Familienzuwachs: Wir wollen einen Hund :-)

    • (1) 13.11.16 - 14:04

      Hallo Zusammen,

      erstmal zu uns als Familie: wir sind eine dreiköpfige kleine Familie. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich bin Studentin und arbeite 3 Tage die Woche im Einzelhandel und unsere kleine Tochter ist 2 Jahre alt. Wir leben in einer geräumigen 90qm 3-Zimmer Wohnung auf dem Land und haben um uns rum Felder und viele Waldwege ,die wir schon so sehr ausgiebig zum Spaziergang nutzen, da wir mit der Kurzen sehr viel raus gehen.
      Der Hund wäre bei uns 3-4 mal die Woche zwischen 5-7 stunden alleine wobei wir gerade mit einer lieben Nachbarin im Gespräch sind, ob diese gegen Mittags mal kurz mit dem Hund raus gehen könnte bis ich von der Arbeit komme. Im Urlaub würde sich mein Vater ( selber Rentner ) um den Hund kümmern.

      Den Wunsch ,einen Hund zu haben, gibt es bei mir schon seit dem ich zehn Jahre alt bin, aber mein Vater wollte nie einen haben und somit ging es leider nicht. Jetzt sind mein Mann und ich uns ansich einig und würden gerne für unsere Familie einen Wauzi haben. Wir sind uns der Arbeit die da hinter steckt völlig bewusst, aber wären zu allem bereit ( ich noch mehr als mein Mann ^^)

      Es wäre zwar unser erster Hund aber Haustiere hatte ich mein Leben lang. Ich möchte aber diesmal ein neues Familienmitglied dass aktiv an unserem Alltag teilnehmen kann und ich denke da wäre ein Hund für uns perfekt.
      Laut Mietvertrag wäre ein Hund kein Problem, aber ich werde noch mit dem Vermieter sprechen.

      Jetzt wollte ich von den Profis unter euch wissen: klingt das nach einer guten Umgebung für einen Hund? WIe seht ihr das ?

      Liebe Grüße

      • (2) 13.11.16 - 14:39

        Darf ich noch fragen welche Art Hund ihr so im Kopf habt? Groß oder klein, aktiv oder ruhig? Oder vielleicht schon eine bestimmte Rasse? Welpe oder etwas älter? Wollt ihr Hundesport machen?

        7 Stunden sind schon sehr lang. Einmal Gassi dazwischen wäre für mich ein MUSS. Wohnung finde ich immer schwierig beim Welpen, aber machbar. Wo ein Wille da ein Weg. Kommt jetzt alles bisserl auch drauf an was für einen Hund ihr wollt.

        (3) 13.11.16 - 16:58

        Hallo,

        unser Hundebaby ist inzwischen zehn Monate alt - viele kennen unsere Geschichte.

        Wir haben uns ausgiebig mit dem Thema Hund beschäftigt, haben vor vier Jahren schon mal von einer befreundeten Züchterin einen Welpen abgelehnt weil wir der Meinung waren dass wir dem Hund mit der Zeit nicht gerecht werden.

        Der Alltag mit unserem Hundebaby sah so aus dass wir alle zwei Stunden (auch nachts) raus sind. Der Welpe benötigt Eure Liebe, Beschäftigung - ist ein Familienmitglied. Wir haben eine große Rasse (Berner Sennenmix) bewusst und unsere Maus ist unser viertes Kind. Das Leben mit Kind hat sich verändert - das mit Hund noch mehr. Da verändert sich so einiges und wo Du früher entspannt über den Spielplatz gelaufen bist wird heute drum gebeten doch ohne Hund zu kommen. Meine Kids haben generell nur noch Freunde wo die Eltern Hundefreundlich sind.

        Mir wäre die Zeit die der Hund bei euch alleine wäre zu lang. Ich bin mit drei Kids wieder auf Jobsuche - halbtags. Mehr geht nicht wegen Kindern und Hund. So hart das klingt bei allem was wir tun denke ich an die Kids und den Hund. Da werden auch Treffen mit Freunden abgesagt wenn der Hund nicht mitkann. Wenn ich nachmittags unterwegs bin, mein Mann noch nicht da ist kümmern sich die Buben um den Hund - gehen auch mal eine Runde Gassi. Bei uns wird alles nach dem Hund geplant. Seit ihr bereit das zu leisten?

        Was ist wenn Du mit dem Studium fertig bist - wie werden dann die Zeiten sein? Da werden aus drei Tagen alleine sein fünf Tage es sei denn Du planst generell nur halbtags arbeiten zu gehen. Ist Eure Familienplanung bereits abgeschlossen. Auch wenn das hart klingt aber meist kommt nach so einem schönen Altersabstand noch ein zweites Kind es sei denn ihr habt beschlossen ein drei Personenhaushalt zu bleiben.

        Ihr müsst schauen wie Ihr es macht - ich rate Euch weder dazu noch ab. Eure Wohnung muss hundesicher sein und das ist noch eine Stufe "schärfer" als bei Eurer Tochter. Wir haben hier so einen kleinem Müllschlucker. Ich bin froh dass wir eine Rasse haben die meist nur dann anschlägt wenn wirklich was ist ansonsten bekommen bei uns alle einen Schreck wenn da ein Kalb am Grundstück steht und jemand vergessen hat zu läuten ;-)

        Zudem sehe ich das Problem in Eurer Tochter - sie ist einfach noch zu klein. Meine Kids sind fast sechs Jahre alt, reichlich zehn und fast zwölf Jahre. So ein Hund ist kein Kuscheltier!!!
        Wenn der raus muss muss der raus und Dein Kind sollte in einem Alter sein wo es das versteht. In dem Alter hatten meine noch die Windel dran und hatten wenig Verständnis wenn Mutti mal was anderes macht. Klar können Kinder viel lernen aber das Alter in dem Deine Tochter ist noch schwer (logischerweise) Dinge zu begreifen. Ich sehe das bei uns daheim - die fast sechsjährige zickt auch ganz gern mal altersgemäß und kann nicht verstehen dass der Hund nur von uns Erwachsenen was zu fressen bekommt, das liebe Tier auch gerne mal in Ruhe auf dem Sofa schläft und kein Kuscheltier ist und vor allem muss die Rangfolge geklärt sein!

        Egal wie schwer das Tier mal wird - da gibt es Probleme mit der Rangfolge. Da sehen die großen Rassen meist gefährlicher aus, die kleinen Rassen sind um so "giftiger". Wir waren heute mit einer Freundin spazieren die einen Rüden von der selben Rasse hat. Da kamen geballte 70kg Hund an einem Gartenzaun vorbei voller Laub und aus dem Nichts schoss so ein kleiner Giftzwerg heraus der kleiner war als unser Kampfkater. Obwohl unsere beiden Hunde voll in der Pubertät sind waren die ruhiger als der kleine Troll an Hund. Die Blicke der Besitzer waren vernichtend weil wir es gewagt hatten mit zwei Kälbchen ihren Grundstück (öffentliche Straße) zu nähern und den optisch schönen Garten zu bewundern.

        Will heißen auch wenn Dein Vermieter der Hundehaltung zustimmt kann es durchaus sein dass wenn Du eine Rasse erwischst die gerne anschlägt Du bald Probleme bekommst wegen Dauergekläffe. Der kleine Troll gab auch dann keine Ruhe als wir schon außer Sichtweite waren.

        An Euer Stelle würde ich mich als Gassigeher im Tierheim anmelden. Wir haben das auch gemacht. Haben eine Menge an Hunderassen kennengelernt und uns dann entschieden. Geht dort regelmäßig hin - ich war mehrfach die Woche für drei Stunden und habe auch die Kinder mitgenommen.

        Für Eure jetzige Situation wäre jedoch ein anderer Vierbeiner wahrscheinlich idealer. Ein Katzenpaar. Die haben kein Problem damit auch mal ein paar Stunden alleine zu bleiben - nehmen Euch eine Urlaubsfahrt nicht übel und die müssen auch nachts nicht raus! Wenn die Tiere älter sind lassen die sich auch ganz gern mal durch knuddeln. Wir haben damals unser Haus mit Katze übernommen. Unsere alte (leider verstorbene Mietz) war die beste Freundin vom großen Kind. Inzwischen leben hier drei Katzen - alle Freigänger und perfekte Mäuse-, Frosch, Schlangen und Vogelfänger.

        Und wie wir heute so am spazieren waren mit den zwei Bernern sagte mein Mann etwas was mir auch schon lange vorschwebte. Unsere Kids werden bald flügge - ziehen in ein paar Jahren aus. Die Prioritäten ändern sich - unsere Zeit wo wir uns intensiv um die Kids kümmern mussten wird weniger, da sie selbstständig sind. Unsere Katzen sind dann Senioren oder schon tot (mehr als einen Mäusefänger wird es dann nicht mehr geben) und dann kommt in ein paar Jahren der Zeitpunkt wo wir zwei Berner haben. Ich hoffe dass unsere Hündin dann noch lebt wenn wieder was Kleines einzieht. Denn wie der Mensch nicht zum alleine sein geschaffen ist so ist es das Tier auch nicht.

        Ich wünsche Euch eine sinnvolle Entscheidung

        Geli

        • (4) 13.11.16 - 20:58

          Wahnsinn !Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und das du dir die Zeit genommen hast!
          Du hast einiges geschrieben ,was man dann tatsächlich nochmal bedenken sollte.

          Ich wünsche dir einen schönen Abend !

          • (5) 14.11.16 - 13:27

            Hallo!

            Wir hatten früher zwei Hunde, als ich selber noch ein Kind war.
            Meinen ersten "eigenen" habe ich geholt, als meine Tochter 14 Monate alt war, den zweiten, als mein zweites Kind 14 Monate alt war...
            Das war zu früh!

            Ich, an Deiner Stelle, würde warten, bis Dein Kind etwas älter ist, und es vielleicht auch mal kurz alleine bleiben kann, wenn der Hund schnell raus muss.
            Ich schreibe Dir das nur, weil ich das im Nachhinein so gemacht hätte... : )
            Es ist aber auch ganz wundervoll, wenn kleine Kinder mit Tieren aufwachsen :-)

            Man kann das alles schaffen!
            Was bei uns immer sehr "anstrengend" ist, wenn ich mal nachmittags mit den Kindern unterwegs bin und mein Mann kommt später von der Arbeit, richte ich mich nach den Hunden...was manchmal echt doof ist!

      4x in der Woche 7! Stunden alleine #schock, der arme Hund

      Sorry, ihr habt keine Zeit für einen Hund. Gerade wenn es ein Welpe werden soll, der anfangs alle 2 Stunden, auch nachts, rausgebracht werden muss und sich erst ans Alleinsein gewöhnen muss. Der Hund will immer bei seiner Familie sein, seinem Rudel.

      Ich kann deinen Wunsch nach einem Hund verstehen. Ich habe über 20 Jahre meinen Hundewunsch hinter die Kinder und meine Arbeit gestellt. Und erst jetzt, haben wir uns vor 1 1/2 Jahren einen Hund zugelegt. Ich habe Zeit, die Kinder sind groß und ich bin zuhause, das war für mich Grundvoraussetzung.

      Wir waren gerade 2 Stunden bei meiner Schwägerin zum Kaffee, da werde ich schon wibbelig, wieder nachhause zu unserem Hund zu wollen.

      Und was passiert nach deinem Studium, hat du dann mehr Zeit - ich denke, eher weniger.....

    • (7) 13.11.16 - 17:34

      Ich bin mal wieder die Spaßbremse;-):
      Was viele immer wieder vergessen, sie sehen nur die aktuelle Lebenssituation wo alles super passen würde. Aber bei euch ist ja jetzt schon klar, das sich in den nächsten Jahren viel ändern wird. Studium beendet, mehr Arbeit, mehr Kinder, größer werdende(s) Kind(er) usw usw.

      Ich weiß, wie das mit Herzenswünschen so ist, man sieht nur das Positive wenn man sie sich erfüllen möchte. Gerade die ganzen kleinen Nebenschauplätze werden oft unterschätzt (Kind krank, Opa krank, Hund krank, Veranstaltung vom Kind direkt nach Arbeitsende, Kind keine Lust mit rauszugehen).

      Ich kenne nun beide Situationen, deswegen weiß ich heute, was für mich an oberster Stelle stehen würde: Ein eigener Garten, das der Hund sich wenigstens lösen kann, wenn mal alles Kopf steht. Große Runden kann ich dann nachholen, wenn wieder Luft dazu ist. Und nicht mal das geht mit jedem Hund.

      Und vergiß nicht, was ein Hund möchte: Er will am Liebsten 24 Stunden bei seinem Meister sein, alles andere nimmt er dafür in Kauf. Hund halt. Auch wenn du ihm das gerne ermöglichen möchtest, du wirst immer wieder bei der Freizeitplanung (gerade mit Kind) an deine Grenzen stoßen.

      Achtung: Ich weiß das sich ein Leben immer plötzlich und unerwartet ändern kann, aber das meine ich hier nicht!

      (8) 13.11.16 - 20:19

      So sehr ich jedem einen Hund gönne, der sich einen wünscht, aber unter euren Voraussetzungen wird es sehr schwierig.
      Du wirst dich die meiste Zeit alleine um einen Hund kümmern müssen. Schließlich ist dein Mann arbeiten und dein Kind erst in vielen Jahren in der Lage sich um den Hund zu kümmern.

      Wir hatten über 14 Jahre einen kleinen Hund, es war eine wunderbare Zeit. Aber auch anstrengend trotz Haus und Garten und vier Personen.
      Es ist schwierig in den Urlaub zu fahren, Tierarzt-Rechnungen sind teuer und man muss einfach jeden Tag ins kleinste Detail organisieren. Wenn man viel Zeit hat, ist das schon realistischer :)

      (9) 13.11.16 - 20:20

      Erstmal danke für eure teilweise sehr ausführlichen und ehrlichen Antworten.

      Uns würde ein Golden Retriever ( mix) vorschweben . Mit abgeschlossenen Studium bin ich dann Lehrerin und wäre somit nur halbtags weg und arbeite dann auch viel von zuhause aus. Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen aber Kind Nummer zwei wird erst in etwa zwei Jahren Thema sein .

      Ich möchte dem Tier und seinen Bedürfnissen voll und ganz nachkommen und wäre auch wirklich dazu bereit die Opfer zu bringen, die von euch aufgelistet wurden. Wir werden diese Entscheidung auch nicht von heute auf morgen fällen sondern uns da noch lange Gedanken machen. Die Idee mit dem Gassi gehen im Tierheim hatte ich auch schon , das werden wir definitiv machen .

      Ein anderes Haustier kommt für uns nicht in Frage. Hatte Jahre lang Chinchillas , auch sehr anspruchsvolle Nager . Im Juni musste ich meinen geliebten kleinen leider einschläfern lassen nachdem er mir 10 Jahre ein treuer Begleiter war( habe ihn mit der Pipette aufgezogen und seit dem waren wir unzertrennlich ) er hatte bei uns ein eigenes Zimmer , war aber leider nicht Vergesellschaftungsfähig..... naja lange Rede kurzer Sinn ... ixh weiß was es bedeutet Opfer zu bringen für ein Tier aber bin dazu bereit dies zu tun auch wenn ein Hund nochmal eine andere Nummer ist.

      Aber ich danke euch für eure Antworten. Wir werden einige Aspekte sicher nochmal bei einer EntscheidungsfindunG überdenken .Viele der Anmerkungen habe ich nicht bedacht. Aber dafür ist ein Forum ja da.

      Ich wünsche euch einen schönen Abend :-)

      (10) 14.11.16 - 10:03

      Hallo,

      wenn man einige Beitraege hier liest bekommt man fast den Eindruck, die Anschaffung eines Hundes waere ein Mammutprojekt dass das ganze Leben auf den Kopf stellt und akribisch geplant werden muss...#schock

      So habe ich es nie empfunden. Ausser der Runde am fruehen Morgen machen mir die Spaziergaenge mit dem Hund viel Spass. Eigentlich war geplant, dass meiner Haushaelterin ein paar Runden uebernimmt, aber ich kann dabei wirklich gut abschalten und gehe immer selber. Agiity und Hundeschue gefaellt auch nicht nur dem Hund ;-)

      Unseren Hund haben wir fast einjaehrig bekommen, eine Labbi Mischlingshuendin, Scheidungskind einer Freundin. Ich habe vier Kinder im alter von 0 bis 11, anfaenglich hatte ich auch etwas Sorgen, Aber unsere Huendin war irgendwie gleich von Anfang an ein Mitglied unseres Rudels und hat sich gut angepasst. Sie liebt die Kinder, moechte am liebsten den ganzen Tag mit ihnen spielen. Im Eifer des Gefechts kommt schon mal zu kleinen Kratzern, aber selbst meine Dreijaehrige weiss, dass der Hund das nicht absichtlich macht. Bei uns wird auch nicht gross um den Hund herumgeplant, er ist einfach ein Teil von unserer Familie. Ich bin aber froh, dass wir mehrere Leute haben, die auf den Hund aufpassen koennen wenn es noetig ist.

      Aber muss es denn unbedingt ein Welpe sein? Ich wollte eigenttlich auch einen, habe mich dann (auch durch das Forum hier) umentschieden. Ein halbwegs erwachsener Hund hat mehrer Vorteile. Du siehst den Charakter und das Temprament, weisst wo die Baustellen sind, die so gut wie jeder Hund irgendwo hat. Angenehm ist auch, wenn der Hund schon etwas erzogen ist, zumindest stubenrein, im besten Fall Leinenfuehrig und abrufbar. Das kann dir naemlich schon einige Nerven Kosten. Du siehst auch ob der Hund generell alleine bleiben kann. Natuerlich kann man all das auch einem Welpen beibringen, aber schau dir die Hunde auf der Strasse mal an, gerade Leinenfuehrig sind viele nicht... oder aggressiv gegen Artgenossen. Das beizubringen bzw abzugewoehen ist nicht wirklich leicht.

      Wenn du dir mal einen ersten Einblick in die Welt eines Neuhundehalters machen willst, wuerde ich dir die Shows von Martin Ruetter empfehlen. Zb der "Welpenabholtag "ist bei uns fast genau so abgelaufen wie von ihm beschrieben... unf das obwohl unsere Suesse gar kein Welpe mehr war.#schwitz

      Die sieben Stunden alleine finde ich auch zu viel, und du solltest unbedingt mehrere Personen haben, die den Hund mal nehmen koennten. Lass dir Zeit bei der Auswahl eines Hundes, es kann dauern, bis du den richtigen findest.

      lg Luci

      (11) 14.11.16 - 11:14

      7 Stunden sind definitiv zu lang, 5 Stunden ist grenzwertig.

      Kannst Du die nächste 16 Jahre gewährleisten, dass der Hund versorgt wird? Auch mit neuem Baby oder neuem Job?

      Wenn der Hund dann mal 5 Stunden alleine ist, was passiert danach? Du musst nachmittags auch mal einkaufen oder zum Arzt, Frisör, Kindertermine, Hobbies... Auch das sind Zeiten, in denen der Hund alleine ist.

      Ohne Hilfe von Verwandten oder Nachbarn, die mal Gassi gehen oder aufpassen und beschäftigen ist das eigentlich nicht möglich.

      LG

      Hallo!
      Wir haben 4 Kinder (5-9-11-15) und seit 4,5 Jahren einen Beagle (so ähnlich, wie ein Hund)

      Ich arbeite 30 Stunden/Woche, mein Mann Vollzeit plus (meist 45-50 Stunden). Ich arbeite allerdings in der Kinder-Jugendhilfe und habe verschiedene Schichten (mal Früh, mal , spät, mal Wochenende). Der Hund kommt jeden Tag zu seinem recht und ist nie alleine (ist dann stundenweise bei Schwiegereltern oder die große Tochter ist ZUhause.

      Der Hund läuft mit mir Minimum 2,5 Stunden (davon 1,5 joggen) und noch mindestens einmal mit meinem Schwiegervater oder der großen Tochter (30 Minuten).

      Also mit guter Organisation kein Problem. Allerdings habe ich, wo er Welpe war noch nicht so viel gearbeitet. Welpe wäre so nicht möglich.

      Lg Sportskanone

      (13) 14.11.16 - 13:08

      Hallo

      Ich würde auch erst mit dem Einzug eines Hundes warten, bis du mit dem Studium fertig bist und eine feste Stelle hast. Dann wäre es prima :
      Ihr könntet euch einen Hund holen vor den großen Sommerferien und da hättet ihr 6 Wochen Zeit mit ihm das Alleinsein zu üben.Das muss man nämlich langsam aufbauen.
      Dann wäre noch zu überlegen:Welpe:

      Achtung, ist wie ein kleines Bay, dass heißt, die erste Zeit ist 24 Stunden Betreuung angesagt! Oder lieber doch einen älteren Hund?

      Da würde ich dann im örtlichen Tierheim vorbeischauen.
      Da könnte man checken, wie der Hund auf Kinder etc. reagiert.

      Will sagen, wenn das für euch in Betracht kommt, einen Hund aus dem Tierschutz zu holen, lieber kein Internet-Hund aus Spanien etc….,da kann man sich ein Ü-Ei ins Haus holen …und dann mit kleinen Kindern…neeee

      Ansonsten finde ich 7 Stunden definitiv zu lange für einen Hund. Ab und an ,okay, aber nicht regelmäßig.Und denkt dran: So schön es ist mit einem Hund: Man muss in der Familie schon Abstriche ziehen und Rücksicht nehmen bei gemeinsamen Unternehmungen.

      Wir haben auch einen Hund Aber unsere Kinder waren schon älter ( 9 und 11 Jahre )

      Im Nachhinein hätten wir uns einen Hund eher anschaffen können..ca. wenn die Kinder 5 und 7 Jahre gewesen wären. Vorher aber nicht !

      (14) 14.11.16 - 13:55

      Du siehst. Hundehalter nach urbia Kriterien ist nicht realistisch möglich.

      Erstens muss sich das komplette Leben zu 100% aufs den Hund ausrichten. Mindestens 16 Jahre!

      Du darfst nicht nennenswert arbeiten. So ein Hund braucht mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge als ein neugeborenes Baby. Und ein rund um die Uhr Bespaßungsabo inkl mehrstündiger täglicher Spaziergänge, Hundeschule, Hundesport usw. Und obwohl arbeiten zwecks Hundebetreuung ausfallen muss, muss natürlich das Einkommen enorm sein. Barf oder zumindest Futter für 50 Euro und mehr pro Sack kostet. Genauso wie unweigerlich schier unbezahlbare Tierarztrechnungen.... Natürlich darf mit Hund das Leben nur noch in vorhersehbaren und geordneten Bahnen verlaufen So ein Hund darf nicht alleine sein. Nie. Auch nicht Nachts. Also rückt schon mal im Bett zusammen. Freibad, Kino und sonstige nicht hundetauglichen Aktivitäten gehören dann der Vergangenheit an. Ihr werdet der Sklave eures Haustieres sein.

      Ganz ehrlich? Ich glaube ihr könnt das. Du bist bereit dazu. Dein Mann ist es. Ich bin fast sicher das ihr es schafft euch entsprechend zu organisieren. Es gilt einen guten Zeitpunkt für euch zu finden. Dann noch organisieren das er bei längerem Alleinsein zwischendurch ausgeführt wird. Hier gibt es in unserem Kaff so eine Art Tagesmutter für den Hund. Das ist an eine Hundeschule angeschlossen. Auch für den Urlaub bieten die ihre Dienstleistung an. Es kostet, aber tatsächlich nicht so viel wie ich erwartet hätte.

      LG

      • (15) 14.11.16 - 15:15

        Du schreibst totalen Quatsch - zumindest die ersten salbungsvoll hingenölten Sinnlossätzen. Blödes Urbia. Doofes Urbia. Alle hier sind doof. *Nöhl*

        Ab dem letzten Absatz scheinst Du wieder normale Gedankenansätze zu haben. Immerhin.

        #augen

        • (16) 14.11.16 - 16:40

          Uhhhh.... fühlst du dich angegriffen?

          Ich nöle nicht. Mein Eindruck ist tatsächlich, dass Hundehaltung, in Summe dessen was hier von einigen erwartet wird, fernab jedweder Realität ist. Zudem wird sooo vieles schlecht geredet. Z.B. kleine Kinder und Hunde. Das wird in vielen Antworten als abwegig aufgezeigt. Meine persönliche Erfahrung ist das gänzlich anders. Sowohl als Kind in einer Hunde haltenden Familie, als auch als Mutter von drei Kindern und Hundehalterin.

          Auch mir wurde hier vehement abgeraten, als ich in der Findungsphase war. Trotz aller Bedenken gibt es hier seit mehr als einem Jahr einen Hund. Und er bereichert unsere Familie. Er ist als Welpe zu unserem gerade 1 jährigen jüngstem Kind dazu gekommen. Er ist wunderbar sozialisiert. Er kann mit den Kindern und umgekehrt. Sogar das Kleinkind kann diesen Hund problemlos füttern. Das 8-jährige kann ihn Dank guter Leinenführigkeit halten wenn wir gemeinsam unterwegs sind, sogar wenn andere Hunde entgegen kommen. Und so weiter und sofort.

          Die TE wirkt wohlüberlegt, nicht wie jemand der den erstbesten süßen Welpen abschleppen und später dann irre Probleme damit hat.

      Hallo,

      ich finde deinen Beitrag durchaus zutreffend und habe die Ironie verstanden.

      Ich frage mich, wo die ganzen Hunde herkommen, die von Leuten gehalten werden, die wie mein Mann und ich normal arbeiten gehen. Bei uns im Ort (sehr ländlich) wird fast auf jedem Hof ein Hund oder mehrere Hunde gehalten. Viele haben ganz klar einen Wachauftrag für ihr Grundstück und werden von den Besitzern garantiert nicht vernachlässigt.

      Hier kann durchaus der Eindruck entstehen, dass man seinen Hund vernachlässigt, wenn man nicht rund um die Uhr zur Betreuung zur Verfügung steht und kein separates Sparbuch für eventuell anfallende TA-Kosten anlegt.

      Es steht außer Frage, dass ein Hund auf jeden Fall als Familienmitglied gesehen werden sollte und nicht einsam und verlassen im Zwinger vor sich hin vegetiert. Vor allem sollte man sich dessen bewusst sein, dass man eine Verantwortung für viele Jahre trägt. Nicht zu vernachlässigen sind die Einschränkungen , die eine Familie mit Kindern gerade hinsichtlich Ausflügen etc., hinzunehmen hat, da man einen Hund eben nicht überall mitnehmen kann. Wir z. B. lassen unseren Hund dann bei meinen Eltern, in 90 % der Fälle kommt er mit bzw. werden von uns Unternehmungen gemieden, wo er nicht mitkann. Soll heißen, man sollte für den Notfall bzw. für Unternehmungen eine Betreuung für den Hund haben.
      Ich bin auch dafür, dass sich Neuhundebesitzer die Zeit nehmen und das Geld investieren, sich entweder beim Hundeverein/Hundeschule anzumelden bzw. einen Grundkurs bei einem Hundetrainer zu nehmen. Es funktioniert aber auch ohne das, in dem man den Kontakt zu anderen Hundebesitzern sucht, sich Tipps geben lässt etc.

      Einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

      LG

      (19) 15.11.16 - 22:39

      Hallo,

      ich glaube Du verwechselt hier ein wenig was. Ich denke wenn das System Familie mit Hund funktionieren möchte / will & kann müssen alle an einem Strang ziehen. Die Schreiberin des Originalbeitrages hat sehr deutlich gemacht dass sie den Hauptpart an der Erziehung des Hundes hat. Und da sollte Familie schauen wie das vereinbar ist. Mein Mann geht wenn er nicht im Winterdienst ist früh die erste Runde vor der Arbeit oder ich mache das und er passt auf den Nachwuchs auf. Abends gehen wir meist gemeinsam während unser ältester Sohn das macht.

      Und es ist ein Unterschied ob es ein Baby ist, ein Kleinkind oder ältere Kinder im Haushalt die altersgemäß ein anderes Verständnis für das Tier haben als so ein Kleinkind.

      Ich glaube eine Familie mit mehr als nur einem Kind (wie auch wir) stellen fest dass die Umstellung auf den Hund weniger kritisch ist als wäre noch ein weiteres Kind dazugekommen. Die Kosten für das Fressen pro Monat sind dem ähnlich was ein Kind an Essen benötigt (eher noch günstig). Die von Dir veranschlagte Summe ist in meinem Begriff bodenständig. Wir füttern relativ günstig - kommen mit der von Dir geschriebenen Summe aus, ich kenne aber auch Hundehalter die zahlen freiwillig mehr. Ebenso sollte Familie im Hinterkopf behalten dass das Tier beim Arzt Geld kostet. Da ist so eine Impfung noch günstig, eine "Kotzspritze" für den kleinen Hund genauso preiswert wie für einen großen Hund und wenn dann geplant oder ungeplant eine Operation kommt (steht bei uns an - Kastration) dann ist Familie einen fast vierstelligen Betrag los.

      Das kann Dir aber bei jedem anderen Vierbeiner auch passieren. Unser Kater der mit Giardien bei uns einzog war bis er die Dinger endlich los hatte auch nicht gerade günstig. Ich denke dass sind Dinge auf die sollte man einfach hinweisen. Und auch dass es einen Unterschied zwischen einem Welpe gibt und einen älteren Tier. Bevor unsere Hündin als Welpe bei uns einzog hatten wir einen älteren Rüden (8Jahre) vom Tierschutz in der engeren Wahl. Leider hatte der Rüde eine HD, war inkontinent und auf dem einen Auge blind. Bevor wir uns für das Tier entscheiden konnten wurde er zu einem älteren Ehepaar vermittelt mit einem Haus und Grundstück ohne Treppen und die die schon Erfahrungen mit der Thematik HD hatten.

      Ich denke wenn Familie sich die Zeit nimmt und etwas länger sucht wird sie wenn sie möchte den passenden Hund für sich finden. Es muss nicht immer ein junges Tier sein wenn der Rest passt. Von unserer Hausärztin die Vertretung nehmen generell Tiere die älter als zehn Jahre alt sind, dadurch auch mal eine längere Zeit alleine bleiben können, im Verhalten ruhiger sind und auch nicht alle zwei Stunden raus müssen.

      VG Geli

(20) 14.11.16 - 14:36

Hallo!

7 Stunden alleine bleiben sind schon sehr lange, und ich fürchte, auch als Lehrerin wird es vom Stundenplan her ggf. nicht immer so einfach. Gerade an Weiterführenden Schulen gibt es ja doch sehr oft Nachmittags auch noch Unterricht, also wenn Du nicht gerade Richtung Grundschule gehst, wirst Du eher nich immer nur von 8-13 Uhr eingespannt sein (wobei Lehrer ja eher von 7:30-13:30 bleiben müssen plus Fahrtzeit sind es dann schon schnell 7 Stunden). Dann will Dein Kind Aufmerksamkeit und der Hund - und die Vorbereitungen und Korrekturen müssen ja auch gemacht werden.

Noch dazu darf der Hund nicht mit auf den Spielplatz, die Hundewiese ist dagegen nicht unbedingt Kindgerecht. Es gibt immer ein paar Leute, die die Haufen nicht einsammeln, also müsste dein Kind brav auf dem Weg bleiben. Und natürlich gibt es auch Hunde, die Kinder nicht so toll finden.

Es wäre wirklich besser, wenn Du erst mal schaust, wie es dann wirklich wird. Mein Bruder ist auch Lehrer, aber wirklich selten vor 16 Uhr zu Hause wegen Nachmittagsunterricht - von zwei Freistunden zwischendurch hat er ja auch nicht viel. Wenn man nicht direkt am Ort wohnt lohnt es ja kaum heim zu fahren.

(21) 14.11.16 - 20:54

Der erste Punkt, der mir Kopfzerbrechen bereitet:

"Im Urlaub würde sich mein Vater ( selber Rentner ) um den Hund kümmern."
--> "aber mein Vater wollte nie einen haben und somit ging es leider nicht"
Das passt für mich nicht zusammen.

Der zweite Punkt, der mir Kopfzerbrechen bereitet:

" ich bin Studentin und arbeite 3 Tage die Woche im Einzelhandel"
--> Schön! Dann hast du im Moment eine relativ gute Zeiteinteilung. Bist dir hoffentlich aber bewusst, dass sich das mit Eintritt ins normale Berufsleben drastisch ändert?

der dritte Punkt:

"3-4 mal die Woche zwischen 5-7 stunden alleine"
--> okay, ich kenne Hunde, die damit klar kommen und bestimmt ist das auch ein Stück weit eine Frage von Rasse und Charakter. Mir persönlich wäre das als regelmäßige allein-Zeit zu viel, auch wenn der Hund zwischendrin mal raus kommt. Zumal damit zu Rechnen ist, dass die Zeit, die der Hund allein bleiben muss nach Ende deines Studiums mehr wird.

Abgesehen davon, dass ich für mich keinen Hund ohne Garten wollte - einfach weils echt unangenehm wird, wenn der Hund mal Durchfall hat, altersinkontinent wird o.ä., weil man dann halt auch mal im 5 Minuten Takt mit dem Hund rausgeht - und der aber unter Umständen keine Treppen mehr steigen kann/will. Da ist es Gold wert, wenn man einen Garten zur Verfügung hat.

Insofern, auch wenn ich deinen Herzenswunsch verstehen kann: Ich rate dir/euch davon ab.

LG, Moirah, die selbst nicht ohne Hund leben könnte, aber immer wieder entsetzt ist, wie viele Junghunde wegen plötzlichem "Zeitmangel" in der Vermittlung landen...

  • (22) 14.11.16 - 22:59

    Hallo :-),

    da ich jetzt hier nicht meine gesamte Lebensgeschichte schreiben kann und will weil es zu ausschweifend wäre kann ich auf den Punkt mit meinem Vater aber sagen: er wollte keinen Hund weil wie in der Stadt gewohnt haben in einer Wohnung und er kulturell bedingt nicht mit Tieren aufgewachsen ist. Dennoch haben wir im Laufe der Jahre den Hund meiner Großmutter doch ab und an bei uns gehabt für 1-2 Wochen und dreimal darfst du raten wer am Abend auf der Couch gekuschelt hat :-)

    Ich werde wenn alles glatt läuft Lehrerin an einer Mittelschule sein und dort ist der Unterricht tatsächlich meistens um spätestes 13 Uhr vorbei .

    Ich bin fast 30 Jahre alt und wenn ich eines in den letzten beiden Jahren gelernt habe , dann , dass alles einfach eine Sache der guten Organisation ist und ich würde niemals ein Tier weg geben nur weil ich mich der Verantwortung entziehen möchte . Das habe ich nie und das werde ich nie.

    Ich weiß wirklich , welch eine Verantwortung das ist und deswegen werden wir darüber als Familie dann auch nochmal gut nachdenken .

    Ich wünsche dir einen schönen Abend und vielen Dank für deine Antwort !

    • (23) 15.11.16 - 10:02

      Natürlich ist das Leben mit hund eine Frage der Organisation - auch wenn das oft heißt, Du kommst vom Unterricht heim gehetzt, springst von den chicen Schulklamotten in die Gassi-Klamotten die auch mal dreckig werden dürfen, und los geht es mit dem Hund. Erst danach hast Du Zeit um mal durchzuatmen, einzukaufen, das Kind aus der Kita zu holen (denn kleine Kinder 1,5 Stunden mitlaufen lassen endet allzu oft in Gejammer, auf dem Spielplatz halten die locker 3 Stunden durch, aber wenn es ihnen langweilig wird fangen sie an zu nöhlen).

      Deine Vorraussetzungen sind nicht die schlechtesten, aber ein bisschen Kompromisse müssen schon sein, und ich würde Dir eher zu einem erwachsenen Hund raten, der eben nicht die ersten Monate alle 2 Stunden raus muss, wenn es keinen Garten gibt.

      Es wird oft unbequem, und Du solltest Dir sicher sein, dass die Zeit mit Hund für Dich Zeit ist, die Du genießen kannst, keine lästige Pflicht. Wenn für Dich die große Runde Mittags Deine Zeit zum "runterkommen" ist, dann ist es perfekt. Wenn Du Dich dagegen dann eher abgehetzt fühlst, ein schlechtes Gefühl hast, Dein Kind erst danach von der Kita zu holen oder einfach wenig Spaß dran hast, bei hässlichem Wetter stundenlang in Gummistiefeln zu laufen, dann lass es lieber.

      (24) 22.11.16 - 10:55

      "Ich werde wenn alles glatt läuft Lehrerin an einer Mittelschule sein und dort ist der Unterricht tatsächlich meistens um spätestes 13 Uhr vorbei ."

      Seit einigen Jahren betreue ich unter der Woche zusätzlich die Hündin einer Freundin, die nach ihrer Elternzeit (in der sie sich die Hündin angeschafft hat) als Lehrerin (Grundschule/Montessorischule) angefangen hat - felsenfest überzeugt, dass das durch die Zeiten problemlos mit der Hundehaltung vereinbar ist. Pustekuchen: Mal Stunden von einer Kollegin übernehmen, Elternsprechstunden, die Kinder zu Ihren Hobbys fahren ... Obwohl sie nur als Ergänzungskraft in Halbzeit angestellt ist, wäre die Kleine an mindestens 3 Tagen die Woche von früh halb sieben is Abends kurz vor 18 Uhr allein daheim. Zuerst wollten sie das Problem nicht wahrhaben, aber die Kleine hat bald angefangen, sobald sie allein war die Einrichtung zu zerlegen. Hätte ich mich nicht bereit erklärt, die Betreuung zu übernehmen (auch wenns mir derzeit mit eigenem Hund und kurz vor der Geburt manchmal wirklich den letzten Nerv raubt), hätten Sie ihre Hündin abgeben müssen.

      Muss bei euch natürlich nicht so laufen. Kann aber. Deshalb würde ich dennoch warten, bis sich euer Alltag nach Aufnahme des Berufslebens eingespielt hat.

      • das tust du wahrscheinlich auch eher dem Hund zuliebe als für deine Freundin

        ich hoffe, du musst das nicht umsonst machen und sie zeigt sich großzügig erkenntlich für dein Hundesitting

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