Hund und dann kind

    • (1) 03.12.16 - 17:46

      Wie macht man es eig am richtigsten? Gibt es die beste variante?ich sehne mich seit dem ich denken kann einen hund in der familie gibt es auch einen Freude habe hunde und endlich hat.mein mann zugestimmt... doch ganz so "nebenbei" wünsch man sich sehnsüchtig mach ein Kind - was aber nicht funktionieren will!
      Wie denkt ihr-erstmal mit dem Hund und dann kind.. vllt kommt es auch dann von alleine ohne Druck - oder zuerst alles probieren u sich dann einen hund anschaffen - doch dann hat man gleich die doppelte Aufgabe - kind und hundeerziehung!
      Bitte Tipps geben lg

      • Hallo!

        Ein Hund ist schon Beschwerlich - schon in der Schwangerschaft ist das nicht ideal, wenn der Hund ggf. heftig an der Leine zieht (auch wenn es nur ist, wenn er gerade seinen Lieblingsfeind trifft, aber das ist halt schon doof), noch dazu kommt der Winter und Du könntest da mit Hund an der Leine leichter stürzen, das wäre schwanger jetzt auch nicht so ideal. Dann ist die Frage, wie lange Du dann noch körperlich belastbar bist, so in Sachen stundenlang laufen.

        Dann mit Baby heißt es eben, dass das Kind zu jedem Spaziergang mit muss - also weinendes Kind anziehen (Anziehen ist für Babys nicht gerade angenehm), rein in den Wagen, Wagen und Leine gleichzeitig balancieren und dabei nur Wege nehmen, die mit Kinderwagen machbar sind, wieder rein, Kind wieder ausziehen. Oder im Tragetuch, damit Du etwas matschigere Wege nutzen kannst, dabei aber ziemlich verrenken, um das Hundehäufchen zu entsorgen.

        Dann hast Du ein Kleinkind, und musst das ja auch mit raus nehmen, das hat aber in aller Regel immer noch keinen Bock auf An- und Ausziehen, trödelt rum, jammert sobald es mal 300 Meter weit laufen soll, also wieder mit dem Buggy, oder Du setzt es auf ein Laufrad, damit es besser klappt - musst dabei aber extrem auf den Verkehr achten, mit Laufrad werden die Zwerge echt schnell. Den Hund darf man natürlich nicht mit auf den Spielplatz nehmen, also wird es öfter passieren, dass sich beim Gassi gehen das Kind langweilt, und Du den Hund heim bringst und dann nochmal los zum Spielplatz musst. Kinder finden spazieren gehen oft echt einfach nur Öde.

        Einfacher wird es erst, wenn das Kind langsam in der Grundschule ist und dann auch wirklich mal alleine bleiben kann. Bis dahin musst Du eben immer das Kind mitnehmen.

        Natürlich ist es möglich, aber ideal wäre ein wirklich gut erzogener Hund, bevor Du schwanger wirst, und ein eigener Garten macht es auch wesentlich einfacher, weil Du da zeitlich mehr Polster hast - zur Not kannst Du den Hund schon mal in den Garten schicken, bis das Kind endlich Klamotten an hat.

        Dann wäre noch das Problem mit der ungewollten Kinderlosigkeit - da bin ich auch Kandidatin. Was ist denn, wenn es langfristig gar nicht klappt - willst Du dann dauerhaft für den Hund nur in Teilzeit arbeiten, oder kannst Du zeitversetzt zu Deinem Partner arbeiten, damit der Hund maximal 5-6 Std. am Tag alleine bleiben muss? Der Hund kann eben nicht 9-10 Stunden alleine bleiben 5 Tage pro Woche, das geht eben nicht. Wie lange bist Du denn schon im Kinderwunsch? ein paar Monate oder schon eher Jahre?

        • Hallo dieser Beitrag ist schön etwas älter,trotzdem finde ich deine Antwort hier etwas übertrieben. Ich habe einen blinden hund und ein Kind. Und siehe da es funktioniert mehr als nur perfekt. Wieso mag den ein Kleinkind nicht angezogen werden? Ich hatte damit keine Probleme. Zumal es mit Kinderwagen und leihen blenden funktionieren kann. Ich verstehe den Sinn nicht,wieso das nicht gehen kann?! Meine Tochter fand das spazieren nie langweilig,dann geh ich halt mal andere Wege und nicht nur den selben. Spazieren gehen kann genauso spannend sein. Versteh nicht was daran nicht interessant sein soll. Ich hoffe sie haben keinen Hund,denn der würde mir mehr als leid tun!!!

      Hallo,

      Wir haben 2010 unseren Golden Retriever geholt und 2 Jahre später wurde unser Sohn geboren!

      Wir haben sehr viel Zeit und Arbeit in die Erziehung unseres Hundes gesteckt! Wir haben zu dem Zeitpunkt noch in einer Wohnung gelebt mit eigenen Garten.

      Mein Mann ist Schichtarbeiter und wir haben uns immer das pullern gehen geteilt. Eigentlich waren wir nur einmal am Tag eine größere runde und lieber zwischendurch erschöpfende furtersuchspiele gemacht. Auch als unser Sohn geboren war haben wir das so gemacht.

      Ich weiß nicht alle Hunde sind gleich, aber jetzt wohnen wir im Haus mit Garten und eigentlich handhaben wir es immer noch so! Mein Hund möchte eigentlich nur bei uns sein.... mittendrin statt nur dabei.

      Ich bin jetzt mit den 2.kind schwanger und mache mir keine Gedanken. Aber mein Hund ist sehr gut erzogen und lässt sich alles gefallen (das ist auch trainiert) !!!! Das ist sehr wichtig, gerade wenn noch kleine Kinder folgen!!!!

      Nur Mut! Ein Hund ist die erste Bestandsprobe zum Kind! ;)

      Lg und alles gute!

    • (5) 04.12.16 - 07:01

      Halli Hallo,

      also ich war mal eine lange Zeit der Meinung erst Kind, dann Hund....inzwischen haben wir einen Hund und noch kein Kind. Ich denke, welche Reihenfolge ist total egal. Solange ihr das mit der Hundebetreuung gut organisieren könnt, und auch eventuelle Hilfe da ist, wenn ein Kind kommt, spielt es keine Rolle. Ich hatte im Februar leider eine Fehlgeburt, und im Juni kam unsere kleine Hündin zu uns. Wir wünschen uns auch sehnlichst ein Kind und hoffen, dass es irgendwann kommt...
      Wichtig ist, dass ihr einen Hund findet, bzw er euch, der zu euch und eurem Leben passt. Es gibt viel zu viele Menschen, die sich ohne sich vorher Gedanken zu machen, einfach irgendein Hund anschaffen,dessen Bedürfnisse nicht mit den eigenen übereinstimmt.
      Viel Glück und Alles Gute

      Egal wie rum ihr es macht, es hat alles Vor- und Nachteile. Was auf jeden Fall gegeben sein muss ist eine Person die euren Hund versorgt und notfalls auch Tageweise übernimmt wenn mal was ist.

      Egal ob du nun Schwanger bist und es dir nicht gut geht, du Probleme hast, später Kind krank.....der Hund muss raus. Oder auch wenn du ins KH musst, sei es nur zur Geburt. Der Mann ist im Normalfall dann arbeiten und kann ja auch nicht jedes mal Frei nehmen.

      Unsere Kinder waren knapp 5 und 2,5 Jahre alt als wir unseren Hund als Welpen bekamen. Aber vorher war schon geklärt was ist wenn......meine Schwägerin wohnt im Ort und hat auch einen Hund, daher geht sie ja eh. Heißt, bin ich krank oder eines der Kinder nimmt sie meinen Hund mit, andersrum ich aber auch ihren. Denn selbst heute, die Kinder sind 10 und 7,5, kann ich sie nicht immer unbedingt alleine lassen. Klar, bei nem Grippalen Infekt, da mache ich ihnen die Glotze an und gehe eben nicht die ganz große Runde. Aber mit fiesem Magen-Darm-Infekt lasse ich sie keine halbe Stunde alleine.

    • (7) 04.12.16 - 18:15

      Unser Sohn ist jetzt fast 4 Wochen alt, und wir haben eine 6 Jahre alte Hündin aus dem Tierschutz, die seit fast drei Jahren bei uns ist. Davor hatte ich 9 Jahre lang eine andere Hündin, die leider irgendwann krankheitsbedingt eingeschläfert werden musste. Ohne Hund ist für mich keine Option, und Kinder wollten wir auch schon immer.

      Ich kann nur berichten, das es (bis jetzt) keine Probleme gab. Ich bin die gesamte Schwangerschaft bis zum letzten Tag mit dem Hund alleine Gassi gegangen (okay, im 9. Monat dann nicht mehr die ganz grossen Runden). Und nach der Entbindung auch sofort wieder. Ich bemühe mich, 1x am Tag alleine mit ihr zu gehen, ohne Kind. Das ist eine Auszeit für mich, und der Hund kann meine volle Aufmerksamkeit geniessen.

      Der Hund akzeptiert den Kleinen problemlos. Sie liegt bei uns im Zimmer wenn ich stille, und behandelt ihn ansonsten so als sei er immer da gewesen. Nur nachts flüchtet sie oft aus dem Schlafzimmer wenn er zu lange und laut schreit. :-)

      Dazu muss ich aber sagen, das wir sehr darauf achten den Hund in alles mit einzubeziehen. Sie durfte direkt ans Kind als wir aus dem Krankenhaus kamen- schnüffeln und genau betrachten. Sie darf nach wie vor ins Bett, wenn sie das möchte. Und so weiter. Für uns ist der Hund ein (fast) gleichwertiges Familienmitglied, Das ändert sich nicht durch die Geburt unseres Sohnes.

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