Erfahrung mit Zeel - Arthrose beim Hund

    • (1) 11.10.16 - 12:13
      Inaktiv

      Unsere Hündin (6 Jahre, wahrscheinlich Beagle-Mix) hat Arthrose im linken Hinterlauf. Sie hatte wohl mal einen Unfall, als Folge dessen wurde eine Zehe amputiert. Zusätzlich hat sie einen Durchtritt, die Sehnen an dem Fuss sind wohl futsch. Was genau passierte, lässt sich leider nicht mehr rekonstruieren. Sie lief damals nur auf 3 Beinen, der kaputte Fuss wurde immer hochgehalten, das Bein war dünn und die Muskeln atrophiert.

      Als sie zu uns kam haben wir sie in der Tierklinik vorgestellt und sie wurde nochmals operiert- das Gelenk der amputierten Zehe war nicht entfernt worden, und total entzündet. Nach der OP vor 1.5 Jahren läuft sie nun deutlich besser und nutzt meist auch den "kaputten" Fuss. Es haben sich an dem Bein wieder Muskeln gebildet, eigentlich ein voller Erfolg.

      Leider hat sie immer wieder Probleme mit der Narbe und der Arthtrose. Sie leckt dann an dem Fuss, zT bilden sich dadurch wunde Stellen.

      Gegen die Schmerzen bekommt sie nach Bedarf Rimadyl, wir ölen die Narbe 1x täglich ein und nun soll sie als Dauermedikation 3x3 Zeel Tabletten täglich erhalten.

      Dazu meine Frage- hat jemand Erfahrung mit Zeel beim Hund? Wie ist die Wirkung bzw der Erfolg?

      • Hallo!

        Ich habe keine Erfahrungen mit Zeel und als ich beim Lesen der Inhaltsstoffe bis Schweinenabel und Schweineplazenta gekommen bin, habe ich aufgehört.

        Meine Hündin bekommt allerdings seit langem Grünlippmuschelpulver und das hilft wirklich. Und zwar so gut, daß ich auch angefangen habe, das Zeug zu nehmen (allerdings das für den menschlichen Verzehr).

        Meine Hündin bekommt dies: http://www.barfshop.de/de/dhn-gruenlipp-muschelextrakt-1000-g.html

        Ist zwar etwas teurer, aber wirklich gut. Es gibt auch billiges, aber das wurde dann i. d. R. entölt und hat damit nicht die gleichen Wirkstoffe, wie das teure.

        Viele Grüße
        Trollmama

        • (3) 14.10.16 - 22:20

          Ja, die Zutatenliste liest sich echt gruselig. Ich muss sagen, das ich generell nicht an Homöopathie glaube. Von daher bin ich sowieso eher skeptisch ob es was bringt- Schweineembryo hin oder her.

          Grünlippmuschelpulver kenne ich. Leider haben bislang beide Hunde dieses Pulver nach kurzer Zeit vehement abgelehnt, und Futter mit dem Zeug drüber stehen lassen. Es riecht ja auch sehr streng. Bei meiner ersten Hündin hat es ausserdem nichts gebracht, die war allerdings wesentlich schwerer betroffen als die Maus jetzt.

          Ach, alles doof. Und sie ist erst 6 Jahre. Ich hoffe wir finden eine Lösung die ihr Erleichterung verschafft und dauerhaft tragbar ist.

          • Wir streuen das Pulver nicht einfach über das Futter, sondern Madame bekommt es als 'Fischsuppe'. D. h., es wird vorher in Wasser aufgelöst. Oder in Naturjoghurt gemischt.

            Tja, die Sache mit der Homöopathie. Man mag daran glauben oder nicht, doch es hilft wirklich. Wir wohnen nicht in Deutschland, müssen es aber von dort her beziehen. Als wir im letzten Jahr nichts mehr hatten, habe ich nach ca. 10 Tagen eine Verschlechterung bei Nala festgestellt. Zum Glück bekamen wir im darauf folgenden Monat Besuch aus Deutschland, der uns das Pulver mitgebracht und was soll ich schreiben. Einige Tage später ging es ihr wieder deutlich besser.

            Weil ich öfter mal ein paar (kleinere) Knieprobleme hatte, kam ich auf die Idee, es auch mal auszuprobieren. Also Kapseln mit dem Pulver besorgt und genommen. Doch erst als ich keine Kapseln mehr hatte, ist mir aufgefallen, daß das Zeug wirklich hilft. Denn die Beschwerden verschwanden, als die das Pulver genommen haben und kamen (wie bei Nala) ca. 10 Tage nach dem Nehmen der letzten Kapsel zurück. Jetzt habe ich mir einen guten Vorrat besorgt (für Mensch und Hund) ;-)

      Guten Abend,

      vorweg ich habe keinen Hund, aber eine Katzendame. Sie hat Arthrose, Anfangs hatte sie ein Schmerzmittel bekommen- ging ihr damit deutlich besser. Da as aber auf die Nieren geht, habe ich nach alternativen gefragt und Zeel vom Tierarzt bekommen. Sie verträgt es super und es geht ihr so gut...sie springt wieder auf´s Sofa und läuft besser. Wir mussten nach einem Jahr jetzt die Dosis von 2x2 auf 2x3 Tabletten erhöhen- aber ich denke das ist es wert- und es ist verträglicher. Versuchen würde ich es erstmal beim Hund.

      Gute Besserung LG.Co.

      • (6) 14.10.16 - 22:25

        Vielen Dank für deine Antwort.

        Wir haben nun eine 500er Packung vom Doc bekommen und werden es erstmal probieren bis die leer ist.

        Ich persönlich glaube nicht an die Wirksamkeit von Homöopathie, und beim Hund kann man ja keinen Placeboeffekt erwarten. Von daher wäre es die perfekte Chance mich vom Gegenteil zu überzeugen. ;-)

Top Diskussionen anzeigen