Verzweifelt Hund jault wenn er allein ist

    • (1) 27.10.16 - 18:49

      Hallo ihr Lieben

      ich bin verzweifelt und suche Hilfe. Vielleicht hat jemand einen Rat. Ich habe eine 3 Jahre alte Hündin( Labradormix) die jault und heult wenn sie allein ist. Außerdem speichelt sie viel. Hat also Stress. Wir sind vor 3 Monaten in das Reihenhaus gezogen. Sie hat unter der Treppe ihren Platz. Und mag ihn auch sehr. Wenn sie allein ist hat sie den Flur und das Treppenhaus zur verfügung. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Am Anfang hat sie es nicht getan und auch in der alten Wohnung konnten wir sie allein lassen. Hilfe. Und selbst wenn man sie nur 2 minuten allein lässt jault sie.

      • Hallo,

        ich klinke mich mal ein. Mein Hund (ist seit 10 Wochen bei mir und kommt aus Rumänien) bleibt auch nicht alleine, er bellt, jault und heult. Außerdem hat er nur den Eingangsbereich meines Reihenhauses zur Verfügung wenn ich mal (so wie heute) zum Dok muss. Er "verwüstete dann meinen kompl. Eingang, habe jetzt schon alles an Deko, Bildern usw. von der Wand genommen bzw. auch den Boden freigeräumt. Er speichelt auch viel und hat auch Megastress. Er ist 8 Monate jung und ich bin schon die 4. Besitzerin. Ich ahne dass er Verlusstängste hat aber irgendwie müssen wir es schaffen. Ich übe täglich mit ihm. Aber heute war ein Notfall für mich da musste er durch.

        LG

        Huhu!

        Hast du es mal mit nem Spielzeug versucht, dass sie/ihn die ersten Minuten ablenkt?

        Unsere finden einen Eierkarton mit Leckerlis immer spannend. Sind aber auch kleine Hunde. Da wäre dein Labrador wohl nicht lange mit beschäftigt :-D

        Hallo!

        Du musst komplett bei Null beginnend das Alleine bleiben mit ihr üben - also Hund ins Treppenhaus (warum eigentlich NUR das Treppenhaus, kein anderer Raum der etwas gemütlicher ist und nach Frauchen riecht?), Jacke und Schuhe anziehen, Handtasche nehmen, Tür auf, Tür zu, Jacke und Schuhe ausziehen, handtasche weg legen. Ins Wohnzimmer gehen, 10 Minuten warten, wiederholen. Das machst Du ungefähr 100 Mal bis der Hund nicht mal mehr den Kopf hebt. Dann gehst Du beim nächsten Mal VOR die Tür und sperrst sie zu, sperrst sie wieder auf, räumst wieder Schuhe und Jacke weg... und machst das wieder an die 100 Mal.

        Am nächsten Tag kannst Du dann mal eine Minute draußen warten - und das dann weiterhin im absoluten Schneckentempo steigern.

        Ja, das ist anstrengend, aber machbar.

        • Danke für deine Ratschläge. Meinst du die Methode wird auch helfen obwohl ich sie ja trotzdem jeden Tag allein lassen muss? Das heißt ich könnte immer nach der Arbeit mit ihr trainieren und am Wochenende.

          • Naja, toll ist das nicht, weil ihr damit die Trennungsängste ja permanent verstärkt. Besser wäre es, wenn Du Urlaub nehmen könntest, damit sie erst mal runter kommt von der Angst.

      Ich könnte mir borstellen, dass sie sicj noch fremd fühlt im neuen Haus. Bevor ihr umgezogen seid, in welchem Zimmer war sie da, wenn sie alleine bleiben musste? Falls sie früher im Wohnzimmer alleine war, würde ich ihr die Wohnzimmrtur offen lassen, damit sie auch dort hin kann. Ich stelle es mir etwas trostlos vor für einen Hund, wenn er alleine gelassen wird und dann nur in der Diele sein darf. Trostlos und eng für einen Labradormix.

      Unser Hund lebt ähnlich wie deiner - hat seinen Korb unter der Treppe und wenn er allein ist, nur Flur und Treppenhaus im hinteren Hausbereich zur Verfügung (wir haben den Rest des Hauses offen und wir wollten von Anfang an weder riskieren, dass er in allen Räumen alles zerlegen kann, irgendwo auf den Teppich macht oder aber hinter der Haustür (haben eine durchgehende Glastür) sitzt und alles ankläfft, was vorbei läuft. War von Anfang an kein Problem und ich denke, dass dein Hund vermutlich nicht die Schwierigkeiten mit dem eher "unwirtlichen" Ort hat (das halte ich eher für zu vermenschlichend), sondern in der neuen Umgebung das Alleinbleiben wohl erst neu lernen muss. Anfangs musste er sich vermutlich neu orientieren und "ankommen", deshalb hat es wahrscheinlich da noch geklappt.

      Da hilft nur, neu aufbauen und üben. Arbeitest du und der Hund musste von jetzt auf gleich irgendwie mit dem Alleinbleiben klarkommen, weil es nicht anders geht oder hast du die Möglichkeit, das Alleinbleiben schrittweise und ganz langsam zu trainieren?

      • Guten Morgen,

        ja das ist das Problem ich arbeite. Durch ein Beschäftigungsverbot zwar nur vier Stunden am Tag aber immerhin. Sodass ich ihn leider immer jeden Tag allein lassen muss. Ich hoffe das klappt dann trotzdem mit dem kleinschrittigen Trainieren? hmmm Ich würde sie ungern in andere Räume lassen da sie dort alles zerlegen würde. Oder zur not noch das schlafzimmer habe ich überlegt.

    (10) 27.10.16 - 22:52

    Hallo,

    was bei uns sehr gut geholfen hat, als unser neuer Hund kam und alleine bleiben musste, war vorher wirklich auspowern und dann bekam er einen Kong mit Leberwurst und Leckerlis gefüllt als Beschäftigung. Damit hatte er was tolles als Ablenkung und wenn er fertig war, war er dann müde und hat geschlafen. Vielleicht hilft das ja ein bisschen bei euch. Geht natürich nur, wenn man weiß das man weggeht und genügend Vorlaufzeit hat. Lg

Hallo,

ich habe einen 8 Monate alten Hund, der auch nicht alleine bleibt.

Heute war zum 2. Mal eine Hundetrainerin da, er saß schon 2 Minuten ohne zu meckern in der Box und wäre fast eingeschlafen.

Wenn das so weiter geht, haben wir es in 3 Wochen geschafft. Also, Trainer buchen :-).

LG

Die arme :( kann dir leider nicht weiterhelfen, musste aber deinen Beitrag lesen! Wie lange ist das den schon so?

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