Nachbarshunde bellen bei jedem Geräuch.

    • (1) 10.10.16 - 19:34

      Hallo,
      Mittlerweile sind unsere neuen Nachbarn eingezogen. Wir haben zwei Hunde und sie drei. Unser einer Hund bellt manchmal am Gartenzaun, dann rufen wir ihn aber sofort ab und mittlerweile hatten wir das Bellen beim Türklingeln völlig abgewöhnt.
      Leider hat sich sein Verhalten seit die Nachbarn eingezogen ist deutlich verschlechtert. Er bellt wieder, wenn es an der Tür klingelt und rennt bereits bellend in den Garten. Wir arbeiten daran und sind auch zuversichtlich, dass wir es wieder in den Griff bekommen. Aber....
      Die Nachbarshunde bellen jedes Mal wie verrückt, sobald jemand den Hausflur betritt. Da kann man noch so leise sein. Das bedeutet, wenn 20x am Tag
      Jemand den Hausflur betritt, bellen sie auch 20x so für maximal eine bis zwei Minuten. Aber das zu jeder Tageszeit und jedes Mal. Und unser Hund, der sonst nie in Hundegebell einstimmt wufft ein oder zweimal am Tag mit. Wir unterbinden das sofort.
      Im Haus ist eine totale Unruhe und als ich die Nachbarn darauf angesprochen habe meinten sie ihre Hunde wären schon immer sehr bellfreudig das ist halt so. Sie unterbinden das auch nicht oder nur mal
      Mit einem schth.
      Muss man dass auf Dauer hinnehmen? Zumal sie schon angekündigt haben die Hunde im Sommer den ganzen Tag im Garten haben zu wollen. Mich persönlich nervt Hundegebell sehr, so dass wir konsequent daran arbeiten, dass unsere Hunde nicht bellen. Aber natürlich ist da ein dauerreiz gegen den man immer arbeiten muss. Und wo die Hunde immer wieder in ihr altes Muster ( nur der eine, der andere bellt nahezu nie)zurück fallen.
      Ich mache mir echt schon Sorgen wegen dem Sommer, dass man nicht mehr ohne Hundegebell
      Vom Nachbarn im Garten sitzen kann.

      • Hallo!

        Oh das ist total nervig, ich kann Dich da echt gut verstehen!

        Ist das nicht nur die Umstellung wegen dem Umzug sondern Dauerbellen?

        Wenn das länger als 4 Wochen so geht würde ich anfangen ein Belltagebuch zu führen und mich an den vermieter wenden.

        Hallo,

        schwierig, da ihr auch Hunde habt.

        Der Nachbar könnte beim Vermieter behaupten, dass eure Hunde ebenfalls bellen.

        Fazit: Vermieter verbietet Hundehaltung gänzlich im Haus. Eure Hunde müssen auch weg!
        (so geschehen im Wohnhaus der Familie meines Bruders)

        Fest steht, dass sich sicher über kurz oder lang jemand wegen des Gebells aufregen wird.

        LG

        Nici

        • Ja da befürchte ich auch. Froh bin ich allerdings,dass unsere Hunde einen guten Stand haben. Die Aussage der anderen ist: eure Hunde hört man nie, die sind so brav.
          Ich hoffe dass es nur die Umstellung ist und die Hunde ruhiger werden, aber jetzt ist Winter. Brenzlig wird es im Sommer, wenn die Gartenzeit los geht.
          Hundehaltung kann nur einstimmig verboten werden. Wir sind eine WEG und wir werden sicher nicht mit Nein stimmen.
          Wir sind eigentumer die ywohnung nebenan verboten

          • Hallo,

            wenn die anderen Wohnungseigentümer auf eurer Seite sind und ihr eine WEG seid, ist das noch einmal etwas anderes.

            Trotzdem nicht rücksichtsvoll von euren Nachbarn, nicht auf die Hunde einzuwirken, dass das die das Bellen sein lassen. So werden sie sich sicher schnell den Unmut der anderen Parteien auf sich ziehen. Dann wird es diesbezügliche nette Gespräche auch mit den anderen Parteien im Haus geben ...;-)

            LG

            Nici

            Hallo!

            Bei meinen Nachbarn ist das immer mehr eskaliert: am Ende bellte ihr Hund stundenlang, immer wenn er alleine war. Er hat sich gar nicht mehr eingekriegt.

            Meiner machte 3x "Wuff" wenn im Treppenhaus ein Geräusch war, hat dann aber schnell begriffen, dass der Nachbarshund ein wenig übertreibt und den dann auch einfach ignoriert. Nach ein paar Gesprächen mit den Nachbarn waren dann aber auch alle überzeugt, dass eben nicht mein Hund gebellt hat, sondern der nebenan. Etwa habe ich drauf hinwwiesen, dass meiner ja eine ganz andere Stimme hat, und plötzlich konnten sie den unterschied auch hören, ob es nun ein Wäff-Wäff-Wäff oder ein Wuff war.

            Nebenbei habe ich extra laut die Tür zu geknallt, wenn ich heim gekommen bin, und habe unter der Dusche laut und falsch gesungen, damit auch der blödeste Nachbar mitbekommen hat: bei mir ist jemand zu Hause und der Hund eben nicht 12 Stunden am Tag alleine.

            Am Ende haben dann die Nachbarn den Hund irgendwann weg gegeben, weil es wirklich nicht mehr ging. Mittlerweile haben sie wieder Hunde, aber die bellen wenigstens nicht... sie sind aber auch echt keine Helden was Erziehung angeht, sie haben es nicht mal ernstahft versucht. Weg geben war einfacher.

    (8) 11.10.16 - 11:56

    Ich würde auch erstmal abwarten. Unsere Hündin hat beim Einzug ins Haus auch 2-3 Wochen gebraucht bis sie sich an die neue Umgebung mit der hier normalen Geräuschkulisse gewöhnt hatte. Da hat sie auch öfter angeschlagen, bis sie merkte was hier so für Geräusche im Alltag normal sind. Heute bellt sie nur wenn sie allein dahem ist und es klingelt bei uns. Dann schlägt sie (sagen die Nachbarn) 2-3x an. Und das ist okay.

    Falls es nicht besser wird, würde ich mal 1 Woche Protokoll führen und dann zunächst mit den Besitzern selbst ein Gespräch führen. Fruchtet das nicht, dann eben an die nächsthöhere Instanz gehen.

    Fakt ist- sogar wenn ihr euch nicht beschwert, wird das jemand anders aus dem Haus sicher bald tun. Sowas geht auf Dauer gar nicht. Und wenn die Hunde nicht ruhig sind, können sie im Sommer sicher nicht alleine im Garten bleiben. Das ist eine Zumutung für den Rest der Hausgemeinschaft und der Nachbarn.

    Hallo zusammen,

    ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich hatte exakt die gleiche Situation am Anfang des Jahres. Neue Nachbarn und der Hund hat gefühlt die ganze Nacht durchgebellt. Wir haben damals den Dialog mit den neuen Nachbarn gesucht und sie waren selber total verzweifelt, da sie das von ihrem Hund in dieser Intensität nicht kannten. Unsere Vermutung war deshalb, dass die ganzen neuen Eindrücke zu viel für die kleine Fellnase seien.

    Wir haben das Problem damals gelöst, indem der Hund einen neuen Platz für sein Körbchen erhalten hat. Damals war das Körbchen in direkter Nähe zur Wohnungstür aufgestellt. Das ist ein großes Problem für den Hund: "Ihm wird also sozusagen der Job des Wachpostens angedreht. Und das ist vielen Hunden nicht gerade angenehm. Weil sie unsicher sind, was von ihnen verlangt wird, melden sie alles was sich vor der Wohnungstür bewegt lautstark." (Quelle: http://fluffis.de/)

    Durch das Verschieben des Körbchens hat sich das Problem so gut wie erledigt. Die Fellnase bellt zwar noch ab und zu, aber sie hat nicht mehr das Gefühl, rund um die Uhr für die Bewachung des Hauses zuständig zu sein. Vielleicht hilft euch das auch?

    Viele Grüße
    Rüdiger

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