibts doch Familie, oder lassen die deine Kinder dann auch verwahrlosen während deiner Krankheit?....

        Was wenn die Kinder mal krank sind?

        .....siehe oben....

        Was wenn der Hund mal krank ist? Wie willst Du Dich darum kümmern?

        .....Hä?....

        Wie willst Du die Arztkosten bezahlen?

        ....Tierkrankenschutz abschliessen.....

        Bist Du wahnsinnig Dir einen Hund anschaffen zu wollen?

        ....grenzt schon an Beleidigung....

        So eine bescheuerte Idee.

        ....tja, es ist aber deine Idee, so ein Pech....

        Zum Thema Kosten nennen ich dir hier gerne ein paar Fakten:

        -Tierkrankenschutz bei der Agila 49,90 Euro / Monat
        -Hundehaftpflicht musst du haben ca. 50,- Euro / Jahr
        -Hundesteuer je nach Region unterschiedlich ca. 60,- Euro / Jahr
        -Hundekörbchen, Bürste, 2 Näpfe, Leine, Halsband...ca.100,- Euro
        -Futter im Monat beläuft sich bei uns auf ca. 60 - 80 Euro für einen 30kg schweren Hund

        dann hoffe ich für den Hund, dass du dir keinen aus einer "Vermehrung" nimmst, sondern von einem seriösen Züchter, ab 800,- Euro aufwärts

        Alternativ ein Tierheimhund

        Hör auf dein Herz und lass die anderen Reden...

        (4) 03.10.16 - 14:15

        Lass mich raten- solche tollen Kommentare kommen grösstenteils vom Menschen die gar kein Haustier (geschweige denn einen Hund) haben??

        Ich habe meine erste Hündin mit Anfang 20 angeschafft. Als Studentin, ich wohnte zwar alleine aber in einer 40 qm Wohnung. Ich habe es vorher niemandem erzählt, der Hund war eines Tages nach Weihnachten einfach da und fertig. Das ist gut 12 Jahre her.

        Alle Einwände - viel Arbeit (nö! Gehört zum Alltag dazu und fällt nicht ins Gewicht), Kosten (hab ich nie als solche empfunden, sogar als Studi mit kleinem Einkommen), Urlaub (es gab Hundesitter, Familie, Hundehotel etc).... habe ich ignoriert. Einfach nicht drauf eingehen, das sind in der Regel Standard- Phrasen ohne echten Hintergrund. Und wer gar nicht aufhören wollte bekam einen direkten Hinweis- wenn ich deine Meinung hören will, frage ich danach. Danke.

        Meine Mama war damals sehr sauer auf mich wegen dem Hund. Es dauerte 1 Woche- und keinerlei grosse Anstrengung war nötig. Sie hat die Maus geliebt, und masslos verwöhnt. Da musste ich dann wieder bremsen. Meine Oma sagte mal (mit Blick auf den schlafenden Hund in ihrem Wohnzimmer): "Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, das ich mal einem Hund erlaube in mein Haus zu kommen und sich auf meinen Teppich zu legen! Und das ich mich sogar noch darüber freue!"

        Ja, wir haben Hundehaare überall. Ich habe einige Gegenstände eingebüsst (aber nur ersetzbares wie Hausschuhe oder Kissen). Ich habe unaussprechliche Schweinereien beseitigt, manchmal um 3 Uhr früh. Oder ich musste im Nachthemd in den Garten weil der Hund JETZT sofort rausmusste. Ich bin zu Zeiten meiner Diplomarbeit um 6 Uhr früh im Winter Gassi gegangen und habe es verflucht- kalt, nass und der Hund wollte auch nicht raus. Ich habe erlebt wie man mit Hund von Maklern und Vermietern behandelt wird. Und ich weiss jetzt wieviele Menschen Hunde hassen und was die sich so einfallen lassen an Schikanen. Trotzdem- nie habe ich die Entscheidung bereut! Und schon gar nicht wegen einem der Einwände die du genannt bekommen hast. ;-)

      • Hi,

        ich bin Hundebesitzerin, Zwillinge, unter der Woche alleinerziehend, arbeitend....

        Der macht Dir nur noch mehr Arbeit als Du eh schon hast (bin alleinerziehend).
        Ja, es ist viel mehr arbeit, besonders wenn draußen matschiges Wetter ist oder wenn aus dem Hund der Sand rieselt u d pberall Sand im Wohnzimmer liegt. Habe einen nichthaarenden Hund....die Haare von machen würde ich nicht haben wollen#schwitz

        Der kostet viel zu viel Geld.
        Erstanschaffung, je nachdem ob Züchter oder aus guter Hand ist nicht zu verachten. Hundefutter ist nicht schlimm aber wehe der Hund ist krank. da können schon mal 2000 Euro wg. Kreuzbandriss aufkommen...da kannst du froh sein, wenn der Doc Ratenzahlung macht.

        Du kannst dann gar nicht mehr in den Urlaub fahren.
        Doch aber der Hund kostet.....teils bis zu 20,00 Euro extra im Hotelzimmer/Nacht oder Hundepension. Natürlich kann man auch den ganzen Urlaub nach Hund ausrichten, wäre mir selber zu mühsam.

        Du bist allg. noch mehr eingeschränkt. Tu Dir das doch nicht an.
        Ja, das stimmt, schnell mal übers Wochenende zum Skilaufen ....ohne das ein Betreuuer vor Ort/Daheim ist, ist nicht leicht.

        Der macht Deine Wohnung dreckig und kaputt.
        es gibt solche und solche Hunde/-Erziehung.

        Was wenn Du mal krank bist?
        Oh ja, da hoffe ich, das du einen Garten hast und nicht mit Schüttelfrost npch kurz Gassi gehen musst. Passiert sicherlich nicht oft aber wenn, dann ist es ätzend und anstrengend. Nicht nur die Kids wollen betreut werden sondern der Hund auch.

        Was wenn die Kinder mal krank sind?
        Kotzende Kinder den ganzen Tag und dann noch irgendwie mit dem Hund raus#gaehn....ätzend. Spontan mal in die notaufnahme,,,,über Stunden..,.da brauchst du einen Nachbarn....der den Hund kurz nimmt,

        Was wenn der Hund mal krank ist? Wie willst Du Dich darum kümmern?
        Schon ein Hund mit Durchfall.....besonders anstrengend, wenn man von der Arbeit kommt und alles voll geschissen ist...Teppich, etc.

        Wie willst Du die Arztkosten bezahlen?
        ....

        Bist Du wahnsinnig Dir einen Hund anschaffen zu wollen?

        Ja, es ist nicht immer toll und super entspannend, bei Wind und Wetter raus zu müssen. Und ja, ich fluche auch oft ABER wir lieben unseren Hund trotzdem.

        Was man auch bedenken muss, die Kinder werden älter, du wirst vielleicht mal mehr arbeiten und was dann? Bei mir geht es gerade sehr knapp auf....kann aber in 1-2 Jahren zu Problemen führen. Und nein, wir haben hier keine Rentner ....die Gassi gehen.

        Ein Hund muss gut organisiert werden nicht nur heute sondern die nächsten 15 Jahre.

        Ich würde es heute nur noch machen, wenn ich einen zuverlässigen Betreuer hätte, sei es Mama, Nachbarn....der spontan den Hund nehmen könnte.

        lisa

        lg
        lisa
        ....

        Hallo,

        habe jetzt seit knapp 8 Wochen meine 3. Hund (meine Tochter hat ihn für mich "gefunden" nachdem ich meine anderen hund einschläfern lassen musste).

        Ja, ein Hund kostet Geld, die Anschaffung, das Impfen und das Chippen und das BAden bei einem Hundefriseur waren grad mal ca. 700 €, es ist ein kleiner "Rumäne". Das Kastrieren kostet auch nochmal. Steuern sind in SH erschwinglich und das Futter kostet nicht alle Welt obwohl ich jetzt auf anraten der Urbianer auf hochwertiges Trockenfutter umgestiegen bin.

        Ein Hund macht Dreck, habe ich heute erst wieder erlebt: mein Hund liebt Pfützen, nicht nur durchrennen nein auch drin wälzen...... ja, er hat mir auch schon auf den Teppich geschi..en und auch schon auf die Fliesen gepieselt. Na und? Dann wird es wirder sauber gemacht, fertig. Ja, er schleppt gerne mal Sand mit ins Haus (liegt doch an mir ob ich ihm die Pfoten vorher abwische) und nein, er haart bisher noch nicht, kann aber noch kommen.

        Ansonsten macht mir den Hund viel Freude, ich bin nicht mehr alleine im Haus, ich bekomme Bewegung, man trifft beim Gassigehen Leute mit denen man schnell ins Gespräch kommt und genau DAS macht meinen kleinen Kerl so liebenswürdig für mich. Auch hat er sich jetzt schon ins Herz der gesamten Familie und Nachbarschaft geschlichen, jeder mag ihn.

        Ich bin froh dass meine Tochter ihn gefunden hat auch wenn es am gleichen Tag war wo ich meinen Rusty habe ziehen lassen müssen.

        LG

      • Hallo

        Mir erging das auch immer so. Als Kind wünschte ich mir nichts sehnlichster als einen Hund! Ein unding und völliges Unverständnis. Tiere hatte niemand aus der Familie und auch keinen Bezug dazu.

        Mit 12 bekam ich "meinen" hund. Er begleitete mich durchs Erwachsenen werden, bezog mit mir meine erste eigene Wohnung, erlebte wie ich Mutter wurde usw. Meine Familie gewöhnte sich an den hund und alle mochten ihn, er gehörte einfach zu mir.
        2012 schaffte ich mir wieder einen Hund an (nachdem mein erster 2 Jahre tot war) einen Abgabehund. Von meiner Oma kam wieder völliges Unverständnis, was ich denn wieder mit einem Hund will! Arbeit, dreck, kosten und ein Abgabehund?? Der muss doch schon "einen weg haben" .... Meine oma sagte schon mehrmals das ich aus der Art geschlagen bin.

        Wie dem auch sei. Egal was andere sagen, du bist erwachsen und kannst selbst entscheiden was für dich das richtige ist und meisstens gewöhnt sich die Verwandtschaft an den 4 beiner, plötzlich ist er garnicht mehr so schlimm und wider erwarten doch ganz nett

        Hallo ihr Hundehalter,

        Das ist ja wie bei mir #hicks
        Ich hatte früher schon mal einen Hund, als ich noch alleine war. Nach langen Jahren ohne wollte ich unbedingt wieder einen.

        Mein Mann nicht, er mag überhaupt keine Tiere #augen
        Ich habe mich aber dann trotzdem durchgesetzt und mir einen kleinen Havaneser geholt.

        Jedenfalls ist es MEIN Hund, mein Mann macht da nix, er hat ihn noch nie gefüttert oder mit ihm gespielt oder war mit ihm Gassi.

        Komischerweise legt sich der Hund immer abends sehr gern zu meinem Mann zum Kraulen und je nach Stimmung krault mein Mann ihn manchmal.

        Natürlich nervt es mich manchmal früh um 5.30 Uhr vor allen anderen aufzustehen und 1 Stunde Gassi zu gehen, aber wenn ich dann mal draußen bin, ist es herrlich. Egal ob -14 Grad oder + 20 Grad #freu

        Ich genieße diese Gassirunden früh, mittags und abends. Ich bin auch ganz froh, dass ich alleine gehen kann, da ohnehin keiner Lust hat mitzugehen.

        Momentan bin ich auf der Suche nach einer Hundepension, da ich Angst habe, dass ich doch mal krank werde etc. und ich dann gerne jemanden hätte, der kurzfristig den Hund betreuen könnte. 3 Straßen weiter bei uns ist eine kleine Pension, da will ich mal vorbeigehen. Im Internet klingt das zumindest alles sehr gut.

        Ich bin so froh, den Zwerg zu haben, er ist jetzt 18 Monate alt, davon 16 Monate bei mir. #cool

        Viele Grüße
        Babsi

        Es.ist.DEIN.LEBEN!

        Kann es sein, dass die Menshcne in deinem Umfeld allgemein eher negativ sind und sich sehr nach außen orientieren und über andere reden usw. statt sich um ihr eigenes Glück zu kümmern?

        Wir haben damals, als wir uns für einen Hund entschieden haben gar nicht groß mit der Familie geredet, weil wir wußten, die können unseren Wunsch nach einem Hnd nicht verstehen. Bei dem einzigen Gespräch darüber, ein paar Tage, bevor wir ihn abgeholt haben hörten wir sowas wie " Was wollt ihr mit so einem Stück Vieh? Ich fass den aber nicht an? Dann könnt ihr ja keinen Urlaub mehr machen" Der kommt mir nicht in die Wohnung! .... naja, dann war der kleine Stinker da und alle haben sich an ihn gewöhnt. bzw. er hat die Herzen im Sturm erobert:

        Die Oma " Ich faß den nicht an. Um Gottes willen,d er kommt mir nicht in die Wohnung" liebt ihn mittlerweile heiß und innig, streichelt ihn, verwöhnt ihn mit Leckerchen und fragt nach ihm, wenn wir ihn mal nicht dabei haben. :-D

        Der Schwiegermutter ( hatte noch nie eigene Tiere und wollte ihn nie anfassen) hatte ich erzählt, das der Hund übers WE bei Bekannten war, weil wir beide Termine hatten wo wir ihn nicht mitnehmen konnten, da hat sie sich beschwert, weswegen wir sie nicht gefragt hätten, sie würde ihn auch gerne nehmen. #sonne

        Du hattest schon mal einen Hund, du weißt, was es heißt, welche Verantwortung das ist und worauf du dich einlässt.... also mach das, was dich glücklich macht und schalte die Ohren auf Durchzug, bei Leuten, die nur meckern. Es gibt bestimmt auch Menschen, die sich mit dir Freuen, deine Kinder oder gute Freunde, oder Menschen mit Hund in der Nachbarschaft. Halte dich ind er Sache einfach an dieseMenschen.

        (10) 04.10.16 - 11:28

        Hallo!

        Ich kann dich seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr gut verstehen. Unsere Kinder und ich wünschen uns sehr einen Hund. Mein Mann ist dagegen. Er findet nur negatives. Ich finde dass so schade. Ich liebe Hunde. Meine Mama hat auch eine so liebe Hündin. Unsere Kinder lieben sie total und umgekehrt auch. Wir diskutieren sicherlich schon 1 Jahr rum. Ich werde immer wieder das Gespräch mit meinem Mann suchen und ehrlich gesagt ich werde auch einen Hund anschaffen. Nicht gleich aber entweder nächstes Jahr oder ein Jahr später. Ich beneide jeden Hundehalter. Mein Bruder hat heuer auch einen Welpen bekommen. Ein wunderbares Tier.

        Lass dir nicht zu viel dreinreden. Wichtig wäre abzuklären wenn du den Hund nicht mitnehmen kannst Z.B. Urlaub wo er dann hinkommt oder wenn du mal viel. ins KH für ein paar Tage musst.

        Ich wünsche dir alles Liebe und holt euch einen 4-beinigen Freund ins Haus.

        Alles Gute
        LG Gabi

        • Hallo Gabi,

          so einer WAR mein Mann auch.

          Mir Tieren konnte und wollte er nix anfangen. Obwohl wir schon über 10 Jahre 2 Katzen haben, die auch bei uns im Ehebett am Fußende schlafen. Das höchste der Gefühle bei meinem Mann war, der Katze 2x im Jahr vorsichtig den Kopf zu tätscheln....er hat sie nicht gefüttert, nicht angefaßt aaaaber er hat sie geduldet.

          Nun war es so, dass ich seit letztem Jahr von zuhause aus arbeiten kann. Immer wenn ich sagte, wie wäre es, wenn wir uns einen Hund anschaffen, bekam ich als Antwort "dann ziehe ich aus".

          Wir Frauen geben natürlich nicht auf und eines Tages sagte mein Mann dann plötzlich "von mir aus, dann hol dir einen Hund"....

          Es wurde eine Labrador Hündin und weißt du was....mein Mann geht JEDEN Tag mit dem Hund 1-2 Std. in den Wald spazieren (er ist Rentner und hat die Zeit). Selbst als mein Mann mal Fieber hatte, ging er freiwillig zumindest eine kleine Runde mit dem Hund.
          Und ich bekomme ständig zu hören, dass er sich das niemals hätte vorstellen können einen Hund zu haben und das Tier so lieb zu gewinnen. Dass es das Beste war, was ihm in seinem Leben passiert ist......siehst du

          eigentlich wollte ich durch den Hund mal ein paar Kilos abnehmen, dazu komme ich jetzt garnicht mehr....und das finde ich klasse, denn meinem Mann geht es gesundheitlich seitdem sehr viel besser, die Bewegung an der frischen Luft bei Wind und Wetter

          ....und hätte mein Mann sich dauerhaft gegen einen Hund gestellt, hätt ich ihn mir ohne seine Zustimmung gekauft.....denn ich wollte schon immer einen Hund, ich bin jetzt 45 Jahre alt und das hätte ich mir nicht von meinem Mann verbieten lassen....

          • Hallo!

            Du machst mir Hoffnungen!!!!! Ich bin jetzt auch 44 und alt genug um mir einen Hund anzuschaffen. Finde ich klasse bei euch, dass dein Mann eine Freude hat. Wir haben 13 Meeris die liebt mein Mann auch aber es sagt immer ein Hund macht Dreck und blablablaba.................

            Für mich steht es fest ich werde mit meinen Mädels nächstes Jahr einen Hund holen.
            Danke dir für deinen Beitrag. Alles Liebe
            Gabi

      Hallo,

      es gibt tatsächlich einige Leute, die den Kontakt zu mir wegen dem Hund abgebrochen haben, ohne ihn jemals richtig auch nur gesehen zu haben. Ich habe übrigens einen Havaneser, keinen Neufundländer oder so.

      Wenn du dir einen Welpen kaufst, wird es am Anfang total anstrengend, die Nächte sind kurz und auch tagsüber musst du ihn einige Tage/Wochen ständig beobachten müssen, damit er stubenrein wird.

      Ich tue mich als Hundeneuling mit der Erziehung des größten Rüden aus dem Wurf sehr schwer, er ist ziemlich störrisch. Trainer und Hundeschule gehen auch ganz schön ins Geld.

      Die Wohnung macht er tatsächlich ständig dreckig, er haart zwar nicht, aber trotz ständigem Pfotenwaschen bröselt immer der Dreck raus. Ich konnte mir nie vorstellen, weshalb manche Frauen täglich saugen und wischen, jetzt bleibt mir auch nichts anderes übrig.

      Einmal Welpendurchfall 270 € Tierarzt, war knapp an der stationären Aufnahme (das 10-fache dann?) vorbei. Die neuen Krankenversicherungen haben alle lächerliche Obergrenzen, das lohnt sich nicht.

      Mein Hund bleibt nicht alleine, immer und überall das Theater, was ich mit ihm mache. Alle, die vorher gesagt haben, sie nehmen ihn gerne jederzeit sind abgesprungen bzw. hat es nicht geklappt. Man kann ein Baby halt auch nicht überall hingeben, die Wohnung muss kindersicher sein und Kleinkinder sind auch keine zuverlässigen Spielgefährten, wenn die Aufpasser sie einfach alleine mit dem Hund lassen.

      Du kannst nicht mehr mit den Kindern auf den Spielplatz, an keinen See oder Freibad im Sommer, nicht ins Schwimmbad, nicht ins Kino, nicht in den Supermarkt, nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus, nicht in die meisten Freizeitparks oder Zoos, es gibt dann nur noch Freizeitaktivitäten mit Hund.

      Wenn du dir einen Welpen holst, liest dir bitte zuerst das Welpenbuch von Cesar Millan durch.

      LG

      • Mir wäre es wichtig, dass der Hund auch mal alleine zu Hause bleiben kann. Am Anfang nur kurz, aber 2-3 Stunden sollten in Ausnahmefällen mal drin sein. Das kann man übern, wenn man Geduld und Zeit hat.

        Hier kann man den Hund an viele Badeseen mitnehmen und auf Spielplätze auch, wenn man mit ihm am Rand bleibt. Der Hund ist ja nur AUF demSpielplatz verboten, aber wenn man schaut, dass er da nicht hinpullert oder kackt, dann kann man sich schon an die Seite mit ihm setzen.

        man kann einen Hund auch mal in einer Pension abgeben, wenn es z.B: wegen Krankheit oder Terminen, wo der Hund nicht mit kann in Ausnahmefällen mal passiert. Man gibt ein Kind ja auch in der Kita ab.

        Unserer bleibt auch gerne mal im Auto, wenn man ihn kurzfristig nicht mitnehemn kann z.B. beim Arzt oder wenn man Leute besucht, wo er nicht reindarf.

        Es ist wie überall, man kann es sich einfach oder schwer machen mit einem Hund.

        • Es kommt halt drauf an, wo man wohnt, bei uns ist nichts mit Badesee (wohnen direkt zwischen 3 Seen), Spielplatz ist in München tabu mit Hund, auch am Rand.

          Die Trainerkosten wegen dem Alleinbleiben ;-). Wenn man weiß, wie es geht, kann man es sich leicht machen, ja.

          Auto: haben ihn ja erst seit dem Sommer....

          Und jetzt zeigst du mir noch eine Huta, die intakte Rüden aufnimmt, da bin ich echt gespannt. Also keine 50 km weg natürlich.

          Ich meine damit nur, dass nicht alle Bedenken völlig aus der Luft gegriffen sind!

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