Teilbarfen beim Hund

    • (1) 29.10.16 - 07:20

      Halli Hallo,

      wir haben seit 4 Monaten einen kleine Dackel Labrador Mischlingsdame aus Rumänien. Die kleine Maus hat sich super entwickelt, nur leider hatte sie bis jetzt zweimal Giardien. Um Ihr Immunsystem u.a. zu stärken, haben wir überlegt Teil zubarfen. Ich habe ein Barf Menu in der Dose gefunden, was Sie sehr gerne frißt und nun wollte ich mal fragen, ob wir zb morgens das Barf Menu geben könnten und abends Nassfutter oder Trockenfutter?

      Kennt sich da jemand aus? Wäre es außerdem ok, wenn Sie ca. 2-3mal in der Woche anderes Futter bekommt, wenn Sie betreut wird oder sollte man den Speiseplan konkret einhalten?
      Man fragt irgendwie immer vier Leute und bekommt 5 Meinungen....
      Danke
      LG

      Was soll das für eine Dose sein? Dosen sind erhitzt um haltbar zu werden, also kann in einer Dose kein BARF sein.

      Barf ist ROHES Fleisch gemischt mit Obst, Gemüse etc. genau auf das Gewicht des Hundes ausgerechnet. Wenn man barfen will ist es unumgänglich sich vorab mit Lektüren übers Barfen zu belesen. Das kann dir auch niemand hier im Forum sagen.

      Du willst den Hund Teilbarfen, Nassfutter, Trockenfutter und 2-3x die Woche es nicht so genau nehmen, da der Hund da fremdbetreut wird.

      Ehrlich, lass es. Füttere ein gutes Trockenfutter oder Naßfutter.

      • Danke für deine ehrlichen Worte, habe halt noch nicht soviel Ahnung und wollte mal von den Erfahrenen Rat holen. Es gibt von einem bestimmten Hersteller ein Barf Menu in der Dose, was mir vom Tierarzt empfohlen wurde, daher dachte ich es wäre ok. Und das mit der durcheinander Ernährung wäre eigentlich nur das Barf Menu und gutes Nassfutter....
        Tschüss

    Bei Giardien würde ich mit dem Tierarzt den Futterplan besprechen.

  • Hallo!
    Ich barfe meine Hündin und bin sehr überzeugt davon. Aber wie auch schon andere geschrieben haben muss man sich gut damit beschäftigen um hier nichts falsch zu machen! Vor allem diese "Barfmenüs" gaukeln einem vor, dass alles drin ist was gebraucht wird aber das ist nicht so!

    Barfen bedeutet tatsächlich, dass man das Futter zusammen mixt aus Rohfleisch, Innereien, Obst, Gemüse und Mineralien... Wenn man es raus hat ist es nicht schwer, aber schon etwas Zeitaufwand. Meine Hündin wird unter der Woche von meinen Eltern betreut, ich richte das Futter immer abends für den nächsten Tag her.

    Teilbarfen finde ich Unsinn. Auf die Rohfütterung muss sich das Tier erstmal einstellen, manchmal kommt es dabei auch zu Durchfall... Warum das Tier daher ständig so und so füttern...?
    Besorge Dir vernünftiges Nassfutter bevor Du solche Barfmenüs holst!

    Grüße

    Pamamaroo

    Das kann man schon machen. Meine Eltern haben das bei ihrem Schäferhund anfangs so gemacht. Haben dann nach und nach mehr gebarft und frisch gekocht. Ist einfach die gesündere Ernährungsweise.

    Wenn man immer mal wieder von solchen Fällen wie hier liest, weiß man auch warum: http://www.haustier-news.de/plastik-im-hundefutter-bei-rinti-nature-platinum-und-co-ist-wirklich-dran/

    Nur im Urlaub haben sie mittlerweile nur noch Dosenfutter und TroFu dabei. Aber das ist eben wirklich die Ausnahme.

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