Meine Kinder und ich unendlich traurig, Mann will keinen Hund

    • (1) 21.10.16 - 09:30

      Hallo an alle!

      Wir hatten diese Wochen einen großen Streit bzgl. Hund. Mein Mann weiß schon länger dass wir uns nichts mehr wünschen als einen Hund bei uns in der Familie aufzunehmen. Am Mittwoch hätten wir einen 9 Wochen alten Mischlingswelpen bekommen können. Er ist strikt dagegen. Hunde stinken, machen Dreck, etc. Ich muß ihm keinen Köter bringen seine Worte.
      Ich verstehe ihn nicht. Er hatte als Kind auch einen tollen Hund. Er schlief bei ihm, genauso wie seine Katze im Bett.

      Meine Große hat zwei Stunden durchgeweint als sie mitbekam dass der Welpe nicht zu uns kommt. Ich konnte sie nicht beruhigen. Es ist ihr sehnlichster Wunsch einen 4-beinigen Freund zu haben.

      Ich bin auch sehr traurig und verstehe meinen Mann nicht. Wir haben meine Mutter die auf den Hund schauen würde wenn mal was wäre.

      Ach Mann, ich beneide jeden der einen Hund hat.

      Ich weiß nicht ob sich noch weitere Diskussionen lohnen oder ob es das war.
      Der Hund von meiner Mama war auch schon bei uns, bei uns übernachtet da meine Mama in Urlaub fuhr. Da hat er nur gemotzt und war sauer.

      Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und viel Freude mit euren Hunden.

      LG Gabi

      • (2) 21.10.16 - 10:16

        Hi,

        das tut mir sehr leid, das zu lesen. Wir selbst sind absolute Hundemenschen und die Enttäuschung kann ich verstehen.

        Allerdings sehe ich keinen Grund, warum man wegen der Überlegung / dem Wunsch, einen Hund zu haben, streiten muss. Vor allem, da du seine Einstellung doch kennst? Er wollte ja den Hund deiner Mutter schon nicht!

        Hat Dein Mann den auch vernünftige Argumente, warum er keinen Hund möchte? Abgesehen davon, dass Hunde uU wirklich riechen und tatsächlich Dreck und Arbeit machen und Zeit & Geld kosten. Allerdings geben sie einem auch sehr viel.

        Für mich liest es sich aber auch so, als wäre die Anschaffung eine Hundes von Dir (deine Kinder sind da außen vor) nicht so wirklich durchdacht. Will aber nicht ausschließen, dass ich mich da irre.

        Und das argument "er hatte doch früher auch einen Hund & eine Katze" zählt für mich nicht. Als Kind sieht man vieles anders - und ändert seine Meinung / Einstellung oft im Laufe des Erwachsenenlebens.

        Streiten würde ich deshalb nicht nochmal, aber versuchen, ein ruhiges und gut vorbereitetes Gespräch zu führen. Und zwar mit klaren Aussagen dazu, wie ihr das Leben mit Hund organisieren könnt (dauerhaft!), was ist, wenn der Hund krank ist, wenn Kinder & Du krank sind, Urlaub, Freizeitunternehmungen, etc. Welche Einschränkungen kommen auf euch zu (und das sind mMn nicht wenige), seid ihr ehrlich und auch dauerhaft für die nächsten 10-15 Jahre bereit diese hinzunehmen, was ist, wenn du auch arbeitest (falls du jetzt Zuhause bist), Tierarztkosten, Versicherung, Hundeschule, etc.

        Und ganz wichtig: ehrlich und ernsthaft nachfragen, welche Befürchtungen Dein Mann hat, welche Argumente er gegen einen Hund bringt (abgesehen von Geruch & Dreck), wann und warum sich seine Einstellung von Kind mit Hund zu jetzt "auf keinen Fall" geändert hat. Und ich würde hartnäckig bleiben, wenn er immer nur die gleichen Argumente bringt und nachfragen.

        Vielleicht macht ihr gemeinsam eine Pro/Kontra-Liste und sucht nach Lösungen - und zwar, ohne dass da im Hintergrund bereits ein Hund ausgesucht wurde. DAS kann nämlich auch als emotionale Erpressung empfunden werden. Und vor allem: lass die Kinder außen vor. Sag ihnen niht, dass Du nochmal mit Deinem Mann reden willst. Vielleicht sprichst du auch besser mit ihm, wenn die Kinder bei der Oma sind.

        Sollte Dein Mann sich darauf nicht einlassen oder auch nach einem ruhigen Gespräch dabei bleiben, dass er keinen Hund will, dann musst du das akzeptieren. Es müssen alle damit einverstanden sein, wenn so ein sensibles Wesen einzieht. Hunde spüren Ablehnung und werden immer versuchen, diese zu ändern. Das ist weder für den hund noch für deinen Mann akzeptabel.

        Gruß
        Kim

        • (3) 21.10.16 - 10:26

          Hallo!

          Ich arbeite 4 Stunden vormittags. Wir haben alle Möglichen Situation im Geiste durchgespielt. Krank, Urlaub, etc. Meine Mama steht voll hinter uns wegen Hund. Aber ich kenne meinen Mann. 2 bekannte Freundinnen haben es so gemacht. Der Mann wollte keinen Hund. Die Frau und Kinder schon. Sie haben sich einen Welpen geholt und jetzt liebt ihn der Mann. Natürlich wissen wir das das Geld kostet, etc.

          Ich muss das Ganze sacken lassen, ich denke aber insgeheim wird es nichts mehr werden. Mein Mann hat seine Meinung und er wird nicht locker lassen. Ich finde es aber eben ungerecht oder warum sollen wir auf einen Hund verzichten. Wir sind 3 Personen die sich um das Tier kümmern wollen. Mein Mann muss nichts machen. Außerdem wollen wir auch keinen großen Hund sondern eher kleiner.

          Danke für deine Antwort
          LG Gabi

          • (5) 21.10.16 - 11:20

            Hi,

            wer sind denn die drei Personen? Du und die Kinder? Dann muss ich leider sagen: vergiss die Kinder! Die Interessen ändern sich und entweder, du planst es so, dass Du ganz alleine für den Hund verantwortlich bist oder du lässt es. Und was ist, wenn Du irgendwann mehr arbeiten musst oder Deine Mutter nicht einspringen kann? Spiel all diese Situationen durch! Solche Zeiten kann man überstehen, aber nur, wenn alle zusammen halten. Und ich glaube, dass es da scheitern wird, da Dein Mann nicht mitzieht.

            Unser Sohn ist 13 und mit unseren Hunden aufgewachsen (der erste war schon da, bevor Fabian geboren wurde), er hat mit unserem kleinen Hund 2 Jahre intensiv auf dem Hundeplatz trainiert und die Begleithundeprüfung 2x mit ihm abgelegt. Damals war er knapp 10 und noch in der Grundschule. Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule und seinem anderen Hobby Handball (3x pro Woche Training + Spiele) hat er die Zeit gar nicht mehr. Er möchte ja auch noch Freunde treffen. Das heißt nicht, dass er sich gar nicht kümmert - das macht er, wenn wir ihn bitten (z.B. wenn wir samstag mit den großen auf den Hundeplatz fahren, dann geht er mit dem alten Spike spazieren und bleibt idR bei ihm) oder Ferien sind. Schläft er allerdings bei Freunden, dann müssen wir das alleine organisieren.

            Es ist übrigens kein Unterschied im Arbeits- und Zeitaufwand, ob man einen kleinen oder großen Hund hat. Alle müssen spazieren gehen, beschäftigt werden, erzogen werden, etc.

            Und sorry, aber einen Hund / ein Tier kaufen über den Kopf des Partners hinweg und hoffen, dass er ihn dann doch toll finde... geht für mich gar nicht. Zumindest bei uns würden solche Aktionen einen enormen Vertrauensbruch bedeuten.

            Wie gesagt, ich sehe nur die Möglichkeit, ein ernsthaftes und ruhiges Gespräch zu führen. Könnt ihr das aus welchen Gründen auch immer (gibt es ja durchaus nicht selten) nicht können, dann hak es ab. Alles andere geht nur zu Lasten eurer Beziehung.

            VG
            Kim

            • (6) 21.10.16 - 18:26

              Hallo Kim!

              Ich habe keinen Welpen gekauft. Meine Bekannte hat einen Welpen zuhause für den sie noch einen Platz sucht. Meine Kinder kümmern sich super um den Hund von meiner Mutter. Das ist nicht weil es eine Laune ist sondern sie lieben die Hündin und umgekehrt.

              Ich werde es jetzt aber dabei belassen und akzeptieren dass es keinen Hund gibt. Leider.

              LG Gabi

              • (7) 24.10.16 - 09:24

                Hallo Gabi!

                Ich weiß, dass Du keinen Hund gekauft hast - das waren die bekannten von dir - die waren auch damit gemeint.

                Allerdings ist es je nach Partner genauso schwierig, wenn man ankommt und sagt "Du, da ist ein ganz süßer Welpe - der sucht ein Zuhause - die Kinder und ich haben ihn schon gesehen", wenn man weiß, dass der Partner total dagegen ist.

                Es tut mir wirklich leid, dass ihr da keine Basis findet.

                Und zum Kümmern um den hund Deiner Mutter: Das ist jetzt alles freiwillig, der Hund lebt nicht bei euch und die Hauptverantwortung hat Deine Mutter. Es ist - leider - ein gravierender Unterschied, wenn die Pflicht dazu kommt (und die Pubertät mit anderen Interessen). Es kann natürlich klappen, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.

                VG
                Kim

                • (8) 24.10.16 - 11:10

                  Hallo nochmal!

                  Der Kleine wurde in einer Mülltonne entdeckt mit 8 Wochen. Er ist auf einem Pflegeplatz. Der Hund wäre hauptsächlich für mich gewesen. Ich weiß dass mit der Pubertät alles anders wird. Na ja. Es wird jetzt definitiv keine Hund geben.

                  Liebe Grüße
                  Gabi

          (9) 25.10.16 - 11:36

          >> Der Mann wollte keinen Hund. Die Frau und Kinder schon. Sie haben sich einen Welpen geholt und jetzt liebt ihn der Mann. <<

          Ich würde mir in dem Fall als Mann verarscht und nicht ernst genommen vorkommen.

      dem ist nichts hinzuzufügen

(11) 21.10.16 - 11:33

Wenn einer diesen Familienzuwachs nicht möchte, dann sollte man es lassen. Geh alternativ mit deinen Kindern ins Tierheim, dort warten so viele auf einen schönen Spaziergang, ein paar Leckerlies, Ballwerfer und Krauler.

Benimm dich bitte nicht kindischer als deine Kinder. Alternativ kannst du dich ja scheiden lassen und dir dann einen Hund anschaffen. Möchtest du das? Ich denke nicht.

Wir mögen Hunde sehr, aber von mir kommt klar die Ansage: Kein Hund mehr.
Wir mögen auch Terrarien sehr, von meinem Mann die klare Ansage: Keine Tiere in "Behältnissen" (er meint damit auch andere Käfigtiere).

Und jetzt: haben wir wieder Katzen und alle sind zufrieden.

Man kann sich bei der Farbwahl der Wände, des Sofas oder Handtüchern einfach über die Meinung seines Partners hinwegsetzen, aber niemals wenn es um Lebenwesen geht!

  • (12) 21.10.16 - 18:28

    Hallo!

    Weiß nicht was daran kindisch sein soll an meinem Beitrag aber bitte.
    Ja es ist ein Herzenswunsch von mir einen eigenen Hund zu haben.

    Ich werde es respektieren dass mein Mann keinen will.

    LG Gabi

    • (13) 22.10.16 - 07:21

      Du bist kindisch, weil du deine Kinder für dich instrumentalisiert hast. Weil du deinen Mann mit diesem Welpen und den Kindern emotional erpressen wolltest um deinen Wunsch durchzusetzen, obwohl du seine Meinung kanntest. Und jetzt bist du "traurig", weil dein Plan nicht aufgegangen ist. Obwohl ich denke, das du Traurigkeit mit angeknackstem Ego verwechselt.
      Jedes Kind will Tiere, ausnahmslos. Meine Tochter aktuell einen Elefanten. Das ist doch normal. Und nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung. Deswegen muß man seinen Partner aber nicht so vorführen und ihm den schwarzen Peter zuschieben. Das dein Kind jetzt heult, das ist alleine deine Schuld.

      • (14) 22.10.16 - 18:34

        Hallo!

        Nein nicht jedes Kind will ein Tier. Kenne einige in der Familie. Egal jetzt. Ich habe von anderen sehr tolle Antworten bekommen die mich zum Überlegen und Denken gebracht haben.

        Gabi

Ich hatte auch als Kind einen Hund, heute kann ich damit nichts mehr anfangen. Menschen ändern sich halt.

(16) 21.10.16 - 14:42

Wenn dein Mann schon gegen den Hund deiner Mutter ist, wie kommst du darauf, dass er einen eigenen auch nur akzeptiert geschweige denn liebt?

Wenn einer der Partner keinen Hund will, muss der andere das akzeptieren. Ihr habt euch ohne Hund kennengelernt, für mich heißt das, so einer Veränderung müssen beide zustimmen!

Wir haben einen Hund! Mein Mann wollte schon immer einen - ich aber nie! Irgendwann dachte ICH von mir aus "wenn das so ein großer Wunsch ist, will ich ihn nicht dran hindern " und habe ihn zum Züchter geschleppt. Unsere kleine dicke ist für mich der beste Hund der Welt und ich liebe sie ähnlich wie unsere Tochter.... Sie gehört zur Familie. Allerdings glaube ich, dass dein Partner wenn überhaupt selbst drauf kommen muss, überreden bringt da nix - eher im Gegenteil! Was gar nicht geht, ist dich mit den Kindern zu verbünden! Zeig mir das Kind, was keinen Hund will! Das würde mich eher wütend machen, weil diese dann traurig sind und wissen, dass es nur am Papa scheitert. Das ist für die Partnerschaft gar nicht gut und für die Erziehung auch nicht.

Und ja, ein Hund macht Arbeit und Druck und kostet Geld, Zeit und Nerven... Vielleicht wird er irgendwann von sich aus seine Meinung ändern, wenn nicht, musst du damit leben.

verstehe deinen Mann von daher jetzt nicht, da du sagst, er hätte als Kind selbst einen Hund und Katze gehabt, sogar im Bett #kratz

aber ich fühle mit dir, das ist wahrlich eine traurige Situation

Es ist vielleicht etwas voreilig gelaufen, der süsse Welpe, innerlich nimmt man ihn schon mit nachhause und hofft, dass "Mann" es schon o.k. finden wird.

Aber leider muss die ganze Familie dafür sein, sonst macht das keinen Sinn. Auch da ihr schon den Hund deiner Mutter für ein paar Tage hattet und dein Mann trotzdem so einen Aufstand gemacht hat.

Ist er denn generell gegen alle Tiere? Und wer Hunde als Köter bezeichnet, der hätte es bei mir als Partner/Ehemann sowieso schwer, unabhängig ob man selbst einen Hund hätte.

(20) 21.10.16 - 18:00

Hallo!

Warum hast Du denn da die Kinder mit reing ezogen, und schon mal einen Welpen "ausgesucht" bevor Dein mann sein OK gibt? Sorry, das ist kein erwachsenes Verhalten von Dir, sondern ganz alleine DU bist schuld, wenn eure Tochter dann heult. Das hast Du gemacht, um Deinen mann zu erpressen oder um ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen, und er war völlig im Recht, sich nicht darauf einzulassen. Du wusstest schon vorher, dass er keinen Hund will.

Das geht gar nicht, Du bist erwachsen, also rede auch als erwachsene auf Augenhöhe mit Deinem Mann, ohne die Kinder traurig zu machen.

(21) 21.10.16 - 19:29

Hallo,

ich kann dir nur sagen, dass wir als ich Kind war auch einen Hund hatten. Und genau deshalb würde ich keinen mehr wollen. Man kennt eben auch die Nachteile.
Es ist ja nicht nur der Dreck.... das geht schon, aber es gibt auch viele Einschränkungen und Verpflichtungen. Viel mehr als bei Katzen.

Wir haben daher Katzen. Wäre das keine Alternative für euch?

LG

(22) 21.10.16 - 19:47

Du bist das völlig falsch angegangen und das deine Kinder so traurig sind geht auf deine Kappe.

Ob der Welpe kommen kann oder nicht, hättet ihr vorab unter 4 Augen klären müssen.
Mein Vater war auch so. Absolut gegen Tiere jeglicher Art. Wir haben in einer Neubauwohnung gewohnt, er hatte recht.
Er hatte aber immer gesagt, dass wir einen Hund bekommen, wenn wir mal Garten und Haus haben. Tja, ich war zwar schon erwachsen, aber dann kam der Hund.
Ich habe für mich gelernt, dass ich tatsächlich keine Haustiere will und mich gruselt es, dass die weiß Gott nicht artgerecht gehalten worden wären...

Egal, lange Rede kurzer Sinn: da gibt es kaum Kompromisse - wobei ihr die Meerschweinchen schon habt.

Lass es erstmal gut sein und vermeide es besser, deinen Kindern einen Floh ins Ohr zu setzen!

(23) 22.10.16 - 11:26

Liebe Lella.

Langsam mit den jungen Pferden - tu nichts unüberlegtes.

Ich kann dich allerdings gut verstehen, weil ich vor ein paar Jahren in der selben Situation war: Wir sind gemeinsam in ein Haus gezogen und für mich (hatte schon immer Hunde) war klar: Jetzt passen die Bedingungen (Arbeit, Leben, Finanzen etc) endich wieder für einen Hund, also kommt auch wieder ein Hund her. Mein Mann hingegen hatte eigentlich Angst vor Hunden, wollte das nicht. Wir haben lange, lange, lange geredet. Ich habe mich gut vorbereitet, Kosten, Zeitauwand etc. durchkalkuliert, Betreuungslösungen für Notfälle gefunden, aufgezeigt, dass ich Erzieherisch fähig bin (die letzte Hündin, dich ich erzogen hatte, hatte er noch kennen gelernt und die war wirklich sehr,sehr brav). Am Ende sind ihm die Argumente ausgegangen: "Wenn du meinst, dann mach halt. Aber du musst nicht denken, dass ich mich um das Vieh kümmere!" - sein Okay, für die Anschaffung, wenn auch verhalten, war da. Also machte ich mich auf die Suche nach dem "richtigen" Hund - sollte ja nicht einfach irgendeiner sein, sondern genau der, der zu uns passt. Das hat dann nochmal gedauert, wieder Zeit in der mein Mann sich damit anfreunden konnte, dass er einen weiteren vierbeinigen Mitbewohner bekommt. Zu den Besichtigungsterminen wollte er nicht mit - erst als wir den Hund abgeholt haben, siegte die Neugier und er hat uns begleitet. Und weißt du was? Er hat sich total in den kleinen Wurm verliebt. Klar: Erziehungsarbeit, Futterbeschaffung, Fütterung, Artztermine etc sind und bleiben wie abgesprochen MEIN JOB - aber das ist auch okay so. Dafür lieben sich die Zwei heiß und innig: Unser Hund darf in jeden Urlaub mit, mein Mann achtet sorgsamst darauf, dass Hunde erlaubt und willkommen sind, gehe ich ohne ihn spazieren, obwohl er daheim wäre, ist er beinahe etwas beleidigt, weil er die Spaziergänge mti unserem Hund richtig genießt, dass der Hund beim Heimkommen noch vor mir und den Kindern begrüßt wird, versteht sich wohl von selbst :-p mit anderen Worten: Mission Zusammenführung Mann/Hund ist geglückt. Allerdings hätte ich das NIE gemacht, wenn es nicht möglich gewesen wäre, zunächst seine EInverständnis zu bekommen. Außerdem war mir ganz wichtig, einen Hund auszuwählen, der auch für ihn gepasst hat - also nicht die Teppichkröte für die Damenhandtasche und auch nicht den furchterregenden Monsterriesen. Zudem war mir vorher klar, dass mein Mann eigentlich ein "Hundetyp" ist (ein Naturliebhaber, der gern stundenlang draußen unterwegs ist, gern kooperativ arbeitet und Verantwortung übernimmt), der nur erziehungsbedingt Angst vor Hunden eingeimpft bekommen hat und deswegen erstmal über seinen Schatten musste. Ob das für deinen Mann auch möglich ist, weiß ich allerdings nicht zu sagen. Also lass langsam angehen. Versuch ihn zu überzeugen, lass dir und ihm Zeit. Und wenn er bei seinem Nein bleibt, dann musst du eben leider damit leben, auch wenns dir schwer fällt. Vielleicht könnt ihr (also deine Kinder und du) euch ja derweil als ehrenamtliche Gassigänger im Tierheim melden um euer Bedürfnis nach Hund etwas zu befriedigen, ohne dass es auf Kosten deines Mannes geht.

  • (24) 22.10.16 - 18:38

    Hallo!

    Vielen Dank für deine Antwort. Es freut mich zu hören dass es bei doch noch geklappt hat. Wir reden auch nicht erst seit gestern über das Thema Hund. Mein Mann ist auch ein richtiger Naturbursche. Sehr viel draußen.

    Ich weiß selber nicht aber momentan sieht alles eher gegen einen Hund aus. Mal sehen. Bevor ich die Beziehung strapaziere lass ich es lieber.

    Liebe Grüße
    Gabi

(25) 23.10.16 - 23:44

ohmann das ist echt eine doofe Situation... Ich wollte gerade schreiben dass ihr euch den Hund von deiner Mama ja öfter mal ausleihen könnt damit dein Mann sieht was für wundervolle Lebewesen Hunde sind, aber wenn er selbst da schon genervt war macht das ganze keinen Sinn fürchte ich... Vielleicht kannst du ihn ja mal fragen wovor genau er Angst hat bzw. was er nicht will und dann könnt ihr die Aufgaben rund um den Hund so einteilen dass er damit gar nichts zu tun hat :) Viel Glück!

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